Sandra Völker
| Sandra Völker Vorlage:SportPicto | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Persönliche Informationen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Name: | Sandra Völker | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nation: | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Deutschland | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Schwimmstil(e): | Freistil, Rücken | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag: | 1. April 1974 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort: | Lübeck | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Medaillen
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Sandra Völker (* 1. April 1974 in Lübeck) ist eine ehemalige deutsche Schwimmerin. Ihre Spezialdisziplinen waren die kurzen Freistil- und Rückenstrecken. Sie wurde viermal Weltmeisterin (1997–2001) und gewann drei Olympiamedaillen (1996).
Sportlicher Werdegang
Sandra Völker wuchs in Bad Schwartau auf. Als sie als Kind während eines Urlaubs an der Ostseeküste ins Wasser fiel, meldeten ihre Eltern sie zum Schwimmunterricht an.<ref>Menschlich gesehen. Der Spaß kam zurück. In: Hamburger Abendblatt. 19. Februar 1993, abgerufen am 30. März 2023.</ref> Als Jugendliche betrieb sie Schwimmsport beim VfL Bad Schwartau, dann bei der SG Wasserratten Norderstedt. Im April 1991 kam sie nach Hamburg. Eine Ausbildung zur Speditionskauffrau brachte sie nicht zu Ende.<ref>Hamburgs Schwimmer in Barcelona: Drei Neulinge und der Kopf. In: Hamburger Abendblatt. 14. Juli 1992, abgerufen am 9. März 2023.</ref> Ihre erste internationale Medaille gewann sie bei ihrem Weltcupsieg über 50 m Rücken 1991 in Bonn. 1992 wurde der ehemalige Nationaltrainer Dirk Lange ihr Lebensgefährte und Trainer.<ref>Meistermacher Dirk Lange</ref> Im Alter von 18 Jahren nahm sie bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona teil und startete über 100 m Rücken.<ref>Sandra Völker Bio, Stats, and Results. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 17. April 2020; abgerufen am 4. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Februar 1993 schwamm Völker beim Weltcup in Sheffield einen neuen Kurzbahnweltrekord über 50 m Rücken.<ref>Redaktion nd-aktuell.de: Sandra Völker mit Weltrekord. Abgerufen am 4. November 2025.</ref> Bei den Europameisterschaften im August desselben Jahres wurde Völker Europameisterin mit der 4 × 100-m-Lagenstaffel.<ref>Women 4x100m Medley Relay XXI Swimming European Championship 1993 Sheffield, Great Britain - Saturday, 7th August - Gold Medal: Germany. Abgerufen am 4. November 2025.</ref>
Olympiazweite 1996
Bei den Olympischen Sommerspielen 1996 in Atlanta gewann sie über 100 m Freistil die Silbermedaille sowie zwei Bronzemedaillen über 50 m Freistil und mit der 4 × 100-m-Freistilstaffel. Im September 1996 lehnte Völker ein Angebot des DSW Darmstadt ab und blieb in Hamburg.<ref>Sandra Völker: Eine Entscheidung des Herzens. In: Hamburger Abendblatt. 13. September 1996, abgerufen am 26. Dezember 2023.</ref>
Bei den Kurzbahnweltmeisterschaften 1997 in Göteborg wurde Völker Weltmeisterin über 50 m Freistil und zweimalige Vizeweltmeisterin.<ref>Goldfisch Sandra. In: Die Tageszeitung: taz. 21. April 1997, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 4. November 2025]).</ref>
Nach zehnjähriger Zusammenarbeit mit Dirk Lange in Hamburg wechselte sie zum Leipziger Trainer Jirka Letzin. Ein halbes Jahr später beendete sie überraschenderweise auch diese Zusammenarbeit und bildete ab Februar 2004 eine Trainingsgruppe mit Stev Theloke und Katrin Meißner, die von Beate Ludewig geleitet wurde. Sie beendete zum 20. März 2008 ihre Laufbahn als aktive Schwimmerin.<ref>Hamburger Abendblatt: Sandra Völker hört auf</ref>
Erfolge
Völker gewann während ihrer aktiven Karriere über 60 Medaillen bei Europameisterschaften (Kurz- und Langbahn), Weltmeisterschaften (Kurz- und Langbahn) und Olympischen Spielen. Sie wurde 44-mal Deutsche Meisterin (Kurz- und Langbahn) und schwamm mehrere Weltrekorde.<ref>Andreas Bellinger, NDR de und Anne Strauch, NDR Fernsehen: Schwimmstar Sandra Völker: Untergehen gilt nicht. Abgerufen am 4. November 2025.</ref> Völker startete viermal bei Olympischen Spielen.
Für ihre Olympiamedaillen wurde sie 1996 mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet und 1997–1999 dreimal hintereinander zur Schwimmerin des Jahres ausgezeichnet.<ref>7. Sportbericht der bundesregierung vom 26. Oktober 1999 an den Bundestag - Drucksache 14/1859 - ... Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes an die Medaillengewinner der Olympischen und Paralympischen Spiele 1994 und 1996 ...</ref>
Privatleben
Am 25. Oktober 2006 bekam Völker eine Tochter. Sie hat in Summe drei Kinder.<ref>Eigene Angaben in der ARD-Quiz-Sendung Gefragt - Gejagt am 4. März 2017</ref>
2013 musste Völker Privatinsolvenz beantragen.<ref>Alles muss raus. Drei olympische Medaillen, ein Startblock mit Autogrammen und sogar getragene Badeanzüge. - alles muss raus, um Schwimmerin Sandra Völker aus der Insolvenz zu helfen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. Mai 2014, aufgerufen am 20. Mai 2014.</ref> Die frühere Weltklasseschwimmerin musste 2014 ihre Olympiamedaillen und sogar ihre geliebten Badeanzüge über eine Internet-Auktion verkaufen, um sich aus diesen finanziellen Schwierigkeiten zu befreien.<ref>Welt.de Sport - "Befreiung aus der Insolvenz"</ref><ref>Bild.de - "Ich sollte für 50 000 Euro ins Dschungelcamp"</ref><ref>BIS Auktion - Sandra Völker (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Januar 2023. Suche im Internet Archive )l</ref> Später arbeitete sie als Büroangestellte bei einem Onlinehandel für vegane Produkte und Urwaldkräuter.<ref>Daniel Herder: Schwimmstar Sandra Völker muss Medaillen versteigern. Die Welt vom 28. März 2014</ref> Nach Abschluss ihrer Privatinsolvenz im Jahr 2018 ist Völker als freiberufliche Schwimmtrainerin, Vortragende für Motivationstraining und Mitarbeiterin im Einzelhandel in einer Boutique in Timmendorfer Strand tätig.<ref>Insolvenz überwunden: Früher war Sandra Völker Schwimmstar - nun hat sie drei Jobs Bericht auf Focus Online am 5. Dezember 2018, abgerufen am 10. Februar 2019</ref>
Da bei Völker während ihrer Olympiavorbereitung 2000 Asthma diagnostiziert wurde, gründete sie die Sandra Völker-Stiftung, die sich um eine ganzheitliche Behandlung asthma- und allergiekranker Kinder bemüht. Im Jahr 2015 veröffentlichte sie ihre Autobiografie.<ref>An Land kannst Du nicht schwimmen. 2015, ISBN 978-3-280-05579-3 (isbn.de [abgerufen am 4. November 2025]).</ref>
Veröffentlichungen
- An Land kannst Du nicht schwimmen. Wie ich Olympia gewann, fast alles verlor und wieder ins Leben fand. 1. Auflage. Orell Füssli, Zürich 2015, ISBN 978-3-280-05579-3 (248 Seiten).
Weblinks
Einzelnachweise
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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1999: Sandra Völker | 2000: Nina Schiwanewskaja | 2002: Nina Schiwanewskaja | 2004: Ilona Hlaváčková | 2006: Janine Pietsch | 2008: Anastassija Sujewa | 2010: Aljaksandra Herassimenja | 2012: Mercedes Peris | 2014: Francesca Halsall | 2016: Francesca Halsall | 2018: Georgia Davies | 2020: Kira Toussaint | 2022: Analia Pigrée | 2024: Danielle Hill Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1927: Wilhelmina den Turk | 1931: Marie Braun | 1934: Hendrika Mastenbroek | 1938: Cor Kint | 1947: Karen Harup | 1950: Ria van der Horst | 1954: Geertje Wielema | 1958: Judy Grinham | 1962: Ria van Velsen | 1966: Christine Caron | 1970: Tinatin Lekweischwili | 1974: Ulrike Richter | 1977: Birgit Treiber | 1981: Ina Kleber | 1983: Ina Kleber | 1985: Birte Weigang | 1987: Kristin Otto | 1989: Kristin Otto | 1991: Krisztina Egerszegi | 1993: Krisztina Egerszegi | 1995: Mette Jacobsen | 1997: Antje Buschschulte | 1999: Sandra Völker | 2000: Nina Schiwanewskaja | 2002: Stanislawa Komarowa | 2004: Laure Manaudou | 2006: Laure Manaudou | 2008: Anastassija Sujewa | 2010: Gemma Spofforth | 2012: Jenny Mensing | 2014: Katinka Hosszú / Mie Østergaard Nielsen | 2016: Mie Østergaard Nielsen | 2018: Anastassija Fessikowa | 2020: Kathleen Dawson | 2022: Margherita Panziera | 2024: Adela Piskorska Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1927: Marie Vierdag | 1931: Yvonne Godard | 1934: Willy den Ouden | 1938: Ragnhild Hveger | 1947: Fritze Carstensen | 1950: Irma Schumacher | 1954: Katalin Szőke | 1958: Kate Jobson | 1962: Heidi Pechstein | 1966: Martina Grunert | 1970: Gabriele Wetzko | 1974: Kornelia Ender | 1977: Barbara Krause | 1981: Caren Metschuck | 1983: Birgit Meineke | 1985: Heike Friedrich | 1987: Kristin Otto | 1989: Katrin Meißner | 1991: Catherine Plewinski | 1993: Franziska van Almsick | 1995: Sandra Völker | 1997: Franziska van Almsick | 1999: Sue Rolph | 2000: Therese Alshammar | 2002: Franziska van Almsick | 2004: Malia Metella | 2006: Britta Steffen | 2008: Marleen Veldhuis | 2010: Francesca Halsall | 2012: Sarah Sjöström | 2014: Sarah Sjöström | 2016: Sarah Sjöström | 2018: Sarah Sjöström | 2020: Femke Heemskerk | 2022: Marrit Steenbergen | 2024: Barbora Seemanová Vorlage:Klappleiste/Ende
| Personendaten | |
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| NAME | Völker, Sandra |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Schwimmerin und Autorin |
| GEBURTSDATUM | 1. April 1974 |
| GEBURTSORT | Lübeck, Deutschland |
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