Triallat
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Strukturformel von Triallat | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Triallat | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C10H16Cl3NOS | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farbloses, brennbares Pulver<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 304,67 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Dichte |
1,27 g·cm−3 (25 °C)<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
29–30 °C<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Siedepunkt |
117 °C (0,0004 hPa)<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Dampfdruck |
0,00012 mmHg (25 °C)<ref>Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM)Vorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar)</ref> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
praktisch unlöslich in Wasser<ref name="GESTIS" /> (4,0 mg·l−1 bei 20 °C<ref>Weber, J.B.: Interaction of organic pesticides with particulate matter in aquatic and soil systems in Fate of Organic Pesticides in the Aquatic Environment, Adv. Chem. Ser. 111 (1972) 55.</ref>) | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten |
800 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)<ref name="ChemIDplus">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM)Vorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar)</ref> | |||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Triallat ist ein Wirkstoff zum Pflanzenschutz und eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Thiocarbamate.
Geschichte
Triallat wurde in den 1960er Jahren von der Firma Monsanto auf den Markt gebracht.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mehr Wissen für beste Leistung ( vom 21. Oktober 2007 im Internet Archive) Herstellerkompendium Roundup vom 12. September 2006.</ref>
Verwendung
Triallat wird als Herbizid (stört die Zellteilungsvorgänge<ref>Beschreibung der Anwendung.</ref>) zur Bekämpfung von Flughafer und Windhalm in Getreiden (ausgenommen Hafer), in Rüben, Mais, Gemüse- und Futtererbsen verwendet. Es wird dazu in flüssiger Form (gelöst z. B. in Acetonitril) eingesetzt.
Zulassung
In einigen Staaten der EU besteht für Triallat eine Zulassung als Pflanzenschutzmittel, nicht jedoch in Deutschland, Österreich und in der Schweiz.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>
Sicherheitshinweise
Bei höheren Temperaturen ist Triallat instabil und zersetzt sich, wobei Stickoxide, Chlorwasserstoff und Schwefeloxide entstehen.
Siehe auch
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gefährlicher Stoff mit harmonisierter Einstufung (CLP-Verordnung)
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Sensibilisierender Stoff
- Gesundheitsschädlicher Stoff (Organschäden)
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Chloralken
- Thiolourethan
- Herbizid
- Pflanzenschutzmittel (Wirkstoff)
- N,N-Dialkylamid