Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338 Liste lateinischer Phrasen/S – WikipediaZum Inhalt springen
Offizielle Bezeichnung für den Herrschaftsbereich der römisch-deutschen Kaiser vom Mittelalter bis zum Jahr 1806. Seit dem 15. Jahrhundert setzte sich allmählich der Zusatz „Deutscher Nation“ („Sacrum Romanum Imperium Nationis Germanicae“) durch.
Saepe
Datei:Bronze stylus, Roman era.jpgRömischer Stilus: im Bild links unten das breite Ende zum Glätten des Wachses, rechts oben das spitze Ende zum Schreiben
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Saepe stilum vertas!
„Wende oft den Griffel!“ – Horaz, Satirae 1,10,72.
Gemeint ist: „Dreh den Griffel (Stilus) um und lösche mit dem breiten Ende das auf der Wachstafel Geschriebene.“
Fortsetzung (Vers 72f.): „iterum quae digna legi sint scripturus“ („um nochmals zu schreiben, was lesenswert sein soll“).
Damit ist der geistreiche, satirischeWitz gemeint, wie er für das urbane Sprechen typisch war.
Der Ausdruck geht zurück auf Cicero, De oratore („Über den Redner“) 2,217. Dort heißt es, dass die gute Rede auch witzig sein soll, dass sich dies aber der theoretischen Darlegung entzieht; Meister dieser „salsa“ (gesalzenen Witze) seien die Griechen und besonders die Bewohner Attikas gewesen: „praeter ceteros Attici excellunt“ („vor allen anderen tun sich hierin die Leute in Attika hervor“).
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Salus populi suprema lex (esto).
„Das Wohl des Volkes sei das höchste Gesetz!“ – Cicero, De legibus 3,8.
Dort heißt es über die Konsuln: „Mit königlicher Gewalt soll es zwei geben, […] sie sollen den Oberbefehl haben und sie sollen niemandem unterstellt sein (wörtlich: niemandem gehorchen). Für sie soll das Wohl des Volks das oberste Gesetz sein.“ Damit erklärt Cicero das öffentliche Wohl zur Staatsmaxime.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Salve pater patriae! Bibas, princeps optime!
„Sei gegrüßt, Vater des Vaterlands! Trinke, bester Fürst!“
Grußwort beim jährlichen Starkbieranstich auf dem Nockherberg. Die erste Maß, die früher dem Kurfürsten zustand, wird seit 1965 dem bayerischen Ministerpräsidenten gereicht.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Salve Regina
„Sei gegrüßt, Königin“
Das Salve Regina ist eine marianische Antiphon, die mit den Worten beginnt: „Salve, Regina, mater misericordiae“ („Sei gegrüßt, o Königin, Mutter der Barmherzigkeit.“)
Die Bezeichnung Heiliger Stuhl wurde früher auch anderen bedeutenden Bischofssitzen zuerkannt. Im Zuge der Säkularisierung fiel diese Bezeichnung jedoch weg. Ausnahmen bilden das Bistum Rom sowie das Bistum Mainz, welches die Bezeichnung „Heiliger Stuhl von Mainz“ führt, vollständig lateinisch „Sancta sedes Moguntina ecclesiae Romanae specialis vera filia“ („Heiliger Stuhl von Mainz, besondere wahre Tochter der Römischen Kirche“).
„O sancta simplicitas!“ soll der zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilte Reformator Jan Hus 1415 ausgerufen haben, als er sah, wie eine übereifrige Frau weiteres Holz brachte.
„Sancta simplicitas!“ ruft auch Mephisto in Goethes Faust, als Faust meint, man müsse erst nach Padua reisen, um den Totenschein für Marthes Mann zu bekommen.<ref>Wörterbuch der Redensarten, Herkunft und Bedeutung.Duden, 2., überarbeitete und ergänzte Auflage, S. 172.</ref>
Sanctificetur
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sanctificetur nomen tuum.
„Geheiligt werde dein Name.“ – Bitte aus dem Vaterunser.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sanctum Officium
„Heiliges Amt“
Das Dikasterium für die Glaubenslehre wurde von Papst Paul III. mit der Konstitution „Licet ab initio“ vom 21. Juli 1542 als „Congregatio Romanae et universalis Inquisitionis“ („Kongregation der römischen und allgemeinen Inquisition“) gegründet, um die Kirche vor Häresien, also abweichenden Glaubensvorstellungen, zu schützen. Von 1908 bis 1965 führte die Institution den Titel Sacra Congregatio Sancti Officii oder kurz Sanctum Officium.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sanctus, sanctus, sanctus Dominus Deus Sabaoth.
„Heilig, heilig, heilig Gott, Herr aller Mächte und Gewalten.“ – Anfang des Sanctus im Deutschen Messbuch.
Sanguis
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sanguis et Cinis
„Blut und Asche“ – Name einer 1994 gegründeten österreichischen BandDatei:Vexillum exercitus salvationis.pngFlagge der Heilsarmee („Exercitus salvationis“) mit Motto Sanguis et ignis im Stern
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sanguis et ignis
„Blut und Feuer“ – Motto auf der Flagge der Heilsarmee (englisch: Blood & Fire)
Das Zitat stammt aus den Briefen des Dichters Horaz (Epistulae 1,2,40f.) und lautet dort: „Dimidium facti qui coepit habet: Sapere aude.“ („Wer begonnen hat, hat schon zur Hälfte gehandelt. Wage zu denken!“)
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Satura tota nostra est.
„Die Satire gehört ganz uns.“
Die Römer führten die Satire auf die Spottverse des römischen Dichters Lucilius zurück. Quintilians stolzer Satz (Institutio Oratoria X,1): „Satura quidem tota nostra est“ („Die Satire freilich ist ganz unser“) belegt, wie bedeutsam den Römern diese literarische Gattung erschien: Diese hatten sie als einzige nicht von den Griechen übernommen.
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| #default =EU}}): „Dico vobis quia si hii tacuerint lapides clamabunt.“ („Ich sage euch, wenn sie schweigen, dann werden die Steine schreien.“)
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}}) stammt aus den Schriften des englischen Philosophen Francis Bacon. Im lateinischen Original heißt es: „Ipsa scientia potestas est.“ („Wissen selbst ist Macht.“)
Ungenaue Übersetzung eines Ausspruchs des griechischen Philosophen Sokrates in seiner Verteidigungsrede vor Gericht, im Griechischen als {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) überliefert.
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| #default =LUT}}): „Scrutamini scripturas, quia vos putatis in ipsis vitam aeternam habere; et illae sunt, quae testimonium perhibent de me.“ („Ihr sucht in den Schriften, denn ihr meint, ihr habt das ewige Leben darin; und sie sind’s, die von mir zeugen“).
Grundlage des bekannteren, kürzeren Diktums Tempus fugit.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sed omnes una manet nox.
„Doch alle erwartet die eine Nacht.“ – Zitat aus den Schriften des Dichters Horaz, das auf den Tod anspielt
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sed omnia praeclara tam difficilia quam rara sunt.
„Doch alles Vortreffliche ist ebenso schwierig wie selten.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sed praefulgebant Cassius atque Brutus eo ipso, quod effigies eorum non videbantur.
„Aber Cassius und Brutus leuchteten gerade dadurch hervor, dass ihre Bilder nicht zu sehen waren.“
Von dieser Stelle aus den Werken des Tacitus über die Cäsar-Mörder Cassius und Brutus leitet sich die Redewendung „durch Abwesenheit glänzen“ her.
Ein Apostolischer Administrator sede plena vertritt einen römisch-katholischen Bischof, wenn dieser im Amt ist, aber an der Ausübung seiner Amtsgeschäfte aus persönlichen oder disziplinarischen Gründen gehindert ist.
„Sedisvakanz“ – wörtlich „die Unbesetztheit des Sitzes“
Die Sedisvakanz ist der Zeitraum, in dem ein Amt, insbesondere ein Bischofsamt, vor allem aber das Papstamt in der katholischen Kirche, nicht besetzt ist.
Der Heilige Stuhl bezeichnet in seinem Selbstverständnis den Papst allein oder zusammen mit den Einrichtungen der römischen Kurie, mittels welcher die Leitung der römisch-katholischen Kirche ausgeübt wird.
Semel
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Semel catholicus, semper catholicus.
„Einmal katholisch, immer katholisch“ – Grundsatz im Kanonischen Recht
„Einmal geschrieben (ist so gut wie) zehnmal gelesen“
Semper
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Semper aliquid addiscendum est.
„Es gibt immer etwas dazuzulernen.“ – Frei nach Cicero.
Der Ausspruch könnte auf zwei Cicero-Stellen zurückgehen:
Cato maior de senectute 8,26: „ut et Solonem versibus gloriantem videmus, qui se cotidie aliquid addiscentem dicit senem fieri, et ego feci qui litteras Graecas senex didici“ („Wie wir auch an Solon sehen, der sich in Versen rühmt, er werde alt, indem er täglich etwas hinzulerne; so habe auch ich es gemacht und als alter Mann noch Griechisch gelernt.“)
Laelius de amicitia 104: „Nam quid ego de studiis dicam cognoscendi semper aliquid atque discendi, in quibus remoti ab oculis populi omne otiosum tempus contrivimus“ („Denn was soll ich von unseren Bemühungen sagen, immer etwas zu erkennen oder zu lernen, mit denen wir, fern von den Augen der Menge, all unsere freie Zeit verbracht haben?“)
Zum ersten Mal begegnet der Spruch im Jahr 1619 als Emblem Nr. 67 (Insignia Academiae Palatinae) in Emblematum ethico-politicorum centuria von Julius Wilhelm Zincgref auf den beiden Seiten eines geöffneten Buchs, das vor dem Hintergrund des alten Heidelberg ein nach links aufsteigender pfälzischerLöwe in den Vorderpranken hält. Dieser Kupferstich stammt von Merian dem Älteren und hat das alte Rektoratssigel der Universität als Vorbild. Dort fehlt im Buch des gekrönten Löwen allerdings der Spruch, so dass angenommen wird, er stamme von Merian oder Zincgref.
Das immer offene Buch ist das Symbol für Gelehrsamkeit, Wissensdurst und Unterricht.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Semper Augustus
„Allzeit Erhabener“
Im Mittelalter wurde die Fehlübersetzung „immer Mehrer des Reiches“ Titelbestandteil Römisch-deutscher Kaiser. Die Fehlübersetzung entstand, indem Augustus fälschlich als aktives Partizipialkonstrukt des Verbs augere („vermehren, vergrößern, verstärken“) und nicht korrekt als passives übersetzt wurde.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Semper eadem
„Stets treu“ – Motto einiger Institutionen, zum Beispiel des US Marine Corps (dort meist in der Kurzform semper fi verwendet), und einiger Städte, wie zum Beispiel Exeter und Lemberg
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Semper homo bonus tiro est.
„Ein guter Mensch ist immer ein Anfänger.“ – Martial, Epigrammata 12,51,2.
Das Gedichtchen besteht aus zwei Zeilen:
„Warum unser Fabullianus so oft hintergangen wird, wunderst du dich, Aulus? Semper homo bonus tiro est.“ Die Antwort auf diese Frage übersetzt man wohl am besten so: „Ein anständiger Mensch zahlt immer Lehrgeld.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Semper idem
„Immer der Gleiche.“
Nach Cicero, Tusculanae disputationes 3,31, berichtete Xanthippe, der Gesichtsausdruck ihres Gatten Sokrates sei beim Ausgehen und beim Heimkommen „immer derselbe“ gewesen. Weiter heißt es:
„Iure erat semper idem vultus, cum mentis, a qua is fingitur, nulla fieret mutatio.“ („Mit Recht war der Ausdruck immer derselbe, weil der Geist, durch den er entsteht, unverändert blieb.“)
Später wurde das aus dem Satzgefüge gelöste „semper idem“ zur Bezeichnung der Beständigkeit.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Semper in metu
Offizieller Name der Römischen Republik. Gemeint sind damit die Patrizier, denen ursprünglich der Senat vorbehalten war, und die in der Volksversammlung beschließende plebs. Diese Abkürzung stand auch auf den Standarten der römischen Legionen.
Den Titel Senatus Populusque Romanus führt heute die Comune di Roma (Stadtgemeinde Rom).
Die Sieben Freien Künste sind ein in der Antike entstandener Kanon von sieben Studienfächern, die nach römischer Vorstellung die „einem freien Mann“ ziemende Bildung darstellten. Die Freien Künste waren so bezeichnet, um sie gegenüber den praktischen Künsten (Artes mechanicae) als höherrangig zu bewerten. Man unterschied bei den Freien Künsten
das Trivium(„Dreiweg“) der sprachlich und logisch-argumentativ ausgerichteten Fächer
und das weiterführende Quadrivium(„Vierweg“) der mathematischen Fächer.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sera parsimonia in fundo est.
„Am Boden (sc. des Fasses) kommt die Sparsamkeit zu spät.“
Vom Philosophen Seneca (Epistulae morales 1,5) als altes lateinisches Sprichwort im Zusammenhang mit dem richtigen Umgang mit der Lebenszeit zitiert. Im Alter mit seinen Beschwerden sei es zu spät, seine Lebenszeit nicht mehr verschwenden zu wollen.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sera tamen tacitis Poena venit pedibus.
„Spät kommt dennoch Poena (sc. die Straf- und Rachegöttin) leisen Schrittes.“ – Ein Pentameter aus Tibull 1,9,4.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Serius aut citius sedem properamus in unam.
„Später oder schneller eilen wir zum gleichen Ruhesitz.“ – Ovid, Metamorphosen X,33.
Aus einer verloren gegangenen Tragödie Equus Troianus („Das Trojanische Pferd“), die von Cicero (Ad familiares 7,16.1) zitiert wurde und auf die späte Einsicht der Trojaner anspielt, Helena zurückzugeben.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sero te amavi.
„Spät habe ich dich geliebt.“
Aus den Confessiones des Augustinus (10,27,38), in der er seine Bekehrung zum christlichen Glauben mit diesem Satz beschreibt:
„Sero te amavi, pulchritudo tam antiqua et tam nova, sero te amavi.“ („Spät habe ich dich geliebt, Schönheit, so alt und doch so neu, spät habe ich dich geliebt.“)
Diese Stelle in den Confessiones und den Kontext (Bedauern über die späte Konversion) gibt Angelus Silesius wieder in seinem zum Kirchenlied gewordenen Text „Ich will dich lieben, meine Stärke“, in dem es heißt: „Ach, dass ich dich so spät erkannte, du hochgelobte Schönheit du! […] Es ist mir leid, bin tief betrübt, dass ich dich, ach, so spät geliebt.“
„Diener der Diener Gottes“ – ein Titel des Papstes
Sesquipedalia
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sesquipedalia verba
„Anderthalb Fuß lange Wörter“
Ohne Not gebrauchte lange und komplizierte Wörter. Wendung aus der Ars poetica des Dichters Horaz.
Si
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Si alteram talem victoriam reportavero, mea erit pernicies.
„Wenn ich noch einen solchen Sieg erringe, ist es mein Untergang.“ – Resignierte Feststellung des Königs Pyrrhus nach der Schlacht bei Asculum, seinem so genannten Pyrrhussieg, zitiert von Plutarch.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Si charta cadit, tota scientia vadit.
„Wenn das Blatt hinunterfällt, ist die ganze Wissenschaft dahin.“ – Maccharonischer Vers zur Karikierung eines Vortragenden, der nur aus seinem Manuskript ablesen kann.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Si comprehendis, non est Deus.
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| #default =VUL}}): „Si Deus pro nobis, quis contra nos?“ („Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns?“ –Einheitsübersetzung [{{#switch: {{{4}}}
| NA ={{{4}}}
| OT
| BHS ={{{4}}}
| LXX ={{{4}}}
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| #default =EU}}])
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Si felicitas esset in delectationibus corporis, boves felices diceremus, cum inveniant orobum ad comedendum.
„Wenn das Glück in den Genüssen des Körpers bestünde, würden wir Ochsen glücklich preisen, wenn sie eine Erbse zu fressen finden.“ – Albertus Magnus, De Vegetabilibus.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Si Filius Dei es, descende de cruce.
„Wenn du der Sohn Gottes bist, dann steige herab vom Kreuz!“ – Aufforderung an den gekreuzigten Jesus nach dem Evangelium nach Matthäus 27,40 ({{#switch: VUL
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Si fueris Romae, Romano vivito more!
„Wenn du in Rom bist, lebe nach römischer Art!“ – Augustinus, Epistula 54,2,3.<ref>Identisch zu MignePL 33,201.</ref>
Augustinus zitiert diesen Satz des Ambrosius von Mailand als Antwort auf die Frage nach dem richtigen Verhalten. Das Zitat, ein Distichon, lautet vollständig:
<poem style="display:inline-block; margin-left:1.6em; font-style:italic;">
Si fueris Romae, Romano vivito more!
Si fueris alibi, vivito sicut ibi!
</poem>
<poem style="display:inline-block; margin-left:1.6em; font-style:italic;">
Wenn du in Rom bist, lebe nach römischer Art!
Wenn du anderswo bist, lebe wie (die anderen) dort!
</poem>
Der zum Sprichwort gewordene Satz wird meist etwas abgewandelt gebraucht: „Si vivis Romae, Romano vivito more!“ („Wenn du in Rom lebst, lebe nach römischer Art!“)
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Si mortem contemnis, timorem vincis.
„Wenn du den Tod verachtest, besiegst du die Furcht.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Si parva licet componere magnis
„Wenn man Kleines mit Großem vergleichen darf“ – Vergil, Georgica 4,176.Datei:Seal of Michigan.svgSiegel des US-Bundesstaates Michigan mit dem Motto „Si quaeris peninsulam amoenam, circumspice“
„Wenn du eine liebliche Halbinsel suchst, schau um dich.“
Motto des US-Bundesstaates Michigan: Der gesamte Staat befindet sich auf zwei Halbinseln an den Großen Seen.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Si quis dat mannos, ne quaere in dentibus annos.
„Wenn einer Ponys schenkt, suche nicht in den Zähnen die Jahre!“
Vergleiche das ebenfalls gereimte deutsche Sprichwort „Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Si tacent, satis dicunt.
„Wenn sie schweigen, sagen sie genug.“ – Cicero, Divinatio in Caecilium 21.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Si tacuisses, philosophus mansisses.
„Wenn du geschwiegen hättest, so wärest du ein Philosoph geblieben.“
Sinnspruch frei nach Boethius, in dessen Trost der Philosophie (2,7,20 f) jemand auf die Frage eines Möchtegern-Philosophen „Intellegis me esse philosophum?“ („Erkennst du nun, dass ich ein Philosoph bin?“) antwortet:
„Intellexeram, si tacuisses“ („Ich hätte es erkannt, wenn du geschwiegen hättest“).
Gelegentlich wird der Spruch als „Si tacuisses, philosophus fuisses“ („Wenn du geschwiegen hättest, so wärest du ein Philosoph gewesen“) wiedergegeben. In dieser Form ist das Zitat bereits in den Adagia des Erasmus von Rotterdam enthalten.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Si valeant homines, ars tua, Phoebe, vacet.
„Wenn die Menschen gesund sind, ruhe deine Kunst, Phoebus.“ – Ovid, Tristia 4,3,78.
Phoebus ist ein Beiname Apollons, des Gottes der Heilkunst.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Si vales bene est, ego quidem valeo.
„Wenn es dir wohlergeht, ist es gut, mir geht es jedenfalls gut.“ – Formel am Ende von Briefen, meist mit SVBEEQV abgekürzt.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Si vir es, i!
„Wenn du ein Mann bist, geh!“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Si vis amari, ama!
„Wenn du geliebt werden willst, liebe!“ – Sprichwort.
Seneca schreibt diesen Satz dem stoischen Philosophen Hekaton zu (Epistulae morales 9,6.):
„Hecaton ait, ‚ego tibi monstrabo amatorium sine medicamento, sine herba, sine ullius veneficae carmine: si vis amari, ama‘.“ („Hekaton sagt: ‚Ich werde dir ein Liebesmittel ohne Medikament, ohne Heilkräuter und ohne Zauberspruch zeigen: Wenn du geliebt werden willst, liebe!‘“)Datei:P08 de Kar98.jpgParabellumpistole
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Si vis pacem para bellum.
„Wenn du den Frieden willst, bereite den Krieg vor.“ – Von dieser Maxime abgeleitet ist der Markenname Parabellum, der für Handfeuerwaffen gebraucht wurde. Im englischen Sprachgebiet gibt es den Colt Peacemaker.
Eine andere Variante des Spruchs ist „Si vis pacem, para iustitiam“ („Wenn du Frieden willst, sorge für Gerechtigkeit“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Si vivis Romae, Romano vivito more.
„Wenn du in Rom lebst, sollst du nach römischer Art leben.“
In Klammern gesetzt – also „(sic)“ oder „[sic]“, auch mit Ausrufezeichen – gibt es an, dass das vorangehende Zitat genau wie in der Quelle wiedergegeben ist, gewöhnlich trotz Fehlern in Rechtschreibung, Grammatik, Sprachgebrauch oder Inhalt.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sic et non
„So und nicht (so)“ – „Ja und nein“.
Von Abaelard entwickelte scholastische Methode, bei der vor Beantwortung einer Frage entgegengesetzte Meinungen von Autoritäten miteinander verglichen wurden.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sic itur ad astra.
„So gelangt man zu den Sternen.“ – So erlangt man Ruhm. Vergil, Aeneis 9,641.
| NA =VUL
| OT
| BHS =VUL
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| VUL =VUL
| #default =VUL}}, {{#switch: {{{4}}}
| NA ={{{4}}}
| OT
| BHS ={{{4}}}
| LXX ={{{4}}}
| VUL ={{{4}}}
| #default =EU}}): „Sic luceat lux vestra coram hominibus ut videant vestra bona opera et glorificent Patrem vestrum qui in caelis est.“ („So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.“)
„So an verschiedenen Stellen“ – bei Quellenangaben; siehe passim.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sic prandete, conmilitones, tamquam apud inferos cenaturi!
„Kameraden, frühstückt wie Männer, die in der Unterwelt speisen werden!“
Der von mehreren antiken Autoren, in dieser Form bei Valerius Maximus, überlieferte Befehl des Feldherrn Leonidas I. vor der Schlacht bei den Thermopylen.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sic semper tyrannis
„So (soll es) immer den Tyrannen (ergehen).“ – Brutus zugeschrieben.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sic transit gloria mundi
„So vergeht der Ruhm der Welt.“
Wenn ein römischer Feldherr im Triumphzug einzog, hatte ein Sklave vor ihn zu treten, einen Flocken Wolle zu verbrennen und diesen Spruch zu rufen. Der Brauch wurde für den feierlichen Einzug eines neu gewählten Papstes übernommen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sic vos non vobis
„So ihr, aber nicht für euch“
Das Dictum mit der zugehörigen Anekdote ist überliefert in der Vita Vergilii („Leben des Vergil“) des Aelius Donatus: Es handle sich um Verse des Vergil, der in der Nacht ein Lobgedicht an die Residenz des Kaisers Augustus geschrieben habe, für das sich aber der Möchtegerndichter Bathyllus als Autor ausgegeben und die Belohnung erhalten habe. Daraufhin habe Vergil geschrieben: „Hos ego versiculos feci, tulit alter honores“ („Ich schrieb diese Verslein, die Ehren erntete der andere“) und vier Mal die Worte „Sic vos non vobis“. Da sich niemand sonst dazu in der Lage sah, ergänzte er sie selbst zu den folgenden Versen:
<poem style="display:inline-block; margin-left:1.6em; font-style:italic;">
Sic vos non vobis aedificatis aves,
Sic vos non vobis vellera fertis oves,
Sic vos non vobis mellificatis apes,
Sic vos non vobis fertis aratra boves.
</poem>
<poem style="display:inline-block; margin-left:1.6em; font-style:italic;">
So baut ihr Nester, Vögel, nicht für euch,
so tragt ihr Wolle, Schafe, nicht für euch,
so macht ihr Honig, ihr Bienen, nicht für euch,
so zieht ihr Pflüge, Rinder, nicht für euch.
</poem>
Seit 1899 Grundsatz des American Institute of Homeopathy und später der Homöopathie weltweit. Hahnemann selbst hat sich nach eigenen Angaben nicht an Paracelsus orientiert („Similia similibus curantur“).
Der Satz stammt aus der mittelalterlichen Alchemie, aus der die heutige Chemie entstand. Dort gilt er noch heute, vergleiche Hydrophilie und Lipophilie.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sine anno (s. a.)
„Ohne Jahr“
Wird in Bibliographien benutzt und gibt an, dass das Erscheinungsjahr nicht angegeben ist (deutsche Abkürzung: o. J.).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sine correctione (s. c.)
„Ohne Korrektur“
Verwendung in der Augenheilkunde, wenn die Sehschärfe ohne optische Korrektur, wie Brille oder Kontaktlinse, geprüft wird.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sine die
„Ohne (gesetzten) Tag“, „ohne Termin“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sine dominico non possumus
„Ohne den Herrn können wir nicht.“ – „Ohne (diese Sache des) Herrn können wir nicht (leben).“
Das Zitat wird im kirchlichen Bereich verwendet, um die Wichtigkeit von Sonntagsheiligung, Gottesdienst und Eucharistie zu betonen. Emeritus, einer der Märtyrer der heiligen Bücher, wies bei seinem Verhör durch den römischen Statthalter mit dieser später oft zitierten Antwort auf die Notwendigkeit der Abendmahlsfeier hin, die er selbst, wie viele andere Christen, trotz kaiserlichen Verbots zelebriert hatte, für die er und seine Gefährten sich aber trotz Androhung von Folter und Todesurteil entschieden hatten.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sine ira et studio
„Ohne Zorn und Eifer“ – das heißt unparteiisch.
Eine solche Darstellung kündigt Tacitus am Anfang seiner Annalen an.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sine loco (s. l.)
„Ohne Ort“
Wird in bibliographischen Angaben benutzt und gibt an, dass der Erscheinungsort nicht angegeben ist (deutsche Abkürzung: o. O.).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sine loco et anno (s. l. e. a.)
„Ohne Ort und Jahr“
Wird in bibliographischen Angaben benutzt und gibt an, dass weder Erscheinungsort, noch Erscheinungsjahr angegeben sind.Datei:Book of Snobs VI-page 26.jpgRA{{{Band}}}-}}PA|&pg=}}{{#if:|&q=}}#v=onepage|{{#if:|&pg=|}}{{#if:|&q=}}}}{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}|{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}}} {{#if:Digitalisat|{{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Digitalisat}}|eingeschränkte Vorschau}}{{#if:ja|| in der Google-Buchsuche}}{{#ifeq:|US|-USA}}{{#if: GuINAAAAQAAJ |{{#invoke: Vorlage:GoogleBook|fine |id=GuINAAAAQAAJ |errN=Parameter „BuchID“ hat falsche Länge |errC=Parameter „BuchID“ enthält ungültige Zeichen |errH=# in der „BuchID“ |errP=Parameterzuweisungen in der „BuchID“ |class=editoronly |cat={{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}} |template= Vorlage:Google Buch}} }} | Es darf nur genau einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}} | Es muss mindestens einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}}{{#invoke:TemplatePar|check |all= |opt= Suchbegriff= BuchID= Seite= Band= SeitenID= Hervorhebung= Linktext= Land= KeinText= |cat= {{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}} |template= Vorlage:Google Buch |format= @@@ }}{{#if:Digitalisat|{{#if:{{#invoke:WLink|isBracketedLink|Digitalisat}}| Linktext ungültig}}}} – Google Books).</ref>
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sine nobilitate (s. nob)
„Ohne Adel“
In britischen Schülerlisten Hinweis auf die nichtadelige Herkunft eines Schülers. Die Abkürzung gilt als eine der Erklärungen für die Herkunft des Worts Snob.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sine nomine (s. n.)
Sinn: „Wenn es mehr Mäzene gäbe, gäbe es auch mehr Künstler.“
Gaius Maecenas war ein Berater des römischen Kaisers Augustus und Förderer der Künste, dessen Namen als „Mäzen“ zum Gattungsbegriff wurde. Maro ist der Beiname des Dichters Vergil. Flaccus ist der Angeredete, der Adressat dieses Gedichts, aber auch der Beiname von Horaz. Bisweilen auch mit LesartNasones als letztem Wort zitiert (nach dem Beinamen Ovids).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sint, ut sunt, aut non sint.
„Sie seien, wie sie sind, oder sie seien nicht.“
Im Zuge der Aufklärung kam es zu Angriffen auf den katholischen Orden der Jesuiten, insbesondere nachdem 1764 – beim Prozess im Gefolge eines Finanzskandals von Antoine de La Valette, dem Oberen der Jesuitenmissionare in den französischen Überseebesitzungen Süd- und Mittelamerikas – die bis dahin geheime Verfassung (Constitutiones) der Ordensgemeinschaft Gesellschaft Jesu (Societas Jesu, SJ) bekannt geworden war und damit der dem Papst geschuldete absolute Gehorsam. Noch im selben Jahr wurden alle Jesuiten, die den Treueeid auf die Krone verweigerten, vom französischen KönigLudwig XV. des Landes verwiesen. Jegliche Abänderungen der Verfassung des Jesuitenordens hatte Carlo Rezzonico (1693–1769) als Papst Clemens XIII. zuvor mit der zitierten Sentenz abgelehnt;<ref>Jacques Crétineau-Joly: Clément XIV et les jésuites: histoire de la destruction des jésuites. Paris 1848, S. 381.</ref><ref>Vergleiche:
Seit der Antike beliebter Beginn von Aufschriften auf Grabsteinen, in denen der Vorübergehende – oft vom Verstorbenen selbst – aufgefordert wird, stehenzubleiben und weiterzulesen, über die Vergänglichkeit nachzudenken oder für ihn zu beten.
Dieser Satz, metrisch Teil eines Hexameters, ist oft der Anfang eines Grabepigramms in Versform (Hexameter oder Distichon).
Sit
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sit brevis aut nullus tibi somnus meridianus.
„Dein Mittagsschlaf sei kurz oder gar nicht.“
Aus dem Regimen sanitatis Salernitanum („Anleitung aus Salerno zur Gesundheit“, einer Zusammenstellung von Gesundheitsregeln aus der Schule von Salerno in Hexametern), Nr. 3 („de somno meridiano“ – „Vom Mittagsschlaf“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sit levis terra
„Möge die Erde leicht sein.“ – Wunsch bei Nachrufen und Traueranzeigen.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sit nomen Domini benedictum ex hoc nunc et usque in saeculum. Sit nomen Domini benedictum amodo et usque in aeternum.
„Der Name des Herrn sei gepriesen von nun an bis in Ewigkeit.“ – Psalm 113,2 ({{#switch: {{{4}}}
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sit nomine digna
„Möge es sich seines Namens als würdig erweisen“ – Wahlspruch Rhodesiens
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sit piger ad poenas princeps, ad praemia velox.
„Der Regent sei langsam bei den Strafen, bei den Belohnungen schnell.“ – Zitat aus den Werken des Dichters Ovid (Briefe aus der Verbannung 1,2,121).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sit tibi terra levis (s.t.t.l.)
„Möge die Erde dir leicht sein.“
Römischer Segenswunsch für Tote, in dieser Form überliefert durch Martial;<ref>„sit tibi terra levis mollique tegaris harena“ („Möge die Erde dir leicht und du mit weichem Sand bedeckt sein.“) – Martial; Epigrammata 9,29,11.</ref> in anderer Formulierung bei Tibull<ref>„terra sit super ossa levis“ („Möge dir die Erde über deinen Knochen leicht sein.“) – Tibull, Elegien 2,4,50.</ref> und Ovid.<ref>„sit humus cineri non onerosa tuo“ („Möge die Erde deiner Asche nicht beschwerlich sein.“) – Ovid, Amores 3,9,68; „molliter ossa cubent“ („Mögen die Knochen weich liegen.“) – Ovid, Tristia 3,3,74.</ref>
Das sprachliche Bild wurde vorher schon im Griechischen verwendet.<ref>„{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ („Leicht sei das Gewicht der Erde über dir“) – Euripides; Alkestis 463f.; von einem unbekannten Autor: „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ („Leicht sei ihm die Erde“).</ref>
Der gegenteilige Satz „Sit tibi terra gravis urgeat ossa lapis“ („Sei die Erde dir schwer, drücke der Stein dein Gebein“) wird als Fluch gegen Feinde verwendet. Er ist ein abgewandeltes Zitat aus einem Gedicht von Tibull (Elegien 1,4,60). Sinngemäß auch bei Seneca, Phaedra 1279f.: „istam terra defossam premat, gravisque tellus impio capiti incubet“ („Möge die Erde diese Begrabene drücken und schwer auf dem gottlosen Haupte liegen“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sit venia verbo
„Der Ausdruck sei entschuldigt.“ – Das heißt „mit Verlaub“.
Lateinische Übersetzung für zoon politikon. Das zoon politikon ist eine auf den Philosophen Aristoteles zurückgehende Wesensbestimmung des Menschen. Sie besagt, dass der Mensch ein soziales, auf staatliche Gemeinschaft angelegtes und sie bildendes Lebewesen ist – und anderes; denn man darf nicht übersehen, dass Aristoteles diese Aussage in der Nikomachischen Ethik (1162a) erheblich relativiert: Der Mensch sei „aufgrund seiner Natur mehr ein zoon syndyastikon (‚ein für eine Gemeinschaft zu Zweien bestimmtes Lebewesen‘) als ein zoon politikon“.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Societas Jesu (SJ)
„Gesellschaft Jesu“
Die Gesellschaft Jesu ist eine katholische Ordensgemeinschaft, deren Mitglieder als Jesuiten bezeichnet werden. Die Bezeichnung „Jesuiten“ wurde zunächst als Spottname gebraucht, später aber auch vom Orden selbst übernommen.
Ein Leoninischer Vertrag ist ein Gesellschaftsvertrag, nach dem alle Gesellschafter das Risiko tragen, jedoch nur ein Gesellschafter den Gewinn ausgeschüttet erhält. Der Begriff bezieht sich auf einige Fabeln des Äsop, in der alle Tiere an der Jagd teilnehmen müssen, der Löwe ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=la |SCRIPTING=Latn |SERVICE=lateinisch}}) jedoch die gesamte Beute oder wenigstens den größten Teil für sich behielt (der „Löwenanteil“).<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}{{#ifeq: 0 | 0
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Societas Missionariorum Africae
„Gesellschaft der Afrikamissionare“
Weiße Väter (lateinisch Patres Albi PA, französisch Pères Blancs) – eigentlich Gesellschaft der Missionare von Afrika – nennt man eine römisch-katholische Ordensgemeinschaft, die 1868 vom Erzbischof von Algier für die Afrikamission gegründet wurde.
In der politischen Philosophie, der katholischen Ekklesiologie und dem katholischen Kirchenrecht eine autarke oder unabhängige Gemeinschaft in dem Sinn, dass sie alle zur Verwirklichung ihres (umfassenden) Ziels notwendigen Mittel und Bedingungen selbst besitzt und keiner übergeordneten Gemeinschaft unterworfen ist.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Societas Verbi Divini
„Gesellschaft des Göttlichen Wortes“
Die Steyler Missionare sind eine römisch-katholische Ordensgemeinschaft, benannt nach dem kleinen Gründungsort Steyl, heute ein Stadtteil von Venlo (Stadtteil Steijl) in den Niederlanden.
Sol ist der antike römische Sonnengott. Kaiser Aurelian besiegte 272 das Heer der palmyrenischen Herrscherin Zenobia und begab sich dann in den Elagabal-Tempel, um dem Gott für Hilfe in der Schlacht zu danken. Zwei Jahre später errichtete er in Rom dem Sol Invictus einen Tempel, erhob ihn zum Schutzherrn des ganzen Reichs und richtete für ihn einen Staatskult ein.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sol lucet omnibus. Sol omnibus lucet.
„Die Sonne scheint für alle.“
Ursprünglich von Petronius aus dem Satyricon (Kapitel 100) in der Variante „Sol omnibus lucet“.
„Sol lucet omnibus“ ist eine spätere Variante, die omnibus betont und passender mit „Für alle scheint die Sonne“ (oder „Allen scheint die Sonne“) zu übersetzen wäre.Datei:Fortress Road Palace-sundial.jpgEine Sonnenuhr mit dem Motto Sol omnia lucet
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sol omnia lucet.
„Die Sonne bescheint alles.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sol omnia regit.
Tacitus referiert hier den stoischen Wertekanon: Allein Ehrenhaftes ist gut, allein Schändlichkeit schlecht; hingegen Macht, Adel und andere äußere Größen indifferent.
Der Begriff ist ein Grundsatz der Reformation im Christentum. Er drückt die Idee aus, dass ein Mensch sich die Anerkennung Gottes nicht durch Werke verdienen kann, sondern diese allein durch seine Glaubensbeziehung zu Gott bekommt, welche allein von Gott ausgeht.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sola gratia
„Allein durch Gnade“
Der Begriff drückt die Idee aus, dass ein Mensch nicht durch sein Handeln Gnade Gottes erwarten kann. Die bedeutendste biblische Grundlage für diesen Gedanken stellt Römer 3,21–28 dar ({{#switch: VUL
Gemäß diesem Prinzip ist die Bibel die hinreichende Vermittlerin des Heils und benötigt keine Ergänzung durch kirchliche Traditionen. Die Wendung „sola scriptura“ geht zurück auf Martin Luthers Formulierung, dass allein die Schrift Königin sei,<ref>„sola scripturam regnare“; WA 7, 98</ref> welche er in seiner Rechtfertigung Assertio („Freiheitserklärung“) von 1520 gegen die von Leo X. ausgestellte Bannandrohungsbulle verwendete.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Soli Deo Gloria.
„Gott allein sei Ehre!“
Signum am Anfang oder am Ende einiger künstlerischer Werke des Mittelalters und des Barock, auch als Abkürzung {{#if:trim|S. D. G.}} Der Autor macht so deutlich, dass er sein Werk als Lob Gottes versteht. Komponisten wie Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel unterzeichneten die meisten ihrer Werke mit dieser Signatur, oftmals sogar anstelle des eigenen Namens.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Soli homini datum est loqui, cum solum sibi necessarium fuerit.
Vollständig lautet diese Stelle folgendermaßen: „Eorum que [sic!] sunt omnium soli homini datum est loqui, cum solum sibi necessarium fuerit. Non angelis, non inferioribus animalibus necessarium fuit loqui“ („Von allen vorhandenen [Lebewesen] wurde einzig dem Menschen gegeben zu sprechen, weil nur er es nötig hatte. Nicht für die Engel und nicht für niedrigerstehende Lebewesen war die Sprache nötig“).
Solitudinem
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Solitudinem quaerat, qui vult cum innocentibus vivere.
„Die Einsamkeit muss aufsuchen, wer mit Schuldlosen leben will.“ – Seneca, De moribus;<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> auch unter Publilius Syrus, Sententiae, überliefert.
Dieser Begriff bedeutet in der lutherischen Theologie, dass allein Christus mit seinem Heilswerk die Erlösung des sündigen Menschen erwirkt.
Somnus
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Somnus est imago mortis.
„Der Schlaf ist ein Abbild des Todes.“ – Nach Cicero, Tusculanae disputationes 1,38,92.
Spectatum
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Spectatum veniunt, veniunt, spectentur ut ipsae.
„Sie kommen, um zu sehen, sie kommen, um selbst gesehen zu werden.“
Ovid gibt in seiner Ars amatoria den Rat, dass man im Theater gut Bekanntschaften machen kann, denn die Frauen kämen nicht nur, um das Schauspiel anzuschauen, sondern auch, um selbst gesehen zu werden.
„bewundernswert heuchlerisch/lügnerisch“ – Horaz, Carmina 3,11,35.
Horaz preist Hypermestra, die einzige der fünfzig Töchter des Danaos, die entgegen dem Befehl des Vaters ihren Gatten in der Hochzeitsnacht nicht erdolchte:
<poem style="display:inline-block; margin-left:1.6em;">
Una de multis face nuptiali
digna periurum fuit in parentem
splendide mendax et in omne virgo
nobilis aevom
</poem>
<poem style="display:inline-block; margin-left:1.6em;">
Ein einziges Mädchen von den vielen war,
würdig des hochzeitlichen Fackelzugs,
gegenüber ihrem meineidigen Vater
bewundernswert heuchlerisch und bleibt in
alle Ewigkeit berühmt.
</poem>
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Splendor sine occasu
„Pracht ohne Einschränkung“
Wahlspruch der kanadischen Provinz British Columbia, der auf die Küste zum Pazifik, die Gipfel der Rocky Mountains und die üppigen Wälder der Provinz anspielt.
„Steh zum Wort“ – bildungssprachlich: „Steh zu deinem Wort!“, „Halte dich an das, was du gesagt hast.“
Die Wendung ist unter anderem belegt in einem Schreiben von Heinrich Hansjakob an Konstantin Fehrenbach nach dessen aufsehenerregender, in freier Rede ohne Manuskript gehaltenen Reichstagsrede vom 4. Dezember 1913 im Zuge der Zabern-Affäre.
„Sta verbo! Dann werden Sie ein echter Volksmann werden und bleiben. Senden Sie mir Ihre Rede nach dem Stenogramm.“<ref>Zitiert nach Klaus P. Oesterle: Die Affäre von Zabern 1913 aus badischer Sicht. In: Badische Heimat 2/2013, S. 348–353 (Zitat von Hansjakob: S. 352).</ref>
„Sta viator! Amabilem coniugem calcas!“ („Halt ein Wanderer! Du trittst vor eine liebenswerte Ehefrau.“)
Im Roman heißt es: „Als Inschrift fand Homais nichts schöner als: Sta viator! Diese Worte schlug er immer wieder vor. Er war richtig vernarrt in sie. Beständig flüsterte er vor sich hin: »Sta viator!« Endlich kam er auf: Amabilem coniugem calcas! Das wurde angenommen.“<ref>Gustave Flaubert: Frau Bovary. Leipzig 1952, Kapitel 12 („Letztes Kapitel“), S. 409-420 ({{#if:|{{{3}}}: |}}[http://www.zeno.org/{{#ifeq:
Das „Stabat mater“ (nach dem Gedichtanfang: „Stabat mater dolorosa“ – „Es stand die Mutter schmerzerfüllt“) ist ein mittelalterliches Gedicht, das die schmerzensreiche Maria (hier Mater Dolorosa) in ihrem Schmerz um den Gekreuzigten Jesus besingt. Es beginnt mit der folgenden Strophe (Übersetzungen im Hauptartikel):
<poem style="margin-left:1.6em;">
Stabat mater dolorosa
Juxta crucem lacrimosa,
Dum pendebat filius.
Cujus animam gementem
Contristatam et dolentem
Pertransivit gladius.
</poem>
„Stehenden Fußes“ – das heißt, ohne dass man durch Weggehen Zeit verliert. Bildungssprachlich: sofort, ohne zu zögern.
Die Wendung ist kein klassisches Latein. Die deutsche Übertragung erfolgte kaum vor dem 18. Jahrhundert.<ref>Wörterbuch der Redensarten, Herkunft und Bedeutung. Duden, 2., überarbeitete und ergänzte Auflage, S. 219.</ref>
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Stat pro ratione voluntas.
„An der Stelle einer Begründung steht der Wille.“ – Juvenal, Saturae 6,223 (gewöhnlich liest man in den Texten allerdings „sit pro ratione voluntas“).
Es geht dort um eine Frau, die aus nichtigen Gründen den Tod eines Sklaven will und herrschsüchtig sagt:
„O du Narr, ist denn der Sklave ein Mensch? Er mag nichts angestellt haben, sei’s drum: Dies will ich, so befehle ich’s, statt einer Begründung gilt mein Wille.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Stat sua cuique dies.
„Jedem ist sein Tag bestimmt.“ – Vergil, Aeneis 10,467.
Vollständig heißt es (Verse 466–469): „Da aber sprach der Vater zum Sohne mit freundlichen Worten: ‚Jedem steht fest sein Tag; kurz ist und unwiederbringlich allen des Lebens Zeit: doch Ruhm ausstrahlen und Tatkraft, das ist Mannes Werk.’“
Der Begriff Tag steht hier euphemistisch für den Todestag.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}State in Fide.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Stella clavisque Maris Indici
„Stern und Schlüssel des Indischen Ozeans“ – Wappenspruch der Insel Mauritius, die im Südwesten des Indischen Ozeans liegt.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Stella Maris
„Stern des Meeres“/„Meerstern“
Schmückender Beiname für Maria, die Mutter Jesu. Unter diesem Namen ist sie die Schutzpatronin der Seeleute und symbolisiert den rettenden Stern, der die Richtung weist.
Stet
Stet
„Soll stehen bleiben.“ – Korrekturvermerk, der besagt, dass etwas zuvor Getilgtes oder zur Tilgung Markiertes beibehalten werden soll.
Studium
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Studium quid inutile temptas?
„Mit was für unnützem Zeug befasst du dich?“ – Ovid, Tristia 4,10,21.
Das wirft Ovids Vater dem Sohn vor, weil dieser, statt den Brotberuf eines Redners zu erlernen, lieber Gedichte verfasst; nicht einmal Homer habe Reichtümer hinterlassen (Vers 22: „Maeonides nullas ipse reliquit opes“).
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Stultorum regum et populorum aestus
„Hitze törichter Könige und Völker“ – Horaz, Epistulae 1,2.
Die Ilias schildert nach Horaz die Zornausbrüche dummer Könige und Völker.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Stultum facit Fortuna, quem vult perdere.
„Das Schicksal schlägt den mit Dummheit, den es vernichten will.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Stultus est.
„Er ist dumm.“
In Philae, einer durch den Assuan-Staudamm überfluteten Insel im ägyptischen Niltal, findet sich das Graffito „B Mure Stultus Est“ („B Mure ist dumm“). Vermutlich handelt es sich um einen Soldaten aus Napoléons Heer (siehe Ägyptische Expedition) oder um einen englischen Reisenden späterer Zeit.
Stupor
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Stupor mundi
„Das Staunen der Welt“ – Bezeichnung, unter der Friedrich II. bekannt war. Er gilt allgemein als ein „Wunderwesen“ unter den deutschen Herrschern des Mittelalters.
„Aus eigenem Antrieb“ – aus der Gesetzessprache; auch Motto der U.S. Army Rangers.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Suae quisque fortunae faber est.
„Jeder ist seines Glückes Schmied.“
Eine von Appius Claudius Caecus (340–273 v. Chr.) stammende Sentenz, die als Zitat in indirekter Rede durch (Pseudo-)Sallust (Appendix Sallustiana: Epistulae ad Caesarem senem de re publica 1,1.2) überliefert ist: „quod in carminibus Appius ait fabrum esse suae quemque fortunae“ („was in seinen Gedichten Appius sagt, Schmied sei ein jeder seines eigenen Glücks/Schicksals“).
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Suave, mari magno turbantibus aequora ventis, e terra magnum alterius spectare laborem.
„Es ist angenehm bei hoher See und das Meer aufwühlenden Winden, vom Land aus, die große Mühe eines anderen anzusehen.“
<poem style="display:inline-block; margin-left:1.6em; font-style:italic;">
Suave mari magno turbantibus aequora ventis
e terra magnum alterius spectare laborem,
non quia vexari quemquam est iucunda voluptas,
sed quibus ipse malis careas quia cernere suave est
</poem>
<poem style="display:inline-block; margin-left:1.6em; font-style:italic;">
Wonnevoll ist’s bei wogender See, wenn der Sturm die Gewässer
Aufwühlt, ruhig vom Lande zu sehn, wie ein andrer sich abmüht,
Nicht als ob es uns freute, wenn jemand Leiden erduldet,
Sondern aus Wonnegefühl, daß man selber vom Leiden befreit ist.
</poem>
<poem style="margin-left:1.6em; font-style:italic;">
Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
Wenn hinten, weit, in der Türkei,
Die Völker aufeinander schlagen.
</poem>
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Suavis laborum est praeteritorum memoria.
„Angenehm ist die Erinnerung an vergangene Mühen.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Suaviter in modo, fortiter in re
„Beim Richter“ – von einem Rechtsfall, der noch nicht entschieden ist und noch nicht öffentlich diskutiert werden kann.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sub limite (s. l.)
„Unterhalb der Grenze“ – ein Korrekturvermerk, der besagt, dass eine Klausur deutlich die Anforderungen verfehlt, sodass sich eine Berechnung der Punkte erübrigt.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sub omni canone
„Unter jeder Richtschnur“
Auch in der Form „Sub omnibus canonibus“ bekannt. Die Wendung hat nichts mit Kanonen zu tun, sondern mit dem Kanon im Kirchenrecht, aber die Redensart „unter aller Kanone“ leitet sich von ihr ab.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sub rosa
„Unter der Rose“
Die Rose als Zeichen der Verschwiegenheit geht auf die Beobachtung zurück, dass die „Königin der Blumen“ nicht vergessen lassen darf, was schon im Sprichwort aufscheint: „Keine Rosen ohne Dornen“. Die Römer hängten bei geheimen Besprechungen eine Rose an die Decke, damit die Anwesenden über das Gesagte schwiegen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sub poena (subpoena)
„Unter Strafe“ – eine strafbewehrte Aufforderung, Vorladung
„unter dem Ausdruck“ beziehungsweise seltener „unter dem Wort“
Meist in Form der Abkürzung in historischen und wissenschaftlichen Texten verwendet, dient diese Phrase als Verweis auf ein Stichwort in einem alphabetisch geordneten Nachschlagewerk.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sudetia non cantat
„In den Sudeten singt man nicht“ – Sprichwort aus der Hanna.
Sui
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sui generis
„Eigener Gattung“ – einzigartig
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sui iuris
„Eigenen Rechtes“
Frei sui iuris aus der patria potestas wurden im römischen Recht Söhne und Töchter erst durch den Tod des pater familias, seltener durch die später häufiger werdende emancipatio, den Scheinverkauf durch den pater familias an Dritte, die dann die Freilassung aussprachen.
Mission sui juris(„Mission eigenen Rechts“) ist eine direkt dem Papst unterstellte territoriale Organisationseinheit in römisch-katholischen Missionsgebieten.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Summa summarum (s. s.)
„Summe aller Summen“
Das Hauptergebnis, das Ergebnis aus allem Vorigen; meist verwendet im Sinn von insgesamt, alles in allem.
Der Ausdruck kommt bei mehreren lateinischen Autoren vor; zum Beispiel bei Plautus, Truculentus („Griesgram, Grobian“) 25; Seneca, Epistulae morales 40,14, und bei Lukrez.
Der Philosoph Aristoteles spricht vom höchsten Gut als einem Prinzip, nach dem die Normen des menschlichen Handelns zu rechtfertigen sind (auch finis bonorum, vergleiche Cicero, De finibus bonorum et malorum; griechisch meist identisch mit {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Summum ius summa iniuria.
„Höchstes Recht ist höchste Ungerechtigkeit.“ – Cicero, De officiis 1,33.
Cicero erläutert in diesem Zusammenhang, dass durch böswillige und spitzfindige Interpretation, die sich nur an den Buchstaben des Rechts, nicht an den Sinn und die Intention hält, aus Recht Unrecht werden kann. Er bezeichnet den Satz bereits als ein altes Sprichwort und zitiert indirekt die Komödie Heautontimoroumenos („Der Selbstquäler“) des Terenz, wo es heißt (Vers 796): „ius summum saepe summast malitia“ („Der Gipfel des Rechts ist oft der Gipfel der Böswilligkeit“).
Nach Thomas Hobbes ist das Ziel des Staates nicht das Erreichen eines summum bonum (Erstreben des Besten), sondern nur das Vermeiden des summum malum (Abwenden des Schlechtesten).
„Knaben sind Knaben und Knaben machen Knabenhaftes.“ oder „Kinder sind (halt) Kinder und Kinder machen Kindereien.“ – Gemeint sind mit diesem Hexametervers Dummheiten.Datei:Falzaregopass-Monument.jpgGedenkstein am Passo di Falzarego mit der Inschrift Sunt rupes virtutis iter
„Felsen sind der Tugend Pfad.“ – freier: „Felsig ist der Pfad der Tugend.“
Devise der zentralfranzösischen Stadt Tulle, die vor allem von Alpinisten und Gebirgsjägern übernommen wurde, die virtus im engeren Sinne als Tapferkeit deuten.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Sutor, ne ultra crepidam.
„Schuster, nicht über den Schuh hinaus!“ – „Schuster, bleib bei deinen Leisten!“
Der Maler Apelles soll seine Gemälde so aufgestellt haben, dass er die Bemerkungen der Betrachter anhören konnte. Ein Schuster bemängelte das Fehlen einer Öse an einem gemalten Schuh, woraufhin Apelles diese ergänzte. Daraufhin kritisierte der Schuster auch noch das Bein, was Apelles mit diesem Ausruf quittierte.
Auch als „Ne sutor ultra crepidam“ überliefert, stammt aber aus der Naturalis historia (Kapitel 35,85) von Plinius dem Älteren, wo es mit etwas anderem Vokabular heißt: „Ne sutor supra crepidam“ („Schuster, nicht oberhalb des Schuhs“).<ref>Plinius maior, Naturalis historia, liber XXXV, 85 – vergleiche {{#if:cpliniisecundin00secugoog