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Ourcq (Métro Paris)

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Datei:Paris transit icons - Métro.svg Ourcq
Datei:Metro de Paris - Ligne 5 - Ourcq 03.jpg
Tarifzone 1
Linie(n) Vorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/core
Ort 19. Arrondissement
Eröffnung 12. Oktober 1942
Datei:Metro de Paris - Ligne 5 - Ourcq 06.jpg
Ein MF 67 nach Bobigny bei der Einfahrt in die Station Ourcq, 2010
Datei:Metro de Paris - Ligne 5 - Ourcq 01.jpg
Zugang mit Dervaux-Kandelaber

Der U-Bahnhof Ourcq <templatestyles src="IPA/styles.css" />[uʁk] <phonos file="LL-Q150 (fra)-Jérémy-Günther-Heinz Jähnick-Ourcq.wav"></phonos> ist eine unterirdische Station der Linie 5 der Pariser Métro.

Lage

Die Station befindet sich an der Grenze des Quartier du Pont-de-Flandres mit dem Quartier d’Amérique im 19. Arrondissement von Paris. Sie liegt längs unterhalb der Avenue Jean Jaurès, östlich deren Unterquerung der Bahnstrecke Petite Ceinture.

Name

Namengebend ist die Rue de l’Ourcq, die unweit der Station in die Avenue Jean Jaurès mündet und in der Nähe den vom Fluss Ourcq nach Paris führenden Canal de l’Ourcq quert. Der Ourcq ist ein Nebenfluss der Marne, er war Schauplatz mehrerer Schlachten des Ersten Weltkriegs.<ref>Gérard Roland: Stations de métro d’Abbesses à Wagram. Christine Bonneton, Clermont-Ferrand 2011, ISBN 978-2-86253-382-7, S. 155.</ref>

Geschichte und Beschreibung

1936 wurde die Verlängerung der Métrolinie 5 (damals als Linie 5bis)<ref group="Anm.">5bis entspricht dem deutschen 5a</ref><ref>Jean Tricoire: Un siècle de métro en 14 lignes. De Bienvenüe à Météor. 2. Auflage. La Vie du Rail, Paris 2000, ISBN 2-902808-87-9, S. 197.</ref> in nordöstlicher Richtung beschlossen und 1939 in Angriff genommen. Der 3840 Meter lange Abschnitt von Gare du Nord bis Église de Pantin mit dem U-Bahnhof Ourcq ging am 12. Oktober 1942 in Betrieb.<ref>Jean Tricoire: op. cit. S. 198.</ref>

Die Station weist unter einem elliptischen Deckengewölbe Seitenbahnsteige an zwei parallelen Streckengleisen auf. Wie die Mehrzahl der Pariser Métrostationen ist sie 75 m lang.<ref>Brian Hardy: Paris Metro Handbook. 3. Auflage. Capital Transport Publishing, Harrow Weald 1999, ISBN 1-85414-212-7, S. 36.</ref> Die Decke und die Wände sind weiß gefliest,<ref group="Anm.">Weiße Fliesen waren am besten geeignet, das Licht der zunächst schwachen Beleuchtung zu reflektieren</ref> die Seitenwände folgen der Krümmung der Ellipse.

Zwei Ausgänge führen am nordöstlichen Stationsende beiderseits der Avenue Jean Jaurès zum Straßenniveau. Sie sind durch von Adolphe Dervaux im Stil des Art déco entworfene Kandelaber markiert.

Fahrzeuge

1978 wurden die ursprünglich dort verkehrenden Sprague-Thomson-Züge von solchen der Baureihe MF 67 abgelöst. 2011 kamen die ersten Fahrzeuge der Baureihe MF 01 auf die Strecke und ersetzten bis 2013 die Vorgänger vollständig.

Umgebung

Datei:Canal de l'Ourcq @ La Villette @ Paris (28339406244).jpg
Canal de l’Ourcq am Quai de la Marne

Anmerkungen

<references group="Anm." />

Weblinks

Commons: Ourcq (Paris Metro) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • Gérard Roland: Stations de métro. D’Abbesses à Wagram. 2003, ISBN 2-86253-307-6.

Einzelnachweise

<references />

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Porte de Pantin
← Bobigny – Pablo Picasso
Datei:Paris m 5 jms.svg Laumière
Place d’Italie →

Koordinaten: 48° 53′ 13,1″ N, 2° 23′ 10,3″ O

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