Satin
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| Eigenschaften | glatte, glänzende Oberseite, matte Unterseite
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}}{{#invoke:TemplatePar|check
|all= 1= |opt= 2= Tondatei= |template=Vorlage:IPA |errNS= 0 |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:IPA |format=@@@ }} ist die französische Bezeichnung für alle glänzenden Gewebe in Atlasbindung.<ref name="Satin">Thomas Meyer zur Capellen: Lexikon der Gewebe. 5., grundlegende überarbeitete und erweiterte Auflage. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-86641-258-3, S. 356.</ref>
Der synonyme Begriff Atlas ist heute im Handel bedeutungslos; am ehesten ist er noch in kostümgeschichtlichem Zusammenhang für Seidenstoffe in Gebrauch.
Etymologie
Das Wort Satin leitet sich ab von {{#if: |{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} / }}{{#invoke:Vorlage:lang|fold}}{{#if:Zaitūn | / {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}}}{{#if: | / ‚‘}}{{#invoke:TemplatePar|check |template=Vorlage:arF |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:arF |format=@@@ |all=1= |opt=2= w= DMG= d= de= b=}}, dem arabischen Namen der chinesischen Stadt Quanzhou (früher Tsen-tung), einem wichtigen Hafen für den Seidenhandel.<ref name="Satin"/>
Atlas leitet sich ab vom arabischen Wort {{#if: |{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} / }}{{#invoke:Vorlage:lang|fold}}{{#if:aṭlas | / {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}}}{{#if:glatt | / ‚glatt‘}}{{#invoke:TemplatePar|check |template=Vorlage:arF |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:arF |format=@@@ |all=1= |opt=2= w= DMG= d= de= b=}}.<ref name="Atlas">Thomas Meyer zur Capellen: Lexikon der Gewebe. 5., grundlegende überarbeitete und erweiterte Auflage. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-86641-258-3, S. 25ff.</ref>
Eigenschaften
Durch die Atlasbindung ergibt sich eine stark glänzende, glatte Oberseite (rechte Seite) und eine matte Unterseite (linke Seite).<ref>Bekleidung - Das Wissensbuch. Mediadidact Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2014, S. 182.</ref> Am häufigsten verwendet wird 5-bindiger Kettatlas, seltener auch mit längeren Flottungen, etwa als 8-,10- oder 12-bindiger Atlas. Die Eigenschaften des Satins hängen vom eingesetzten Garn und der Einstellung ab (typischerweise in der Kette 40–120 Fäden/cm, im Schuss 25–60 Fäden/cm).<ref name="Atlas" /> Er kann leicht oder schwer, matt- oder hochglänzend, fließend oder steif sein.
Satin kann aus verschiedenen Materialien gewebt werden, etwa als Baumwollsatin oder Wollatlas.<ref name="Atlas" /> Für einen besonderen Glanz werden endlose Fasern (Filamente) wie Seide, Viskose oder Polyester bevorzugt.
Verwendung
Wegen des starken Glanzes wird vor allem der schwere Duchesse besonders für festliche Kleidung (Abend- und Brautkleider) verwendet. Er wird als Kettatlas gewebt.<ref>Fabia Denninger, Elke Giese: Textil- und Modelexikon. Bd. A – K, 8., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Deutscher Fachverlag GmbH, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-87150-848-9, S. 172.</ref>
Crêpe Satin ist die Handelsbezeichnung für Kleider- und Mantelstoffe,<ref>Fabia Denninger, Elke Giese: Textil- und Modelexikon. Bd. A – K, 8., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Deutscher Fachverlag GmbH, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-87150-848-9; S. 135.</ref> wird aber auch zu Blusen und Accessoires verarbeitet.<ref>Thomas Meyer zur Capellen: Lexikon der Gewebe. 5., grundlegende überarbeitete und erweiterte Auflage. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-86641-258-3, S. 87f.</ref>
Baumwollsatin, nach einer besonderen ägyptischen Baumwollart auch Mako-Satin genannt, wird vor allem zu Bettwäsche- und Vorhangstoffen verarbeitet; Wollsatin (Charmelaine) ist heute eher selten zu finden. Satin findet Verwendung in der Nachtwäsche-Mode für Damen und Herren.
Weblinks
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Einzelnachweise
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