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Beechcraft King Air

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(Weitergeleitet von Beechcraft King Air 200)
King Air
Datei:Beechcraft B300 King Air 350, Flight Calibration Services (FCS) JP7067654.jpg
Super King Air 350
Typ Geschäftsreiseflugzeug
Entwurfsland
Hersteller
Erstflug 15. Mai 1963
Indienststellung 1964
Produktionszeit

Seit 1964 in Serienproduktion

Stückzahl > 7000<ref>flightglobal.com: Hawker Beechcraft delivers 7,000th King Air, vom 8. November 2012</ref>
Datei:King Air 100 Instrument Panel.jpg
Instrument Panel einer Beechcraft King Air 100
Datei:Hawker Beechcraft 350 King Air (B300). N60125.Cockpit (3928566846).jpg
Cockpit einer Hawker Beechcraft 350 King Air (B300) mit Pro-Line-21-Avionikausstattung

Die King Air der Beech Aircraft Corporation ist ein zweimotoriges Hochleistungs-Turbopropflugzeug mit Druckkabine. Sie ist ein Geschäftsreiseflugzeug und für bis zu 17 Personen zugelassen, hat aber üblicherweise nur 7 bis 11 Sitzplätze.

Die Versionen der 90- und 100-Serien bezeichnet man als "King Air"; die größeren und auch leistungsstärkeren Versionen der Modellreihen 200 und 300 wurden von Beechcraft bis 1994 "Super King Air" genannt.

Geschichte

Datei:Beech VC-6A USAF.jpg
King Air 90 der US Air Force (mittlerweile im USAF Museum)<ref>Die King Air VC-6A im Museum der United States Air Force</ref>

Die Beech Aircraft Corporation (zwischenzeitlich Hawker Beechcraft), seit 2012 im Besitz des Textron-Mischkonzerns, begann am 15. Mai 1963 mit Testflügen ihres neuen Flugzeugtyps King Air. Im Mai 1964 bekam dieser die Zulassung durch die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA, am 9. September 1964 wurde die erste Serienmaschine des Typs King Air 90 produziert und Ende 1968 waren schon mehr als 400 Flugzeuge dieses Typs ausgeliefert. Damaliger Kaufpreis: 320.000 US-Dollar.

Im Herbst 1966 bestellte die US Army 48 King Air 90 im Wert von 10 Millionen US-Dollar als Trainingsflugzeuge.

Am 12. August 1970 wurde an einen kanadischen Händler die 500. King Air ausgeliefert. Im April 1972 folgte ein weiterer Großauftrag der US Army über 12 Millionen US-Dollar. Unter anderem unterhielt die Trainingsgesellschaft der Lufthansa, die Lufthansa Flight Training in Bremen, Maschinen dieses Typs zur Pilotenschulung, bevor sie Ende der Neunzigerjahre von der Piper PA-42 Cheyenne abgelöst wurden.<ref name="spiegel1994">Teures Hobby. In: Der Spiegel. Nr. 18, 1994, S. 73–77 (online).</ref>

Bis 1996 wurden 5000 Flugzeuge vom Typ King Air ausgeliefert, mehr als 1000 davon an Regierungen. Flugzeuge dieses Typs in allen Varianten sind rund um den Globus zu finden.

90er-Serie

Im Laufe der Zeit wurde die King Air weiter verbessert und so entstanden die gegenüber ihren Vorgängerversionen weiter verbesserten Varianten: A90, B90, C90, E90, F90-I, F90-II, C90A, C90B, später C90GT und C90GTi (ab da mit Pro Line 21-Avionik). Im Gegensatz zur übrigen Reihe der King Air 90 verfügt die Version F90 über ein T-Leitwerk.

Anfang 2010 hat die C90GTx den Vorgängertyp C90GTi abgelöst. Bei der neuen GTx-Version wurde die maximale Startmasse um 175 kg erhöht, was eine wesentliche Steigerung der Zuladung ermöglicht. Ferner ist die C90GTx serienmäßig mit Winglets ausgestattet, dadurch erhöht sich die Spannweite von 15,32 m auf 16,36 m. Der Listenpreis einer C90GTx liegt bei 3,9 Millionen Dollar.<ref>https://www.flyradius.com/beechcraft-king-air-c90gtx/price</ref>

Am 11. November 2010 rollte die 2000. King Air C90 (eine C90GTx) aus der Fertigungshalle in Wichita. Im März 2021 wurde die Produktion der C90GTx eingestellt.<ref>Jerry Siebenmark: Textron Aviation's King Air 90, Citation Sovereign End Their Rule. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. März 2021; abgerufen am 27. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ainonline.com</ref>

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Militärische Versionen

Von der King Air 90 wurden durch die USA verschiedene militärische Varianten eingesetzt. Dazu zählen die nur einmal gebaute VC-6A (später VC-6B), die T-44 "Pegasus" und vor allem die U-21 "Ute". Japan betrieb 27 TC-90, von denen die Philippinen fünf übernahmen<ref>Philippines to lease five Japanese King Airs for maritime patrol, Flightglobal, 10. März 2016</ref>.

100er-Serie

Datei:Beech 100 King Air AN1070495.jpg
King Air 100

Die leistungsgesteigerte Version King Air 100 hatte ihren Erstflug am 17. März 1969 und wurde am 26. Mai 1969 öffentlich eingeführt. Sie hatte ein größeres Ladevolumen und stärkere Triebwerke, wodurch sie eine größere Nutzlast transportieren konnte. Der Rumpf wurde um 1,27 Meter verlängert und auf jeder Seite mit 2 zusätzlichen Fenstern versehen,<ref>Simpson 2005, S. 52.</ref> die Spannweite reduziert, die Steuerflächen am Heck vergrößert und das Hauptfahrwerk mit je zwei Rädern ausgestattet. Sie wurde mit der gleichen elektrischen Trimmung der Höhenflosse ausgestattet wie die Beechcraft 99, verfügte jedoch im Gegensatz dazu über eine Druckkabine und hatte in der Version als Zubringerflugzeug Sitzplätze für 15 Passagiere.<ref>Pelletier 1995, S. 150.</ref> Sie war durch die Federal Aviation Administration für Anflüge nach Kategorie II zugelassen. Das Höchstabfluggewicht stieg auf 4808 kg (100) über 5216 kg (A100) auf 5352 kg (B200).

Die ersten Auslieferungen der King Air 100 erfolgten im August 1969; es wurden 89 Exemplare gebaut.

Mit der King Air A100 wurde ihr Erstflug 20. März 1970 durchgeführt; sie löste die Vorgängerversion im Jahr 1971 ab. Bis 1979 wurden 162 Stück gebaut.

Die King Air B100 flog erstmals am 20. März 1975 und wurde ab 1976 ausgeliefert. Sie wurde als einzige der gesamten Baureihe mit Garrett-Triebwerken anstelle der Triebwerke von Pratt & Whitney gebaut, was der einzige Unterschied zur A100 war.<ref>John W.R. Taylor: Jane’s All The World’s Aircraft, 1980–81. Jane’s Publishing, London 1980, ISBN 0 7106-0705-9, Seite 275.</ref> Bis 1983 wurden 137 Stück produziert, womit die Produktion der insgesamt 388 King Air 100 endete.

Militärische Versionen

  • Die United States Army kaufte 5 King Air A100 und bezeichnete sie als U-21F. Alle wurden 1971 ausgeliefert und vom Military District Washington betrieben.<ref>Pelletier 1995, S. 151.</ref>
  • Eine in 3 Exemplaren für die USA als King Air A100-1 gebaute Version war eigentlich eine King Air 200 und wurde als RU-2J bezeichnet und später in C-12L umbenannt.<ref>Simpson 2005, S. 52.</ref>

Militärische Betreiber im Ausland beinhalteten Argentinien, Chile, Indonesien, Jamaica, Marokko und Spanien.<ref>Pelletier 1995, S. 151.</ref>

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.200er-Serie

Datei:Beechcraft B200 King Air 3-view line drawing.gif
Beechcraft King Air B200
Datei:Beech 200 King Air.JPG
King Air 200

Am 27. Oktober 1972 wurde dann die deutlich größere und auch leistungsstärkere Version King Air 200 eingeführt, die 1984 durch die in Details verbesserte Version B200 (Triebwerk PT6A-42) abgelöst wurde. Diese Maschinen wurden bis 1996 zusammen mit der B300 auch als Super King Air bezeichnet. Der Zusatz Super wurde danach aber wieder gestrichen.

In den Jahren 1989 und 1990 wurden insgesamt 14 Stück B200 in einer 13-sitzigen High-Density-Konfiguration mit einem belly Cargo Pod hergestellt. Diese wurden von Beechcraft als Zubringerflugzeug unter der Bezeichnung Modell 1300 vermarktet.<ref>Beech 1300 Lucky Thirteen aeroressourcesinc.com, englisch; PDF; abgerufen am 10. April 2023</ref>

Ende 2007 erhielt die verbesserte Version King Air B200GT (neues und stärkeres Triebwerk PT6A-52, Preis 5,3 Millionen US-Dollar) ihre Zulassung durch die FAA.

Im Herbst 2010 stellte der Hersteller auf der NBAA den Nachfolger King Air 250 (ebenfalls Triebwerk PT6A-52) vor: Sie ist besonders für große Höhenlagen und hohe Temperaturen (Hot & High) optimiert. Zu den technischen Neuerungen der King Air 250 gehören Winglets, Komposit-Propeller und ein Ram Air Recovery System von Raisbeck (für die Verbesserung von Startstrecke, Steigleistung und maximaler Geschwindigkeit). Bis 2020 waren die King Air B200GT und 250 in Produktion.

Am 2. Dezember 2020 wurde die King Air 260 vorgestellt. Diese Version ist mit einem neuen Wetter-Radar-System und einer neuen automatischen Schubkontrolle ausgestattet. Bis zu neun Passagiere können transportiert werden.<ref>Textron schickt Beechcraft King Air 260 ins Rennen. In: aerotelegraph.com. 3. Dezember 2020, abgerufen am 3. Dezember 2020.</ref><ref>King Air 260 Textron Aviation, (englisch), abgerufen am 3. Dezember 2020.</ref>

Militärische und Special Mission Versionen

Auf der King Air 200 basieren etliche Militärversionen mit der Grundbezeichnung C-12 Huron, die durch die verschiedenen US-Teilstreitkräfte beschafft wurden. Bei den kanadischen Streitkräften wurden zwei gemietete Maschinen unter der Bezeichnung CT-145 eingesetzt.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Von der Super King Air wurden auch die Seeaufklärer-Varianten Model 200T (23 Maschinen) und Model B200T (8 Maschinen) produziert. Zwei Exemplare der 200T übernahm 1977 das französische Institut Géographique National und setzte sie als Vermessungsflugzeuge ein.<ref>A. J. Pelletier: Beech Aircraft and their Predecessors, Putnam Aeronautical, 1995, S. 155–157, 202</ref>

Die T-54A "Marlin II" ist eine Variante der King Air 260 zur Schulung von zukünftigen Besatzungen für mehrmotorige Einsatztypen der United States Navy, deren Auslieferung 2024 begann. Insgesamt sind 64 Exemplare bestellt.<ref>Die US Navy hat ihren ersten beiden King Air 260 übernommen. AeroBuzz, 23. April 2024</ref>

300er-Serie

Eine gegenüber der King Air 200 leistungsgesteigerte Variante, die King Air 300, machte ihren Erstflug am 3. September 1983 und wurde 1988 von der bis heute größten und leistungsstärksten Version der King Air Familie, der King Air 350 (PT6A-60A Turbine), abgelöst.

Datei:Beech Super King Air 350 (B300), Aero-Dienst (ADAC Luftrettung) AN0440705.jpg
King Air 360

Ende 2007 wurde die verbesserte Version King Air 350ER (Reichweite auf 4760 km gesteigert) eingeführt. Anfang 2010 folgte die Zulassung der King Air 350i durch die EASA und FAA. Die King Air 350i unterscheidet sich von der Basisversion durch eine verbesserte Kabinenausstattung (Multimedia-, Erfrischungs- und flexible Sitzoptionen).

Im August 2020 wurden die King Air 360<ref>King Air 360 Textron Aviation, (englisch), abgerufen am 3. Dezember 2020.</ref> und King Air 360ER<ref>King Air 360er Textron Aviation, (englisch), abgerufen am 3. Dezember 2020.</ref> vorgestellt. Neuerungen sind das Autothrottle-System<ref> Automatische Steuerung der Triebwerksleistung von der Startphase über die Steig-, Reise- und Sinkflugphase bis hin zur Umkehrphase des Fluges</ref> und ein digitaler Druckregler, der den Kabinendruck regelt. Die erste Maschine wurde im November 2020 ausgeliefert.<ref>Erste King Air 360 ausgeliefert. In: aerokurier.de. 10. November 2020, abgerufen am 3. Dezember 2020.</ref>

Militärische Versionen Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.

Datei:MC-12 Liberty.jpg
MC-12 Liberty

Auch die größere King Air 350 wird von den Streitkräften der USA genutzt. Zu nennen sind hier die C-12S und UC-12W, Verbindungsflugzeuge der US Army bzw. US Navy, sowie die MC-12W, ein Aufklärungsflugzeug, das auch intensiv in Afghanistan eingesetzt wurde.

Am 10. Juni 2009 hatte die Militärversion MC-12W "Liberty" der King Air 350 ihren ersten Einsatz im Irak. Bei der Maschine handelt es sich um ein bemanntes Überwachungsflugzeug mit SIGINT-Elektronik, einem Wescam-MX-15 Sensorbehälter unter dem Rumpf und zwei Bedienkonsolen in der Kabine. Es wurden 37 Stück für die US-Streitkräfte angeschafft<ref>Flug Revue August 2009, S. 16, MC-12W fliegt im Irak</ref>, die bis 2025 in Dienst standen.<ref>Last Special Operations MC-12W Surveillance Planes Retired. The War Zone, 15. September 2025</ref>

Technische Weiterentwicklung

Collins-Pro-Line-Fusion-Avionik (King Air 360)
Collins-Pro-Line-Fusion-Avionik (King Air 360)

Die US-amerikanische Federal Aviation Administration hat 2016, die europäische EASA 2018 mit dem Rockwell Collins Pro Line Fusion ein neues Glascockpit mit drei Bildschirmen für bisher mit dem Pro Line 21 ausgerüsteten Maschinen für B200 und B33 zugelassen, wodurch sich mehr Informationen deutlicher im Cockpit darstellen lassen als bisher.<ref>Kate Sarsfield: Europe approves Fusion upgrade on King Airs. In: Flight International. 2018, abgerufen am 21. September 2018.</ref>

Datei:Beechcraft RC-12P.jpg
RC-12P

Militärische Nutzer

ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien
AlgerienDatei:Flag of Algeria.svg Algerien
BarbadosDatei:Flag of Barbados.svg Barbados
BolivienDatei:Flag of Bolivia.svg Bolivien
ChileDatei:Flag of Chile.svg Chile
Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Deutschland<ref>Aufklärungs- und Spionageflugzeug für die deutschen Spezialkräfte. In
CPM Verlag (Hrsg.): Defence-Network.com, 4. April 2025.</ref>
EcuadorDatei:Flag of Ecuador.svg Ecuador
ElfenbeinküsteDatei:Flag of Côte d'Ivoire.svg Elfenbeinküste
Frankreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Frankreich<ref>First French light reconnaissance aircraft to be operational in 2021, Janes,20. Oktober 2020</ref>
GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland
GuatemalaDatei:Flag of Guatemala.svg Guatemala
Israel[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Israel
JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika
JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan
Kanada Kanada<ref>Canadian National Defence orders three King Air 350ERs for special ops recon, Flightglobal, 2. November 2020</ref>
KolumbienDatei:Flag of Colombia.svg Kolumbien
MaltaDatei:Flag of Malta.svg Malta (Air Wing)
MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Marokko
MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Mexiko
Neuseeland Neuseeland
PanamaDatei:Flag of Panama.svg Panama (Servicio Nacional Aeronaval (Marineflieger)<ref>Panama receives King Air 350 aircraft, Janes, 12. Dezember 2018</ref>)
PeruDatei:Flag of Peru.svg Peru
PhilippinenDatei:Flag of the Philippines.svg Philippinen
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz
Sri LankaDatei:Flag of Sri Lanka.svg Sri Lanka
Spanien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Spanien
UruguayDatei:Flag of Uruguay.svg Uruguay
Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Vereinigtes Königreich
Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Vereinigte Staaten
VenezuelaDatei:Flag of Venezuela.svg Venezuela

Zwischenfälle

  • Am 20. Dezember 2025 kam es in Colorado zu einem Zwischenfall mit einer Beechcraft King Air 200. In einer Flughöhe von 23.000 Fuß wurde mutmaßlich der Pilot aufgrund eines Problems mit der Druckkabine handlungsunfähig. Das in der Maschine installierte Garmin Autoland-System übernahm die Kontrolle und landete die Maschine knapp 20 Minuten später sicher vollautomatisch. Bei dem Vorfall wurden keine Menschen verletzt. Es dürfte sich dabei um den ersten dokumentierten Vorfall handeln, bei dem das Garmin-System in einer echten Notlage die Kontrolle bis zur Landung übernommen hat.<ref>Plane makes safe emergency landing in Colorado without a pilot's help, in first "Autoland" use - CBS Colorado. 22. Dezember 2025, abgerufen am 22. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Technische Daten

Kenngröße King Air C90GTx<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Beechcraft – King Air C90GTx: Specifications (Memento vom 28. April 2015 im Internet Archive) (englisch) abgerufen am 25. Dezember 2015</ref> Super King Air B200<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Beechcraft – King Air B200: Specifications (Memento vom 30. Juli 2012 im Internet Archive) (deutsch) abgerufen am 12. Januar 2012</ref> Super King Air 350i<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Beechcraft – King Air 350i: Specifications (Memento vom 26. April 2015 im Internet Archive) (englisch) abgerufen am 25. Dezember 2015</ref>
Hersteller Hawker Beechcraft
Baujahre 1964–heute
Besatzung 1–2
Passagiere 7–8 8–10 9–11
Länge 10,82 m 13,36 m 14,22 m
Spannweite 16,36 m 16,61 m 17,65 m
Höhe 4,34 m 4,52 m 4,37 m
Kabinenlänge 3,84 m 5,08 m 5,94 m
Kabinenbreite 1,37 m
Kabinenhöhe 1,45 m
Leermasse 3282 kg 3983 kg 4536 kg
max. Nutzlast 0972 kg 1007 kg 1134 kg
max. Startmasse 4756 kg 5670 kg 6804 kg
Reisegeschwindigkeit 504 km/h (272 kt) 570 km/h (308 kt) 580 km/h (313 kt)
max. Reichweite 2426 km (1310 NM) 2954 km (1595 NM) 3343 km (1805 NM)
Dienstgipfelhöhe 9144 m (30.000 ft) 10.668 m (35.000 ft)
Triebwerke 2 × Pratt & Whitney Canada PT6

Siehe auch

Literatur

  • A.J. Pelletier: Beech Aircraft and their Predecessors. Putnam, London 1995, ISBN 0-85177-863-1.
  • Rod Simpson: The General Aviation Handbook. Midland Publishing, Hinckley (UK) 2005, ISBN 1-85780-222-5.

Weblinks

Commons: Beechcraft King Air – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Ende<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Sequentielle Bezeichnungen:

C-1C-2VC-3VC-4C-5C-6C-7C-8C-9KC-10C-11C-12YC-14YC-15C-17C-18C-19C-20(A–E)C-20(F–J)C-21C-22C-23C-24VC-25C-26C-27C-28C-29C-31C-32C-33UC-35C-37C-38C-39C-40C-41KC-45KC-46

Parallel verwendete Bezeichnungen seit 2005:

C-143HC-144C-145C-146

Nicht sequentielle Bezeichnungen:

KC-767UC-880

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Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste US-Schulflugzeuge ab 1948<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang
100 bis 125

CF-100CF-101CF-104CF-105CC-106CP-107CC-108CC-109CRS-110CF-111CH-112CH-113CT-114CC-115CF-116CC-117CH-118CO-119CT-120CP-121CP-122CSR/CC-123CH-124CH-125

126 bis 150

CH-126CH-127CT-128CC-129CC-130CX-131CC-132CT-133CT-134CH-135CH-136CC-137CC-138CH-139CP-140CT-142CH-143CC-144CT-145CH-146CH-147CH-148CH-149CC-150

Ab 151

CT-155CT-156CU-160CU-161CU-162CU-163CU-167CU-168CU-170CC-177CH-178CF-188

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