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Liste lateinischer Phrasen/V

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vade

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vade ad formicam, o piger, et considera vias eius et disce sapientiam!
„Geh zur Ameise, du Faulpelz, und betrachte ihre Wege und lerne Weisheit!“ – Zitat aus dem alttestamentlichen Buch der Sprichwörter (Sprüche 6,6 [VULEU]).
Datei:Vademecum des Mechanikers.jpg
Vademecum von 1874 mit handschriftlicher Anmerkung „Auf Deutsch! (Geh’ mit mir.)“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vade mecum.
„Geh’ mit mir!“
Vademecum ist eine Bezeichnung für ein Lehrbuch, Ratgeber oder Leitfaden.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vade retro!
„Geh zurück!“, „Fort!“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vade retro, Satana!
„Weiche, Satan!“ oder „Zurück, Luzifer!“ – Eine imprekative Formel des römisch-katholischen Exorzismus.
Biblische Vorbilder sind die Versuchungsgeschichte Jesu im Evangelium nach Matthäus (4,10 [VULEU]) mit dem Befehl Jesu „Vade, Satanas!“ („Fort, Satan!“), worauf der Teufel von ihm abließ, und die Rüge Jesu gegenüber Petrus im Evangelium nach Markus (8,33 [VULEU]): „Vade retro me, Satana.“ („Geh weg von mir, Satan!“)

Vae

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vae soli.
„Wehe dem Einzelnen!“
Zitat aus dem alttestamentlichen Buch Ecclesiastes 4,10 (VULEU), wo es über die „Sinnlosigkeit des Lebens durch Unterdrückung, Eifersucht und Einsamkeit“ heißt (4,9f. [EUVUL]): „Zwei sind besser daran als einer, weil sie eine gute Belohnung für ihre Mühe haben; denn wenn sie fallen, so richtet der eine seinen Genossen auf. Wehe aber dem einzelnen, welcher fällt, ohne dass ein zweiter da ist, um ihn aufzurichten!“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vae victis!
„Wehe den Besiegten!“
Diese Drohung sprach laut Livius, Ab urbe condita, 5,48,8f., der keltische Fürst Brennus aus, der 390 v. Chr. Rom eroberte, als er zusätzlich zu den vereinbarten tausend Pfund Gold auch noch sein Schwert auf die Waage mit den Gegengewichten legte.
Siehe auch Additus ab insolente Gallo ponderi gladius.

Vanitas

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vanitas vanitatum, omnia vanitas
„Eitelkeit der Eitelkeiten, alles ist Eitelkeit“ – Zitat aus dem alttestamentlichen Buch Kohelet 1,2 (VULEU).

Vapula

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vapula Papyria
„Papyrische Prügel“
So nennt Erasmus von Rotterdam eine vergebliche Züchtigung. Der Ausdruck geht zurück auf eine von Aulus Gellius über Lucius Papirius Praetextatus berichtete Anekdote.

Vare

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vare, redde legiones meas!
„Varus, gib mir meine Legionen zurück!“
Siehe Quinctili Vare, redde legiones!

Varia

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Varia lectio
„unterschiedliche Lesart

Variatio

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Variatio delectat.
„Abwechslung erfreut.“
Die Rhetorica ad Herennium empfiehlt dem Redner, eine immer gleiche Lautstärke zu vermeiden:<ref>De ratione dicendi ad C. Herennium III,22,3 (online, intratext.com).</ref> „Auditorem quidem varietas maxime delectat.“ („Dem Zuhörer jedenfalls macht Abwechslung größtes Vergnügen.“)

Varium

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Varium et mutabile semper femina.
„Etwas Unbeständiges und immer Veränderliches ist die Frau.“ – Vergil, Aeneis 4,569f.

Vasa

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vasa vacua maxime sonant.
„Leere Gefäße tönen am lautesten.“

Vaticinium

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vaticinium ex eventu
„Prophezeiung aus dem Ereignis“
Scheinbar in Erfüllung gegangene Prophezeiung, die in Wahrheit aber erst nach dem darin „prophezeiten“ Ereignis ausgesprochen oder konstruiert wurde.

Veni

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Veni, creator spiritus.
„Komm, Schöpfer Geist!“
Pfingsthymnus, mit dem die gläubige Gemeinde den heiligen Geist um Beistand bittet.
Datei:Triunphus Caesaris plate 9 - Andreani.jpg
Triumphzug Cäsars, auf der Standarte: „VENI VIDI VICI“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Veni, vidi, vici.
„Ich kam, ich sah, ich siegte.“
Text einer Nachricht, die Julius Caesar an den Römischen Senat schickte, um seinen Blitzsieg über König Pharnakes von Pontus in der Schlacht bei Zela, 47 v. Chr., zu melden. Dieser konzise Ausspruch ist in den Caesar-Biografien Suetons (Divus Iulius 37) und Plutarchs (Caesar 50,2) auf Griechisch überliefert: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Venia/Veniam

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Venia legendi
„Erlaubnis zu lesen“
Gemeint ist damit das in der Regel an eine Professur oder Privatdozentur geknüpfte Recht, an Hochschulen Vorlesungen zu halten.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Venia sit dicto.
„Nachsicht sei dem Wort!“ – Plinius der Jüngere, Epistulae 5,6,46.
Frei: „Mit Verlaub“.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Veniam petimusque damusque vicissim.
„Nachsicht erbitten und schenken wir einander.“ – Horaz, De arte poetica 11.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Venire/Venite

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Venire contra factum proprium
„Zuwiderhandlung gegen das eigene frühere Verhalten“
Bezeichnet im deutschen Schuldrecht einen bestimmten Fall des Verstoßes gegen den Grundsatz von Treu und Glauben.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Venite, adoremus.
„Kommt, lasset uns anbeten!“ – Aus Psalm 95,6 (LUT), in der Vulgata 94,6 (VUL).
Teil des Invitatoriums zum täglichen Stundengebet sowie Refrain des Weihnachtsliedes Adeste fideles („Nun freut euch, ihr Christen“ beziehungsweise „Herbei, oh ihr Gläubigen“):
„Venite adoremus, venite adoremus, Venite adoremus Dominum!“ („O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den Herrn.“)
Diese Gebetsaufforderung parodiert im Roman Gargantua und Pantagruel von Rabelais (1,41) ein Mönch in fehlerhaftem Latein: „Venite apotemus!“ („Kommt, lasset uns trinken!“)

Ver

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Ver, autumnus, hiems, aestas dominantur in anno.
„Frühling, Herbst, Winter, Sommer herrschen im Jahr.“ – Hexameter aus dem „Regimen sanitatis Salernitanum“ („medizinisches Lehrgedicht der Hohen Schule zu Salerno“) aus dem 13. Jahrhundert.<ref>Gundolf Keil: ‚Regimen sanitatis Salernitanum‘. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1224f.</ref>
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Ver sacrum
„heiliger Frühling“
Nach Hungerwintern gelobten die Römer die im darauffolgenden Frühjahr Geborenen den Göttern zu opfern. Die Tiere wurden getötet, die jungen Männer mussten beim Erreichen des Erwachsenenalters auswandern.

Vera

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„der wahre Grund (von)“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vera fides rara est.
„Wahre Treue ist selten.“
Geht vermutlich auf Phaedrus, Fabulae 3,9 (Socrates ad amicos – „Sokrates über Freunde“), zurück, wo es in der vorangestellten moralischen Sentenz heißt: „rara est fides“ („selten ist die Treue“).
Dazu existiert die küchenlateinische Übersetzung (eine Stilblüte) „Vera ist selten treu.“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vera redit facies, assimulata perit.
„Das wahre Gesicht zeigt sich wieder, das vorgespielte verschwindet.“ – Petronius, Satyricon 80,9,8.
Dieser Pentameter ist das Ende eines kurzen Gedichts über die Falschheit von Freunden, die man nur hat, solange das Glück anhält („cum fortuna manet“); im Unglück zeigen sie ihren wahren Charakter, so wie die Schauspieler am Ende des Stücks ihre Masken ablegen.

Verba

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Verba docent, exempla trahunt.
„Worte lehren, Beispiele ziehen.“
Deutsche Variante: „Ein Beispiel ersetzt tausend Worte.“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Verba ita sunt intelligenda, ut res magis valeat quam pereat.
„Die Worte sind so zu verstehen, dass ihr Sinn deutlicher wird und nicht verdunkelt wird.“ – Juristenlatein.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Verba valent sicut numi.
„Wörter haben ihre Geltung wie Münzen.“<ref>Friedrich Gedike: ‚Verba valent sicut numi‘; oder von der Wortmünze. In: Berlinische Monatsschrift 13 (1789), S. 253–273 (Digitalisat, Universitätsbibliothek Bielefeld).</ref>
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Verba volant, scripta manent.
„Gesprochenes vergeht, Geschriebenes bleibt.“

Verbatim

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Verbatim et literatim
Verbatim et litteratim
„Wörtlich und buchstäblich“ – „Wort für Wort und Buchstabe für Buchstabe.“
Die Schreibweise mit Doppel-T ist die ältere (vergleiche litterae).

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Verbi/Verbis

Datei:Leonhard Christoph Rühl Widmungsunterschrift.jpg
Selbstbezeichnung des lutherischen Predigers und Konrektors in Aschersleben Leonhard Christoph Rühl als V[erbi] D[ivini] M[inister] (1726)
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Verbi divini minister
„Diener am Wort Gottes“
Alte Bezeichnung für protestantische Prediger; offizielle Bezeichnung eines ordinierten Theologen der evangelisch-reformierten Landeskirchen der Schweiz, früher in allen reformatorischen Kirchen gebräuchlich; abgekürzt V.D.M.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Verbis castigare
„mit Worten züchtigen“ – Zitat aus den Schriften des römischen Redners Cicero
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Verbis parvam rem magnam facere
„mit Worten eine kleine Sache zu einer großen machen“ – nach Cicero, Pro M. Caelio 36.
Livius schrieb in Ab urbe condita 41,24,17: „Quid rem parvam et apertam magnam et suspectam facimus?“ („Warum machen wir aus einer geringfügigen und offenkundigen Angelegenheit eine große und zweideutige?“)
Derartige Formulierungen sind nicht selten, sie beziehen sich auf die von den Sophisten versprochene Leistung der Rhetorik, die schwächere Position zur stärkeren zu machen.

Verbum

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Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Verbum Domini manet in aeternum.
„Das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit.“ – Nach Jesaja 40,8 (VULEU) und Erster Petrusbrief 1,25 (VULEU).
Das Bibelwort wurde, vor allem durch Friedrich den Weisen (vergleiche Schautaler Friedrichs des Weisen von 1522) und den Schmalkaldischen Bund zu einer Devise der Reformation.<ref>inschriften.net</ref>
Variante: „Verbum Dei manet in aeternum.“ („Das Wort Gottes bleibt in Ewigkeit.“)
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Verbum hoc ‚si quis‘ tam masculos quam feminas complectitur.
„Der Ausdruck ‚wenn jemand‘ umfasst ebenso männliche wie weibliche Personen.“ – Digesta 50.16.1.
Mit diesem in den Digesten enthaltenen Satz<ref>Digesta, Liber L. In: thelatinlibrary.com, abgerufen am 29. April 2013.</ref> gab Ulpian (in seinem Werk Ad edictum) einen Rat zur Auslegung römischer Gesetzestexte.<ref>Hildegard Cancik-Lindemaier: Der Diskurs Religion im Senatsbeschluß über die Bacchanalia von 186 v. Chr. und bei Livius (B. XXXIX) [1996]. In: Hildegard Cancik-Lindemaier: Von Atheismus bis Zensur. Römische Lektüren in kulturwissenschaftlicher Absicht. Würzburg 2006, S. 33–49, hier S. 39. Demnach umfassten unbestimmte Personalpronomen wie ‚niemand‘ oder ‚jemand‘ in der römischen Rechtssprache ausdrücklich beide Geschlechter. Bestimmungen, die sich an beide Geschlechter richteten, benutzten dementsprechend unbestimmte Personalpronomen oder nannten ausdrücklich beide Geschlechter.</ref> Der 16. Abschnitt des 50. Buches der Digesten ist überschrieben mit De verborum significatione. („Von der Bedeutung der Wörter.“) Ulpian antwortete mit dem Satz auf ein Rechtsverständnis, das Frauen nicht automatisch einschloss.<ref>Nikolaus Benke: Gender and the Roman Law of Obligations. In: Thomas A. J. McGinn (Hrsg.): Obligations in Roman Law: Past, Present, and Future. Ann Arbor 2012, S. 215–246, hier S. 224.</ref> Im Deutschen wird Ulpians Satz heute in bildungssprachlichen Zusammenhängen zitiert, um zu betonen, dass in einem Text bei grammatisch maskulinen Formulierungen Männer und Frauen gleichermaßen gemeint seien.<ref>Beispiel: Selbstkontrolle der Wissenschaft und wissenschaftliches Fehlverhalten. Resolution des 50. Hochschulverbandstages 2000. Deutscher Hochschulverband, abgerufen am 21. März 2022.</ref>
Siehe auch Hominis appellatione tam feminam quam masculum contineri non dubitatur.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Verbum sat sapienti.
„Dem Weisen genügt ein Wort.“ – Nach Terenz, Phormio 541.
Bei Terenz heißt es abweichend „Ah dictum sapienti sat est.“ („Ah, das Gesagte ist für einen Weisen genug.“)<ref>Siehe Publius Terentius Afer, Phormio, Actus III (lateinische Wikisource).</ref><ref>Freie Übersetzung: „Oh, g’nug gesagt für einen klugen Kopf!“ In: Des Publius Terentius Lustspiele. Deutsch von Johannes Herbst. Band 4: Phormio. S. 52 (Digitalisat – Internet Archive).</ref> Die Ironie bei Terenz ist, dass hier der Sklave Geta, eine Hauptfigur der Komödie, gemeint ist.

Veritas

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„Die Gottes-Wahrheit siegt“ – siehe unten Veritas vincit.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Veritas odium parit.
„Wahrheit erzeugt Hass.“ – Sprichwort.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Veritas temporis filia
„Wahrheit, die Tochter der Zeit“
Wahlspruch von Maria I., von 1553 bis 1558 Königin von England, Irland und Frankreich.
Dieses Zitat geht auf den römischen Schriftsteller Aulus Gellius zurück (Noctes Atticae 12,11,7):<ref>Gellius: Noctes Atticae, Liber XII (lateinisch).</ref> „Alius quidam veterum poetarum, cuius nomen mihi nunc memoriae non est, Veritatem Temporis filiam esse dixit.“ („Ein anderer alter Dichter, dessen Name mir gerade nicht einfällt, sagte, die Wahrheit sei eine Tochter der Zeit.“)
Im lateinischen Text wird es in der Bedeutung von „Am Ende kommt die Wahrheit ans Licht“ gebraucht, heute jedoch oft im Sinn einer Relativierung aller Wahrheiten im Lauf der Geschichte verstanden.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Veritas vincit
„Die Wahrheit siegt“ – Wahlspruch Tschechiens (tschechisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
Der Spruch geht zurück auf 3. Esdras, ein biblisches Apokryph (3 Esdras 3,12), wo es heißt: „Super omnia autem vincit veritas“<ref>Liber Ezrae III 3,12 - Biblia Sacra Vulgata (lateinisch), Deutsche Bibelgesellschaft.</ref> („Über alles aber siegt die Wahrheit“). Er wurde zitiert von Jan Hus im Brief an Johann von Rabstein aus dem Jahre 1413, in dem er schreibt: „Super omnia vincit veritas“ („Über alles siegt die Wahrheit“).

Versus

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„gegen“ – „im Vergleich zu“
Die Abkürzung wird im Englischen bei Sportveranstaltungen und Gerichtsverfahren verwendet sowie in akademischen Abhandlungen zur Gegenüberstellung einander widersprechender Thesen.

Verum

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„Wahrheit als Prüfstein gegen sich selbst und gegen die Unwahrheit“ – Zitat aus den Schriften des Philosophen Baruch Spinoza.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Verum gaudium res severa est.
„Die wahre Freude ist eine ernsthafte Sache.“ – Seneca, Epistulae morales 23,4.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vestigia/Vestigium

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vestigia premo maiorum.
„Ich drücke die Spuren der Vorfahren.“ – Ich trete in die Fußstapfen der Vorfahren.
Datei:Le Lion Malade et le Renard.jpg
Vestigia terrent: Der kranke Löwe
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vestigia terrent.
„Die Spuren schrecken (mich) ab.“ – Horaz, Epistulae 1,1,74.
Horaz bezog sich auf eine Fabel Äsops, in der sich der Fuchs weigert, sich in die Höhle des kranken Löwen zu wagen, da er Spuren anderer Tiere sieht, die hineingehen, aber keine Spur, die herausführt.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vestigium Dei
„Spur Gottes“
Begriff aus der Theologie, der die sinnliche Welt als die von Gott geschaffene Welt bezeichnet. Der Mensch hingegen ist das Abbild Gottes (Imago Dei).

Vi

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„Durch die Kraft des Wahren habe ich als Lebender das Universum besiegt.“

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Via/Vias

Via
„Weg, Straße“ (Substantiv), „über“ (Präposition)
Im Deutschen im ersten Sinne als Substantiv nur in Eigennamen zu finden, sonst nur im letzteren Sinne zur Bezeichnung einer Zwischenstation gebraucht, beispielsweise: „Von A-Dorf nach E-Stadt via G-Heim“ oder „Die Information aus dem Werk von Anton ist mir via Bertas Text zur Kenntnis gelangt.“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Via hostibus, qua fugiant, munienda.
„Man muss den Feinden einen Fluchtweg bereitstellen.“ – Vegetius, Epitome rei militaris 3,21,3.
Diesen Rat gibt Vegetius, damit man die Feinde nicht zwingt, mit Todesmut um ihr Leben zu kämpfen, wenn sie sich in einer ausweglosen Situation sehen. Er zitiert dies als Ausspruch eines der römischen Feldherrn namens Scipio.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Via media
„Mittelweg“
Die Vorstellung, dass dieser zu wählen ist, geht zurück auf die ethische Maxime der Antike, dass das Extreme schädlich, das ausgeglichene Mittlere dagegen richtig und bekömmlich ist. Vergleiche Virtus est medium vitiorum et utrimque reductum!
So galt auch die Church of England als „via media“ zwischen den Fehlern der Kirche von Rom und den Extremen des Protestantismus.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Via trita est tutissima.
„Der ausgetretene Weg ist am sichersten.“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vias tuas doce me domine.
„Herr, lehre mich deine Wege!“

Viator

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Viator, vale.
„Wanderer, lebe wohl!“

Vicarius

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vicarius Iesu Christi
„Stellvertreter Jesu Christi“ – ein Titel des Papstes

Vice

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„mit vertauschten Plätzen“ – Sinn: „in umgekehrter Ordnung“, „umgekehrt“, „spiegelbildlich“, „wechselseitig“
Datei:Invictis victi victuri.JPG
Invictis victi victuri

Victi

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Victi vicimus.
„Besiegt siegen wir.“ – Plautus, Casina 2,8,74.
Davon ausgehend lautet die Inschrift am Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs des Bamberger Franz-Ludwig-Gymnasiums: „Invictis victi victuri.“ („Den Unbesiegten: Die Besiegten werden siegen.“)

Victoria

Datei:Victoria College Jersey motto.jpg
Motto des Victoria College in Jersey: „Victoria amat curam.“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Victoria amat curam.
„Victoria liebt den Fleiß“ oder „Die Siegesgöttin liebt den Fleiß (und belohnt ihn)“. – Nach Catull, Carmina 62,16: „amat victoria curam“ („Der Sieg liebt die Vorbereitung“).
Motto des Victoria College in Jersey, dessen Gründung auf den Besuch der Königin Victoria in Jersey im Jahr 1846 zurückgeht und dessen Grundsteinlegung am 24. Mai 1850, dem Geburtstag der Königin, vorgenommen wurde.
Subjekt dieses Satzes kann ebenso die Siegesgöttin Victoria sein wie Königin Victoria oder das College selbst.

Victrix

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Victrix causa diis placuit, sed victa Catoni.
„Die siegreiche Sache gefiel den Göttern, aber die besiegte (sc. Sache) dem Cato.“ – Lukan, Pharsalia 1,128.
Der jüngere Cato, Marcus Porcius Cato, war der Urenkel Catos des Älteren und entschiedener Gegner der Populares wie Julius Caesar. Er war auch Gegner des Pompeius und seine Pflichtauffassung wurde als übermäßig korrekt angesehen. Als Caesar den Rubikon überschritt, stellte sich Cato aus Sorge um die Republik auf die Seite des Pompeius.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vide/Videant/Video

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vide cui fidas
„Schau, wem du vertraust!“
Siehe auch Fide, sed cui, vide („Trau, schau, wem.“).
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vide infra (v. i.)
„siehe unten“ – in Texten
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vide supra (v. s.)
„siehe oben“ – in Texten
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Videant consules.
„Die Konsuln mögen darauf sehen.“
Gemeint ist: Vorsorge treffen. Anfang der Formel des Senatus consultum ultimum, mit der formellen Ermächtigung des römischen Senats für die beiden Konsuln, in einer Notlage Maßnahmen zur Rettung des Staates zu treffen: „Videant consules, ne quid detrimenti capiat res publica.“ („Die Konsuln mögen zusehen, dass der Staat keinen Schaden erleide.“) Damit bekamen die Konsuln diktatorische Vollmacht. Zitiert nach Cicero.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Video et taceo
„Ich sehe und schweige“
Wahlspruch von Elisabeth I., von 1558 bis 1603 Königin von England, Irland und Frankreich.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Video meliora proboque, deteriora sequor
„Ich sehe das Bessere und heiße es gut, dem Schlechteren folge ich.“ – Ovid, Metamorphosen 7,20f.
Ovid beschreibt hier das Problem der Willensschwäche.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Videre/Vides/Viditque

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Videre licet (videlicet, viz.)
„man kann sehen“ – „nämlich“
Gebraucht, um Erläuterungen, Beispiele oder Belege anzuführen.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Videre nostra mala non possumus, alii simul delinquunt, censores sumus.
„Unsere Fehler können wir nicht sehen, aber gleichzeitig sind wir, wenn andere Fehler machen, Richter.“ – Phaedrus, Fabulae 4,10 („De vitiis hominum“ – „Über die Laster der Menschen“).
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vides horam et nescis horam.
„Du siehst die Stunde und kennst die (letzte) Stunde nicht.“ – Spruch auf Sonnenuhren.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Viditque Deus cuncta quae fecit et erant valde bona.
„Und Gott sah alles, was er geschaffen hatte; und es war sehr gut.“ – Zitat aus der Schöpfungsgeschichte im 1. Buch Mose (1,31 VULEU).

Vigilia

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vigilia pretium libertatis.
„Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit.“ – Motto der Supreme Headquarters Allied Powers Europe (SHAPE).

Vim

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vim vi repellere licet.
„Gewalt darf mit Gewalt abgewehrt werden.“ – Lateinischer Rechtsgrundsatz aus den Digesten 43,16,1.
Es handelt sich dabei um die römische Formulierung des Notwehrrechts.

Vincere

Datei:Blason deMontalais.svg
Vincere aut mori – Wappen der Familie Montalais
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vincere, aut mori
„Siegen oder sterben“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vincere scis, Hannibal, victoria uti nescis.
„Du weißt zu siegen, Hannibal, den Sieg zu nützen weißt du nicht.“ – Livius, Ab urbe condita 22,51,2.
Hannibal unternahm trotz seiner militärischen Erfolge keinen Marsch gegen die Stadt Rom. In der Geschichtsschreibung wurde ihm dies als strategischer Fehler angelastet. So wurde dem karthagischen Reitergeneral Maharbal in den Mund gelegt: „Du verstehst zu siegen, Hannibal. Den Sieg zu nutzen aber verstehst Du nicht!“ Hannibals Zielsetzung war allerdings nicht die Eroberung Roms, sondern die Vernichtung seines Bundesgenossensystems. Für eine erfolgreiche Belagerung fehlten ihm aber auch die Ressourcen.
Siehe auch: Hannibal ante portas.

Vinum

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„Ein guter Wein ist ein Geschenk der Götter.“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vinum bonum laetificat cor hominum.
„Ein guter Wein erfreut der Menschen Herz.“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vinum et musica laetificant cor.
„Wein und Musik erfreuen das Herz.“ – Aus Jesus Sirach 40,20 (VULEU).
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vinum Lac Senum.
„Der Wein ist die Milch der Greise.“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vinum Vita est.
„Wein ist Leben.“

Viribus

Datei:Coat of Arms of Emperor Franz Joseph I.svg
Wappen Kaiser Franz Josephs mit dem Wappenspruch Viribus Unitis
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Viribus unitis
„Mit vereinten Kräften“
Wahlspruch Kaiser Franz Josephs I. (unter anderem erschien 1898 „Das Buch vom Kaiser“ anlässlich seines 50-jährigen Regierungsjubiläums unter diesem Namen); zugleich Name des österreich-ungarischen Kriegsschiffes aus dem Ersten Weltkrieg, der Viribus Unitis.

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Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Virtus contemnit mortem!
„Die Tugend verachtet den Tod!“ – Wahlspruch des Corps Masovia Königsberg zu Potsdam.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Virtus est medium vitiorum et utrimque reductum.
„Tugend ist die Mitte zwischen den Fehlern und von beiden Extremen gleich weit entfernt.“ – Horaz, Epistulae 1,18,9.
Ausdruck der via media.
Datei:Coat of Arms of the Duke of Westminster.svg
Wappen des Duke of Westminster mit Motto Virtus non stemma
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Virtus non stemma.
„Tüchtigkeit,<ref>Übliche Übersetzung Tugend ist zu farblos. Tapferkeit oder Mannhaftigkeit passen nicht so sehr zum Kontext, auch Mut wäre angemessen. Vergleiche zu möglichen Übersetzungen Vorlage:Georges-1913-Latein</ref> nicht Abstammung.“ – Wahlspruch des Duke of Westminster.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Virtus unita fortior
„Vereint ist die Tapferkeit stärker“ – Wahlspruch des Fürstentums Andorra.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Virtutem incolumem odimus.
„Vollkommene Tugend hassen wir.“ – Horaz Carmina 3,24,31.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Virtutes paganorum splendida vitia.
„Die Tugenden der Heiden sind glänzende Laster.“ – Zitat aus den Werken des Kirchenlehrers Augustinus.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Virtuti/Virtutum

Datei:Virtuti Militari.jpg
Orden Virtuti Militari
Datei:Military Order of Max Joseph grand cross star (Bavaria) - Tallinn Museum of Orders.jpg
Virtuti pro patria: Militär-Max-Joseph-Orden
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„Für Tugend und Treue“ – Hessischer Hausorden vom Goldenen Löwen.
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„Für Tugend und Verdienst“ – Vatikanischer Orden des Papstes Pius IX.
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„Für Soldatentugend“
Nach der Schlacht von Zieleńce am 18. Juni 1792 als Verdienstorden für besondere Tapferkeit auf dem Schlachtfeld von König Stanislaus II. August Poniatowski begründet. Ältester Militärorden Europas.
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„Alles gehorcht der Tüchtigkeit“ – Sallust, De coniuratione Catilinae 2.
Wahlspruch der Akademischen Verbindung Cheruskia zu Tübingen im CV und deren Tochterverbindung Akademische Verbindung Ravenspurgia zu Ravensburg.
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„Der Tapferkeit für das Vaterland“ – Motto des bayerischen Militär-Max-Joseph-Ordens
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„Dem Verdienste stets (seine) Krone“ – Wahlspruch vieler Corps
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„Aller Tugenden Lohn liegt in ihnen selbst.“ – Seneca, Epistulae morales 81,19.

Vis

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vis absoluta
„absolute Gewalt“
Bezeichnet dabei die willensbrechende Gewalt, bei der dem Opfer die freie Willensbetätigung oder Willensbildung absolut unmöglich gemacht wird.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vis compulsiva
„willensbeugende Gewalt“
Das Opfer wird nicht direkt durch Gewaltanwendung von einem Verhalten abgehalten, sondern durch ein Verhalten des Täters beeinflusst.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vis cui resisti non potest
„Gewalt, gegen die man keinen Widerstand leisten kann“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vis legibus inimica.
„Gewalt ist ein Feind der Gesetze.“
Römische Rechtsmaxime, sinngemäß wie Contra vim non valet ius.
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„Kraft des Gesetzes“
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höhere Gewalt
Ein von außen kommendes, außergewöhnliches und unvorhersehbares Ereignis.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vis vitalis
Lebenskraft
Gesundheits- und Krankheitskonzeption von Christoph Wilhelm Hufeland Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts.

Visio

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Visio Dei
„Gotteserscheinung“
In der Theologie spricht man über „Erleuchtung“.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vita/Vitam

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vita activa
„aktives Leben“
Bezeichnung für ein vom politischen und praktischem Engagement geprägtem Leben (Gegensatz „vita contemplativa“).
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vita ante acta
„das vorher gelebte Leben“ – „Vorleben, früheres Leben, früherer Lebenswandel“
Im Rechtsgebrauch manchmal irrtümlich übersetzt als „Leben vor den Akten“ oder „Leben vor der Tat“.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vita brevis, ars longa.
„Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang.“
Dieses Zitat stammt ursprünglich in der Form {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) von dem griechischen Arzt Hippokrates und wurde vom römischen Dichter Seneca ins Lateinische übersetzt.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vita contemplativa
„beschauliches Leben“
Bezeichnung für ein Leben, das von kontemplativer Schau geprägt ist (Gegensatz zu „vita activa“).
Datei:Vita mutatur.jpg
Vita mutatur non tollitur – Grabinschrift in Bamberg
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vita mutatur, non tollitur.
„Das Leben wird [im Tod] nur gewandelt, nicht genommen“ – Präfation der Totenmesse.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vita somnium breve.
„Das Leben ist ein kurzer Traum.“
Der Satz geht zurück auf Pindars 8. „Pythische Ode“. Dort heißt es auf Griechisch „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)(„Eines Schattens Traum ist der Mensch“).
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vitam impendere vero.
„Sein Leben der Wahrheit weihen.“ – Juvenal, Saturae 4,91.
Motto von Jean-Jacques Rousseau.<ref> Zitat (Endnote 1, S. 390): “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)”</ref>
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vitam regit fortuna, non sapientia.
„Das Schicksal bestimmt das Leben, nicht die Weisheit.“ – Cicero, Tusculanae disputationes 5,25.
Mit diesen Worten übersetzt Cicero einen Satz aus Theophrasts Schrift Kallisthenes oder Über die Trauer.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vitia/Vitiis/Vitium

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vitia, quae ex ipsa re oriuntur
„Mängel, die in der Sache selbst auftreten“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vitiis nemo sine nascitur.
„Ohne Fehler wird niemand geboren.“ – Horaz, Sermones 1,3,68.
Der Satz lautet dort vollständig und mit Fortführung:
„Nam vitiis nemo sine nascitur. Optimus ille est, qui minimis urgetur.“
(„Denn ohne Fehler wird niemand geboren. Der Beste ist der, auf dem die geringsten lasten.“)
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vitium fuit, nunc mos est assentatio.
„Schmeichelei war ein Laster, jetzt ist es eine Sitte.“ – Publilius Syrus, Sententiae.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vivant/Vivat/Vivere

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vivant sequentes.
„Die Nachfolgenden mögen leben!“ – „Ein Hoch auf all die, die dem Beispiel folgen!“
Leitspruch der Bundesfinanzakademie.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vivat
„Möge er/sie/es leben!“ – „Er/Sie/Es lebe [hoch]!“
Gegenstück zu „Pereat“ („Er gehe unter!“).
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vivat, crescat, floreat!
„Möge es leben, wachsen und erblühen!“ – Leitspruch von Studentenverbindungen.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vivere militare est.
„Leben bedeutet Kämpfen.“ – Seneca, Epistulae morales 96,5.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vivere naturae convenienter oportet.
„Man muss im Einklang mit der Natur leben.“
Grundsatz der Stoa, hier nach Horaz, Epistulae 1,10,12.

Vivos

Datei:Doch der Segen kommt von oben Ludwig Richter.jpg
Motto von Schillers Lied von der Glocke: Vivos voco, mortuos plango, fulgura frango (Illustration von Ludwig Richter).
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vivos voco, mortuos plango, fulgura frango.
„Lebende rufe ich, Tote beklage ich, Blitze breche ich.“ oder „Die Lebenden rufe ich. Die Toten beklage ich. Die Blitze breche ich.“ – Inschrift auf Glocken.
Gemeint ist die normale Funktion der Kirchenglocke, nämlich zu Gottesdiensten zu rufen, sowie die Verwendung als Sterbeglocke und als Sturmglocke.
Soweit bekannt, erstmals nachgewiesen auf der 1482 gegossenen Marienglocke der Kirche St. Lambertus in Hoetmar,<ref>Süßer die Glocken nie klingen. 25. Dezember 2022, abgerufen am 15. Mai 2025 (Zitat: „In gebrochener Schriftart verrät die lateinische Inschrift, dass sie 1482 gegossen wurde. […] Die Verstorbenen beklage ich, die Lebenden rufe ich. Blitze breche ich. […] Im Jahre des Herrn 1482.“).</ref> auch eine nur wenige Jahre später (1486) gegossene Glocke im Kloster Allerheiligen trägt diese Inschrift.
1799 übernahm Friedrich Schiller die Wendung als Motto für Das Lied von der Glocke.

Vocatus

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vocatus atque non vocatus deus aderit.
„Gerufen oder nicht gerufen, Gott wird da sein.“
In der lateinischen Fassung auf die Adagia des Erasmus von Rotterdam zurückgehendes Sprichwort.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Volens/Volentem/Volenti/Volo

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Volens nolens
„wollend (oder) nicht wollend“ – wohl oder übel
In dieser Form ist die Wendung aus der Antike nicht bekannt. Dort findet man stattdessen den Satz (zum Beispiel bei Cicero, De natura deorum 1,17): „velim nolim“ („Ich mag wollen oder nicht“). Aus solchen Formulierungen entstand das später gebräuchliche „volens nolens“ oder das häufigere „Nolens volens“.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Volentem ducunt fata, nolentem trahunt.
„Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen zerrt es mit sich.“
Ein zerstörter Vers (jambischer Trimeter), der auf Seneca, Epistulae morales 107,11, zurückgeht, wo er, korrekt im Versmaß, lautet: „Ducunt volentem fata, nolentem trahunt“.
Der Vers stammt entweder von Seneca selbst, der ja auch Tragödien verfasst hat, oder ist die lateinische Übersetzung aus einem Werk des Kleanthes (frg. phys. 527 Arnim).
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Volenti non fit iniuria
„Dem Einwilligenden geschieht kein Unrecht.“
Grundsatz, der besagt, dass die Einwilligung des Verletzten die Rechtswidrigkeit des verletzenden Verhaltens beseitigt.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Volo, non valeo.
„Ich will, kann aber nicht.“
Können hier im Sinn „vermögen, fähig sein“.

Votum

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Votum separatum
„eine unabhängige Stimme“ – eine unabhängige, in der Minderheit befindliche Stimme
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Votum solvit libens merito
„Er/sie löste das Gelübde gerne dankbar ein“.
Oft auf Weihinschriften zu finden, meist abgekürzt als V S L M.

Vox

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vox et praeterea nihil
„eine Stimme und weiter nichts“ – leeres Gerede
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vox humana
„menschliche Stimme“
Auch Name eines Orgelregisters.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vox populi vox Dei
„Die Stimme des Volkes ist die Stimme Gottes.“
Der Satz wird manchmal zur Rechtfertigung der Demokratie zitiert, oft aber auch als ironischer Kommentar auf den Ausgang von Wahlen.
„Vox populi vox Rindvieh“ – fälschlicherweise Franz Josef Strauß zugeschriebene Abänderung dieses Zitats.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vox clamantis in deserto
„die Stimme des Rufers in der Wüste“ – „unbeachtet“, „vergebens“
Aus Jesaja 40,3ff. (VULEU), zitiert von Johannes dem Täufer im Evangelium nach Markus 1,3 (VULEU). Im griechischen Originaltext der Septuaginta (LXX) heißt es {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Jesaja 40,3 LXX).
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vox sanguinis fratris tui clamat ad me de terra.
„Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde.“
Vorwurf Gottes an Kain nach der Ermordung seines Bruders Abel (Vorlage:Bibel/LinkLUT).

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vulgi/Vulgo

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vulgi opinio mutari vix potest.
„Die Meinung des Volkes lässt sich kaum verändern.“ – Cicero, Topica 73.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vulgo audio dici, diem adimere aegritudinem hominibus.
„Allgemein höre ich sagen, die Zeit nehme den Menschen die Betrübnis.“ – Terenz, Heautontimoroumenos 412f.
Entspricht inhaltlich dem deutschen Sprichwort „Zeit heilt alle Wunden“.

Vulnus

Datei:Arria and Caecina Paetus by Luca da Reggio (1645, TEFAF).PNG
Arria und Cacina Paetus, Gemälde von Luca Ferrari (1645)
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„Die Wunde, die ich (mir) zugefügt habe, schmerzt nicht.“ – Martial, Epigrammata 1,13,3f.
Aus der Beschreibung des Gatten-Selbstmordes von Arria der Älteren und Paetus durch den Dichter Martial. Diese Worte legte er Arria in den Mund, nachdem sie sich selbst den Dolch in die Eingeweide gestochen und ihn an ihren Mann weitergegeben hatte. Sie fügte hinzu: „Sed quod tu facies, hoc mihi, Paete, dolet.“ („Aber die du [dir] antun wirst, die schmerzt mich, Paetus.“)
Siehe auch: Paete, non dolet.

Einzelnachweise

<references />

ca:Locució llatina#V ro:Listă de locuțiuni în limba latină#V