Tribur (Feuchtwangen)
Tribur Stadt Feuchtwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(51)&title=Tribur 49° 9′ N, 10° 17′ O
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| Höhe: | 450 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 51 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91555 | |||||
| Vorwahl: | 09852 | |||||
Tribur ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Tribur liegt in der Gemarkung Mosbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Das Dorf liegt am linken Ufer der Wörnitz in einem breiten Becken, das aus Ackerland und Grünland besteht. Im Westen jenseits der Wörnitz wird es Aubfeld und im Südwesten Erlfeld genannt. 0,25 km nördlich des Ortes mündet der Triburbach als linker Zufluss der Wörnitz. Dieser entspringt 1,25 km weiter nordöstlich am Weinberg (510 m ü. NHN). 0,5 km befindet sich die bewaldete Anhöhe Weidenbusch.
Die Kreisstraße AN 5 führt nach Larrieden (1,7 km südlich) bzw. nach Mosbach (2 km westlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zu einer Gemeindeverbindungsstraße (1,6 km nordöstlich), die nach Mosbach (1,2 km nördlich) bzw. nach Feuchtwangen zur Bundesstraße 25 verläuft (2,3 km nordöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Tribur lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus zwölf Anwesen (darunter eine Mühle und ein Hof) und einem Gemeindehirtenhaus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte die Reichsstadt Dinkelsbühl.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Tribur (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.<ref>Johann Bernhard Fischer: Trübur. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 193 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 592.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Tribur dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Mosbach zugeordnet. Am 1. Januar 1972 wurde Tribur im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Baudenkmäler
- Haus Nr. 12: ehemalige Mühle, zweigeschossiger Satteldachbau mit verputztem Fachwerkobergeschoss, 17./18. Jahrhundert<ref>Denkmalliste für Feuchtwangen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Haus Nr. 13: verputztes Wohnstallhaus mit Satteldach und drei zu vier Achsen; Inschrifttafel im Giebel: „Johann Georg Kropsheußer 1783“<ref>H. K. Ramisch: Landkreis Feuchtwangen, S. 122. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Michael (Mosbach) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Trübur. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 592 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 122.
- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Tribur in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Tribur im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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