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Bergwerk

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Tagesanlagen der Zeche Heinrich-Robert in Hamm (2007)

Als Bergwerk werden alle über- und untertägigen Betriebseinrichtungen und -anlagen an einem Standort zur Gewinnung, Förderung und Aufbereitung von Bodenschätzen bezeichnet.<ref name="Quelle 5" /> Bergwerke werden auch Grube<ref group="ANM" name="Anm. Veith." /> oder Zeche genannt.<ref name="Quelle 6" /> Zu einem Bergwerk zählen alle Bauwerke, Anlagen und Einrichtungen über Tage, die der Förderung, Aufbereitung, Lagerung und Verladung von Rohstoffen und Bergematerial dienen, sowie Anlagen und Einrichtungen zur Verwaltung wie z. B. die Schichtenkontrolle und für die Mitarbeiter.<ref name="Quelle 1" /> Zudem gehören zu einem Bergwerk alle zugehörigen untertägigen Anlagen und Einrichtungen, insbesondere alle Schächte, Strecken und Stollen, die als Grubenbau bezeichnet werden.<ref name="Quelle 7" /> Im weiteren Sinne gehören auch Grabungen „über Tage“ (Tagebau) und Tiefbohrungen dazu.<ref name="Quelle 1" /><ref name="Quelle 4" />

Grundlagen

Um als Privatmann ein Bergwerk errichten und betreiben zu können, braucht der Betreiber eine staatliche Genehmigung. Im Bergbau wird dies als Verleihung bezeichnet.<ref name="Quelle 8" /> Des Weiteren benötigt ein Bergwerksbetreiber, je nach Größe des Bergwerks, eine mehr oder minder große Kapitalmenge.<ref name="Quelle 9" /> Dieses kann er entweder aus eigenem Vermögen aufbringen oder aus Anleihen.<ref name="Quelle 25" /> Da er das Kapital in der Regel nicht allein aufbringen kann, beteiligt er weitere Geldgeber finanziell an dem Bergwerk: früher in Form einer Gewerkschaft und heute in einer anderen Form einer Kapitalgesellschaft.<ref name="Quelle 14" /> Zum Betrieb des Bergwerks wird eine, je nach Größe und Umfang des Bergwerks, bestimmte Anzahl an Arbeitnehmern benötigt.<ref name="Quelle 8" /> Diese arbeiten dann je nach Betriebsgröße und fachlicher Qualifikation als Aufsichtspersonen (Betriebsführer, Steiger)<ref name="Quelle 5" /> oder Arbeiter (Hauer) auf dem Bergwerk.<ref name="Quelle 8" /> Außerdem wird eine erhebliche Menge Material benötigt, das für den Ausbau der Grubenbaue, für den Bau von Gebäuden oder den Bau der Förderanlagen verwendet wird.<ref name="Quelle 5" /> Eine der wichtigsten Materialien für ein Bergwerk war, insbesondere in der frühen Montanindustrie, das Holz, das in Form von Grubenholz fast überall auf dem Bergwerk verwendet wurde.<ref name="Quelle 10" /> Hinzu kommt eine Vielzahl von Werkzeugen und Bergwerksmaschinen.<ref name="Quelle 11" /> Werden in einer Stadt eines oder mehrere Bergwerke betrieben, so siedeln sich im Umfeld dieser Bergwerke meist weitere Wirtschaftszweige an.<ref name="Quelle 12" /> Für die umliegenden Städte und Regionen sind Bergwerke wichtige Einkäufer und Investoren.<ref name="Quelle 11" /> Die Bedeutung eines Bergwerks für eine Stadt oder eine Region spiegelt sich in dem Satz: „Alles kommt vom Bergwerk her“ wider.<ref name="Quelle 12" />

Historische Entwicklung

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Der Erzberg Kirunavaara in Schwedisch-Lappland

Das bislang älteste entdeckte Bergwerk ist ein Feuersteinbergwerk im oberägyptischen Nazlet Khater, wo bereits vor über 30.000 Jahren untertägig Feuerstein abgebaut wurde.<ref name="Quelle 2" /> Bereits 3000 v. Chr. trieben die Ägypter bedeutenden Bergbau und hatten Bergwerke, mit denen sie nach Kupfer- und Eisenerzen gruben.<ref name="Quelle 15" /> Um die Bergwerke betreiben und die Erze abbauen zu können, wurden eine Vielzahl von Kriegsgefangenen, Verbrechern, Schuldgefangenen, in Ungnade gefallenen oder sogar auch Unschuldige zur Bergarbeit in den Erzbergwerken gezwungen.<ref name="Quelle 41" /> In der Antike ließ sich die Massenproduktion von Metallen meist nur durch staatlich organisierte Großunternehmen und Sklaven- oder Zwangsarbeit organisieren. Auch Privatunternehmer waren als Pächter tätig, wie in Laurion. Dort wurden (teils unter Tage, teils auch im Tagebau) verschiedene Erze, u. a. auch Silber, gefördert und dafür insgesamt wohl 20.000 Sklaven und Gefangene beschäftigt.<ref name="Quelle 3" />

In Deutschland begann der Bergbau etwa 5500 v. Chr. ebenfalls mit steinzeitlichen Feuersteinbergwerken.<ref name="Quelle 20" /> In der Bronzezeit hatte es erste bergbauliche Aktivitäten in den Erzlagerstätten des Harzes gegeben.<ref name="Quelle 101" /> Ab der Latènezeit wurde im Siegerland in kleinen Bergwerken, sogenannten Mollkauten,<ref group="ANM" name="Anm. Buja." /> nach Eisenerz gegraben.<ref name="Quelle 17" /> Am Rammelsberg bei Goslar wurde etwa um das Jahr 968 Erzbergbau<ref group="ANM" name="Anm. Ließ." /> betrieben.<ref name="Quelle 15" /><ref name="Quelle 69" /> Ab dem 16. Jahrhundert bis etwa Mitte des 19. Jahrhunderts waren die Bergwerke im Oberharz bedeutende Silberproduzenten in Deutschland.<ref name="Quelle 17" /> Das wohl bedeutendste Harzer Bergwerk, der Rammelsberg, wurde 1992 zusammen mit der Goslarer Altstadt als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt.<ref name="Quelle 45" />

Bauarten

Das Wort „Bergbau“ bedeutet „bauen im Berg“ und wird davon abgeleitet, dass der Ursprung der Rohstoffgewinnung in gebirgigen Gegenden begann, wo verstärkt Ausbisse der Lagerstätten vorkommen.<ref name="Quelle 22" /> Ein Bergwerk bauen bedeutet entweder, sich anteilmäßig an einem Bergwerk zu beteiligen oder eine ganze Grube auf seine Kosten anzulegen.<ref name="Quelle 23" /> Beim Bergbau wird zwischen Tagebau, Untertagebau und Bohrlochbergbau unterschieden.<ref name="Quelle 19" /> Welche der drei Bauarten angewendet wird, um eine Lagerstätte auszubeuten, hängt hauptsächlich von den natürlichen Gegebenheiten ab.<ref name="Quelle 22" /> Entsprechend der Art ihrer Gewinnung unterteilte man die bergbaulichen Orte und Anlagen ein in Bergwerke, Gräbereien und Steinbrüche.<ref name="Quelle 8" /> Allerdings ist hierbei keine eindeutige und klare Trennung der Begriffe möglich, da es auch Übergänge zwischen den Bauarten<ref group="ANM" name="Anm. Serlo." /> gibt.<ref name="Quelle 21" />

Untertagebergwerke

Datei:Schachtanlage FH1 Tag.jpg
Schachtanlage „Friedrich Heinrich 1/2“ (vor dem Rückbau), Kamp-Lintfort

Beim Untertagebau unterscheidet der Bergmann den Stollenbau und den Tiefbau.<ref name="Quelle 19" /> Entsprechend werden die Untertagebergwerke unterteilt in Stollenbergwerke<ref name="Quelle 8" /> und Tiefbaugruben.<ref name="Quelle 21" /> Die Stelle, an der der Übertagebereich in den Untertagebereich übergeht, nennt der Bergmann Tagesöffnung.<ref name="Quelle 28" /> Jedes Untertagebergwerk muss mindestens zwei solcher Zugänge haben.<ref name="Quelle 24" /> Der Eingang in den Untertagebereich von Stollenbergwerken nennt der Bergmann Stollenmundloch.<ref name="Quelle 27" /> Die Positionierung dieses Einganges hat einen entscheidenden Einfluss auf die Bauhöhe des Stollens.<ref name="Quelle 130" /> Bei Tiefbaugruben erfolgt der Übergang in den Untertagebereich über einen Schacht.<ref name="Quelle 21" /> Die zu Tage tretende Schachtöffnung nennt der Bergmann Schachtmund.<ref name="Quelle 29" /> Anstelle eines Schachtes kann der Übergang in den Untertagebereich auch über einen Förderberg erfolgen.<ref name="Quelle 5" /> Stollenanlagen werden zur Versorgung mit frischen Wettern oftmals mit kleinen Schächten versehen, die der Bergmann als Lichtloch bezeichnet.<ref name="Quelle 27" />

Die Erschließung einer Lagerstätte durch ein Untertagebergwerk beginnt mit der Ausrichtung und dem folgenden Abteufen der Schächte oder dem Auslängen der Stollen.<ref name="Quelle 16" /> Sie sind die Verbindung zwischen Erdoberfläche und der Lagerstätte vor Ort und für die Schacht- bzw. Streckenförderung von Abbau, Versatz und Material, die Fahrung von Personen sowie die Wasserhaltung und Wetterführung notwendig.<ref name="Quelle 13" />

Die Wahl der Schachtstandorte beeinflusst die Herstellungs- und Betriebskosten des Untertagebergwerks.<ref name="Quelle 40" /> Von den Schächten gehen die Strecken (Richtstrecken und Querschläge) zu den Lagern (Flöze, Gänge, Stöcke) der zu fördernden Rohstoffe ab.<ref name="Quelle 17" /> Die Gesamtheit aller unterirdischen Hohlräume wird Grubengebäude genannt.<ref name="Quelle 21" /> Die Tagesanlagen eines Bergwerks, also die „über Tage“ befindlichen Teile sind: Förderturm, Kaue, Anlagen zur Be- und Entlüftung (Bewetterung), zur Wasserhaltung und -reinigung und die Aufbereitungsanlagen.<ref name="Quelle 5" />

Tagebaue

Datei:Chuquicamata-002.jpg
Chuquicamata in Chile, einer der größten Kupfertagebaue der Welt

Im Tagebau erfolgt die Gewinnung von Massenrohstoffen, die von Natur aus unter freiem Himmel liegen.<ref name="Quelle 16" /> Des Weiteren werden Lagerstätten im Tagebau abgebaut z. B. fossile Brennstoffe, wenn deren Überdeckung wirtschaftlich und kostengünstig abgeräumt werden kann.<ref name="Quelle 22" /> Aufgrund der modernen Bergtechnik können mittlerweile auch Lagerstätteninhalte im Tagebau abgebaut werden, die in einer Teufe von 500 Metern und mehr vorkommen.<ref name="Quelle 16" /> Je nach Lagerstätte erfolgt der Abbau als Abbau nach der Teufe, als flächenhafter Abbau oder als Hang und Hügel Abbau.<ref name="Quelle 127" /> Die Gewinnung der Rohstoffe erfolgt durch große Bagger (Radlader, Schaufelradbagger, Eimerkettenbagger, o. Ä.).<ref name="Quelle 42" /> Neben diesen Gewinnungsmaschinen werden zum Teil auch zur kontinuierlichen Gewinnung Fräswalzen wie der Continuous Surface Miner eingesetzt.<ref name="Quelle 119" /> Durch diese Maschinen lassen sich auch dünne, von Zwischenmitteln durchzogene Flöze, präzise und wirtschaftlich im Tagebau gewinnen.<ref name="Quelle 125" /> Der Abtransport der hereingewonnenen Rohstoffe erfolgt mit Muldenkippern oder über Bandförderanlagen.<ref name="Quelle 16" />

Bei der Gewinnung von Rohstoffen werden Großtagebaue insbesondere für die Rohstoffe Braunkohle, Ölschiefer, Ölsand und Erze verwendet.<ref name="Quelle 17" /> Probleme bei dieser Form des Tagebaus sind die bergbaubedingten Umsiedlungen von zum Teil ganzen Ortschaften.<ref name="Quelle 126" /> Erfolgt der Tagebau in „Gruben“ wie z. B. Kiesgruben oder Sandgruben, spricht man auch von Gräbereien.<ref name="Quelle 105" /> Eine weitere Form des Tagebaus sind „Kuhlen“, z. B. Lehmkuhle oder Tongruben, in denen Lehm oder Ton abgebaut wird.<ref name="Quelle 128" /> Für den übertägigen Abbau von Festgestein werden „Brüche“ wie z. B. Steinbrüche<ref name="Quelle 105" /> oder Kalkbrüche genutzt.<ref name="Quelle 84" /> Der obertägige Abbau von Torf erfolgt durch Torfstechen oder Torfstich.<ref name="Quelle 17" /> Zum Tagebau gehört auch das Schürfen nach gediegenen Edelmetallen<ref name="Quelle 97" /> in Seifenlagerstätten.<ref name="Quelle 47" /> Im weitesten Sinne gehören auch Baggerseen dazu, bei denen mit Hilfe von Schwimmbaggern Massenrohstoffe vom Grund eines Sees gewonnen werden.<ref name="Quelle 100" /> Bei dieser Form der Rohstoffgewinnung muss besonders auf den Schutz des Grundwassers Rücksicht genommen werden.<ref name="Quelle 129" />

Bohrungen

Datei:Gestaengetiefpumpen im Oelfeld Hochleithen.jpg
Hochleithen Ölfeld nordöstlich von Wien in Österreich

Der Bohrlochbergbau ist eine Form der Gewinnung von flüssigen oder gasförmigen Rohstoffen durch Erstellung von Bohrlöchern mittels Tiefbohrung bis in die Lagerstätte.<ref name="Quelle 22" /> Hauptsächlich sind dies Bohrungen nach Erdöl und/oder Erdgas.<ref name="Quelle 16" /> Hierzu gehört auch die Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten mittels Hydraulic Fracturing.<ref name="Quelle 131" /> In einigen Ländern zählen auch Brunnenbohrungen nach Grundwasser oder Thermalquellen dazu.<ref name="Quelle 132" /> Die Nutzung der Tiefen Geothermie fällt nicht unter das Bergrecht, da anders als bei Thermalbädern die Weiterverarbeitung des Wassers entfällt.<ref name="Quelle 133" /> Letztendlich zählen auch Bohrungen zum Aussolen von Salzstöcken mittels Bohrspülwerk dazu.<ref name="Quelle 5" />

Bergwerksgeschichte

Die Geschichte eines Bergwerks verläuft in mehreren unterschiedlichen Phasen, die sich grob einteilen lassen in Aufsuchung, Aufschließen und Abbau der Lagerstätte.<ref name="Quelle 19" /> Am Ende der Geschichte eines Bergwerks steht die Stilllegung und in der Regel die Schließung des Bergwerks.<ref name="Quelle 153" /> Während der gesamten Zeit muss das jeweils gültige Bergrecht auf das Bergwerk angewendet werden.<ref name="Quelle 152" />

Aufsuchung

Am Anfang der Bergwerksgeschichte steht die Aufsuchung, um dadurch die Ausdehnung der jeweiligen Lagerstätte und die Menge der darin enthaltenen Bodenschätze zu untersuchen.<ref name="Quelle 145" /> Hierbei bedient man sich verschiedener bergmännischer Untersuchungsmethoden, aber auch verschiedener geologischer Untersuchungsmethoden.<ref name="Quelle 146" /> Hierbei werden Methoden wie die Fernerkundung, geophysikalische Untersuchungen und Kartierung angewendet.<ref name="Quelle 145" /> Dabei bedient man sich auch Methoden wie der als Flugprosperation bezeichneten Untersuchung der Lagerstätte mittels Hubschrauberflug.<ref name="Quelle 147" /> Im Rahmen der weiteren Exploration werden Bohrungen in der Lagerstätte und auch Schürfe und Testgruben erstellt.<ref name="Quelle 13" /> Alle diese Tätigkeiten haben den Zweck, das spätere mögliche Bergwerk im Vorfeld genau zu erkunden und einen möglichst genauen Überblick über die Lagerstätteninhalte zu erhalten.<ref name="Quelle 148" /> Durch Probenahmen und darauf folgende Laboruntersuchungen werden weitere Erkenntnisse gewonnen.<ref name="Quelle 145" /> Alle hieraus gewonnenen Daten werden für die anschließende Bergwerksplanung benötigt.<ref name="Quelle 13" />

Bergwerksplanung

Die aus der Aufsuchung und Exploration gewonnenen Daten fließen ein in die Bergwerksplanung.<ref name="Quelle 149" /> So lassen sich anhand der gewonnenen Erkenntnisse Rückschlüsse über die Menge der vorhandenen Bodenschätze und durch Berechnung die gewinnbaren Mengen berechnen.<ref name="Quelle 150" /> Außerdem lassen sich bereits im Vorfeld Lagerstättenteile, die sich als nicht bauwürdig erweisen, vom späteren Abbau ausschließen.<ref name="Quelle 151" /> Anhand der gewonnenen Erkenntnisse über den Lagerstätteninhalt lassen sich erste Berechnungen über die erzielbaren Erlöse und somit den Wert des Bergwerks erstellen.<ref name="Quelle 9" /> Bei der Planung wir auch festgelegt, ob der Rohstoff mittels Tagebau oder mittels Untertagebau abgebaut werden soll.<ref name="Quelle 13" /> Des Weiteren müssen die erforderlichen Tagesanlagen geplant werden.<ref name="Quelle 119" /> Im Laufe der Bergwerksplanung werden für die weiteren Phasen Betriebspläne erstellt.<ref name="Quelle 149" />

Aufschließen

Der erste Arbeitsgang beim Aufschließen einer neuen Lagerstätte ist das Aufschlagen, auch Neuschurfen genannt.<ref name="Quelle 19" /> Zunächst muss das Gebiet, in dem das Bergwerk betrieben werden soll, vom natürlichen Bewuchs und einer eventuell vorhandener Bebauung „befreit“ werden.<ref name="Quelle 145" /> Danach erfolgt die Ausrichtung der Lagerstätte und die Vorrichtung der Abbaubetriebspunkte.<ref name="Quelle 5" /> Zeitgleich erfolgt der Bau und die Errichtung der erforderlichen Tagesanlagen.<ref name="Quelle 162" />

Abbau der Lagerstätte

Zum Abbau der Lagerstätte kommen, je nach Lagerstätte, unterschiedliche Abbauverfahren zur Anwendung.<ref name="Quelle 42" /> Zudem werden unterschiedliche Maschinen, die für das jeweilige Abbauverfahren geeignet sind, eingesetzt.<ref name="Quelle 13" /> Details über die Gewinnung des Rohstoffes werden im Gewinnungsbetriebsplan festgelegt und eingetragen.<ref name="Quelle 149" /> Zwecks Überprüfung von Kosten und Nutzen müssen auch während der Abbauphase regelmäßige Berechnungen über den Wert des Bergwerks durchgeführt werden.<ref name="Quelle 9" /> Die hereingewonnenen Rohstoffe werden über Förderbänder oder mittels anderer Transportmittel vom Abbaubetriebspunkt zur Tagesöffnung gefördert.<ref name="Quelle 13" /> Dort werden die Rohstoffe mittels Schachtförderung oder über Förderberge zur weiteren Aufbereitung und Verwendung nach über Tage gefördert.<ref name="Quelle 145" /> Damit die Bergleute zu ihrem untertägigen Arbeitsplatz gelangen, werden sie mittels Seilfahrt nach unter Tage gebracht und dort mittels Personenzug oder Bandfahrung zu ihrem Einsatzort gebracht.<ref name="Quelle 5" /> Eine Besonderheit, um die Bergleute von oben nach unten zu befördern, wird in einigen Salzbergwerken in Form der Rutsche genutzt.<ref name="Quelle 163" />

Stilllegung und Schließung

Wenn ein Bergwerk nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden kann oder die Lagerstätte abgebaut ist, dann wird das Bergwerk stillgelegt.<ref name="Quelle 153" /> Bergwerksstilllegungen können aber auch politische Gründe haben, wie z. B. bei den Steinkohlebergwerken und Braunkohletagebauen in Deutschland.<ref name="Quelle 154" /> Nach der Stilllegung werden noch nutzbarer Grubenausbau und Betriebsmittel zwecks Weiterverwendung geraubt.<ref name="Quelle 51" /> Im Anschluss daran müssen die vorhandenen Tagesöffnungen wie z. B. Stollenmundlöcher oder Schächte verwahrt werden.<ref name="Quelle 155" /> Die Tagesanlagen werden weitestgehend abgerissen und das Bergwerksgelände muss für eine weitere Nachnutzung aufbereitet werden.<ref name="Quelle 156" /> Nach dem Abschalten der Wasserhaltung kommt es zu einem Anstieg des Grubenwassers.<ref name="Quelle 158" /> Ein ungehinderter Anstieg des Grubenwassers führt dazu, dass Teile des Grubengebäudes oder das gesamte Grubengebäude absaufen.<ref name="Quelle 8" /> Handelt es sich bei dem ansteigenden Grubenwasser um stark kontaminiertes Wasser, muss dieses vor der Ableitung in ein oberflächiges Gewässer mittels einer Grubenwasserreinigungsanlage von allen Schadstoffen gereinigt werden.<ref name="Quelle 159" /> Tagebaue müssen nach der bergbaulichen Nutzung wieder rekultiviert werden.<ref name="Quelle 161" />

Nachnutzung

Ein Teil der Bergwerke in Deutschland wurde Jahre nach ihrer Schließung zu Besucherbergwerken umgebaut und so einer Nachnutzung zugeführt.<ref name="Quelle 26" /> Einige Bergwerke, wie z. B. das Besucherbergwerk Fell, dienen Fledermäusen als Zufluchtsraum und als Winterquartier.<ref name="Quelle 115" /> Zudem gibt es ehemalige Stollenbergwerke, von denen heute Teile des Grubengebäudes als Heilstollen dienen.<ref name="Quelle 157" /> Das Grubengebäude von Bergwerken kann unter bestimmten Voraussetzungen (ausreichende Teufe, passendes Gestein) zur Energiespeicherung dienen.<ref name="Quelle 160" />

Einteilung Bergwerk nach Bodenschatz

Die Aufgabe eines jeden Bergwerkes ist die Gewinnung der nutzbaren Bodenschätze der jeweiligen Lagerstätte.<ref name="Quelle 24" /> Nutzbare Bodenschätze, die in Bergwerken gewonnen werden, sind zunächst einmal mineralische Brennstoffe wie Steinkohle oder Braunkohle.<ref name="Quelle 39" /> Des Weiteren werden Metallerze, Steinsalz, Kalisalz und sonstige Nichterze wie Kalkstein, Flussspat, Gips und Dachschiefer in Bergwerken abgebaut.<ref name="Quelle 24" /> Zudem werden sogenannte sonstige Industrieminerale in Bergwerken abgebaut.<ref name="Quelle 13" /> Aber auch Edelsteine und Halbedelsteine werden bergmännisch gewonnen.<ref name="Quelle 96" /> Zudem gibt es Bergwerke, auf denen neben dem Hauptrohstoff z. B. Zinnerz auch Nebenprodukte wie z. B. Seltene Erden gefördert werden.<ref name="Quelle 134" /> In China werden auf Eisenbergwerken als Nebenprodukte des Eisenabbaus Seltene Erden abgebaut.<ref name="Quelle 136" /> Aber nicht nur Erze kommen mit Begleitmineralien vor, auch bei Steinkohlen kommt es vor, dass diese z. B. Eisenerze als Nebenprodukt enthalten.<ref name="Quelle 135" />

Steinkohlenbergwerk

Die Steinkohle ist bereits seit 100 Jahren v. Chr. bekannt,<ref group="ANM" name="Anm. Jung." /> wurde jedoch erst viele hundert Jahre später bergmännisch gewonnen und als Brennmaterial genutzt.<ref name="Quelle 30" /> Der erste Abbau der Steinkohle in Form der Kohlengräberei ist auf dem europäischen Festland für die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts datiert.<ref name="Quelle 31" /> Die erste systematische Gewinnung der Steinkohle wurde in Großbritannien um das Jahr 1150 getätigt.<ref name="Quelle 30" /> Im 16. Jahrhundert wurden erste Stollenbergwerke betrieben, um die Steinkohlen im Stollenbau abzubauen.<ref name="Quelle 32" /> Die Gewinnung der Steinkohle erfolgte mit einfachem bergmännischen Gezähe wie z. B. der Spitzhacke.<ref name="Quelle 33" /> Abgebaut wurden die Kohlen in diesen Stollenzechen auf teilweise sogar drei Sohlen.<ref name="Quelle 35" /> Der Betrieb dieser Stollenzechen fand sehr geordnet statt und war zu der damaligen Zeit der Standard eines Bergwerks.<ref name="Quelle 33" /> Allerdings brachte der Betrieb der Steinkohlenzechen neue Gefahren für Bergleute in Form von schlagenden Wettern und der daraus resultierenden möglichen Gefahr einer Schlagwetterexplosion mit sich.<ref name="Quelle 31" /> Des Weiteren müssen die Bergleute in den Steinkohlenbergwerken darauf achten, dass möglichst wenig Kohlenreste in den Abbauen verbleiben, da diese zu Selbstentzündungsbränden und als Folge davon zu Grubenbränden führen konnten.<ref name="Quelle 37" /> Neben diesen Gefahren besteht in einem Steinkohlenbergwerk auch noch die Gefahr, dass feiner Kohlenstaub zu einer Kohlenstaubexplosion führt.<ref name="Quelle 31" /> Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Tiefbaugruben in Betrieb genommen.<ref name="Quelle 32" /> Voraussetzung für den Betrieb einer Tiefbaugrube ist im Wesentlichen eine leistungsstarke Wasserhaltungsmaschine, um das anfallende Grubenwasser abpumpen zu können.<ref name="Quelle 34" /> Des Weiteren war eine leistungsstarke Fördermaschine, die erst mit Erfindung der Dampfmaschine realisiert werden konnte, erforderlich, um das Material und die gewonnene Steinkohle in oder aus der Grube zu fördern.<ref name="Quelle 30" /> In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde auf einigen Steinkohlenbergwerken neben der Gewinnung der Steinkohle auch in größerem Umfang Kohleneisenstein gewonnen.<ref name="Quelle 135" /> Ab den 1930er Jahren kam es auf den Bergwerken zur verstärkten Mechanisierung und Technisierung der Arbeitsprozesse.<ref name="Quelle 36" /> Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in einigen Bergrevieren auf als „Zeche Eimerweise“ bezeichneten Kleinzechen mittels Nachlesebergbau noch anstehende Restpfeiler, die von vorher stattgefundenem Bergbau stehen geblieben waren, abgebaut.<ref name="Quelle 11" /> Auf heutigen modernen Steinkohlenbergwerken wird die Steinkohle mit modernen Gewinnungsmaschinen wie dem Walzenschrämlader oder dem Kohlenhobel gewonnen.<ref name="Quelle 38" /> Auf amerikanischen Bergwerken kommen als Gewinnungsmaschinen Continuous Miner zum Einsatz.<ref name="Quelle 22" /> Als Abbauverfahren nutzt man auf Steinkohlebergwerken je nach Lagerstätte den Strebbau<ref name="Quelle 38" /> oder den Örterbau.<ref name="Quelle 22" /> Nachdem die Rohkohle<ref group="ANM" name="Anm. Cramm." /> zutage gefördert worden ist, muss sie vor der weiteren Nutzung in der Kohlenwäsche vom tauben Gestein getrennt werden.<ref name="Quelle 51" />

Braunkohlenbergwerk

Bereits im Jahr 1382 wurde in der Stadt Lieskau der vermutlich erste Abbau von Braunkohle im Tagebau durchgeführt.<ref name="Quelle 17" /> Hinweise auf oberflächennahe Braunkohlevorkommen in Ostbrandenburg stammen aus dem 18. Jahrhundert.<ref name="Quelle 70" /> Beim Abbau von Braunkohle bestehen Brandgefahren, da die Braunkohle, ähnlich wie die Steinkohle, unter bestimmten Voraussetzungen zur Selbstentzündung neigt.<ref name="Quelle 71" /> Braunkohle wird entweder in Tiefbaugruben oder in Tagebauen oder einer Kombination aus beiden abgebaut.<ref name="Quelle 66" /> Die ersten Tiefbaugruben entstanden in der Lausitz im Jahr 1780.<ref name="Quelle 72" /> Der Anteil der in Deutschland in Tiefbaugruben abgebauten Braunkohle lag 1885 bei etwa 75 Prozent und sank bis zum Jahr 1934 auf 12,5 Prozent ab.<ref name="Quelle 67" /> Die Erschließung der Lagerstätte durch Tiefbaugruben erfolgte durch seigere und zum Teil auch durch tonnlägige Schächte.<ref name="Quelle 18" /> Auf den Tiefbaubergwerken im Rheinland wurde einige Jahre als Abbauverfahren für die Braunkohle der Tummelbau angewendet.<ref name="Quelle 68" /> Wegen der großen Gefahren für die Bergleute und der Unwirtschaftlichkeit durch die hohen Abbauverluste wurde das Verfahren von der zuständigen Bergbehörde verboten.<ref name="Quelle 8" /> In der Regel baute man die einzelnen Braunkohleflöze mittels Kammer-Pfeiler-Bruchbau<ref group="ANM" name="Anm. LamtGeo." /> ab.<ref name="Quelle 70" /> Abgebaut wurde die Braunkohle mit einfachen Werkzeugen von Hand.<ref name="Quelle 66" /> Unterstützt wurde diese manuelle Arbeit, insbesondere bei sehr fester Kohle, durch Bohr und Schießarbeit.<ref name="Quelle 18" /> Eine modernere Methode ist der Abbau mittels Pfeilerbruchbau, bei dem durch maschinelle Unterstützung durch eine Teilschnittmaschine bis zu 150 Meter lange Pfeilerstrecken abgebaut werden.<ref name="Quelle 22" /> Da das Hangende stark wasserhaltig ist, ist es für den Grubenbetrieb vorteilhaft, wenn das Hangende kontinuierlich entwässert wird.<ref name="Quelle 24" /> In Deutschland spielt die Gewinnung von Braunkohle in Tiefbaugruben seit Beginn des 20. Jahrhunderts nur noch eine untergeordnete Rolle.<ref name="Quelle 67" /> Eine andere Möglichkeit, die Braunkohle bergmännisch abzubauen, ist der Tagebau.<ref name="Quelle 66" /> Zunächst wurden die Braunkohlen nur dort mittels Tagebau abgebaut, wo das Deckgebirge nur eine geringere Mächtigkeit hatte und aus Materialien bestand, die wenig standfest waren und ein Tiefbau wenig sinnvoll erschien.<ref name="Quelle 18" /> Ein damals gängiges Abbauverfahren war in der vorindustriellen Phase des Braunkohlebergbaus der Kuhlenbau.<ref name="Quelle 8" /> Seit dem Jahr 1885 wurden im Braunkohlentagebau Bagger zur Gewinnung der Braunkohle und zum Abtragen des Abraums eingesetzt.<ref name="Quelle 66" /> Seit den 1980er Jahren wird die Braunkohle weltweit überwiegend im Tagebau gewonnen.<ref name="Quelle 16" /> Nachteilig beim Tagebau ist der hierfür erforderliche große Flächenbedarf.<ref name="Quelle 73" /> Die vom Braunkohlentagebau bergbaulich veränderten Flächen müssen nach dem Bergbau wieder rekultiviert werden.<ref name="Quelle 74" /> Da die Rohbraunkohle einen hohen Wassergehalt hat, muss sie vor der weiteren Nutzung entwässert werden.<ref name="Quelle 72" /> Früher ließ man hierfür die gewonnene Braunkohle im Sommer einfach an der Luft trocknen.<ref name="Quelle 17" /> Heute wird die feuchte Rohbraunkohle in Mahltrocknungsanlagen aufbereitet und entwässert.<ref name="Quelle 72" />

Erzbergwerk

Auf einem Erzbergwerk werden je nach Bergbauregion unterschiedliche Erze abgebaut und gefördert.<ref name="Quelle 43" /> Dabei unterscheidet man zwischen Eisenerzen und Nichteisenerzen.<ref name="Quelle 44" /> Entsprechend der hauptsächlich auf dem jeweiligen Erzbergwerk geförderten Erze benennt man das entsprechende Bergwerk z. B. als Eisenbergwerk, Kupferbergwerk, Silberbergwerk oder Bleibergwerk.<ref name="Quelle 116" /> In der Anfangszeit des Erzbergbaus begann man zunächst im Bereich der oberflächigen Ausbisse das Erz zu gewinnen.<ref name="Quelle 28" /> Hierzu suchte man gezielt nach den Ausbissen der Erzgänge und fing dort an zu graben.<ref name="Quelle 17" /> Verwendet wurden dabei einfachste Handwerkzeuge.<ref name="Quelle 45" /> Später folgte man den Erzgängen in die Tiefe.<ref name="Quelle 28" /> Eine weitere Form die Erze, insbesondere bei flözförmigen Lagerstätten oder bei Knollen oder Nieren, abzubauen, war der Duckelbau.<ref name="Quelle 46" /> Problematisch bei diesen kleinen Bergwerken war oftmals von oben eindringendes Wasser, was häufig dazu führte, dass der Weiterbetrieb des Abbaus unmöglich wurde und man die kleine Grube aufgab, um an einer anderen Stelle weiter nach Erz zu graben.<ref name="Quelle 28" /> In einigen Regionen kamen Metalle wie Zink oder Gold gediegen in Erzseife vor, die dann, wenn es sich lohnte, im Tagebau in Form des Seifenbergbaus gewonnen wurden.<ref name="Quelle 47" /> In bergigen Arealen trieb man im Laufe der Jahre Stollen in den Berg, um so an das Erz zu gelangen.<ref name="Quelle 48" /> Die Gewinnung und der Vortrieb der Stollen erfolgte auch hier mit einfachen Handwerkzeugen wie Schlägel und Eisen.<ref name="Quelle 43" /> Dort, wo das Gestein fest war und sich nur schwer bearbeiten ließ, nutzte man zur Unterstützung der manuellen Bearbeitung das Feuersetzen.<ref name="Quelle 45" /> Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurde auf den Bergwerken nach und nach die Schießarbeit eingeführt.<ref name="Quelle 53" /> Um das Erz abzubauen, nutzte man als Abbauverfahren zunächst den Weitungsbau.<ref name="Quelle 49" /> Später ging man, je nach Lagerstätte, zum Strossenbau oder zum Firstenbau über.<ref name="Quelle 45" /> Das gewonnene Erz wurde nach über Tage gefördert und musste dort in einem Pochwerk zerkleinert werden, bevor es der weiteren Aufbereitung zugeführt wurde.<ref name="Quelle 50" /> Wenn der obere Lagerstättenteil eines Stollenbergwerks ausgeerzt war, ging man, um die tiefer liegenden Lagerstättenteile abzubauen, im Laufe der Jahre<ref name="Quelle 49" /> zum Stollentiefbau<ref name="Quelle 51" /> oder zum Tiefbau über.<ref name="Quelle 49" /> Ein über mehrere Jahrzehnte betriebenes Stollenbergwerk hatte mehrere Stollen und Hilfsstollen<ref name="Quelle 48" /> und je nach Ausrichtung auch tiefer liegende Sohlen.<ref name="Quelle 49" /> Im modernen Bergbau findet der Erzabbau zu etwa 65 Prozent im Tagebau statt.<ref name="Quelle 52" /> Beim Abbau von Eisenerzen liegt der Anteil der im Tagebau abgebauten Erze sogar bei 95 Prozent.<ref name="Quelle 17" /> Der Abbau im Untertagebau wird nur noch zu einem kleinen Prozentsatz durchgeführt.<ref name="Quelle 52" /> Zum Einsatz kommen im modernen Untertagebau Bohrwagen, brisanter Sprengstoff und Lademaschinen.<ref name="Quelle 43" /> Transportiert werden die abgebauten Massen mittels Schwerlastwagen mit einer Nutzlast von bis zu 42 Tonnen.<ref name="Quelle 17" /> Als Abbauverfahren wird, je nach Lagerstätte, der Kammerbau angewendet.<ref name="Quelle 49" /> Außerdem gibt es auch Erzbergwerke, auf denen das Erz mittels Teilsohlenbau mit Versatz abgebaut wird.<ref name="Quelle 52" /> Bruchbau findet nur noch in geringem Umfang statt.<ref name="Quelle 17" /> Die gewonnenen Erze werden über Tage zunächst mittels Walzenbrecher zerkleinert und dann in einer umfangreichen Aufbereitungsanlage vom Nebengestein getrennt.<ref name="Quelle 50" /> Neben dem industriellen Abbau der Erze werden Erze in einigen Ländern Afrikas auch heute noch auf kleinen Bergwerken mittels artinasalem Bergbau gewonnen.<ref name="Quelle 54" /> Etwa zehn Prozent der weltweiten Minengoldförderung stammt aus solchen Bergwerken.<ref name="Quelle 55" /> Aber auch Kupfer und Kobalt werden mittels artinalsalem Bergbau gewonnen.<ref name="Quelle 54" />

Salzbergwerk

Bei den Salzbergwerken unterscheidet man zwischen Bergwerken für Steinsalz und Kalibergwerken.<ref name="Quelle 13" /> Die bergmännische Gewinnung von Steinsalz ist dabei älter als die Gewinnung von Kalisalz.<ref name="Quelle 62" /> Bereits im 15. Jahrhundert v. Chr. wurde im Hallstätter Salzberg auf drei, teilweise zeitgleich im Betrieb befindlichen, Bergwerken aus einer maximalen Teufe von 170 Metern bergmännisch Salz gewonnen.<ref name="Quelle 56" /> Die bergmännische Gewinnung von Kalisalzen und Steinsalzen ist sehr ähnlich.<ref name="Quelle 16" /> Grundsätzlich unterscheidet der Bergmann beim Salzabbau zwei Methoden, den nassen Abbau und den Trockenabbau.<ref name="Quelle 57" /> Beim nassen Abbau gibt es die bergmännische Solegewinnung und die Bohrlochsolung.<ref name="Quelle 58" /> Bei der bergmännischen Solegewinnung erfolgt die Gewinnung mittels Sinkwerk.<ref name="Quelle 8" /> Bei dieser Methode muss die Lagerstätte zunächst bergmännisch mittels unterschiedlichen Grubenbauen ausgerichtet werden.<ref name="Quelle 60" /> Bei der Salzgewinnung mittels Bohrlochsolung erfolgt die Gewinnung über ein Bohrspülwerk.<ref name="Quelle 58" /> Als Lösungsmittel wird bei Steinsalz kaltes Wasser und für Kalisalz heißes Wasser oder Löselauge verwendet.<ref name="Quelle 52" /> Hier kann es durch den Salzabbau entstandene großflächige Hohlräume zu Senkungen der Tagesoberfläche kommen.<ref name="Quelle 62" /> Der Trockenabbau wurde als Methode zur Salzgewinnung von Hallstätter Bergleuten überwiegend praktiziert.<ref name="Quelle 57" /> Hierbei wird zunächst die Lagerstätte über zwei Schächte aufgeschlossen.<ref name="Quelle 59" /> Anschließend wird die Lagerstätte mittels Stollen, Strecken und Bergen weiter ausgerichtet.<ref name="Quelle 60" /> Die bergmännische Bearbeitung des Gesteins und des Salzes erfolgte früher mit einfachen Werkzeugen wie der Keilhaue.<ref name="Quelle 61" /> Im modernen Salzbergbau erfolgt die Gewinnung entweder mittels Bohr- und Sprengarbeit oder mittels schneidender Gewinnung.<ref name="Quelle 58" /> Beim Sprengverfahren werden mit mobilen Großbohrgeräten möglichst lange Bohrlöcher erstellt, die dann mit Sprengstoff gefüllt werden.<ref name="Quelle 17" /> Hierfür werden moderne Sprengfahrzeuge genutzt.<ref name="Quelle 13" /> Anschließend wird das Salz aus der Lagerstätte gesprengt.<ref name="Quelle 58" /> Das losgesprengte Salz wird mit Frontschaufelladern oder Elektrohydraulik-Baggern auf Muldenkipper geladen und abgefördert.<ref name="Quelle 13" /> Bei der schneidenden Gewinnung erfolgt das Herauslösen des Salzes durch Umfangfräsen wie dem Continuous Miner.<ref name="Quelle 63" /> Die Abförderung des hereingewonnenen Salzes erfolgt über Förderbandanlagen oder Gleislosfahrzeuge.<ref name="Quelle 13" /> Bei der schneidenden Gewinnung wird durch den Wegfall der Sprengarbeit die Arbeitssicherheit<ref group="ANM" name="Anm. Drüpp." /> erhöht.<ref name="Quelle 63" /> Für den Abbau von Salzen werden die Abbauverfahren ständig technisch weiterentwickelt.<ref name="Quelle 16" /> Welches Abbauverfahren auf dem jeweiligen Bergwerk zur Anwendung kommt, hängt von der Mächtigkeit und dem Einfallen der Lagerstätte ab.<ref name="Quelle 13" /> Bei flacher Lagerung wird der versatzlose Kammerbau mit Längspfeilern angewendet.<ref name="Quelle 58" /> Bei steiler Lagerung wird das Trichterbauverfahren angewendet.<ref name="Quelle 13" /> Eine weitere Möglichkeit bei steilstehenden Lagerstätten ist der Strossen-Kammerbau.<ref name="Quelle 58" /> Probleme entstehen, wenn das Deckgebirge über der Lagerstätte nicht mächtig genug ist oder wenn im Deckgebirge vorhandenes Wasser oder Oberflächenwasser in den Salzstock eindringt.<ref name="Quelle 16" /> Durch das eindringende Wasser können die Bergfesten derart geschwächt werden, dass die Abbauräume zu Bruch gehen.<ref name="Quelle 24" /> Da das eindringende Wasser in der Regel nicht gestoppt werden kann, bedeutet dies das Ende für das betroffene Bergwerk.<ref name="Quelle 16" /> Aus diesem Grund muss bei Salzbergwerken unter allen Umständen verhindert werden, dass Wasser in den Salzstock eindringen kann.<ref name="Quelle 24" /> Dazu muss bei der Wahl des Abbauverfahrens darauf geachtet werden, dass es bei Salzlagerstätten mit Wasser führendem Deckgebirge an keiner Stelle durch Senkung zu Brüchen oder Rissen der wasserundurchlässigen Deckschichten kommt.<ref name="Quelle 16" /> Hierzu wird ein Salzversatz eingebracht, der bei etwaigem Wassereintritt das verfügbare Hohlraumvolumen verringern soll.<ref name="Quelle 64" /> Eine weitere Möglichkeit ist, dass ein Abbauverfahren gewählt wird, bei dem zwischen den Abbaukammern größere Teile von Salz als Bergfesten stehen bleiben.<ref name="Quelle 24" /> Diese Pfeiler haben eine Breite von 35 Metern und sind zum Teil auch breiter.<ref name="Quelle 65" />

Tonbergwerk

Ton als Rohstoff für Gebrauchs- und Kultgegenstände wurde bereits von den Kelten und Römern verwendet.<ref name="Quelle 17" /> Auf Tonbergwerken wird, je nach Lagerstätte, unterschiedlicher Ton abgebaut.<ref name="Quelle 13" /> Erste Aufzeichnungen über den Tonabbau gibt es, seit im 17. Jahrhundert die Gruben von den Landesfürsten mit Steuern belastet wurden.<ref name="Quelle 17" /> Die abbauwürdige Mächtigkeit liegt, je nach Tonart,<ref group="ANM" name="Anm. B. Handb." /> zwischen wenigen Metern und bis zu 30 Metern.<ref name="Quelle 80" /> Der Ton wird, je nach geologischem Aufbau der Lagerstätte, auf den jeweiligen Bergwerken im Untertagebau oder Tagebau abgebaut.<ref name="Quelle 75" /> Der Aufschluss der Lagerstätte erfolgt beim Untertagebau entweder über Stollen oder über Schächte.<ref name="Quelle 76" /> Hierfür wurden zunächst kleine Reifenschächte in die Lagerstätte geteuft.<ref name="Quelle 17" /> Von diesen Reifenschächten wurden söhlige Strecken aufgefahren.<ref name="Quelle 81" /> Die Gewinnung des Tones erfolgte bei der Auffahrung der Strecken und durch mehrfaches Nachreißen der Strecken.<ref name="Quelle 79" /> Später wurde der Ton dann mittels Kammerbau gewonnen.<ref name="Quelle 76" /> Ein weiteres angewendetes Abbauverfahren war der Pfeilerbruchbau.<ref name="Quelle 75" /> Es kam auch vor, dass diese Schächte im unteren Bereich glockenförmig zu einem Glockenschacht erweitert wurden.<ref name="Quelle 17" /> Dabei wurde die Tonmasse im Bereich der Schachtsohle, je nach Festigkeit des Tones, bis zu zwölf Meter rings um den Schacht abgebaut.<ref name="Quelle 76" /> Zur Absicherung der Schachtwandung gegen Einsturz wurden die Schächte mit einer Reifenzimmerung versehen.<ref name="Quelle 17" /> Als Werkzeuge zum Abbau des Tons diente das einfache bergmännische Gezähe.<ref name="Quelle 13" /> Später nutzte man auch, dort wo es möglich war, den Presslufthammer um den Ton abzubauen.<ref name="Quelle 77" /> Besonders harte Tone, wie z. B. Schieferton, wurden durch Schrämen und Schießarbeit gewonnen.<ref name="Quelle 76" /> Das Grubengebäude dieser Tonbergwerke ist nicht sehr groß und umfasst oftmals nur wenige kurze Stollen oder Schächte.<ref name="Quelle 77" /> Beim Tagebau muss zunächst das Deckgebirge über dem Ton abgetragen werden und anschließend kann der Ton gewonnen werden.<ref name="Quelle 76" /> In den Anfangsjahren wurden dafür kleine Gruben mit einer Abmessung von fünf mal drei Metern gegraben und der Rohstoff aus der Lagerstätte gegraben.<ref name="Quelle 82" /> Es gab auch Tonbergwerke, bei denen der Ton zunächst im Tagebau abgegraben wurde und später zum Tiefbau übergegangen wurde.<ref name="Quelle 79" /> Als Werkzeug dienten Hacke, Stecheisen und Schaufel.<ref name="Quelle 81" /> Es gibt auch Lagerstätten, bei denen der Ton durch hydraulische Gewinnung mittels scharfem Wasserstrahl<ref group="ANM" name="Anm. GraniBi." /> aus dem Gesteinsverband ausgespült wird.<ref name="Quelle 83" /> Heute wird der Ton entweder aus verschiedenen Tongruben<ref name="Quelle 78" /> oder großen Tagebauen gewonnen.<ref name="Quelle 80" /> Dazu nutzt man moderne Abbaumaschinen.<ref name="Quelle 17" /> Verwendet werden Eimerkettenbagger, Schaufelradbagger und Universalbagger.<ref name="Quelle 75" /> Nach der Gewinnung wird der Ton mittels nasser Aufbereitung von Verunreinigungen gereinigt.<ref name="Quelle 13" />

Uranbergwerk

Obwohl das Uran bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entdeckt worden war, erfolgte der gezielte Abbau des Minerals erst im darauffolgenden Jahrhundert.<ref name="Quelle 137" /> Die ersten Funde von Uran erfolgten mehr zufällig bei der Suche nach Silber und Zinn.<ref name="Quelle 138" /> Auf Silberbergwerken im Erzgebirge wurde das Uranerz in Form der Pechblende häufig als zusätzliches Mineral zu Tage gefördert.<ref name="Quelle 137" /> Da man zu der damaligen Zeit für die Pechblende keinerlei Verwendung hatte, wurde diese dann auf Abraumhalden geschüttet.<ref name="Quelle 139" /> Im 19. Jahrhundert fand man eine Verwendung für die Pechblende, indem sie für die Farbenherstellung genutzt wurde.<ref name="Quelle 17" /> Mit der Verwendung des Urans für die Kernspaltung in Kernwaffen stieg der Bedarf und so wurden etwa ab der Mitte des 20. Jahrhunderts erste Uranbergwerke erbaut.<ref name="Quelle 140" /> Trotzdem wurde das Uran auch weiterhin als Zweitmineral auf Erzbergwerken gewonnen.<ref name="Quelle 12" /> Auch im 21. Jahrhundert gibt es z. B. in China Eisenbergwerke, auf denen neben dem Eisenerz auch Uranerz gefördert wird.<ref name="Quelle 134" /> Abgebaut wird Uran im Tagebau und im Untertagebau.<ref name="Quelle 141" /> Im Tagebau werden Bergwerke betrieben, deren Lagerstätte bei einer maximalen Teufe von bis zu 200 Metern liegt.<ref name="Quelle 13" /> Die Bergwerke, die im Tiefbau betrieben werden, erreichen Teufen von bis zu 1800 Metern.<ref name="Chronik der Wismut">Chronik der Wismut. CD-ROM. Wismut GmbH, 1999.</ref><ref>Jaroslav Hyrsl, Petr Vlasimshy: In: Pribram, Böhmen. Mineralien, Geologie und Bergbaugeschichte, 1992.</ref> Hier werden häufig Erzgänge mit geringer Mächtigkeit abgebaut.<ref name="Quelle 13" /> Als Abbauverfahren wird hierbei der Firstenstoßbau angewendet.<ref name="Quelle 142" /> Bei Erzgängen mit größerer Mächtigkeit wird der Kammerbau oder der Teilsohlenbau angewendet.<ref name="Quelle 13" /> Nach der bergbaulichen Gewinnung wird das Uranerz über Tage in speziellen Aufbereitungsanlagen so aufbereitet, dass es eine höhere Urankonzentration erreicht.<ref name="Quelle 143" /> Nachteilig bei der Gewinnung von Uranerzen ist die Kontamination der Böden und des Wassers, was zu erhöhten Werten von Radon im Trinkwasser führen kann.<ref name="Quelle 144" />

Strontianitbergwerk

Das Mineral Strontianit wurde erstmals im 18. Jahrhundert entdeckt und nach seinem ersten Fundort Strontian benannt.<ref name="Quelle 85" /> Die erste bedeutende bergmännische Gewinnung von Strontianit erfolgte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Münsterland.<ref name="Quelle 86" /> Die hier vorkommende Strontianitlagerstätte befindet sich überwiegend im oberflächennahen Bereich und besteht aus unregelmäßigen Trümmern und regelmäßigen Gängen.<ref name="Quelle 90" /> Strontianit unterlag nach deutschem Bergrecht nicht dem Bergregal, sondern war nach § 1 ABG ein Mineral, das dem Verfügungsrecht des Grundstückseigentümers unterlag.<ref name="Quelle 85" /> Anfangs fand auf den ersten kleinen Bergwerken nur ungeregelter wilder Bergbau statt.<ref name="Quelle 87" /> Abgebaut wurde das Strontianit im Tagebau.<ref name="Quelle 86" /> Hierfür wurde die jeweilige Lagerstätte über Steinbrüche aufgeschlossen.<ref name="Quelle 88" />

Später ging man dazu über, das Mineral im Untertagebau abzubauen.<ref name="Quelle 85" /> Im Laufe der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde eine Gesellschaft,<ref name="Quelle 90" /> die den Namen Dessauer Gesellschaft trug, gegründet.<ref name="Quelle 85" /> Zweck dieser Gesellschaft war die Ausbeutung der Strontianitlagerstätte in Tiefbauanlagen.<ref name="Quelle 90" /> Die Dessauer Gesellschaft ließ das Strontianit mittels planmäßiger bergmännischer Gewinnung im Tiefbau abbauen.<ref name="Quelle 85" /> Für den untertägigen Abbau wurden mehrere hundert Bergwerke errichtet.<ref name="Quelle 95" /> Hierfür wurden eine Vielzahl von kleinen Schächten abgeteuft.<ref name="Quelle 86" /> Da sich die Lagerstätte im oberflächennahen Bereich befindet,<ref name="Quelle 90" /> hatten die Schächte nur eine geringe Teufe von 10 bis 50 Metern.<ref name="Quelle 86" /> In nur wenigen Jahren entstanden im Gebiet zwischen Münster, Lüdinghausen, Oelde und Herzfeld über 650 Tiefbaugruben.<ref name="Quelle 89" /> Alleine auf dem Gebiet der Stadt Drensteinfurt gab es etwa 180 Bergwerke.<ref name="Quelle 86" /> Einige der Bergwerke hatten ein Grubengebäude mit mehreren Sohlen.<ref name="Quelle 95" /> Von sämtlichen Bergwerken hatten gerade einmal drei Bergwerke einen Schacht, der eine Teufe von über 100 Metern hatte.<ref name="Quelle 86" /> Die Bergleute der jeweiligen Bergwerke stammten weitestgehend aus der landwirtschaftlichen Bevölkerung, die neben ihrer bergmännischen Tätigkeit auch noch Ackerbau auf einem kleinen Bauernhof betrieben.<ref name="Quelle 85" /> In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts kam es amtlichen Berichten zufolge auf einigen Strontianitbergwerken des Münsterlandes, aufgrund von Ansammlungen von aus dem Liegenden austretendem Erdgas,<ref group="ANM" name="Anm. Glkauf." /> wiederholt zu kleineren Grubengasexplosionen.<ref name="Quelle 91" />

Wenige Jahre nach dem kurzfristigen Booms der Strontianitgewinnung ging der Bedarf an Strontianit rapide zurück.<ref name="Quelle 92" /> Dies hatte verschiedene Ursachen.<ref name="Quelle 85" /> Zum einen wurden alternative Fertigungsmethoden eingeführt, die kein Strontianit mehr benötigten.<ref name="Quelle 92" /> Des Weiteren war Strontianit sehr teuer, da die Bergwerksbesitzer an die Grundstücksbesitzer häufig hohe Abgaben zahlen mussten.<ref name="Quelle 85" /> Letztendlich gab es im 20. Jahrhundert ein billigeres Ersatzprodukt, was den Einsatz von Strontianit in den meisten Produktionszweigen weitestgehend überflüssig machte.<ref name="Quelle 89" /> Dies hatte zur Folge, dass bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die meisten Bergwerke wieder schlossen.<ref name="Quelle 85" /> Das letzte Strontianitbergwerk, die Grube Wickesack, schloss im Jahr 1945.<ref name="Quelle 86" /> Von den damaligen Tiefbaubergwerken sind heute noch einige Grubenbaue vorhanden.<ref name="Quelle 93" /> Des Weiteren existieren auch noch eine größere Anzahl von Bergehalden.<ref name="Quelle 92" /> Die alten Untertageanlagen gehören zum Altbergbau und werden durch die Bergbehörden mittels Monitoring überwacht.<ref name="Quelle 94" /> Seit den 1980er Jahren wird wieder Strontianit gewonnen, und zwar auf Strontianitbergwerken in Tongling.<ref name="Quelle 95" />

Edelsteinbergwerk

Auf Edelsteinbergwerken werden, je nach Lagerstätte, entweder Edelsteine oder Halbedelsteine gewonnen.<ref name="Quelle 96" /> Je nach Lagerstätte wird mittels Tagebau oder mittels Untertagebau abgebaut.<ref name="Quelle 104" /> Edelsteine und Halbedelsteine kommen am meisten in Trümmerlagerstätten als Verwitterungsprodukte anderer Gesteine vor.<ref name="Quelle 84" /> Bei solchen Lagerstätten werden die Edelsteine durch Waschen, ähnlich wie bei Gewinnung von Golfseifen,<ref group="ANM" name="Anm. CZerr." /> vom Nebengestein abgetrennt.<ref name="Quelle 97" /> Um die Edelsteine zu gewinnen, wird zunächst ein Probeschacht gegraben und das dort abgebaute Material mittels Wäschereianlage auf den Inhalt überprüft, anschließend wird der überliegende Boden abgetragen, um so an das Grundgestein<ref group="ANM" name="Anm. CFriedl." /> zu gelangen.<ref name="Quelle 102" /> Das Auswaschen des Gerölls erfolgt meistens in extra errichteten Waschhäusern oder offenen Schuppen.<ref name="Quelle 103" /> Je nach Waschverfahren werden unterschiedliche Reinheitsgrade des aufbereiteten Materials erzielt.<ref name="Quelle 96" /> Nach der Aufbereitung vor Ort wird das Waschgut in Stahlflaschen abgefüllt und zur weiteren Aufbereitung in eine zentrale Aufbereitungsanlage transportiert.<ref name="Quelle 102" /> Vereinzelt gibt es auch Lagerstätten, in denen Edelsteine in ihrem Muttergestein verwachsen sind.<ref name="Quelle 98" /> Im Untertagebau werden die Edelsteine entweder auf kleinen Bergwerken mit nur wenigen Bergleuten abgebaut oder teilweise auch auf größeren Bergwerken mit mehreren hundert Mann Belegung.<ref name="Quelle 104" /> Bei dieser Form der Bergwerke erfolgt die Gewinnung, indem zunächst Grubenbaue in der Lagerstätte aufgefahren werden und das gewonnene Material über Tage aufbereitet wird.<ref name="Quelle 99" /> Die Schächte erreichen, je nach Lagerstätte, oftmals eine Teufe von mehreren hundert Metern.<ref name="Quelle 98" /> Die Gewinnung erfolgt entweder mit einfachen Werkzeugen per Hand oder unter dem Einsatz von großen Maschinen.<ref name="Quelle 104" /> Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden auf den Edelsteinbergwerken in Afrika zum größten Teil Sklaven als Arbeiter eingesetzt.<ref name="Quelle 103" />

Sonstige Bergwerke

Weltweit werden auch große Mengen an mineralischen Rohstoffen gewonnen, die als Naturwerksteine oder Massenrohstoffe für die Bauindustrie mit dem Sammelbegriff Steine und Erden bezeichnet werden.<ref name="Quelle 13" /> Hierbei unterscheidet man zwischen Festgestein und Lockergestein.<ref name="Quelle 109" /> Bergwerke auf Steine und Erden unterliegen, je nach Region, unterschiedlich stark der Bergaufsicht.<ref name="Quelle 13" />

Bergwerke in Festgestein

In diesen Bergwerken wird technisch nutzbares Gestein abgebaut, das nicht zu den brennbaren Mineralien, leicht löslichen Mineralien oder verhüttbaren Bodenschätzen (Erze) zählt.<ref name="Quelle 105" /> Die hier abgebauten Mineralien sind in erster Linie Naturwerksteine, zu denen Gesteine wie Granit, Marmor oder Sandstein zählen.<ref name="Quelle 106" /> Diese Gesteine sind Eigentum des Grundstückeigentümers und unterliegen somit seinem Verfügungsrecht.<ref name="Quelle 84" /> Die Gewinnung der Natursteine kann, bei einigen Gesteinsarten wie z. B. bei Granit, mittels Sprengung erfolgen.<ref name="Quelle 106" /> Ziel bei der bergmännischen Gewinnung von Naturwerksteinen ist es, möglichst große unbeschädigte Blöcke aus dem Gesteinsverband herauszugewinnen.<ref name="Quelle 108" /> Aus diesem Grund müssen bei der Gewinnung von Naturwerksteinen teilweise besonders schonende Gewinnungsverfahren angewendet werden.<ref name="Quelle 107" /> Je nach Lagerstätte werden die Gesteine entweder im Tagebau oder im Untertagebau gewonnen.<ref name="Quelle 105" />

Der zu den edelsten Naturwerksteinen zählende Marmor wird schon seit der Antike abgebaut und als Baumaterial für den Bau von zahlreichen kulturhistorisch bedeutsamen Bauten verwendet.<ref name="Quelle 110" /> Marmor wird in Steinbrüchen häufig mittels Seilsägeverfahren oder mittels des sogenannten Loch neben Loch Verfahrens gewonnen.<ref name="Quelle 111" /> Als Werkzeuge kommen dabei Bohrhämmer, Steinspaltgeräte, aber auch Hammer und Meißel sowie Federkeile zum Einsatz.<ref name="Quelle 107" /> Beim Seilsägeverfahren werden die Marmorblöcke mit einer Seilsäge aus dem Gesteinsmassiv geschnitten.<ref name="Quelle 111" /> Dabei werden Blöcke mit einer Länge von bis zu drei Metern, einer Höhe von bis zu 1,9 Metern und einer Breite von bis zu 1,4 Metern herausgeschnitten.<ref name="Quelle 108" /> Beim Loch neben Loch Verfahren werden mittels Bohrhämmern im Abstand von 15–30 Zentimetern,<ref name="Quelle 107" /> teilweise auch mit geringerem Abstand, ins Gestein gebohrt.<ref name="Quelle 111" /> Die Löcher dürfen dabei bis etwa 10–15 Zentimeter oberhalb einer natürlichen Trennfläche im Liegenden gebohrt werden.<ref name="Quelle 107" /> In diese Löcher werden anschließend Federkeile eingetrieben.<ref name="Quelle 111" /> Dadurch werden entsprechend große Marmorblöcke aus dem Gesteinsmassiv herausgelöst.<ref name="Quelle 107" />

Eine andere Gesteinsart, die ebenfalls sehr vorsichtig gewonnen werden muss, ist der Schiefer.<ref name="Quelle 112" /> Diese schiefrigen Gesteine haben die Eigenschaft, dass sie sich in parallelen Ebenen leicht zerteilen lassen.<ref name="Quelle 113" /> Erste Schieferbergwerke gab es vermutlich bereits in der Spätantike.<ref name="Quelle 17" /> So wurde in einer Schrift erwähnt, dass unter Bischof Bonifatius die Kirche Raumland mit Raumländer Schiefer gedeckt<ref group="ANM" name="Anm. Kirchn." /> wurde.<ref name="Quelle 114" /> Früher wurde der Schiefer im Tagebau gewonnen, später ging man zum Untertagebau über.<ref name="Quelle 112" /> Abgebaut wird der Schiefer meistens in Stollenbergwerken.<ref name="Quelle 115" /> Als Abbauverfahren kommen, je nach Lagerstätte, der Kammerbau mit sägetechnischer Gewinnung oder der Kammerbau mit sprengtechnischer Gewinnung zur Anwendung.<ref name="Quelle 114" /> Die weitere Verarbeitung der Schieferblöcke findet über Tage statt.<ref name="Quelle 112" />

Bergwerke in Lockergestein

Als Lockergestein gelten verschiedene Sande, Kies,<ref name="Quelle 109" /> Kiessand<ref name="Quelle 118" /> oder Schluff.<ref name="Quelle 109" /> Des Weiteren gibt es auch vulkanische Lockergesteine wie z. B. Lavaschlacke.<ref name="Quelle 117" /> Lockergesteine gelten für den Verwender als die wichtigste Gesteinsgruppe unter allen Gesteinen.<ref name="Quelle 109" /> Allein in Deutschland waren im Jahr 2012 etwa 500 Bergwerke zur Förderung von Kies und Kiessand und 313 Bergwerke zur Förderung von Quarz und Quarzsand in Betrieb.<ref name="Quelle 118" /> Abgebaut werden Lockergesteine im Tagebau durch Gräbereien.<ref name="Quelle 105" /> Aber auch beim Abtragen der Abraummassen z. B. beim Braunkohlentagebau werden, je nach Lagerstätte, nebenbei Sande oder Kies gewonnen.<ref name="Quelle 119" /> Bei dieser als Gebündelte Gewinnung bezeichneten Methode kommt es jedoch, bedingt durch die räumliche Nähe zu dem Braunkohlenflöz, zu einer Verunreinigung des Quarzsandes durch die Braunkohle.<ref name="Quelle 121" /> Bei der Gewinnung der Lockergesteine unterscheidet man zwischen dem Trockenabbau und dem Nassabbau.<ref name="Quelle 100" />

Durch Trockenabbau werden die Lagerstätten oder Lagerstättenteile gewonnen, die oberhalb des Grundwasserspiegels anstehen.<ref name="Quelle 124" /> Bei dieser Gewinnung kommen Erdbaumaschinen wie Hydraulikbagger, Planierraupen und Radlader zum Einsatz.<ref name="Quelle 122" /> Beim Nassabbau werden die Lagerstättenteile z. B. in Baggerseen gewonnen, die unterhalb des Grundwasserspiegels anstehen.<ref name="Quelle 124" /> Hierbei kommen Maschinen wie Eimerkettenbagger, Saugbagger, Greifer oder Schrapperanlagen zum Einsatz.<ref name="Quelle 120" /> Nachdem das Lockergestein aus dem Boden gewonnen ist, wird es noch vor Ort in einer Aufbereitungsanlage gereinigt und in die jeweiligen geforderten Fraktionen zerteilt.<ref name="Quelle 122" /> Sowohl bei der Trocken- als auch bei der Nassgewinnung werden Abgrabungstiefen von bis zu 100 Metern erreicht.<ref name="Quelle 100" /> Problematisch ist bei der Gewinnung von Lockergestein die Gestaltung der Böschungssysteme, da diese aufgrund der Sicherheitsvorschriften der Aufsichtsbehörden eine möglichst hohe Standsicherheit haben müssen.<ref name="Quelle 123" />

Literatur

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Weblinks

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Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="Quelle 1">Reinhard Piens, Hans-Wolfgang Schulte, Stephan Graf Vitzthum: Bundesberggesetz einschließlich Umweltrecht des Bergbaus. Kommentar. 3., erweiterte und überarbeitete Auflage. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2020, ISBN 978-3-17-030055-2, S. 11–15.</ref> <ref name="Quelle 2">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> <ref name="Quelle 3">Michael Rostovtzeff: Gesellschafts- und Wirtschaftsgeschichte der hellenistischen Welt. Band 2, Darmstadt 1998, S. 978 f.</ref> <ref name="Quelle 4">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> <ref name="Quelle 5">Walter Bischoff, Heinz Bramann, Westfälische Berggewerkschaftskasse Bochum: Das kleine Bergbaulexikon. 7. Auflage. Verlag Glückauf, Essen 1988, ISBN 3-7739-0501-7.</ref> <ref name="Quelle 6">Erklärendes Wörterbuch der im Bergbau in der Hüttenkunde und in Salinenwerken vorkommenden technischen und in Salinenwerken vorkommenden technischen Kunstausdrücke und Fremdwörter. Verlag der Falkenberg’schen Buchhandlung, Burgsteinfurt 1869.</ref> <ref name="Quelle 7">Julius Dannenberg, Werner Adolf Frantz (Hrsg.): Bergmännisches Wörterbuch. Verzeichnis und Erklärung der bei Bergbau – Salinenbetrieb und Aufbereitung vorkommenden technischen Ausdrücke, nach dem neuesten Stand der Wissenschaft – Technik und Gesetzgebung bearbeitet. F. U. Brockhaus, Leipzig 1882.</ref> <ref name="Quelle 8">Heinrich Veith: Deutsches Bergwörterbuch mit Belegen. Verlag von Wilhelm Gottlieb Korn, Breslau 1871.</ref> <ref name="Quelle 9">Hans Höfer (Hrsg.): Taschenbuch für Bergmänner. K. K. Berg-Akademische Buchhandlung Ludwig Nüssler. Leoben 1897, S. 521–524.</ref> <ref name="Quelle 10">Christine Ernstberger: Der Streit der Stadt Sulzbach-Rosenberg um das Waldstück „Untere Wagensaß“ und das Bürgerrechtholz. Eine rechtsgeschichtliche Untersuchung. Dissertation an der Juristischen Fakultät der Universität Regensburg, Regensburg 2003, {{#if: {{#if: | {{#invoke:TemplUtl|faculty|{{{suffix}}}}} }}

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}}{{#ifeq: 0 | 0 | {{#if: {{#invoke:URIutil|isDNBvalid|967939437}} | | (???)}} }}, S. 9.</ref> <ref name="Quelle 11">Wilhelm und Gertrude Hermann: Die alten Zechen an der Ruhr. Vergangenheit und Zukunft einer Schlüsseltechnologie. Mit einem Katalog der „Lebensgeschichten“ von 477 Zechen (Reihe Die Blauen Bücher). 6., erweiterte und aktualisierte Auflage. Verlag Langewiesche, Königstein im Taunus 2008, ISBN 978-3-7845-6994-9, S. 4–20.</ref> <ref name="Quelle 12">Bernd Lahl, Jens Kugler: Alles kommt vom Bergwerk her. Das große Buch vom Bergbau im Erzgebirge. 6. Auflage. Chemnitzer Verlag, Westermann Druck Zwickau, Zwickau 2017, ISBN 978-3-937025-76-6, S. 15–20, 134–136.</ref> <ref name="Quelle 13">Wirtschaftsvereinigung Bergbau e. V.: Das Bergbau Handbuch. 5. Auflage. Verlag Glückauf, Essen 1994, ISBN 3-7739-0567-X, S. 31–35, 39, 41–49, 181–196, 215–222, 271–288.</ref> <ref name="Quelle 14">Adolf Arndt, Kuno Frankenstein (Hrsg.): Hand- und Lehrbuch der Staatswissenschaften in selbständigen Bänden. Erste Abteilung Volkswirtschaftslehre XI. Band Bergbau und Bergbaupolitik, Verlag von C.L. Hirschfeld, Leipzig 1894, S. 58–69, 239–247, 271–275.</ref> <ref name="Quelle 15">Adolf Gurlt: Die Bergbau- und Hüttenkunde. Eine gedrängte Darstellung der geschichtlichen und kunstmäßigen Entwicklung des Bergbau und Hüttenwesens. Mit 109 in den Text eingedruckten Holzschnitten, Druck und Verlag von G. D. Bädeker, Essen 1877, S. 9–12, 20.</ref> <ref name="Quelle 16">Ernst-Ulrich Reuther: Einführung in den Bergbau. Ein Leitfaden der Bergtechnik und der Bergwirtschaft. 1. Auflage. Verlag Glückauf, Essen 1982, ISBN 3-7739-0390-1, S. 10, 13, 16, 18, 29–31, 64–69, 71, 118.</ref> <ref name="Quelle 17">Heinrich Otto Buja: Ingenieurhandbuch Bergbautechnik, Lagerstätten und Gewinnungstechnik. 1. Auflage. Beuth Verlag, Berlin / Wien / Zürich / Berlin 2013, ISBN 978-3-410-22618-5, S. 1, 4, 7, 14, 15, 18, 22, 23, 36–40, 44–49, 103, 189–191, 209, 226, 228, 512, 721.</ref> <ref name="Quelle 18">Gustav Schneider: Der Braunkohlen-Bergbau in den Revierbergamts-Bezirken Teplitz, Brüx und Komotau. Festschrift der Allgemeinen Bergmannstage in Teplitz. Gewidmet von dem Vereine für die bergbaulichen Interessen im nordwestlichen Böhmen, mit einer geologischen Gruben-Revierkarte nebst Besitzerverzeichnis, Commissionsverlag von Adolf Becker in Teplitz, Druck von C. Weigend, Teplitz 1899, S. 59–66.</ref> <ref name="Quelle 19">Hans Michael Reibnagel: Gezähe im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Diplomarbeit an der Universität Wien. Wien 2013, S. 52, 55–57.</ref> <ref name="Quelle 20">Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie (Hrsg.): Von Bergwerken, Hütten und Hämmern. April 2008, S. 9–13.</ref> <ref name="Quelle 21">Albert Serlo: Leitfaden der Bergbaukunde. Erster Band. Vierte, verbesserte und bis auf die neueste Zeit ergänzte Auflage. mit 745 in den Text gedruckten Holzschnitten und 38 lithographirten Tafeln, Verlag von Julius Springer, Berlin 1884, S. 437–439, 447.</ref> <ref name="Quelle 22">Ernst-Ulrich Reuther: Lehrbuch der Bergbaukunde. Mit besonderer Berücksichtigung des Steinkohlenbergbaus. Erster Band, 12. Auflage. VGE Verlag, Essen 2010, ISBN 978-3-86797-076-1, S. 3–5, 7, 468, 471, 472, 493.</ref> <ref name="Quelle 23">Johann Christoph Stößel (Hrsg.): Bergmännisches Wörterbuch, darinnen die deutschen Benennungen und Redensarten erkläret und zugleich die in Schriftstellern befindlichen lateinischen und französischen angezeiget werden. Chemnitz 1778.</ref> <ref name="Quelle 24">Carl Hellmut Fritzsche: Lehrbuch der Bergbaukunde. Zweiter Band, zehnte, völlig neubearbeitete Auflage. Mit 599 Abbildungen, Springer Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1962, S. 1, 2, 5, 322–325, 622, 627.</ref> <ref name="Quelle 25">K. Kegel: Lehrbuch der Bergwirtschaft. Mit 167 Abbildungen und 20 Formularen im Text und einer Tafel. Springer-Verlag Berlin Heidelberg, Berlin / Heidelberg 1931, S. 47.</ref> <ref name="Quelle 26">Jörg Meier, Günter Meier: Sächsische Besucherbergwerke – eine Form der Nachnutzung von Altbergbau. In: 7. Altbergbau-Kolloquium. Freiberg 2007, VGE Verlag GmbH, Essen 2007, S. 1–6.</ref> <ref name="Quelle 27">Georg Haupt: Die Stollenanlagen. Leitfaden für Bergleute und Tunnelbauer. Mit 185 in den Text gedruckten Holzschnitten. Verlag von Julius Springer, Berlin 1884, S. 1–4.</ref> <ref name="Quelle 28">Herbert Stahl (Redaktion), Gerhard Geurts, Herbert Ommer: Das Erbe des Erzes. Band 2, Die Gruben auf den Gangerzlagerstätten im Erzrevier Bensberg. Köln 2004, ISBN 3-00-014668-7, S. 10–12, 423.</ref> <ref name="Quelle 29">Franz Rziha: Lehrbuch der gesamten Tunnelbaukunst. Erster Band. Mit 354 in den Text eingedruckten Holzschnitten, Verlag von Ernst & Korn, Berlin 1867.</ref> <ref name="Quelle 30">Franz Erich Junge: Die rationelle Auswertung der Kohlen als Grundlage der Entwicklung der nationalen Industrie. Inaugural-Dissertation an der hohen philosophischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität. Erlangen 1908, Springer Verlag GmbH, S. 2–4.</ref> <ref name="Quelle 31">Emo Descovich: Technik der Tiefe. 5. Auflage. Franckh’sche Buchhandlung, Stuttgart 1932, S. 9–11.</ref> <ref name="Quelle 32">Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 2005. 3. überarbeitete und erweiterte Auflage, Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9, S. 12, 13, 45.</ref> <ref name="Quelle 33">Kurt Pfläging: Steins Reise durch den Kohlenbergbau an der Ruhr. Der junge Freiherr vom Stein als Bergdirektor in der Grafschaft Mark. 1. Auflage. Geiger Verlag, Horb am Neckar 1999, ISBN 3-89570-529-2, S. 19–21.</ref> <ref name="Quelle 34">Hans Spethmann: Die ersten Mergelzechen im Ruhrgebiet. Essen / Lübeck 1947, S. 5, 7.</ref> <ref name="Quelle 35">Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: Die alten Zechen an der Ruhr. 4. Auflage. Verlag Karl Robert Langewiesche, Nachfolger Hans Köster, Königstein i. Taunus 1994, ISBN 3-7845-6992-7, S. 10–15.</ref> <ref name="Quelle 36">Tanja Penter: Kohle für Stalin und Hitler. Arbeiten und Leben im Donbass 1929 bis 1953. 1. Auflage, Klartext Verlag, Essen 2010, ISBN 978-3-8375-0019-6, S. 15.</ref> <ref name="Quelle 37">Carl Friedrich Alex Hartmann: Die Fortschritte des Steinkohlen - Bergbaues. In: der neuesten Zeit oder der heutige Standpunkt der Aufsuchung, Gewinnung und Förderung der mineralischen Brennstoffe. Mit 11 lithographirten Langfoliotafeln, Verlag von Julius Springer, Berlin 1859, S. 124–127.</ref> <ref name="Quelle 38">Heinz Kundel: Kohlengewinnung. ·6. neubearbeitete und erweiterte Auflage. Verlag Glückauf GmbH, Essen, 1983, ISBN 3-7739-0389-8, S. 13, 17, 33, 164.</ref> <ref name="Quelle 39">Carl Hartmann: Ueber Auffindung, Gewinnung Förderung der mineralischen Brennstoffe, namentlich des Torfs, der Braun- und Steinkohle. 2. vermehrte und ergänzte Ausgabe. Nach Durat, Combes, Gätschmann, Villefosse, J. C. W. Voigt u. a., mit 7 lithographirten Tafeln, Verlag, Druck und Lithographie von B. F. Voigt, Weimar 1848, S. 58, 61, 66.</ref> <ref name="Quelle 40">Friedrich Freise: Ausrichtung, Vorrichtung und Abbau von Steinkohlenlagerstätten. Mit 161 Textfiguren und 5 Lithographirten Tafeln. Verlag von Craz & Gerlach, Freiberg in Sachsen 1908, S. 4.</ref> <ref name="Quelle 41">Friedrich Freise: Geschichte der Bergbau- und Hüttentechnik. Erster Band: das Altertum. Verlag von Julius Springer, Berlin 1908, S. 154–157.</ref> <ref name="Quelle 42">B. W. Boki, Gregor Panschin: Bergbaukunde. Kulturfonds der DDR (Hrsg.), Verlag Technik Berlin, Berlin 1952, S. 9–11, 16–26, 28–38, 446–461, 550–553.</ref> <ref name="Quelle 43">Otfried Wagenbreth, Eberhard Wächtler (Hrsg.): Der Freiberger Bergbau. Technische Denkmale und Geschichte. Nachdruck der 2. Auflage. Springer Verlag, Leipzig 2015, ISBN 978-3-662-44764-2, S. 11, 18, 30–32.</ref> <ref name="Quelle 44">Siegfried Berg: Heimischer Bergbau. Gruben, Stollen, Schächte, Steinbrüche, Lehmabbau. Gewidmet dem Bergischen Geschichtsverein Abteilung Hückeswagen e. V., 1. Auflage, Verlagsdruckerei Schmidt, Neustadt an der Aisch 2008, ISBN 978-3-87707-742-9, S. 12, 36, 57, 263.</ref> <ref name="Quelle 45">Wilfried Ließmann: Historischer Bergbau im Harz. Kurzführer. 3. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage, Springer Verlag, Berlin und Heidelberg 2010, ISBN 978-3-540-31327-4, S. 19–21, 56, 63, 64, 67, 81, 143, 403.</ref> <ref name="Quelle 46">Ilse Winter, Karl Kuhn (Hrsg.): Geschichte der Lebacher Erzgruben. Volkshochschule Lebach e. V. SDV Saarbrücker Druckerei und Verlag GmbH, Saarbrücken 1995, ISBN 3-9804837-0-3, S. 169, 170.</ref> <ref name="Quelle 47">Heinrich Schurtz: Der Seifenbergbau im Erzgebirge und die Walensagen. Verlag von J. Engelhorn. Stuttgart 1890, S. 92–94.</ref> <ref name="Quelle 48">Otto Hirzel: Das Bergwerk am Silberberg Davos. In: Minaria Helvetica. Zeitschrift der Schweizerischen Gesellschaft für Historische Bergbauforschung. Nr. 26b/2006. Davos 2006, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|1018-7421|0}}{{#ifeq:1|0|[!] }}{{#ifeq:0|1

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}}, S. 3, 6–9, 12.</ref> <ref name="Quelle 49">Peter Eichhorn, Förderverein Rammelsberger Bergbaumuseum Goslar e. V. (Hrsg.): Erzabbau im Rammelsberg. Eigenverlag des Fördervereins, Druck Papierflieger Clausthal-Zellerfeld, Goslar 2009, S. 31, 32, 60, 61, 90, 91.</ref> <ref name="Quelle 50">Peter Eichhorn, Förderverein Rammelsberger Bergbaumuseum Goslar e. V. (Hrsg.): Erzaufbereitung Rammelsberg. Entstehung, Betrieb, Vergleich. Eigenverlag des Fördervereins, Druck Papierflieger Clausthal-Zellerfeld, Goslar 2012, S. 13–15.</ref> <ref name="Quelle 51">Tilo Cramm, Joachim Huske: Bergmannssprache im Ruhrrevier. 5. überarbeitete und neu gestaltete Auflage, Regio-Verlag, Werne 2002, ISBN 3-929158-14-0.</ref> <ref name="Quelle 52">Horst Roschlau, Wolfram Heinze, SDAG Wismut (Hrsg.): Wissensspeicher Bergbautechnologie. 1. Auflage. Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig 1974, S. 65, 205, 207.</ref> <ref name="Quelle 53">Heinz Walter Wild: Erfindung und Ausbreitung der Sprengarbeit im Bergbau. In: Verein der Freunde des Bergbaues in Graubünden (Hrsg.): Bergknappe. Nr. 30, 8. Jahrgang, November 1984, Buchdruckerei Davos AG, S. 14–21.</ref> <ref name="Quelle 54">Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (Hrsg.): Analyse des artinasalen Kupfer-Kobalt-Sektors in den Provinzen Haut-Katanga und Lualaba. Hannover 2019, ISBN 978-3-943566-67-3, S. 2, 3, 7.</ref> <ref name="Quelle 55">Fabian Stähr, Philip Schütte, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (Hrsg.): Der Bezug von Gold aus dem Kleinbergbau. Prüfbericht zur Projektierung verantwortungsvoller Rohstoff-Lieferketten. Hannover 2016, ISBN 978-3-943566-77-2, S. 1.</ref> <ref name="Quelle 56">Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Gabriel Wurzer, Ralf Totschnig, Andreas Rausch: Agenten im Hallstätter Salzbergwerk. Agentenbasierte Simulation für den bronzezeitlichen Salzbergbau in Hallstatt / OÖ. Institut für Architekturwissenschaften der TU Wien, S. 431.</ref> <ref name="Quelle 57">Felicitas Haas: Johann Baptist Bohadsch und die naturgeschichtlichen Ergebnisse seiner Forschungsreise ins Salzkammergut im Jahre 1762. Dissertation an der Universität Wien. Wien 2008, S. 50, 51, 56–58.</ref> <ref name="Quelle 58">Verband der Kali und Salzindustrie e. V. (Hrsg.): Salze aus Deutschland. 3., geänderte Auflage. Druck Alf Germanns, Berlin 2018, S. 11, 12.</ref> <ref name="Quelle 59">Franz Adolf Fürer: Salzbergbau und Salinenkunde. Mit 347 Abbildungen und zwei Karten. Druck und Verlag von Friedrich Vieweg und Sohn, Braunschweig 1900, S. 371, 376, 380–385.</ref> <ref name="Quelle 60">August Huysen: Der Salzbergbau und Salinenbetrieb in Österreich, Steiermark und Salzburg. Mit 9 Steindrucktafeln. Druck von J. F. Starcke, Berlin 1854, S. 3, 376, 4, 7, 8.</ref> <ref name="Quelle 61">Albert Miller: Der süddeutsche Salzbergbau in technischer Beziehung dargestellt. Mit 9 zinkographirten Tafeln. Besonders abgedruckt aus dem III. Bande der Jahrbücher der Lehranstalt zu Leoben, in Commission bei Tendler und Comp, Wien 1853, S. 7, 8, 17, 18, 20.</ref> <ref name="Quelle 62">Vit Kubicek: Rohstoffe in Deutschland - Salz. Bachelorarbeit am Lehrstuhl für deutsche Sprache der an der Universität Olmütz. Olmütz 2012, S. 23.</ref> <ref name="Quelle 63">Eric Drüppel: Entwicklung eines Konzeptes für die schneidende Gewinnung im Steinsalz. Dissertation an der Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, Aachen 2010, S. 3, 5.</ref> <ref name="Quelle 64">Jürgen Brenner, Hans-Karl Feddersen, Hermann Fies, Rüdiger Miehe, Tilmann Rothfuchs, Richard Storck: Untersuchung von Altversatz als Analogon zur Konvergenz und Kompaktierung versetzter untertägiger Hohlräume im Salz über längere Zeiträume - Phase I. GRS - 147. Abschlussbericht, Gesellschaft für Anlagen und Reaktorsicherheit 1998, S. 1, 27, 29, 31.</ref> <ref name="Quelle 65">Harald Elsner, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (Hrsg.): Salze in Deutschland. Hannover 2016, ISBN 978-3-943566-74-1, S. 32.</ref> <ref name="Quelle 66">Fritz-Konrad Krüger: Die ökonomischen und sozialen Verhältnisse in der Braunkohlenindustrie der Niederlausitz in ihrer Entwicklung bis zur Gegenwart. Mit 4 Kurven. Verlag von Ferdinand Enke, Stuttgart 1911, S. 5, 6, 22–25.</ref> <ref name="Quelle 67">Philipp Litz, Nga Nho Thuy, Öko-Institut (Hrsg.): Die deutsche Braunkohlenwirtschaft 2021. Historische Entwicklungen, Ressourcen, Technik, wirtschaftliche Strukturen und Umweltauswirkungen. Studie im Auftrag der Angora Energiewende und der European Climate Foundation, Berlin 2022, S. 23, 31, 32.</ref> <ref name="Quelle 68">Gustav Köhler: Lehrbuch der Bergbaukunde. Sechste verbesserte Auflage. Mit 728 Textfiguren und 9 Lithographischen Tafeln, Verlag von Wilhelm Engelmann, Leipzig 1903, S. 332.</ref> <ref name="Quelle 69">Emil Kraume, Preussag Aktiengesellschaft Abteilung Öffentlichkeitsarbeit (Hrsg.): 968-1968 Tausend Jahre Rammelsberg. In: Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsgeschichtlichen Forschungsstelle e. V., Goslar 1968, S. 17, 18.</ref> <ref name="Quelle 70">Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (Hrsg.): Ein Streifzug durch die Historie des Braunkohlentiefbaus in Ostbrandenburg - seine Ursprünge, historische und wirtschaftliche Entwicklung sowie seine Folgen für das Land Brandenburg. In: Brandenburgische Geowissenschaftliche Beiträge. Nr. 2, Cottbus 2012, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|0947-1995|0}}{{#ifeq:1|0|[!] }}{{#ifeq:0|1

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}}, S. 6, 7, 21, 27.</ref> <ref name="Quelle 71">E. Erdmann, G. Fessel: Die Selbstentzündung der Braunkohle. In: Mitteilung aus dem Universitätslaboratorium für angewandte Chemie. Halle a, S. 1921, S. 124–129.</ref> <ref name="Quelle 72">Jens Friedrich: Untersuchungen zur Aufbereitung von Rohbraunkohle mit Schlagradmühlen für die Direktfeuerung in Kraftwerken. Genehmigte Dissertation an der Fakultät für Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, Freiberg 2013, S. 2, 3, 7.</ref> <ref name="Quelle 73">Statistik der Kohlenwirtschaft e. V. (Hrsg.): Der Kohlenbergbau in der Energiewirtschaft der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 2018. Essen und Bergheim 2019, S. 25.</ref> <ref name="Quelle 74">Uwe Steinhuber: Einhundert Jahre bergbauliche Rekultivierung in der Lausitz. Ein historischer Abriss der Rekultivierung, Wiederurbarmachung und Sanierung im Lausitzer Braunkohlenrevier. Genehmigte Dissertation am Lehrstuhl für Geschichte der Philosophischen Fakultät der Palacky-Universität Olomouc, Berlin/Olomouc 2006, S. 9–14.</ref> <ref name="Quelle 75">Günter Schwerdtner, Heidrun Anger, Manfred Störr: Die Kaolinlagerstätten des Kemmlitzer Reviers. In: Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie (Hrsg.): Bergbau in Sachsen. Band 13, Dresden 2007, ISBN 978-3-9811421-1-2, S. 86–89.</ref> <ref name="Quelle 76">Carl Bischof: Die feuerfesten Tone. Deren Vorkommen, Zusammensetzung, Untersuchung, Behandlung und Anwendung. Mit Berücksichtigung der feuerfesten Materialien überhaupt, dritte, unter Mitwirkung von Dr. Hermann Kaul neubearbeitete Auflage, mit 90 in den Text gedruckten Figuren, Verlagsbuchhandlung von Quandt & Händel, Leipzig 1904, S. 2, 29–34, 225.</ref> <ref name="Quelle 77">Heinz Palm: Ein Tonbergwerk in Holzlar. In: Bürgerverein Holzlar (Hrsg.): Holzlarer Bote. 3. Jahrgang, Nr. 1, Holzlar 1989, S. 1.</ref> <ref name="Quelle 78">Michael Weber: Die Tongrube 4 der Ziegelei Schnermann in Rothenberge. Litho- und Biostratigraphie eines Ober-Aptprofils in NW-Deutschland. In: Geologische Paläontologie Westfalen. Nr. 45, mit 6 Abbildungen und 10 Tafeln, Münster 1996, S. 75.</ref> <ref name="Quelle 79">Eckhart Ehrt: 270 Jahre Tonbergwerk Klingenberg am Main. Ein Überblick zur technischen und historischen Entwicklung. In: Ring Deutscher Bergingenieure e. V., Bergbau. Zeitschrift für Rohstoffgewinnung – Energie – Umwelt, 65. Jahrgang, Makossa Druck und Medien GmbH, Gelsenkirchen Mai 2014, ISSN=0342-5681, S. 203–211.</ref> <ref name="Quelle 80">Harald Elsner, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (Hrsg.): Kaolin in Deutschland. Hannover 2017, ISBN 978-3-943566-40-6, S. 33–35.</ref> <ref name="Quelle 81">Carl Bischof: Die feuerfesten Thone. Deren Vorkommen, Zusammensetzung, Untersuchung, Behandlung und Anwendung. Mit Berücksichtigung der feuerfesten Materialien überhaupt, mit 4 lithographirten Tafeln und 95 Holzschnitten im Text, Verlagsbuchhandlung von Quandt & Händel, Leipzig 1876, S. 31–35.</ref> <ref name="Quelle 82">Franz Moser: Kaolinbergwerk der KAMIG. In: Gesellschaft für Landeskunde (Hrsg.): Jahrbuch des oberösterreichischen Musealvereines. Band 141b, Linz 1996, S. 4–5 (Vorlage:ZOBODAT).</ref> <ref name="Quelle 83">Bartel Granigg, Josef Horvath, Viktor E. Gerzabek: Die Lagerstätten der nutzbaren Mineralien. Ihre Entstehung, Bewertung und Erschließung. Mit 156 Textabbildungen, Springer-Verlag, Wien 1951, S. 35–36.</ref> <ref name="Quelle 84">Emil Treptow: Bergbau einschließlich Steinbruchbetrieb und Edelsteingewinnung. Geschichte des Bergbaues, Vorkommen und Abbau der nutzbaren Mineralien in den wichtigsten Bergbaubezirken aller Länder. Mit 396 Textabbildungen, sowie 6 Beilagen, Verlag und Druck Otto Spamer, Leipzig 1900, S. 292–294, 284–288, 304, 305, 317.</ref> <ref name="Quelle 85">Schulze Höing: Der Strontianitbergbau im Regierungsbezirk Münster. In: Glückauf, Berg- und Hüttenmännische Zeitschrift. Verein für die bergbaulichen Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund (Hrsg.), Nr. 13, 48. Jahrgang, 30. März 1912, S. 518, 519.</ref> <ref name="Quelle 86">Manfred Sauter, Rainer Helmig, Kurt Schateling: Abschätzung der Auswirkungen von Fracking-Maßnahmen auf das oberflächennahe Grundwasser. Generische Charakterisierung und Modellierung. Gutachten im Rahmen des InfoDialogs Fracking, Informations- und Dialogprozess der ExxonMobil über die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Fracking-Technologie für die Erdgasgewinnung, S. 26, 27.</ref> <ref name="Quelle 87">GeoPark Ruhrgebiet e. V. Regionalverband Ruhr (Hrsg.): Erzbergbau im Ruhrgebiet. GeoPark Thema Nr. 2. Gladbeck 2006, S. 14, 15.</ref> <ref name="Quelle 88">A. Franke: Die Foraminiferen der Kreideformation des Münsterschen Beckens. Mit Tafel VI. In: Verhandlung des Naturhistorischen Vereins. Jahrgang 659, 1912, S. 255.</ref> <ref name="Quelle 89">Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.): Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung im Münsterland. Kreis Borken, Kreis Coesfeld, Kreis Steinfurt, Kreis Warendorf, Stadt Münster. Grundlagen und Empfehlungen für die Regionalplanung, mit Unterstützung der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Münster 2012, S. 41.</ref> <ref name="Quelle 90">H. Laspeyres: Die Krystallform des Strontianits von Hamm in Westfalen. Hierzu Tafel II. In: Verhandlung des Naturhistorischen Vereins. Jahrgang XXXIII, 4. Folge, III. Band, 1876, S. 308–312.</ref> <ref name="Quelle 91">Th. Wegner: Das Auftreten von Kohlenwasserstoffen im Bereiche des westfälischen Karbons. In: Glückauf, Berg- und Hüttenmännische Zeitschrift. Verein für die bergbaulichen Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund (Hrsg.), Nr. 30, 60. Jahrgang, 26. Juli 1924, S. 518, 519.</ref> <ref name="Quelle 92">LWL Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.), Landschaftsverband Rheinland (Hrsg.): Kulturlandschaftsgenese von Nordrhein-Westfalen. In: Kulturlandschaftlicher Fachbeitrag zur Landesplanung in Nordrhein-Westfalen. Im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Münster / Köln 2007, S. 5.</ref> <ref name="Quelle 93">Jürgen Kappel: Ichnofossilien im Campanium des südlichen Münsterlandes. Inaugural-Dissertation an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Münster 2002, S. 6.</ref> <ref name="Quelle 94">Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit (Hrsg.): Der Bergbau in der Bundesrepublik Deutschland 2008. Bergwirtschaft und Statistiken. Dokumentation 584, 60. Jahrgang, Druck Harzdruckerei Wernigerode, Berlin 2008, S. 45.</ref> <ref name="Quelle 95">Martin Börnchen: Der Strontianitbergbau im Münsterland. In: Geographische Kommission für Westfalen (Hrsg.), Westfalen Regional, Münster 2007, S. 156, 157.</ref> <ref name="Quelle 96">C. Birnbaum, C. Böttcher, A.: Das neue Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien. Rundschau auf allen Gebieten der gewerblichen Arbeit. Dritter Band, Die Gewinnung der Rohstoffe aus dem Innern der Erde, von der Erdoberfläche sowie aus dem Wasser, siebente vermehrte und verbesserte Auflage, mit vielen Ton- und sechs Titelbildern, nebst mehreren tausend Text-Illustrationen, nach Originalzeichnungen von L. Burger, H. Leulemann u. a., Verlagsbuchhandlung von Otto Spamer, Leipzig und Berlin 1877, S. 184, 188.</ref> <ref name="Quelle 97">Carl Zerenner: Anleitung zum Gold-, Platin- und Diamanten - Waschen aus Seifengebirge, Ufer- und Flussbett - Sand. Unter Voraussendung einer geognostischen Charakteristik des die genannten Mineralien führenden Seifengebirges und einer Zusammenstellung verschiedener Ausbeutungsmethoden desselben in verschiedenen Gegenden der Erde. Mit drei lithographirten Tafeln, Verlag von Wilhelm Engelmann, Leipzig 1851, S. 16, 17.</ref> <ref name="Quelle 98">Emil Treptow, F. Wüst, W. Borchers: Bergbau und Hüttenwesen. Für weitere Kreise dargestellt. Mit 608 Text-Abbildungen, sowie 12 Beilagen, Verlag und Druck von Otto Spamer, Leipzig 1900, S. 305, 306, 317.</ref> <ref name="Quelle 99">G. Grundmann, F. Koller: Das Smaragdbergwerk im Habachtal, Land Salzburg, Österreich. In: Mitteilung Österreichische Mineralgesellschaft (Hrsg.): Exkursionsbericht. Nr. 148, Wien 2003, S. 317, 320.</ref> <ref name="Quelle 100">Volker Patzold, Günter Gruhn, Carsten Drebenstedt: Der Nassabbau. Erkundung, Gewinnung, Aufbereitung, Bewertung. Springer Verlag, Berlin / Heidelberg / New York 2008, ISBN 978-3-540-49692-2, S. 14–17, 21, 180–195, 200–206.</ref> <ref name="Quelle 101">Christoph Bartels: Montani und Silvani im Harz. Mittelalterlicher und frühzeitlicher Bergbau und seine Einflüsse auf die Umwelt. In: Albrecht Jockenhövel (Hrsg.): Bergbau, Verhüttung und Waldnutzung im Mittelalter. Auswirkung auf Mensch und Umwelt. Ergebnisse eines internationalen Workshops in Dillenburg, Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1996, S. 112, 113.</ref> <ref name="Quelle 102">C. Friedländer: Diamantengewinnung in Afrika. Mit 8 Abbildungen im Text. Nach einem am 31. Januar 1944 in der Geologischen Gesellschaft in Zürich gehaltenen Vortrag. In: Vierteljahresschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich. Jahrgang 89, Zürich 1944, S. 207–209.</ref> <ref name="Quelle 103">R. Ludwig, R. Glass, H. Wagner, C. Böttger: Die Gewinnung der Rohstoffe aus dem Innern der Erde, von der Erdoberfläche sowie aus dem Wasser. Mit drei Tonbildern, über 220 Text-Illustrationen, sowie einem Titelbild, Verlagsbuchhandlung Otto Spamer, Leipzig und Berlin 1864, S. 123, 124.</ref> <ref name="Quelle 104">Andrew Cody, Damien Cody (Hrsg.): Die Opal Story. Ein Handbuch. Mit Begleit DVD, ISBN 978-0-9805987-0-4, Melbourne 2008, S. 23, 35–37.</ref> <ref name="Quelle 105">O. Herrmann: Steinbruch-Industrie und Steinbruch-Geologie. Technische Geologie für Geologen, Ingenieure, Architekten, Steinwerksbesitzer, Betriebsleiter, Techniker, Baubehörden, Materialprüfungsämter, Gewerbeinspektoren, technische Lehranstalten. Zweite, umgearbeitete und vermehrte Auflage des allgemeinen Teiles aus dem gleichbetitelten Werk des Verfassers, mit 2 Tafeln in Buntdruck, 8 Schwarztafeln und 20 Textfiguren, Verlag von Gebrüder Borntraeger, Berlin 1916, S. 206.</ref> <ref name="Quelle 106">Andreas Hoffmann: Naturwerksteine Thailands. Lagerstättenerkundung und Bewertung. Dissertation an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität zu Göttingen, Göttingen 2006, S. 12.</ref> <ref name="Quelle 107">Christian Singewald: Naturwerkstein. Exploration und Gewinnung. Bewertung-Verfahren-Kosten, Verlagsgesellschaft Rudolf Müller, Köln 1992, ISBN 3-481-00521-0, S. 151–155.</ref> <ref name="Quelle 108">Stephan Mosch: Optimierung der Exploration, Gewinnung und Materialcharakterisierung von Naturwerksteinen. Dissertation an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität zu Göttingen, Göttingen 2008, S. 1, 2, 8.</ref> <ref name="Quelle 109">Ulrich Sebastian: Gesteinskunde. Ein Leitfaden für Einsteiger und Anwender. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-8274-2024-4, S. 15, 75, 76.</ref> <ref name="Quelle 110">Andreas Koch: Deformation von Fassadenplatten aus Marmor. Schadenskartierung und gesteinstechnischen Untersuchungen zur Verwitterungsdynamik von Marmorfassaden. Dissertation an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität zu Göttingen, Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2006, ISBN 3-938616-47-4, S. 1.</ref> <ref name="Quelle 111">Rosemarie Wiesinger: Waldviertler Marmor. Bestimmung der gesteinsphysikalischen Eigenschaften und des Verwitterungsverhaltens. Diplomarbeit an der Fakultät für Bauwesen der Technischen Universität Wien, Wien 2010, S. 18, 19.</ref> <ref name="Quelle 112">Theodor Plümpe: Die westfälische Schieferindustrie. In: Wilhelm Stieda: Volkswirtschaftliche und wirtschaftsgeschichtliche Abhandlungen. III. Golhe, Heft 13, Verlag von Veit & Comp, Leipzig 1917, S. 21.</ref> <ref name="Quelle 113">C. A. Wagner: Die Baustoffe. Bibliothek der gesamten Technik. 83 Band, mit 104 Abbildungen im Text. Dr. Max Jänecke Verlagsbuchhandlung, Hannover 1908, S. 19.</ref> <ref name="Quelle 114">K. Kirchner, J. Zallmanzig: Lagerstättenkundliche Übersichtsuntersuchung und materialkundliche Charakterisierung der westfälischen Schiefergruben. In: Metalla. Bochum 2.2, Bochum 1995, S. 63, 66.</ref> <ref name="Quelle 115">Theophil Schweicher, Manfred Weishaar: Der Trierer Dachschieferbergbau. Schieferbergbau in der Region Trier. Gemeinde Fell (Hrsg.) Eigenverlag der Gemeinde, Fell 2010, S. 13, 28.</ref> <ref name="Quelle 116">Günter Sterrmann, Karlheinz Heidelberger: Die Geologie des Hochtaunuskreises. Teil 2, Mineralisationen mit Bergbau im Hochtaunuskreis (Taunus). 2. verbesserte und erweiterte Auflage, Herausgegeben vom Verein für Geschichte und Heimatkunde Oberursel e. V. (Arbeitsgemeinschaft Geologie/Mineralogie), Oberursel 2019, S. 53, 73.</ref> <ref name="Quelle 117">Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (Hrsg.): Vulkanische Lockergesteine in Deutschland. Hannover 2021, ISBN 978-3-948532-52-9, S. 20, 21, 28, 29.</ref> <ref name="Quelle 118">Kerstin Theil: Die Rechtsnachfolge in Bergbauberechtigungen und Betriebsplanzulassungen nach dem Bundesberggesetz. Zugleich eine exemplarische Untersuchung der Rechtsnachfolge in umweltrechtliche Anlagen- und Produktzulassungen. Göttinger Schriften zum öffentlichen Recht, Band 14, Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2019, ISBN 978-3-86395-404-8, S. 1, 2.</ref> <ref name="Quelle 119">Rolf Dieter Stoll, Christian Niemann-Delius, Carsten Drebenstedt, Klaus Müllensiefen (Hrsg.): Der Braunkohlentagebau. Bedeutung, Planung, Betrieb, Technik, Umwelt. 1. Auflage, mit 550 Abbildungen und 60 Tabellen, Springer-Verlag Berlin Heidelberg, Berlin 2009, ISBN 978-3-540-78400-5, S. 74, 197, 219.</ref> <ref name="Quelle 120">Landesregierung Rheinland-Pfalz (Hrsg.), Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz: Rohstoffsicherung und Rohstoffwandel. Oberflächennahe mineralische Rohstoffe in Rheinland-Pfalz. Wirtschaftliche Bedeutung und vorsorgende Sicherung, Druck Printec Reprodruck GmbH, Mainz 2007, S. 34.</ref> <ref name="Quelle 121">Christian Niemann-Delius, Peter Vossen, Alexander Hennig: Gewinnung und Vermarktung von Kies- und Sandvorkommen aus Tagebauen des Rheinischen Reviers - Gebündelte Gewinnung. Studie im Auftrag der RWE Power AG am Institut für Rohstoffgewinnung über Tage und Bohrtechnik der RWTH. Aachen 2011, S. 14, 15.</ref> <ref name="Quelle 122">Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV) (Hrsg.): Branchen- oder tätigkeitsspezifische Hilfestellung „Kies-/Sand- und Quarzsand-Industrie“. DGUV Information 213-105. Gemäß Kapitel 5 und Anhang 1 der TRGS 504 „Tätigkeiten mit Exposition gegenüber A- und E-Staub“ zur Festlegung der Schutzmaßnahmen bei Inanspruchnahme der Übergangsregelung gemäß TRGS 900 Nr. 2.4.2., Berlin 2007, S. 6, 8, 13.</ref> <ref name="Quelle 123">Gernot Bode: Zur Ausbildung und Gestaltung von Böschungssystemen bei der Gewinnung von Sand und Kies. Dissertation an der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Hannover, Hannover 2005, S. II.</ref> <ref name="Quelle 124">Wolfgang R. Dachroth: Handbuch der Baugeologie. 3., erweiterte und überarbeitete Auflage. Springer Verlag, Berlin/ Heidelberg 2002, ISBN 3-540-41353-7, S. 263, 264.</ref> <ref name="Quelle 125">Wirtgen GmbH (Hrsg.): Wirtgen Surface Mining Handbuch. 1. Auflage. Windhagen 2010, S. 12–15.</ref> <ref name="Quelle 126">Akademie für Raumforschung und Landesplanung (Hrsg.): Braunkohlenplanung und Umsiedlungsproblematik in der Raumordnungsplanung Brandenburgs, Nordrhein-Westfalens, Sachsens und Sachsen-Anhalts. Arbeitsmaterial. Nr. 265, Hannover 2000, ISBN 3-88838-665-9, S. 1.</ref> <ref name="Quelle 127">Tobias Braun: Clusteranalytischer Technologievergleich zur Quantifizierung von ökonomischen Einsatzpotentialen alternativer Transporttechniken in Natursteintagebauen mit dem Ziel der Energieeffizienzerhöhung. Dissertation an der Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, Aachen 2019, S. 13–15.</ref> <ref name="Quelle 128">Willi Bender, Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e. V. (Hrsg.): Vom Ziegelgott zum Industrieelektroniker. Geschichte der Ziegelherstellung von den Anfängen bis heute. 1. Auflage, Bonn 2004, ISBN 3-9807595-1-2, S. 109–111.</ref> <ref name="Quelle 129">Landesamt für Umweltschutz Baden-Württemberg (Hrsg.): Kiesgewinnung und Wasserwirtschaft. Empfehlung für die Planung und Genehmigung des Abbaus von Kies und Sand. Band 88, Karlsruhe 2004, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|1436-7882|0}}{{#ifeq:1|0|[!] }}{{#ifeq:0|1

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}}, S. 32, 48.</ref> <ref name="Quelle 130">Verein für bergbauliche Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund (Hrsg.): Die Entwicklung des Niederrheinisch-Westfälischen Steinkohlen-Bergbaues in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Teil III: Stollen - Schächte. Mit 374 Textfiguren und 8 Tafeln, Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg 1903, S. 9.</ref> <ref name="Quelle 131">Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (Hrsg.): Umweltauswirkungen von Fracking bei der Aufsuchung und Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten. Risikobewertung, Handlungsempfehlungen und Evaluierung bestehender rechtlicher Regelungen und Verwaltungsstrukturen. Umweltforschungsplan des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, FG II 2.1, FKZ 3711 23 299, erstellt am IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasser – Beratungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Mülheim an der Ruhr 2012, S. 1–3.</ref> <ref name="Quelle 132">Wasserwirtschaft des Landes Steiermark (Hrsg.): Die Nutzung von Tiefengrundwasser aus Sicht der wasserwirtschaftlichen Planung. Fachabteilung 19A – Wasserwirtschaftliche Planung und Siedlungswasserwirtschaft. Strategiepapier Wasserwirtschaftliche Planung, S. 1–7.</ref> <ref name="Quelle 133">Christoph Eberhard Herzog: Die Geothermiebohrung „RWTH-1“. Technische, geologische und bergrechtliche Aspekte eines Geothermieprojektes in öffentlicher Trägerschaft. Dissertation an der Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, Aachen 2005, S. 22–25.</ref> <ref name="Quelle 134">Luitgard Marschall, Heike Holdinghausen: Seltene Erden. Umkämpfte Rohstoffe des Hightech-Zeitalters. oekom Verlag, München 2018, ISBN 978-3-86581-844-7, S. 19, 20.</ref> <ref name="Quelle 135">Richard Beck: Lehre von den Erzlagerstätten. Zweite, neu durcharbeitete Auflage. Verlag von Gebrüder Borntraeger, Berlin 1903, S. 92–95.</ref> <ref name="Quelle 136">Thomas Rump ge. Spiecker: Beitrag zur Entwicklung des Recyclings von Magnetwerkstoffen mit Legierungsanteilen aus Elementen der Lanthanoidengruppe mittels Sortier- und Aufbereitungsverfahren in der Prozessvorbereitung. Dissertation an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Abteilung Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Universität Duisburg-Essen. Duisburg 2018, S. 3.</ref> <ref name="Quelle 137">Kirchliches Forschungsheim Wittenberg, Arbeitskreis Ärzte für den Frieden Berlin (Hrsg.): Pechblende. Der Uranbergbau in der DDR und seine Folgen. Druckschrift, Berlin, S. 4–6.</ref> <ref name="Quelle 138">Robin Hermann: Uranbergbau in Mitteldeutschland. Schauplätze, Technik und Geschichte der Wismut-Ära. 1. Auflage, R. Hermann Verlag, Chemnitz 2016, ISBN 978-3-940860-23-1, S. 15, 16, 54, 75.</ref> <ref name="Quelle 139">Andreas Brand: Bestimmung von Transferfaktoren von Uran aus natürlich belasteten Böden entlang der Zwickauer Mulde. Dissertation am Fachbereich Chemie der Philipps-Universität Marburg. Marburg 2011, S. 5, 6.</ref> <ref name="Quelle 140">Marcel Friedrich: Das Erbe der Wismut - Nur eine Belastung für das Westerzgebirge. Bachelorarbeit am Fachbereich Sozialverwaltung und Sozialversicherung der Hochschule Meißen. Meißen 2020, S. 7, 11.</ref> <ref name="Quelle 141">Kerstin Horn: Das Migrationsverhalten von Radon im Sanierungsgebiet der ostthüringischen Uranbergbauregion. Fallbeispiel Gessental. Dissertation an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Jena 2003, S. 11.</ref> <ref name="Quelle 142">Axel Hiller, Werner Schuppan, Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie (Hrsg.): Bergbau in Sachsen. Band 14. Geologie und Uranbergbau im Revier Schlema-Alberoda, Dresden 2007, ISBN 978-3-9811421-3-6, S. 103, 108.</ref> <ref name="Quelle 143">Antje Böhnke: Natürliche Radionuklide in der Umwelt. Ein Beitrag zur Lokalisierung und Charakterisierung natürlicher Heißer Teilchen in festen Proben. Dissertation an der Fakultät für Physik und Geowissenschaften der Universität Leipzig, Leipzig 2006, S. 61.</ref> <ref name="Quelle 144">Claudia Dienemann, Jens Utermann, Umweltbundesamt (Hrsg.): Uran in Boden und Wasser. Dessau-Roßlau 2012, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|1862-4804|0}}{{#ifeq:1|0|[!] }}{{#ifeq:0|1

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}}, S. 11.</ref> <ref name="Quelle 145">Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Energie (Hrsg.): Vereinbarkeit von neuen Bergbauaktivitäten mit Vorgaben der EU. Umweltgerechter Leitfaden für Behörden, Planer und Bergbautreibende - Genehmigungsfähigkeit neuer Bergbauaktivitäten unter dem Gesichtspunkt Gewässerbewirtschaftung. Abschlussbericht zum TP 2.3 der Geologischen Landesuntersuchung GmbH Freiburg, Freiburg 2020, S. 4, 5, 7.</ref> <ref name="Quelle 146">Carl Hellmut Fritzsche: Lehrbuch der Bergbaukunde. Erster Band.Zehnte, völlig neubearbeitete Auflage, mit 574 Abbildungen und einer farbigen Tafel, Springer Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1961, S. 2–4, 7.</ref> <ref name="Quelle 147">Fritz Pfaffl: Die Uranmineral-Vorkommen im Bayrischen Wald. In: Der Bayrische Wald. Nr. 30 / 1+2 Nf, Dezember 2017, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|0724-2131|0}}{{#ifeq:1|0|[!] }}{{#ifeq:0|1

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}}, S. 69–71.</ref> <ref name="Quelle 148">Grit Ruhland: Folgelandschaft. Eine Untersuchung der Auswirkungen des Uranbergbaus auf die Landschaft um Gera / Ronneburg. Promotionsprojekt an der Universität Weimar, Weimar 2019, S. 49–53, 143.</ref> <ref name="Quelle 149">Erich Moser: Abbauplanung Festgesteintagebau Lidaun. Diplomarbeit am Lehrstuhl für Bergbaukunde, Bergtechnik und Bergwirtschaft der Montanuniversität Leoben. Leoben 2007, S. 29–34.</ref> <ref name="Quelle 150">CH. Demanet, C. Leybold: Der Betrieb der Steinkohlenbergwerke. Mit 475 Holzstichen. Übersetzt und mit einzelnen Anmerkungen versehen, Druck und Verlag von Friedrich Vieweg und Sohn, Braunschweig 1885, S. 11, 12.</ref> <ref name="Quelle 151">Amadee Burat, Carl Hartmann: Das Material des Steinkohlenbergbaues. Beschreibung der Tagegebäude - der Apparate und Maschinen, welche zur Gewinnung und Förderung der Steinkohlen angewendet werden. Nebst Atlas des Originals, geflochten im lithographischen Atelier von Borbiet in Lüttich, mit 77 Planotafeln, Verlag von August Schnee, Brüssel und Leipzig 1861, S. 2–4.</ref> <ref name="Quelle 152">R. Willecke, G. Turner: Grundriß des Bergrechts. 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage, Springer-Verlag Berlin-Heidelberg-New York, Berlin 1970, S. 9, 10.</ref> <ref name="Quelle 153">Joachim Huske: Der ehemalige Bergbau im Raum Holzwickede. 1. Auflage. Regio Verlag Peter Voß, Werne 2003, ISBN 3-929158-16-7, S. 53, 54, 201, 202, 206.</ref> <ref name="Quelle 154">Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Abschied von der Kohle. Struktur- und Kulturwandel im Ruhrgebiet und in der Lausitz. Bonn 2021, ISBN 978-3-7425-0751-8, S. 23, 26–28.</ref> <ref name="Quelle 155">Bundesministeriums der Justiz (Hrsg.): Anordnung über die Verwahrung unterirdischer bergbaulicher Anlagen (Verwahrungsanordnung). VerwAnO, Bonn 1971, S. 1–3.</ref> <ref name="Quelle 156">Margret Gaeding: Nachhaltigkeit in der Landschaftsarchitektur auf Altindustrieflächen. Die nachhaltige Entwicklung des Außenraumes von Altindustrieflächen unter Betrachtung des Wertes vorhandener Strukturen am Beispiel der ehemaligen Zeche Westerholt. Dissertation am Fachbereich 6 - Architektur - Stadtplanung - Landschaftsplanung der Universität Kassel, Kassel 2010, S. 4, 8.</ref> <ref name="Quelle 157">Heinz Meixner: Die Uranminerale um Badgastein, Salzburg, im Rahmen Österreichs. Lagerstättenuntersuchung der Österreichischen Alpine Gesellschaft. Vorgelegt in der Sitzung am 8. Oktober 1965, mit 11 Abbildungen. In. Akademie der Wissenschaft Wien: Mitteilung aus dem Forschungsinstitut Gastein der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Nr. 278, S. 206, 207.</ref> <ref name="Quelle 158">Sebastian Westermann: Modellbasierte Sensitivitätsanalyse systembestimmender Faktoren eines Grubenwasseranstiegs in Untertagebergwerken mittels statischer Versuchsplanung. Dissertation an Fakultät für Energie- und Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität Clausthal, Clausthal 2020, S. III, 4.</ref> <ref name="Quelle 159">Jörg Simon: Konzipierung einer passiven Grubenwasserreinigungsanlage im Hagental bei Gernrode / Harz. Erstellung eines Grubenwasserkatasters für den Harz, Diplomarbeit / Diplomkartierung an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, Freiberg 2003, S. 7, 22, 58.</ref> <ref name="Quelle 160">Niklas Hartmann: Rolle und Bedeutung der Stromspeicher bei hohen Anteilen erneuerbarer Energien in Deutschland. Speichersimulation und Betriebsoptimierung. Dissertation an der Fakultät Energie, Verfahrens- und Biotechnik der Universität Stuttgart, Stuttgart 2013, S. 17–19.</ref> <ref name="Quelle 161">Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Hrsg.): Bodenschutz in Hessen. Rekultivierung von Tagebau und sonstigen Abgrabungsflächen. Herstellung einer durchwurzelbaren Bodenschicht, Wiesbaden 2017, ISBN 978-3-89274-391-0, S. 10–15.</ref> <ref name="Quelle 162">Verein für bergbauliche Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund (Hrsg.): Die Entwicklung des Niederrheinisch-Westfälischen Steinkohlen-Bergbaues in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Teil VIII Disposition der Tagesanlagen - Dampferzeugung - Centralkondensation - Luftkompression - Elektrische Centralen. Springer-Verlag Berlin Heidelberg GmbH, Berlin Heidelberg 1905, S. 1–18.</ref> <ref name="Quelle 163">Th. Trautwein: Das Berchtesgadener Salzberwerk. Seine Befahrung und sein Betrieb. Mit 4 Abbildungen, Lampart's Alpiner Verlag, Augsburg, S. 7–10.</ref> </references>

Anmerkungen

<references group="ANM"><ref group="ANM" name="Anm. Veith.">Auch wenn die Begriffe Bergwerk und Grube oftmals als gleichbedeutend angesehen und benutzt werden, so ist dies nicht zutreffend. So kann ein Stollenbergwerk nicht als Grube bezeichnet werden. Hier muss der Oberbegriff Bergwerk verwendet werden. (Quelle: Heinrich Veith: Deutsches Bergwörterbuch mit Belegen.)</ref> <ref group="ANM" name="Anm. Buja.">Hierbei wurden die an der Oberfläche liegenden Erzgänge mittels Schürfungen gewonnen. Betrieben wurden diese Mollkauten von den von Süden kommenden Kelten. Später ging man dazu über, das Erz mittels Pingen zu gewinnen. (Quelle: Heinrich Otto Buja: Ingenieurhandbuch Bergbautechnik, Lagerstätten und Gewinnungstechnik.)</ref> <ref group="ANM" name="Anm. Serlo.">So gibt es auch Steinbrüche, die unter Tage betrieben werden. So wurden z. B. in der Rheinprovinz Schiefersteinbrüche im Untertagebau betrieben. Ebenso wurden zwischen Mayen und Andernach Mühlensteinbrüche untertägig betrieben. Anderseits gibt es auch die Gewinnung zu Tage ausgehender Massen, die teilweise steinbruchartig erfolgt. So wurde z. B. in Cardona Steinsalz steinbruchartig gewonnen. In Schweden wurde Magneteisenstein auf diese Art gewonnen. (Quelle: Albert Serlo: Leitfaden der Bergbaukunde.)</ref> <ref group="ANM" name="Anm. Jung.">Diese Kohlen wurden auch als Fossile Kohle bezeichnet. Dazu schrieb Theophrasus in einer seiner Schriften: „Diese Substanzen, Kohle genannt, die für den Gebrauch gebrochen werden, sind erdig, aber entflammen und brennen wie Holzkohlen.“ (Quelle: Franz Erich Junge: Die rationelle Auswertung der Kohlen als Grundlage der Entwicklung der nationalen Industrie.)</ref> <ref group="ANM" name="Anm. Cramm.">Als Rohkohle wird im Bergbau die unbehandelte aus dem Flöz hereingewonnene Kohle bezeichnet. Sie setzt sich zusammen aus Kohle, Berge, Verwachsenem (mit Stein verbundene, unreine Kohle) und ggf. Wasser. (Quelle: Tilo Cramm, Joachim Huske: Bergmannssprache im Ruhrrevier.)</ref> <ref group="ANM" name="Anm. Drüpp.">Zunächst einmal entfallen durch den Wegfall der Sprengarbeit sämtliche Risiken, die mit der Handhabung und der Lagerung zusammenhängen. Des Weiteren entfallen auch alle Risiken, die beim Einbringen des Sprengstoffes und der Zünder, der Verschaltung der Zünderkette und bei der Zündung auftreten können. Zudem entfallen auch alle Gesundheitsrisiken, die durch nitrose Gase, die bei der Sprengung entstehen und in den Sprengschwaden enthalten sind, hervorgerufen werden. Letztendlich entfallen auch alle Absperrmaßnahmen, die sonst für die Sprengung erforderlich sind. (Quelle: Eric Drüppel: Entwicklung eines Konzeptes für die schneidende Gewinnung im Steinsalz.)</ref> <ref group="ANM" name="Anm. Ließ.">Das Jahr 968 ist urkundlich belegt als das Jahr, in dem die Erzgewinnung am Rammelsberg begann. Dieser Zeitpunkt fällt in die Regierungszeit Ottos des Großen. (Quelle: Wilfried Ließmann: Historischer Bergbau im Harz.) Anderen Quellen zufolge war der offizielle Beginn des Erzabbaus erst um das Jahr 870 herum. (Quelle: Christoph Bartels: Montani und Silvani im Harz.)</ref> <ref group="ANM" name="Anm. LamtGeo.">Die Größe der Kammern wurde vom Bergamt festgelegt. Sie hing von der Festigkeit der Kohlen ab und betrug durchschnittlich ungefähr 16–25 m2. Bei einer Flözmächtigkeit von vier Metern konnte das Kammervolumen bis 100 m3 betragen. (Quelle: Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (Hrsg.): Ein Streifzug durch die Historie des Braunkohlentiefbaus in Ostbrandenburg - seine Ursprünge, historische und wirtschaftliche Entwicklung sowie seine Folgen für das Land Brandenburg.)</ref> <ref group="ANM" name="Anm. B. Handb.">Tonerdrohstoffe zählen zu den sonstigen Industriemineralen. Zu den Tonerdrohstoffen zählen Kaolin, Spezialtone, die zusätzliche Tonminerale enthalten, sowie Bleicherde und Bentonit. Des Weiteren gehört auch Bauxit zu den Tonerdrohstoffen. (Quelle: Wirtschaftsvereinigung Bergbau e. V.: Das Bergbau Handbuch.)</ref> <ref group="ANM" name="Anm. GraniBi.">Diese Gewinnungsmethode lässt sich nur bei Lagerstätten anwenden, bei denen die Beimengungen wie z. B. Quarzkörner, Muskowit, Magnetit und Turmalinkörner noch frisch sind und nur die Feldspatkristalle kaolinisiert sind. Durch diese Konstellation ist der Gesteinsverband stark aufgelockert. (Quelle: Bartel Granigg, Josef Horvath, Viktor E. Gerzabek: Die Lagerstätten der nutzbaren Mineralien.) Die Methode wurde auch in ähnlicher Form als Hydromechanische Gewinnung von Steinkohle eingesetzt. (Quelle: Walter Bischoff, Heinz Bramann, Westfälische Berggewerkschaftskasse Bochum: Das kleine Bergbaulexikon.)</ref> <ref group="ANM" name="Anm. Glkauf.">So trat nach Angaben des damaligen Betriebsleiters der Grube Julius aus feinen Rissen des im Liegenden vorhandenen Mergels hin und wieder Erdgas aus. Das austretende Gas verursachte beim Austreten Zischgeräusche. Die Gasansammlungen im Grubengebäude wurden in der Regel durch Anzünden unschädlich gemacht. Auch auf der Grube Bertha befanden sich in den salzigen Grubenwässern Erdgase, die in die Grubenbaue strömten. (Quelle: Th. Wegner: Das Auftreten von Kohlenwasserstoffen im Bereiche des westfälischen Karbons.)</ref> <ref group="ANM" name="Anm. CZerr.">Allerdings werden beim Diamantenwaschen andere Werkzeuge und Geräte benötigt als beim Goldwaschen. (Quelle: Carl Zerenner: Anleitung zum Gold-, Platin- und Diamanten - Waschen aus Seifengebirge, Ufer- und Flussbett - Sand.)</ref> <ref group="ANM" name="Anm. CFriedl.">Diese Form des Abbaus wird als alluvialer Abbau bezeichnet. Einher mit dieser Form des Abbaus ergeht eine zum Teil großflächige Rodung des Waldes sowie eine sukzessive Kanalisierung der Bäche oder Flüsse. (Quelle: C. Friedländer: Diamantengewinnung in Afrika.)</ref> <ref group="ANM" name="Anm. Kirchn.">Allerdings wurden die Schieferbrüche, aus denen der verwendete Schiefer stammte, erst im Jahr 1563 urkundlich erwähnt. Weitere Schiefergruben in derselben Gegend waren nachweislich erst im Jahr 1590 in Betrieb. (Quelle: K. Kirchner, J. Zallmanzig: Lagerstättenkundliche Übersichtsuntersuchung und materialkundliche Charakterisierung der westfälischen Schiefergruben.)</ref> </references>

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