Unrepresented Nations and Peoples Organization
| Unrepresented Nations and Peoples Organization (UNPO) | |||
|---|---|---|---|
| Generalsekretärin | Datei:Flag of Catalonia.svg Mercè Monje Cano (seit 2023)<ref>UNPO: The UNPO held its XVII General Assembly in Barcelona, Catalonia. 1. Mai 2023. Abgerufen am 16. Mai 2024.</ref> | ||
| Präsidentin der Generalversammlung | Datei:Flag of Sindh.svg Rubina Noor Shaikh Greenwood (seit 2024)<ref>World Sindhi Congress chairperson Rubina Shaikh elected president of UNPO. ANI, 15. Mai 2024. Abgerufen am 16. Mai 2024.</ref> | ||
| Gründung | 11. Februar 1991 | ||
| Mitglieder der UNPO | 44<ref name="unpo.org">unpo.org</ref> (Stand: Mai 2019) | ||
| UNPO-Hauptsitz | Brüssel, Belgien<ref>UNPO: Contact. Abgerufen am 31. Juli 2021.</ref> | ||
| Website | www.unpo.org | ||
Die Unrepresented Nations and Peoples Organization (UNPO), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), ist eine Interessenvertretung für Staaten, Nationen und Völker, die von den Vereinten Nationen nicht als Staaten anerkannt sind. Als internationale Organisation im Sinne des Völkerrechts wird die UNPO nur von den Niederlanden anerkannt, andere Staaten sehen sie hingegen als zivilgesellschaftliche Organisation.
Die UNPO vertritt Ureinwohnergruppen und -völker (z. B. die indigenen Mapuche in Argentinien und Chile), nicht anerkannte oder besetzte Staaten (z. B. Tibet) sowie ethnische Minderheiten (z. B. die Haratin in Mauretanien) aus allen Teilen der Erde. Für „Nation“ beziehungsweise „Volk“ gibt es dabei keine festgelegten Kriterien; über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheidet die Generalversammlung.<ref>Martin Ebner: Lobby für übersehene Völker. Letzeburger Land, 10. September 2010. Abgerufen am 5. Dezember 2014.</ref>
Erklärtes Ziel der UNPO ist es, den Mitgliedern zu helfen, lokale, nationale, regionale und internationale Mechanismen effektiver zu nutzen und ihre Situation durch Öffentlichkeitsarbeit bekannter zu machen, beispielsweise Einführungskurse und Workshops zu Völkerrecht, PR-Methoden und Aktivismus-Techniken. Dabei sollen traditionelle Kultur und Identität der Mitglieder geschützt werden.<ref>Barbara Crossette: Those Knocking, Unheeded, at U.N.'s Doors Find Champion. New York Times, 18 December 1994. Abgerufen am 20. Oktober 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="An Anthropology of NGOs">Valerie Tishkov: An Anthropology of NGOs. Eurozine, July 2008. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Februar 2012; abgerufen am 20. Oktober 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Geschichte
Die Idee einer Organisation zur Zusammenarbeit verschiedener Völker mit ähnlichen Problemen und Interessen wurde in den 1980er Jahren von drei Gegnern des chinesischen Neoimperialismus umgesetzt, dem tibetischen Aktivisten Tsering Jampa, dem uigurischen Aktivisten Erkin Alptekin und Michael van Walt van Praag, einem langjährigen Anwalt des 14. Dalai Lamas.<ref>Ron Gluckman: World’s wanna-be republics find a home with UNPO. In: Asiaweek. 1998, abgerufen am 4. November 2010.</ref><ref name="UNPO">UNPO 20th Anniversary Publication: Twenty Years of Promoting Nonviolence, Human Rights, and Self Determination. UNPO, The Hague, Netherlands 2011 (unpo.org [PDF]).</ref>
Im September 1990 fiel im estnischen Tartu der Grundsatzbeschluss zur Gründung einer solchen internationalen Nichtregierungsorganisation.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Memorandum of Understanding (1990) ( vom 17. Januar 2017 im Internet Archive); abgerufen am 14. Mai 2019.</ref> Am 11. Februar 1991 unterzeichneten im Haager Friedenspalast Vertreter aus Armenien, Estland, Georgien, dem Irakischen Kurdistan, den philippinischen Kordilleren, Lettland, Ostturkestan, Palau, Taiwan, Tatarstan, Tibet und Westpapua sowie der Aborigines Australiens, der griechischen Minderheit in Albanien und der Krimtataren die entsprechende Urkunde. Darin wird als Ziel der Organisation die Interessenvertretung ihrer Mitglieder in internationalen Gremien sowie die gewaltfreie Unterstützung der jeweiligen Intentionen ihrer Mitglieder festgeschrieben.
Den Haag wurde für den Sitz gewählt, da diese Stadt viele internationale Organisationen beheimatet, vor allem den für die UNPO wichtigen Internationalen Gerichtshof und den Internationalen Strafgerichtshof. UNPO hat zudem ein Büro in Brüssel, eine Vertretung in Genf und ein weltweites Netzwerk von Partnern. Finanziert wird die Organisation durch Zuschüsse von Mitgliedern und Spenden von Einzelpersonen und Stiftungen. 1998 ging der erste Petra-Kelly-Preis an die UNPO.<ref>Preisträgerin 1998 – Unrepresented Nations and Peoples Organization (UNPO)</ref>
Ziele und Arbeit
Die Mitglieder verpflichten sich, in ihrer Arbeit von fünf Grundsätzen leiten zu lassen:<ref>Covenant establishing the Unrepresented Nations and Peoples Organization. Article 5. Abgerufen am 2. März 2009.</ref>
- Akzeptanz der Gleichheit aller Nationen und Völker und Anerkennung des Selbstbestimmungsrechts der Völker.
- Beachtung der Menschenrechte, wie sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie dem Internationalen Pakt über Bürgerliche und Politische Rechte und dem Internationalen Pakt über Wirtschaftliche, Soziale und Kulturelle Rechte festgeschrieben sind.
- Bekenntnis zu Demokratie und Pluralismus sowie Ablehnung von Totalitarismus und religiöser Intoleranz.
- Absage an den Terrorismus als Mittel zur Durchsetzung von Interessen.
- Respektierung aller Menschen und Bevölkerungsgruppen.
Etwa 90 % aller Konflikte heutzutage sind innerstaatlich. Die UN jedoch repräsentiert nur Staaten; ihre Fähigkeit, innerstaatliche Konflikte zu lösen, ist deshalb eingeschränkt. UNPO hilft nichtanerkannten Staaten und unterdrückten Bevölkerungsgruppen effektiv in internationalen Gremien mitzuwirken und v. a. UN- und EU-Mechanismen effektiv zu nutzen, um Unterstützung für ihre Rechte zu bekommen.<ref name="UNPO" />
Die Organisation hilft Mitgliedern, friedliche und gewaltfreie Wege zu finden, um Konflikte zu lösen und Unterdrückung ein Ende zu setzen. Sie tritt für ihre Selbstbestimmungsrechte und Föderalismus ein sowie für Bewahrung von Kultur und Umwelt.<ref name="UNPO" />
Als Vereinigung, die ausschließlich aus ihren Mitgliedern besteht, wurde die Organisation bekannt dafür, schnell auf Krisen zu reagieren und aktuelle Informationen über die Lage von unterdrückten Menschen zur Verfügung zu stellen, welche an die UN-Menschenrechtsmechanismen in Alternativberichten weitergeleitet werden. UNPO steigert den Bekanntheitsgrad ihrer Mitglieder zudem durch Pressearbeit und setzt sich im Europäischen Parlament und in UN-Sitzungen für Mitglieder ein.<ref name="UNPO" />
Die Vereinigung hilft Mitgliedern effektiv zusammenzuarbeiten, Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen. Um lokale Organisationen und Menschenrechtsaktivisten zu stärken, bietet UNPO Kurse und Workshops an. Die Themen sind auf Wünsche von Teilnehmern abgestimmt und sind z. B. Kurse über Menschenrechte und UN-Menschenrechtsmechanismen, Projektmanagement, die Nutzung verschiedener Medien für Pressearbeit und viele andere Möglichkeiten für friedlichen Aktivismus.<ref>INVITATION: UNPO International Human Rights & Project Cycle Management Training Program. Abgerufen am 20. Oktober 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Die Vereinigung ist auch vor Ort in betroffenen Gemeinden anzutreffen, wo sie Projekte zur nachhaltigen Armutsbekämpfung und Friedenssicherung organisiert. Beispiele sind Schulen in Mauretanien, welche aus der Sklaverei befreiten Müttern mit Kindern berufsfördernde Maßnahmen anbieten.<ref name="UNPO" />
Organisationsaufbau
Die Organe sind die Generalversammlung, das Präsidium und das Generalsekretariat. Geregelt wird die Zusammenarbeit in der Satzung der Organisation (engl.: Covenant, d. h. bindende Übereinkunft, Eid), die mit Zweidrittelmehrheit den Gegebenheiten angepasst werden kann.
Die Generalversammlung der UNPO, in der jedes Mitglied Sitz und Stimme hat, tritt alle 18 Monate zu regulären Sitzungen zusammen. Sie ist das höchste beschlussfassende Organ. Sie bestimmt die Grundlagen und Schwerpunkte der Arbeit, entscheidet über Mitgliedschaftsanträge und wählt sowohl die Präsidiumsmitglieder als auch den Generalsekretär<ref>UNPO: About UNPO. Abgerufen am 16. Juli 2022.</ref>.
Das Präsidium (presidency) tritt mindestens zweimal pro Jahr zusammen. Bis 2006 war das Organ als Leitungsausschuss (steering committee) bezeichnet worden und bestand bis zu jenem Jahr aus sieben Mitgliedern. Ab 2006 bestand das Präsidium aus einem Präsidenten, einem Vizepräsidenten und neun Mitgliedern. Im Juni 2017 wurde per Satzungsänderung die Zahl der Präsidiumsmitglieder auf acht Delegierte plus einen Präsidenten, zwei Vizepräsidenten festgelegt. Die Aufgaben des Präsidiums umfassen die Planung (inklusive Finanzplanung) der, von der Generalversammlung beschlossenen Projekte sowie die Überprüfung der Einhaltung der organisationsinternen Prinzipien durch die Mitglieder.<ref>UNPO: About UNPO. Abgerufen am 16. Juli 2022.</ref>
Das Generalsekretariat administriert die tägliche Arbeit der UNPO und repräsentiert diese nach außen. Der Generalsekretär wird für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt und von zwei Assistenten unterstützt. Erster Generalsekretär war Michael van Walt; zu den späteren Generalsekretären zählte mit Helen Corbett auch eine Aboriginal aus Australien. Seit 2003 bekleidet mit Marino Busdachin ein Italiener diesen Posten.
2001 wurde die Position eines Generaldirektors geschaffen und am 19. Januar 2002 auf Vorschlag des damaligen Generalsekretärs, Erkin Alptekin, mit Karl Habsburg-Lothringen besetzt. Nach Ende der einjährigen Amtszeit wurde der Posten nicht neu besetzt.
Die Vereinigung unterhält im estnischen Tartu sowie in Washington, D.C ein Koordinierungsbüro.
Liste der Mitglieder
Die UNPO versteht sich als Versammlung von Völkern und Nationen, daher benennt sie jeweils ganze Ethnien oder Territorien kollektiv als Organisationsmitglieder, z. B. „die Aborigines Australiens“ oder „die Chittagong Hill Tracts“ in Bangladesch. In den Darstellungen zu diesen „Mitgliedern“ wird zumeist in einem Abschnitt, der „Organisation“ oder ähnlich heißt, darauf verwiesen, dass das jeweilige Volk innerhalb der UNPO durch eine bestimmte Organisation „vertreten“ sei. Fraglich ist in vielen Fällen, ob und in welchem Maße die genannte Organisation tatsächlich als legitimer Vertreter der gesamten Gruppen gelten kann. Während etwa für das Movement for the Survival of the Ogoni People eine nennenswerte Unterstützung durch die Ogoni angenommen werden kann, werden die Turkmenen Iraks in der UNPO laut Beschreibung durch eine Privatperson vertreten, über deren Legitimation und Mandat keine Aussage gemacht werden kann.
Ehemalige Mitglieder
| Afrika (6 Mitglieder) | ||||
|---|---|---|---|---|
| Ethnie bzw. Territorium | Staat | vertreten durch | Mitglied von/bis | Grund |
| Amazigh | Datei:Flag of Egypt.svg Ägypten Datei:Flag of Algeria.svg Algerien Datei:Flag of Libya.svg Libyen Datei:Flag of Morocco.svg Marokko Datei:Flag of Mali.svg Mali Datei:Flag of Mauritania.svg Mauretanien Datei:Flag of Niger.svg Niger Datei:Flag of Tunisia.svg Tunesien |
28. November 2014–26. November 2016 | ||
| Ambazonien | Datei:Flag of Cameroon.svg Kamerun | Nationalrat Südkameruns (SCNC) | 19. Dezember 2004– | |
| Kabinda | Datei:Flag of Angola.svg Angola | Forças Armadas de Cabinda (FLEC/FAC) | 17. April 1997–18. September 2011 | |
| Massai | Datei:Flag of Tanzania.svg Tansania |
Maasai Women for Education and Economic Development | 19. Dezember 2004–7. Juli 2012 | |
| Sansibar | Datei:Flag of Tanzania.svg Tansania | Zanzibar Democratic Alternative (ZADA) | 6. August 1991–1. Juli 2015 | |
| Yoruba | Datei:Flag of Nigeria.svg Nigeria | World Yoruba Congress | 31. Juli 2020– | |
| Amerika (8 Mitglieder) | ||||
| Ethnie bzw. Territorium | Staat | vertreten durch | Mitglied von/bis | Grund |
| Dene | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Kanada | Buffalo River Dene Nation | 19. Dezember 2004–9. Oktober 2009 | |
| Kalahui Hawai'i | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | Ka Lahui Hawaii | 3. August 1993–7. Juli 2012 | |
| Lakota | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | 30. Juli 1994–1. Dezember 2007; erklärte 2007 staatliche Unabhängigkeit als Republik der Lakota | ||
| Latin American Indigenous Peoples (Project) | Südamerika | um 2019 | ||
| Mapuche | Datei:Flag of Argentina.svg Argentinien Datei:Flag of Chile.svg Chile |
Consejo Inter-regional Mapuche (CIM) | 19. Januar 1993–26. April 2016 | |
| Nahua del Alto Balsas | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Mexiko | Council of the Nahuas del Alto Balsas People (CPNAB) | 19. Dezember 2004–20. September 2008 | |
| Nuxalk | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Kanada Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten |
23. September 1998–1. März 2008 | Autonomierechte erhalten | |
| Tsimshian | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Kanada Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten |
Tsimshian Nation: Gitlaxyuup-m and Smgigyet Society | 2. Februar 2007–18. September 2011 | |
| Asien (22 Mitglieder) | ||||
| Ethnie bzw. Territorium | Staat | vertreten durch | Mitglied von/bis | Grund |
| Armenien | Datei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion | 11. Februar 1991–2. März 1992 | staatliche Unabhängigkeit | |
| Baschkortostan | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland | Bashkir Opposition Follows Kyrgyzstan People | 3. Februar 1996–30. Juni 1998 | Autonomierechte erhalten |
| Burjatien | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland | All-Buryat Association for the Development of Culture | 3. Februar 1996–13. Februar 2010 | |
| Burma | Datei:Flag of Myanmar.svg Myanmar | National Council of the Union of Burma | 15. Mai 2008–13. Februar 2010 | |
| Chin | Datei:Flag of Myanmar.svg Myanmar | Chin National Front | 15. Juli 2001– | |
| Cordillera | Datei:Flag of the Philippines.svg Philippinen | Cordillera People’s Alliance (CPA) | 11. Februar 1991– | |
| Degar–Montagnards | Datei:Flag of Vietnam.svg Vietnam | Montagnard Foundation Inc. (MFI) | 14. November 2003– | |
| Irakisches Kurdistan | Datei:Flag of Iraq.svg Irak | Demokratische Partei Kurdistans (KDP), Patriotische Union Kurdistans (PUK) | 11. Februar 1991– | |
| Irakische Turkmenen | Datei:Flag of Iraq.svg Irak | Muzaffer Arslan (Gründer der Iraqi National Turkmen Party (INTP)) | 6. August 1991– | |
| Kayin-Staat | Datei:Flag of Myanmar.svg Myanmar | Karenni National Progressive Party | 19. Januar 1993–7. Juli 2012 | |
| Kumyken | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland | 17. April 1997–1. März 2008 | Autonomierechte erhalten | |
| Mon | Datei:Flag of Myanmar.svg Myanmar Datei:Flag of Thailand.svg Thailand |
Mon Unity League | 3. Februar 1996–7. Juli 2012 | |
| Moros | Datei:Flag of the Philippines.svg Philippinen | Moro Islamische Befreiungsfront | 26. September 2010– | |
| Osttimor | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Indonesien | 17. Januar 1993–27. September 2002 | staatliche Unabhängigkeit | |
| Sacha | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland | 3. August 1993–30. Juni 1998 | Autonomierechte erhalten | |
| Shan | Datei:Flag of Myanmar.svg Myanmar Datei:Flag of Thailand.svg Thailand |
Shan States Organization (SSO) | 17. April 1997–6. Februar 2010 | |
| Autonome Talysch-Mugan-Republik | Datei:Flag of Azerbaijan.svg Aserbaidschan | 26. Juni 2005–1. März 2008 | ||
| Tscherkessien | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland | International Circassian Association | 16. April 1994 bis –6. November 2015 | Autonomierechte erhalten |
| Tschuwaschien | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland | 17. Januar 1993–1. März 2008 | Autonomierechte erhalten | |
| Tuwinische Volksrepublik | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland | 3. Februar 1996–13. Februar 2010 | ||
| Australien & Ozeanien (4 Mitglieder) | ||||
| Ethnie bzw. Territorium | Staat | vertreten durch | Mitglied von/bis | Grund |
| Aborigines | Datei:Flag of Australia (converted).svg Australien | National Committee to Defend Black Rights | 11. Februar 1991–7. Juli 2012 | |
| Bougainville | Datei:Flag of Papua New Guinea.svg Papua-Neuguinea | 6. August 1991–1. März 2008 | ||
| Maohi | Datei:Flag of France.svg Frankreich | 30. Juli 1994–1. Dezember 2007 | Autonomierechte erhalten | |
| Palau | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | 11. Februar 1991–15. Dezember 1994 | staatliche Unabhängigkeit | |
| Europa (17 Mitglieder) | ||||
| Ethnie bzw. Territorium | Staat | vertreten durch | Mitglied von/bis | Grund |
| Albaner in Nordmazedonien | Datei:Flag of North Macedonia.svg Nordmazedonien | 16. April 1994–1. März 2008 | Abschluss des Rahmenabkommens von Ohrid, um eine angemessene Repräsentation der albanischen Minderheit in Politik und Verwaltung zu schaffen | |
| Tschamen | Datei:Flag of Greece.svg Griechenland | Democratic Foundation of Chameria (DFC) | Juni 2017– | |
| Estland | Datei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion | 11. Februar 1991–17. August 1991 | staatliche Unabhängigkeit | |
| Gagausien | Datei:Flag of Moldova.svg Moldau | Regierung der autonomen Einheit | 16. April 1994–1. Dezember 2007 | |
| Georgien | Datei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion | 11. Februar 1991–31. Juli 1992 | staatliche Unabhängigkeit | |
| Griechische Minderheit in Albanien | Datei:Flag of Albania.svg Albanien | Demokratische Union der griechischen Minderheit in Albanien | 11. Februar 1991–7. Juli 2012 | |
| Ingermanland | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland | Inkeri Liitto | 17. Januar 1993–9. Oktober 2009 | |
| Komi | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland | 17. Januar 1993–9. Oktober 2009 | ||
| Kosovo | Datei:Flag of Serbia.svg Serbien | Demokratische Liga des Kosovo | 6. August 1991–24. März 2018 | einseitig staatliche Unabhängigkeit 2008 erklärt |
| Lettland | Datei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion | 11. Februar 1991–17. August 1991 | staatliche Unabhängigkeit | |
| Mari | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland | 6. August 1991–9. Oktober 2009 | ||
| Russinen | Datei:Flag of Ukraine.svg Ukraine | 23. September 1998–1. Dezember 2007 | Autonomierechte erhalten | |
| Sandschak | Datei:Flag of Montenegro.svg Montenegro Datei:Flag of Serbia.svg Serbien |
17. Januar 1993–18. September 2011 | ||
| Schonen | Datei:Flag of Sweden.svg Schweden | Future of Scania (Stiftelsen Skånsk Framtid, SSF) | 19. Januar 1993–18. September 2011 | |
| Tatarstan | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland | 11. Februar 1991–1. März 2008 | Autonomierechte erhalten | |
| Udmurtien | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland | Udmurt Kenesch | 17. Januar 1993–6. Juli 2013 | |
| Ungarische Minderheit in Rumänien | Datei:Flag of Romania.svg Rumänien | Demokratische Union der Ungarn in Rumänien | 30. Juli 1994–2015 | |
Generalsekretäre der UNPO
-
Michael van Walt van Praag, Niederlande, (11. Feb. 1991 bis 16. März 1998)
-
Tsering Jampa Tibet, (Juli 1997 bis 16. März 1998)
- Helen S. Corbett, Aborigines, Australien (16. März 1998 bis 23. Oktober 1999)
- Erkin Alptekin Uigure, (23. Oktober 1999 bis 14. November 2003)
- Marino Busdachin Italien, (14. November 2001 bis 31. Dezember 2018)
- Ralph J. Bunche III Vereinigte Staaten, (1. Januar 2019 bis Januar 2023)
- Mercè Monje Cano Katalonien, Spanien, (seit Januar 2023)
Siehe auch
Weblinks
- Offizielle Website der UNPO (englisch)
Einzelnachweise
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