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Opel GT (Roadster)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Opel
Bild
Bild
Opel GT (2007–2009)
GT
Produktionszeitraum 2007–2009<ref>Autos ohne Nachfolger (Bild 35) auf Autobild.de (abgerufen am 4. August 2010)</ref>
Klasse Sportwagen
Karosserieversionen Roadster
Motoren Ottomotor:
2,0 Liter
(194 kW)
Länge 4100 mm
Breite 1813 mm
Höhe 1274 mm
Radstand 2415 mm
Leergewicht 1395<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Opel GT – Preise, Ausstattungen & technische Daten (Memento vom 24. Oktober 2013 im Internet Archive) vom 30. November 2006</ref>–1406<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Opel GT – Preise, Ausstattungen & technische Daten (Memento vom 24. Oktober 2013 im Internet Archive) vom 1. Juli 2008</ref> kg

Vorgängermodell Opel Speedster
Datei:Opel GT rear.JPG
Heckansicht
Datei:Opel GT Roadster offen Seitenansicht.JPG
Seitenansicht des offenen Roadsters
Datei:Opel GT-13.jpg
Interieur
Datei:Opel GT Roadster offene Motorhaube.JPG
Die nach vorn öffnende Motorhaube des GT
Datei:OpelGT Motorraum.JPG
Motorraum

Der Opel GT wurde im März 2006 als Nachfolger des Opel Speedster auf dem Genfer Auto-Salon vorgestellt und dort von einer unabhängigen Fachjury zum Cabrio des Jahres 2007 gewählt.

Im Frühjahr 2007 kam der Roadster auf den europäischen Markt. Beworben wurde er mit den Slogans „Die Legende ist zurück“ und „GT’aime“, einer Anspielung auf das französische „je t’aime“ (deutsch: „Ich liebe Dich“).

Der GT basierte auf der Kappa-Plattform (Motor vorne, Antrieb hinten) des GM-Konzern, zu dem Opel zu diesem Zeitpunkt gehörte, auf der auch die nahezu baugleichen Saturn Sky, Pontiac Solstice und Daewoo G2X aufbauen. Diese Fahrzeuge und der Opel GT wurden in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware gebaut. Für das Design der Kappa-Plattform zeichnete der damalige Design Director für General Motors Franz von Holzhausen verantwortlich.

Wie auch schon beim Opel GT aus den 1970er Jahren waren beim Opel GT Roadster diverse Designanleihen von der Chevrolet Corvette (in diesem Fall C6 Cabrio) zu erkennen. Als Beispiel sind zu nennen die seitlichen Luftauslässe (beim Opel GT nur Zierde ohne tatsächliche Öffnung), die vorne angeschlagene Motorhaube, die Grundform der Frontscheinwerfer oder das oft zitierte „Coke-Bottle-Design“.

Technik

Das Modell verfügt über einen mit 9,2:1 verdichteten 2,0-Liter-Turbo-Ecotec-Vierzylindermotor (Z20NHH, LNF) mit einer Leistung von 194 kW (264 PS) bei 5300/min, Benzin-Direkteinspritzung, doppelter variabler Nockenwellenverstellung und Twin-Scroll-Lader mit Ladeluftkühlung. Der Motor ist vom 2,2-Liter-Motor (Z22SE, L61) abgeleitet, der bereits aus dem Astra, Vectra und Signum bekannt ist. Später wurde der modifizierte Motor mit den Motorcodes A20NHT und A20NFT auch im Opel Insignia mit einer Leistung von 162 bis 184 kW (220 bis 250 PS bei 350 und 400 Nm) und im Astra J OPC mit 206 kW (280 PS) und 400 Nm eingesetzt. Zahlreiche Tuner bieten jedoch Softwarelösungen an, mit welchen die Serienleistung auf 221 bis 235 kW (300 bis 320 PS) angehoben werden kann.

Das maximale Drehmoment von 353 Nm liegt bei 2000/min an, nach Werksangaben beschleunigt der GT von 0 auf 100 km/h in 5,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei abgeregelten 229 km/h bei einem Durchschnittsverbrauch von 9,2 l/100 km. Die Angabe von 5,7 Sekunden auf 100 km/h wurde aufgrund des amerikanischen Wertes (0–60 mph) hochgerechnet; 60 mph entsprechen jedoch nur 96 km/h und nicht 100 km/h. Nach Messung durch Autobild Sportscars beschleunigt der Opel GT in 6,3 Sekunden auf Tempo 100.

Der Opel GT ist 4100 mm lang, 1813 mm breit, 1274 mm hoch und verfügt über 2415 mm Radstand.<ref name="Technische Daten"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Technische Daten (Memento vom 6. Dezember 2008 im Internet Archive) (PDF-Dokument) von Opel.de, abgerufen am 18. Mai 2008.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Opel-GT-Prospekt (Memento vom 21. August 2010 im Internet Archive) (Seite 25) von Opel.at, abgerufen am 18. Mai 2008</ref> Das Leergewicht liegt mit bis zu 1406 kg hingegen deutlich über dem des Speedster Turbo (930 kg Leergewicht). Zur Serienausstattung gehört ein manuelles Stoffverdeck, eine manuelle Klimaanlage, ein manuelles 5-Gang-Getriebe und ein Sperrdifferential mit bis zu 70 % Sperrung.

Die Räder sind an doppelten Dreiecksquerlenkern aus Aluminium an beiden Achsen aufgehängt. Die Front-Heck-Gewichtsverteilung ist mit 51 : 49 nahezu optimal ausbalanciert.

Überwacht wird das Fahrverhalten durch das vierstufige elektronische Stabilitätsprogramm (ESP), bei Opel: ESC (Electronic Stability Control) bei dem folgende Modi wählbar waren:

  • Normal, ohne Anzeige (ESP ein, Traktionskontrolle, bei Opel: Antriebsschlupfregelung ein),
  • ASR aus (ESP ein, Antriebsschlupfregelung aus),
  • Sportbetrieb (ESP greift später ein und lässt kleine Driftwinkel zu, Antriebsschlupfregelung aus) und
  • ESC aus / ASR aus (ESP aus, Antriebsschlupfregelung aus).

Weiteres Merkmal des Chassis ist eine Torsionsstütze zwischen Getriebe und Hinterachse, die Lastwechselreaktionen beim Beschleunigen und Bremsen auffängt.

Das Stoffverdeck ist nur manuell bedienbar. Nach der elektrischen Entriegelung der Finnen und des Verdeckdeckels kann das Dach manuell entriegelt und hochgeklappt werden. Zum Verstauen musste der Fahrer das Fahrzeug verlassen, den entriegelten Verdeckdeckel manuell öffnen, das Dach im Dachraum versenken und die Verdeckklappe wieder schließen. Beim Schließen müssen zusätzlich zwei Finnen manuell heruntergeklappt werden und in Öffnungen des Verdeckdeckels verriegelt werden.

Ein nennenswerter Kofferraum ist nicht vorhanden, da sich der Kraftstofftank oberhalb der Hinterachse, also im Kofferraum befindet. Das Fahrzeug war auf Fahrspaß und weniger Weise auf Alltagstauglichkeit ausgelegt.

Beim Anheben des Fahrzeugs mittels Bühne oder Rangierwagenheber besteht die Gefahr, die aus GFK Material bestehenden Kotflügel im Schwellerbereich zu beschädigen.

Erhältlich war der Opel GT in den Farben onyxschwarz, nachtblau, solargelb, metallgrau, damastsilber, granitgrau, eifelblau und viktoriarot.

Der Preis in der Grundausstattung betrug:

  • 29.900 € (Stand: 16. Oktober 2006), bzw.
  • 30.675 € (Stand: 30. November 2006), bzw.
  • 32.180 € (Stand: 2. April 2007), bzw.
  • 32.400 € (Stand: 1. Juni 2008).

Die Aufpreisliste enthielt lediglich ein „Premium-Paket“ (Teillederausstattung der Sitzflächen in ebenholzschwarz oder kobaltrot/ebenholzschwarz, aus PVC: Sitzwangen, Kopfstützen und Türverkleidungen, sowie 6-fach CD-Wechsler ohne USB-Anschluss und separater Endstufe) für 1285 € und Brillant- bzw. Zweischicht-Metallic-Lackierung für 205 bzw. 475 €, bzw. ab 1. Juni 2006: 320 € (Brillantlackierung) und 590 € (Zweischicht-Schicht Metalliclackierung).

Besondere Merkmale des Motors

Ausstattung

  • 8×18-Zoll-Leichtmetallräder mit Reifen 245/45 R 18
  • Sperrdifferential mit Sperrwirkung bis zu 70 %
  • ABS, ESP, abschaltbar
  • Doppeldreiecksquerlenker aus Aluminium vorn und hinten
  • Manuelles Softtop mit beheizbarer Vollglas-Heckscheibe
  • Manuelle Klimaanlage
  • Fahrer- und Beifahrerairbag
  • Geschwindigkeitsregler
  • Nebelscheinwerfer
  • Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung
  • Radio mit MP3-fähigem CD-Player und Lenkradfernbedienung (6-fach CD-Wechsler und separater Monsoon-Verstärker nur in Verbindung mit „Premiumpaket“)

Produktions- und Zulassungszahlen

Das Werk in Wilmington wurde nach 107.658 produzierten Fahrzeugen am 31. Juli 2009 geschlossen, womit auch die Fertigung des Opel GT eingestellt wurde. Von ihm wurden 7519 Fahrzeuge hergestellt, die sich folgendermaßen auf die Modelljahre verteilen:

  • 2007: 2365 Stück
  • 2008: 4851 Stück
  • 2009: 301 Stück
  • 2010: 2 Stück

Zwischen 2006 und 2011 sind in der Bundesrepublik Deutschland 4191 GT neu zugelassen worden. Mit 1600 Einheiten war 2008 das erfolgreichste Verkaufsjahr.

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Weblinks

Commons: Opel GT – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Aktuelle Pkws und Nutzfahrzeuge: Astra | Combo | Corsa | Frontera | Grandland | Mokka | Movano | Rocks-e | Vivaro | Zafira Life

Historische Personenwagen und Nutzfahrzeuge ab 1945: 1200 | Adam | 1900 | Admiral (A, B) | Agila | Ampera | Ampera-e | Antara | Arena | Ascona (A, B, C) | Astra (F, G, H, J, K) | Blazer | Blitz | Blitz 3,6 | Bedford Blitz | Calais | Calibra | Campo | Cascada | Chevette | Combo (A, B, C, D) | Commodore (A, B, C) | Corsa (A, B, C, D, E) | Crossland | Diplomat (A, B) | Frontera | Gemini | GT | GT Roadster | HydroGen4 | Insignia (A, B) | K-180 | Kadett (A, B, C, D, E) | Karl | Opel Kapitän (1948, 1951, 1954, P 2,5, P 2,6, A, B) | Manta (A) | Meriva (A, B) | Mokka / Mokka X | Monterey | Monza (A1, A2) | Movano (A, B) | Olympia A | Olympia Rekord | Omega (A einschl. Lotus Omega, B) | Rekord (P, P2, A, B, C, D, E) | Senator (A, B) | Signum | Sintra | Speedster | Tigra | Tigra TwinTop | Vectra (A, B, C) | Vita (A, B) | Vivaro (A, B) | Zafira (A, B, C)

Historische Personenwagen 1919–1940: 4/12 PS / 4/14 PS / 4/16 PS / 4/18 PS / 4/20 PS „Laubfrosch“ | 7/34 PS | 8/40 PS | 9/25 PS | 9/30 PS | 10/30 PS | 10/35 PS | 10/40 PS | 10/45 PS | 10/50 PS | 12/50 PS | 14/48 PS | 14/50 PS | 15/60 PS | 16/60 PS | 21/55 PS | 30/75 PS | 1 Liter | 1,1 Liter „Laubfrosch“ | 1,2 Liter | 1,3 Liter | 1,8 Liter | 3,7 Liter | 4,2 Liter | 6 | Admiral (1937) | Kadett (1936) | Kapitän (1938) | Moonlight Roadster | Olympia (1935) | P4 | Regent | Super 6 | 8M21

Historische Personenwagen 1899–1918: Patentmotorwagen „Lutzmann“ | 4/8 PS „Doktorwagen“ | 5/12 PS / 5/14 PS „Puppchen“ | 6/12 PS | 6/14 PS | 6/16 PS | 8/9 PS | 8/16 PS | 8/20 PS | 8/22 PS | 9 PS | 9/10 PS | 9/25 PS | 10/12 PS | 10/18 PS | 10/20 PS | 10/24 PS | 10/25 PS | 10/28 PS | 12 PS | 12/14 PS | 12/34 PS | 13/30 PS | 14 PS | 14/20 PS | 14/22 PS | 14/30 PS | 14/34 PS | 14/38 PS | 15/24 PS | 16/18 PS | 16/35 PS | 18/30 PS | 18/40 PS | 18/50 PS | 20/22 PS | 20/45 PS | 21/45 PS | 24/50 PS | 25/30 PS | 25/40 PS | 25/55 PS | 28/70 PS | 29/50 PS | 29/70 PS | 30/32 PS | 30/50 PS | 32/50 PS | 33/60 PS | 34/65 PS | 34/80 PS | 35/40 PS | 35/60 PS | 40/100 PS | 45/50 PS

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Liste der Opel RAK-Fahrzeuge: RAK1 | RAK2 | RAK III | RAK III | RAK V | RAK Motorrad | RAK e

Rennwagen: Adam Rallye | Astra V8 Coupé | Calibra V6 4×4 | Corsa-e Rallye | Grand Prix Rennwagen | Grünes Monster | Vectra GTS V8

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Zeitleiste der Opel-Modelle seit 1945
Klasse Karosserie-versionen General Motors PSA Stellantis
1940er 1950er 1960er 1970er 1980er 1990er 2000er 2010er 2020er
5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6
Kleinstwagen Steilheck Karl Rocks-e
Schrägheck Adam
Kleinwagen Schrägheck Corsa A Corsa B Corsa C Corsa D Corsa E Corsa F
Sportcoupé Tigra A Tigra B
Kompaktklasse Schrägheck, Stufenheck, Kombi Chevette
Kadett A Kadett B Kadett C Kadett D Kadett E Astra F Astra G Astra H Astra J Astra K Astra L
Olympia Olympia A Ampera Ampera-e
Coupé Kadett A Kadett B / Olympia A Kadett C Astra G Coupé/OPC Astra H GTC/OPC Astra J GTC
Cabriolet Kadett E Cabrio Astra F Cabrio Astra G Cabrio Astra H TwinTop Cascada
Mittelklasse Sportcoupé Manta A Manta B Calibra
Steilheck Signum
Schrägheck, Stufenheck, Kombi Olympia Rekord Olympia Rekord / 1200 Ascona A Ascona B Ascona C Vectra A Vectra B Vectra C Insignia A Insignia B
Obere Mittelklasse Stufenheck, Kombi Rekord P1 /P2 Rekord A /B Rekord C Rekord D Rekord E1 Rekord E2 Omega A Omega B
Commodore A Commodore B Commodore C
Stufenheck Senator A1 Senator A2 Senator B
Coupé Rekord A /B Rekord C Rekord D
Commodore A Commodore B Monza
Oberklasse Stufenheck Kapitän Kapitän Kapitän P1/P2 Kapitän A /
Admiral A /
Diplomat A
Kapitän B /
Admiral B /
Diplomat B
Sportwagen GT Speedster GT
Microvan Steilheck Agila A Agila B
Minivan Meriva A Meriva B
Kompaktvan Zafira A Zafira B Zafira C
Van Sintra
SUV Steilheck Crossland Frontera
Mokka A Mokka B
Antara Grandland A Grandland B
Geländewagen Steilheck Frontera A Frontera B
Monterey
Pick-up Campo
Kastenwagen Kadett E Combo Combo B
Hochdachkombi Kombi, Kastenwagen Combo C Combo D Combo E
Kleintransporter Kleinbus, Kastenwagen, Pritsche Bedford Blitz Arena[1] Vivaro A[2] Vivaro B[2] Zafira Life
Vivaro C
Blitz Blitz Blitz Blitz Movano A[1] Movano B[1] Movano C
  • von britischer GM-Tochter Vauxhall hergestellt
  • von amerikanischen GM-Unternehmen hergestellt
  • von Daewoo Motors bzw. GM Korea hergestellt
  • von Isuzu hergestellt (1971 bis 2006 war GM an Isuzu beteiligt)
  • von Lotus hergestellt (1986 bis 1993 war Lotus in Besitz von GM)
  • in Zusammenarbeit mit Suzuki hergestellt (1981 bis 2008 war GM an Suzuki beteiligt)
  • von Fiat hergestellt (2000 bis 2005 war GM an Fiat beteiligt, aus der Zeit stammt die SCCS-Plattform-Entwicklung)
  • in Zusammenarbeit mit Renault-Nissan hergestellt: [1] unter Führung von Renault gefertigt, [2] unter Führung von Vauxhall gefertigt
  • in Zusammenarbeit mit PSA hergestellt
  • Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:BoxenVerschmelzen/Ende