Georgenhof (Feuchtwangen)
Georgenhof Stadt Feuchtwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(8)&title=Georgenhof 49° 11′ N, 10° 19′ O
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| Höhe: | 448 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 8 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91555 | |||||
| Vorwahl: | 09852 | |||||
Georgenhof ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Georgenhof liegt in der Gemarkung Banzenweiler.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Die Einöde liegt am Westufer der Sulzach. Der Ransbach mündet unmittelbar nordöstlich des Ortes als rechter Zufluss in die Sulzach. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Oberrothmühle (0,2 km östlich) bzw. die Bundesstraße 25 kreuzend nach Weiler am See (0,6 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Seit dem 15. Jahrhundert ist der Ort unter diesen Namen bezeugt. Benannt wurde er nach dem Familiennamen der damaligen Besitzer. Ob der Hof mit 1372 genanntem Soldenhus identisch ist, kann nicht sicher geklärt werden.<ref>Georgenhof auf der Website geschichte-feuchtwangen.de</ref>
Georgenhof lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Grundherr des Hofes war das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Georgenhof (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> An den Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.<ref>Johann Bernhard Fischer: Georgenhof. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 186 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 298.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Georgenhof dem Steuerdistrikt Breitenau und der Ruralgemeinde Banzenweiler zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Georgenhof am 1. Juli 1971 nach Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Persönlichkeiten
- Johann Georg von Soldner (1776–1833), Physiker, Mathematiker, Astronom und Geodät
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Georgenhof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 298 (Digitalisat).
Weblinks
- Georgenhof. In: geschichte-feuchtwangen.de. Abgerufen am 31. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Georgenhof in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Georgenhof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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