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Songkitti Jaggabatara

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Datei:Songkitti Chakkrabat.jpg
Songkitti Jaggabatara (2010)

Songkitti Jaggabatara ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), RTGS: Songkitti Chakkabat, Aussprache: [<templatestyles src="IPA/styles.css" />soŋkìttìʔ t͡ɕàkkaːbàːt]; * 22. Dezember 1950 in Nakhon Ratchasima) ist ein thailändischer General. Er war von 2008 bis 2011 Oberbefehlshaber des Stabs der Thailändischen Streitkräfte.<ref name="bio">Curriculum Vitae. (PDF; 438 kB) In: .rtarf.mi.th. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. April 2011; abgerufen am 26. März 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Biographie).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rtarf.mi.th</ref><ref name="MITop">President Nathan Confers Top Military Award on Thai Chief of Defence Forces. In: MINDEF Singapure. 13. Januar 2011, abgerufen am 23. März 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Leben

Datei:INTERFET-UNTAET handover.jpg
Songkitti Jaggabatara bei der Übergabe der Kontrolle von INTERFET zu UNTAET

In der Vorbereitungsschule der Streitkräfte war Songkitti ein Klassenkamerad des späteren Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra.<ref>Duncan McCargo: Thaksin and the Resurgence of Violence in the Thai South. In: Rethinking Thailand's Southern Violence. National University of Singapore Press, 2007, S. 45.</ref> Anschließend besuchte er die Königliche Chulachomklao-Militärakademie. Von 1972 bis 1981 diente er im 3. Kavallerie-Bataillon der Königlichen Garde. Den Beginn seiner Dienstzeit verbrachte er im Norden von Thailand, wo ein Konflikt niedriger Intensität mit den bewaffneten Einheiten der Kommunistischen Partei Thailands stattfand. Als Vietnam 1978 in Kambodscha einmarschierte, diente er an der Grenze zwischen Thailand und Kambodscha.

1999 befehligte er die „Thai Joint Task Force 972“, die sich im Rahmen der Internationalen Streitkräfte Osttimors (INTERFET) mit der Beilegung der Krise in Osttimor 1999 beschäftigte. Er war der Zweite in der Befehlskette der INTERFET.<ref name="GovThai">Thai General Honoured for Service in East Timor. In: Webseite des Australischen Verteidigungsministeriums. 6. Oktober 2000, abgerufen am 23. März 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Oktober 2001 sorgte der neu gewählte Ministerpräsident Thaksin Shinawatra für die Ernennung seines Vertrauten Songkitti zum Vizekommandeur der Vierten Armee, die für Südthailand zuständig ist. Das sorgte für Kritik, weil Songkitti nie zuvor in der Vierten Armee oder in Südthailand gedient hatte und seine Auswahl als politisch motiviert galt. In einem Bericht an Thaksin erklärte Songkitti 2002, dass es sich bei dem Konflikt mit muslimischen Separatisten in den drei südlichsten Provinzen Thailands nicht um einen ernstzunehmenden Aufstand handelte. Damit bewog er Thaksin dazu, Truppen aus der Region abzuziehen.<ref>McCargo: Thaksin and the Resurgence of Violence in the Thai South. 2007, S. 45–46.</ref> Im April 2003 wurde er zum Generalleutnant und Kommandeur der Vierten Armeeregion befördert. Er stieß im Offizierskorps allerdings auf so viel Widerstand, dass er im Oktober desselben Jahres wieder auf einen anderen Posten versetzt wurde.<ref>McCargo: Thaksin and the Resurgence of Violence in the Thai South. 2007, S. 49.</ref> Tatsächlich eskalierte der Südthailand-Konflikt ab 2004.

Am 1. Oktober 2008 wurde Songkitti zum Oberbefehlshaber des Stabs der Streitkräfte, der formell höchsten Position im thailändischen Militär, befördert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ministry of Defence (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/j2.rtarf.mi.th (DOC-Datei; 72 kB), Königlich-Thailändische Streitkräfte, 30. September 2008. Abgerufen am 25. März 2012.</ref> Im April 2010 war er ein Direktor des neugegründeten Centre for the Resolution of the Emergency Situation (CRES). Das CRES wurde gegründet, um die Ordnung in Bangkok und verschiedenen Provinzen Thailands im Zuge der Unruhen 2010 wiederherzustellen.<ref name="AMLCom">Thailand: Supreme Commander vows to restore order in wake of violent anti-government demonstrations. In: accessmylibrary.com. 13. April 2010, abgerufen am 23. März 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 1. Oktober 2011 wurde er von General Thanasak Patimaprakorn als Oberbefehlshaber abgelöst.<ref>Wassana Nanuam: King endorses reshuffle list. In: Bangkok Post. 1. Oktober 2011, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 26. März 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).@1@2Vorlage:Toter Link/www.bangkokpost.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Auszeichnungen

Für seine Verdienste in der INTERFET erhielt er den Order of Australia im Rang eines „Honorary Member“ und die International Force East Timor Medal.<ref name="GovThai" /><ref name="AusCooper">Defence Cooperation Scholarship Program. In: Webseite der Australischen Botschaft in Thailand. Abgerufen am 23. März 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 13. Januar 2011 verlieh ihm der Präsident von Singapur, Sellapan Ramanathan, den höchsten militärischen Orden des Stadtstaates, den Darjah Utama Bakti Cemerlang (Tentera) für seine Verdienste bei der Zusammenarbeit der Thailändischen Streitkräfte und der Streitkräfte Singapurs.<ref name="bio" /><ref name="MITop" />

Familie

Songkitti ist verheiratet mit Poranee Jaggabatara, sie haben zwei Töchter und einen Sohn.<ref name="bio" />

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Songkitti Jaggabatara – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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