Lohe (Langenzenn)
Lohe Stadt Langenzenn
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(367)&title=Lohe 49° 29′ N, 10° 45′ O
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| Höhe: | 317 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 367 (2. Jan. 2019)<ref name="Langenzenn">Lohe. In: Website langenzenn.de. Abgerufen am 17. Juli 2023.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 90579 | |||||
| Vorwahl: | 09102 | |||||
Lohe (<templatestyles src="IPA/styles.css" />, fränkisch: Lo<ref>W. Wiessner: Stadt und Landkreis Fürth, S. 66. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „lå“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Langenzenn im Landkreis Fürth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Lohe liegt in der Gemarkung Laubendorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Das Dorf liegt am Südufer der Zenn, dem Ort Laubendorf direkt gegenüber. 0,25 km weiter westlich liegt Heinersdorf. 0,5 km südwestlich liegt das Flurgebiet Egelweiher, 0,5 km südlich das Neuholz. Die Staatsstraße 2252 führt nach Heinersdorf (1 km westlich) bzw. zu einer Anschlussstelle der Bundesstraße 8 (1,1 km östlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Laubendorf (0,4 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 17. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde im burggräflichen Urbar von 1360/70 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname leitet sich vom mittelhochdeutschem „lôch“ ab, womit ein Laubwald bezeichnet wurde. Dem Kloster Langenzenn wurde mit dessen Gründung im Jahr 1409 der Zehnt des Ortes zugesprochen.<ref>W. Wiessner: Stadt und Landkreis Fürth, S. 66.</ref> 1464 wie auch 1713 gab es im Ort sechs markgräfliche Untertansfamilien.<ref name="Langenzenn"/>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Lohe elf Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Stadtvogteiamt Langenzenn aus. Grundherren waren das Kastenamt Cadolzburg (6 Halbhöfe, 2 Güter) und das Klosteramt Langenzenn (3 Güter).<ref name="H138">H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 138 f.</ref> 1801 gab es im Ort acht Anwesen.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 389.</ref>
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Cadolzburg. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Lohe dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Laubendorf und der im selben Jahr gebildeten Ruralgemeinde Laubendorf zugeordnet.<ref>H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 230.</ref>
Am 1. Juli 1972 wurde Lohe im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Langenzenn eingegliedert.<ref>Langenzenn > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref>
Baudenkmal
- Äußere Windsheimer Str. 5: Wohnhaus<ref>Denkmalliste für Langenzenn (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute in die Trinitatiskirche (Langenzenn) gepfarrt.<ref name="H138"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach St. Michael (Wilhermsdorf) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> heute ist die Pfarrei St. Marien (Langenzenn) zuständig.<ref>Struktur. In: ssb-clw.kirche-bamberg.de. Abgerufen am 22. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Lohe. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 389 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Nürnberg-Fürth (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 4). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1954, DNB 452071224, S. 138–139 (Digitalisat). Vorlage:Hofmann Nürnberg-Fürth 1954 Zusätzliche Quelle
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Wiessner Stadt- und Landkreis Fürth
Weblinks
- Lohe. In: Website langenzenn.de. Abgerufen am 17. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Lohe in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Alizberg | Burggrafenhof | Erlachskirchen | Gauchsmühle | Göckershof | Hagenmühle | Hammermühle | Hammerschmiede | Hardhof | Hausen | Heinersdorf | Horbach | Keidenzell | Kirchfembach | Klaushof | Langenzenn | Laubendorf | Lohe | Lohmühle | Ödenhof | Stinzendorf | Wasenmühle | Wittinghof
Sonstige Wohnplätze: Heinersdorfer Mühle | Neumühle
Wüstung: Fallmeisterei