Zum Inhalt springen

Triallat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Strukturformel von Triallat
Allgemeines
Name Triallat
Andere Namen
  • S-2,3,3-Trichlorallyl-N,N-diisopropylthiocarbamat
  • N,N-Diisopropyl-2,3,3-trichlorallylthiolcarbamat
Summenformel C10H16Cl3NOS
Kurzbeschreibung

farbloses, brennbares Pulver<ref name="GESTIS" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 218-962-7
ECHA-InfoCard 100.017.239
PubChem 5543
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 304,67 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,27 g·cm−3 (25 °C)<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Schmelzpunkt

29–30 °C<ref name="GESTIS" />

Siedepunkt

117 °C (0,0004 hPa)<ref name="GESTIS" />

Dampfdruck

0,00012 mmHg (25 °C)<ref>Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM)Vorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar)</ref>

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser<ref name="GESTIS" /> (4,0 mg·l−1 bei 20 °C<ref>Weber, J.B.: Interaction of organic pesticides with particulate matter in aquatic and soil systems in Fate of Organic Pesticides in the Aquatic Environment, Adv. Chem. Ser. 111 (1972) 55.</ref>)

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.017.239">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS" />
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 302​‐​317​‐​373​‐​410
P: 260​‐​273​‐​280​‐​301+312​‐​302+352​‐​314<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten

800 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)<ref name="ChemIDplus">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM)Vorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar)</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Triallat ist ein Wirkstoff zum Pflanzenschutz und eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Thiocarbamate.

Geschichte

Triallat wurde in den 1960er Jahren von der Firma Monsanto auf den Markt gebracht.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mehr Wissen für beste Leistung (Memento vom 21. Oktober 2007 im Internet Archive) Herstellerkompendium Roundup vom 12. September 2006.</ref>

Verwendung

Triallat wird als Herbizid (stört die Zellteilungsvorgänge<ref>Beschreibung der Anwendung.</ref>) zur Bekämpfung von Flughafer und Windhalm in Getreiden (ausgenommen Hafer), in Rüben, Mais, Gemüse- und Futtererbsen verwendet. Es wird dazu in flüssiger Form (gelöst z. B. in Acetonitril) eingesetzt.

Zulassung

In einigen Staaten der EU besteht für Triallat eine Zulassung als Pflanzenschutzmittel, nicht jedoch in Deutschland, Österreich und in der Schweiz.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>

Sicherheitshinweise

Bei höheren Temperaturen ist Triallat instabil und zersetzt sich, wobei Stickoxide, Chlorwasserstoff und Schwefeloxide entstehen.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />