Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vade ad formicam, o piger, et considera vias eius et disce sapientiam!
„Geh zur Ameise, du Faulpelz, und betrachte ihre Wege und lerne Weisheit!“ – Zitat aus dem alttestamentlichen Buch der Sprichwörter (Sprüche 6,6 [VUL, EU]).
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vade mecum.
„Geh’ mit mir!“
Vademecum ist eine Bezeichnung für ein Lehrbuch, Ratgeber oder Leitfaden.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vade retro!
„Geh zurück!“, „Fort!“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vade retro, Satana!
„Weiche, Satan!“ oder „Zurück, Luzifer!“ – Eine imprekative Formel des römisch-katholischen Exorzismus.
Biblische Vorbilder sind die Versuchungsgeschichte Jesu im Evangelium nach Matthäus (4,10 [VUL, EU]) mit dem Befehl Jesu „Vade, Satanas!“ („Fort, Satan!“), worauf der Teufel von ihm abließ, und die Rüge Jesu gegenüber Petrus im Evangelium nach Markus (8,33 [VUL, EU]): „Vade retro me, Satana.“ („Geh weg von mir, Satan!“)
Vae
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vae soli.
„Wehe dem Einzelnen!“
Zitat aus dem alttestamentlichen Buch Ecclesiastes 4,10 (VUL, EU), wo es über die „Sinnlosigkeit des Lebens durch Unterdrückung, Eifersucht und Einsamkeit“ heißt (4,9f. [EU, VUL]): „Zwei sind besser daran als einer, weil sie eine gute Belohnung für ihre Mühe haben; denn wenn sie fallen, so richtet der eine seinen Genossen auf. Wehe aber dem einzelnen, welcher fällt, ohne dass ein zweiter da ist, um ihn aufzurichten!“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vae victis!
„Wehe den Besiegten!“
Diese Drohung sprach laut Livius, Ab urbe condita, 5,48,8f., der keltische Fürst Brennus aus, der 390 v. Chr. Rom eroberte, als er zusätzlich zu den vereinbarten tausend Pfund Gold auch noch sein Schwert auf die Waage mit den Gegengewichten legte.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Variatio delectat.
„Abwechslung erfreut.“
Die Rhetorica ad Herennium empfiehlt dem Redner, eine immer gleiche Lautstärke zu vermeiden:<ref>De ratione dicendi ad C. Herennium III,22,3 (online, intratext.com).</ref> „Auditorem quidem varietas maxime delectat.“ („Dem Zuhörer jedenfalls macht Abwechslung größtes Vergnügen.“)
Varium
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Varium et mutabile semper femina.
„Etwas Unbeständiges und immer Veränderliches ist die Frau.“ – Vergil, Aeneis 4,569f.
Vasa
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vasa vacua maxime sonant.
„Leere Gefäße tönen am lautesten.“
Vaticinium
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vaticinium ex eventu
„Prophezeiung aus dem Ereignis“
Scheinbar in Erfüllung gegangene Prophezeiung, die in Wahrheit aber erst nach dem darin „prophezeiten“ Ereignis ausgesprochen oder konstruiert wurde.
Veni
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Veni, creator spiritus.
Teil des Invitatoriums zum täglichen Stundengebet sowie Refrain des Weihnachtsliedes Adeste fideles („Nun freut euch, ihr Christen“ beziehungsweise „Herbei, oh ihr Gläubigen“):
„Venite adoremus, venite adoremus, Venite adoremus Dominum!“ („O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den Herrn.“)
Diese Gebetsaufforderung parodiert im Roman Gargantua und Pantagruel von Rabelais (1,41) ein Mönch in fehlerhaftem Latein: „Venite apotemus!“ („Kommt, lasset uns trinken!“)
Ver
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Ver, autumnus, hiems, aestas dominantur in anno.
„Frühling, Herbst, Winter, Sommer herrschen im Jahr.“ – Hexameter aus dem „Regimen sanitatis Salernitanum“ („medizinisches Lehrgedicht der Hohen Schule zu Salerno“) aus dem 13. Jahrhundert.<ref>Gundolf Keil: ‚Regimen sanitatis Salernitanum‘. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1224f.</ref>
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Ver sacrum
„heiliger Frühling“
Nach Hungerwintern gelobten die Römer die im darauffolgenden Frühjahr Geborenen den Göttern zu opfern. Die Tiere wurden getötet, die jungen Männer mussten beim Erreichen des Erwachsenenalters auswandern.
Vera
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vera causa
„der wahre Grund (von)“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vera fides rara est.
„Wahre Treue ist selten.“
Geht vermutlich auf Phaedrus, Fabulae 3,9 (Socrates ad amicos – „Sokrates über Freunde“), zurück, wo es in der vorangestellten moralischen Sentenz heißt: „rara est fides“ („selten ist die Treue“).
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vera redit facies, assimulata perit.
„Das wahre Gesicht zeigt sich wieder, das vorgespielte verschwindet.“ – Petronius, Satyricon 80,9,8.
Dieser Pentameter ist das Ende eines kurzen Gedichts über die Falschheit von Freunden, die man nur hat, solange das Glück anhält („cum fortuna manet“); im Unglück zeigen sie ihren wahren Charakter, so wie die Schauspieler am Ende des Stücks ihre Masken ablegen.
Verba
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Verba docent, exempla trahunt.
„Worte lehren, Beispiele ziehen.“
Deutsche Variante: „Ein Beispiel ersetzt tausend Worte.“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Verba ita sunt intelligenda, ut res magis valeat quam pereat.
„Die Worte sind so zu verstehen, dass ihr Sinn deutlicher wird und nicht verdunkelt wird.“ – Juristenlatein.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Verba valent sicut numi.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Verbi divini minister
„Diener am Wort Gottes“
Alte Bezeichnung für protestantische Prediger; offizielle Bezeichnung eines ordinierten Theologen der evangelisch-reformierten Landeskirchen der Schweiz, früher in allen reformatorischen Kirchen gebräuchlich; abgekürzt V.D.M.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Verbis castigare
„mit Worten züchtigen“ – Zitat aus den Schriften des römischen Redners Cicero
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Verbis parvam rem magnam facere
„mit Worten eine kleine Sache zu einer großen machen“ – nach Cicero, Pro M. Caelio 36.
Livius schrieb in Ab urbe condita 41,24,17: „Quid rem parvam et apertam magnam et suspectam facimus?“ („Warum machen wir aus einer geringfügigen und offenkundigen Angelegenheit eine große und zweideutige?“)
Derartige Formulierungen sind nicht selten, sie beziehen sich auf die von den Sophisten versprochene Leistung der Rhetorik, die schwächere Position zur stärkeren zu machen.
Variante: „Verbum Dei manet in aeternum.“ („Das Wort Gottes bleibt in Ewigkeit.“)
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Verbum hoc ‚si quis‘ tam masculos quam feminas complectitur.
„Der Ausdruck ‚wenn jemand‘ umfasst ebenso männliche wie weibliche Personen.“ – Digesta 50.16.1.
Mit diesem in den Digesten enthaltenen Satz<ref>Digesta, Liber L. In: thelatinlibrary.com, abgerufen am 29. April 2013.</ref> gab Ulpian (in seinem Werk Ad edictum) einen Rat zur Auslegung römischer Gesetzestexte.<ref>Hildegard Cancik-Lindemaier: Der Diskurs Religion im Senatsbeschluß über die Bacchanalia von 186 v. Chr. und bei Livius (B. XXXIX) [1996]. In: Hildegard Cancik-Lindemaier: Von Atheismus bis Zensur. Römische Lektüren in kulturwissenschaftlicher Absicht. Würzburg 2006, S. 33–49, hier S. 39. Demnach umfassten unbestimmte Personalpronomen wie ‚niemand‘ oder ‚jemand‘ in der römischen Rechtssprache ausdrücklich beide Geschlechter. Bestimmungen, die sich an beide Geschlechter richteten, benutzten dementsprechend unbestimmte Personalpronomen oder nannten ausdrücklich beide Geschlechter.</ref> Der 16. Abschnitt des 50. Buches der Digesten ist überschrieben mit De verborum significatione. („Von der Bedeutung der Wörter.“) Ulpian antwortete mit dem Satz auf ein Rechtsverständnis, das Frauen nicht automatisch einschloss.<ref>Nikolaus Benke: Gender and the Roman Law of Obligations. In: Thomas A. J. McGinn (Hrsg.): Obligations in Roman Law: Past, Present, and Future. Ann Arbor 2012, S. 215–246, hier S. 224.</ref> Im Deutschen wird Ulpians Satz heute in bildungssprachlichen Zusammenhängen zitiert, um zu betonen, dass in einem Text bei grammatisch maskulinen Formulierungen Männer und Frauen gleichermaßen gemeint seien.<ref>Beispiel: Selbstkontrolle der Wissenschaft und wissenschaftliches Fehlverhalten. Resolution des 50. Hochschulverbandstages 2000. Deutscher Hochschulverband, abgerufen am 21. März 2022.</ref>
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Verbum sat sapienti.
„Dem Weisen genügt ein Wort.“ – Nach Terenz, Phormio 541.
Bei Terenz heißt es abweichend „Ah dictum sapienti sat est.“ („Ah, das Gesagte ist für einen Weisen genug.“)<ref>Siehe Publius Terentius Afer, Phormio, Actus III (lateinische Wikisource).</ref><ref>Freie Übersetzung: „Oh, g’nug gesagt für einen klugen Kopf!“ In: Des Publius Terentius Lustspiele. Deutsch von Johannes Herbst. Band 4: Phormio. S. 52 (Digitalisat – Internet Archive).</ref> Die Ironie bei Terenz ist, dass hier der Sklave Geta, eine Hauptfigur der Komödie, gemeint ist.
Veritas
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Veritas Dei vincit
Dieses Zitat geht auf den römischen Schriftsteller Aulus Gellius zurück (Noctes Atticae 12,11,7):<ref>Gellius: Noctes Atticae, Liber XII (lateinisch).</ref> „Alius quidam veterum poetarum, cuius nomen mihi nunc memoriae non est, Veritatem Temporis filiam esse dixit.“ („Ein anderer alter Dichter, dessen Name mir gerade nicht einfällt, sagte, die Wahrheit sei eine Tochter der Zeit.“) Im lateinischen Text wird es in der Bedeutung von „Am Ende kommt die Wahrheit ans Licht“ gebraucht, heute jedoch oft im Sinn einer Relativierung aller Wahrheiten im Lauf der Geschichte verstanden.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Veritas vincit
„Die Wahrheit siegt“ – Wahlspruch Tschechiens (tschechisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Versus (vs.)
„gegen“ – „im Vergleich zu“
Die Abkürzung wird im Englischen bei Sportveranstaltungen und Gerichtsverfahren verwendet sowie in akademischen Abhandlungen zur Gegenüberstellung einander widersprechender Thesen.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vestigia/Vestigium
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vestigia premo maiorum.
„Ich drücke die Spuren der Vorfahren.“ – Ich trete in die Fußstapfen der Vorfahren.Datei:Le Lion Malade et le Renard.jpgVestigia terrent: Der kranke Löwe
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vestigia terrent.
Horaz bezog sich auf eine Fabel Äsops, in der sich der Fuchs weigert, sich in die Höhle des kranken Löwen zu wagen, da er Spuren anderer Tiere sieht, die hineingehen, aber keine Spur, die herausführt.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vestigium Dei
„Spur Gottes“
Begriff aus der Theologie, der die sinnliche Welt als die von Gott geschaffene Welt bezeichnet. Der Mensch hingegen ist das Abbild Gottes (Imago Dei).
Im Deutschen im ersten Sinne als Substantiv nur in Eigennamen zu finden, sonst nur im letzteren Sinne zur Bezeichnung einer Zwischenstation gebraucht, beispielsweise: „Von A-Dorf nach E-Stadt via G-Heim“ oder „Die Information aus dem Werk von Anton ist mir via Bertas Text zur Kenntnis gelangt.“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Via hostibus, qua fugiant, munienda.
„Man muss den Feinden einen Fluchtweg bereitstellen.“ – Vegetius, Epitome rei militaris 3,21,3.
Diesen Rat gibt Vegetius, damit man die Feinde nicht zwingt, mit Todesmut um ihr Leben zu kämpfen, wenn sie sich in einer ausweglosen Situation sehen. Er zitiert dies als Ausspruch eines der römischen Feldherrn namens Scipio.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Via media
„Mittelweg“
Die Vorstellung, dass dieser zu wählen ist, geht zurück auf die ethische Maxime der Antike, dass das Extreme schädlich, das ausgeglichene Mittlere dagegen richtig und bekömmlich ist. Vergleiche Virtus est medium vitiorum et utrimque reductum!
Davon ausgehend lautet die Inschrift am Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs des Bamberger Franz-Ludwig-Gymnasiums: „Invictis victi victuri.“ („Den Unbesiegten: Die Besiegten werden siegen.“)
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Victoria amat curam.
„Victoria liebt den Fleiß“ oder „Die Siegesgöttin liebt den Fleiß (und belohnt ihn)“. – Nach Catull, Carmina 62,16: „amat victoria curam“ („Der Sieg liebt die Vorbereitung“).
Motto des Victoria College in Jersey, dessen Gründung auf den Besuch der Königin Victoria in Jersey im Jahr 1846 zurückgeht und dessen Grundsteinlegung am 24. Mai 1850, dem Geburtstag der Königin, vorgenommen wurde.
Subjekt dieses Satzes kann ebenso die Siegesgöttin Victoria sein wie Königin Victoria oder das College selbst.
„Die siegreiche Sache gefiel den Göttern, aber die besiegte (sc. Sache) dem Cato.“ – Lukan, Pharsalia 1,128.
Der jüngere Cato, Marcus Porcius Cato, war der Urenkel Catos des Älteren und entschiedener Gegner der Populares wie Julius Caesar. Er war auch Gegner des Pompeius und seine Pflichtauffassung wurde als übermäßig korrekt angesehen. Als Caesar den Rubikon überschritt, stellte sich Cato aus Sorge um die Republik auf die Seite des Pompeius.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vide/Videant/Video
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vide cui fidas
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vide infra (v. i.)
„siehe unten“ – in Texten
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vide supra (v. s.)
„siehe oben“ – in Texten
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Videant consules.
„Die Konsuln mögen darauf sehen.“
Gemeint ist: Vorsorge treffen. Anfang der Formel des Senatus consultum ultimum, mit der formellen Ermächtigung des römischen Senats für die beiden Konsuln, in einer Notlage Maßnahmen zur Rettung des Staates zu treffen: „Videant consules, ne quid detrimenti capiat res publica.“ („Die Konsuln mögen zusehen, dass der Staat keinen Schaden erleide.“) Damit bekamen die Konsuln diktatorische Vollmacht. Zitiert nach Cicero.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Video et taceo
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Videre/Vides/Viditque
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Videre licet (videlicet, viz.)
„man kann sehen“ – „nämlich“
Gebraucht, um Erläuterungen, Beispiele oder Belege anzuführen.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Videre nostra mala non possumus, alii simul delinquunt, censores sumus.
„Unsere Fehler können wir nicht sehen, aber gleichzeitig sind wir, wenn andere Fehler machen, Richter.“ – Phaedrus, Fabulae 4,10 („De vitiis hominum“ – „Über die Laster der Menschen“).
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vides horam et nescis horam.
„Du siehst die Stunde und kennst die (letzte) Stunde nicht.“ – Spruch auf Sonnenuhren.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Viditque Deus cuncta quae fecit et erant valde bona.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vincere, aut mori
„Siegen oder sterben“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vincere scis, Hannibal, victoria uti nescis.
„Du weißt zu siegen, Hannibal, den Sieg zu nützen weißt du nicht.“ – Livius, Ab urbe condita 22,51,2.
Hannibal unternahm trotz seiner militärischen Erfolge keinen Marsch gegen die Stadt Rom. In der Geschichtsschreibung wurde ihm dies als strategischer Fehler angelastet. So wurde dem karthagischen Reitergeneral Maharbal in den Mund gelegt: „Du verstehst zu siegen, Hannibal. Den Sieg zu nutzen aber verstehst Du nicht!“ Hannibals Zielsetzung war allerdings nicht die Eroberung Roms, sondern die Vernichtung seines Bundesgenossensystems. Für eine erfolgreiche Belagerung fehlten ihm aber auch die Ressourcen.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Virtus non stemma.
„Tüchtigkeit,<ref>Übliche Übersetzung Tugend ist zu farblos. Tapferkeit oder Mannhaftigkeit passen nicht so sehr zum Kontext, auch Mut wäre angemessen. Vergleiche zu möglichen Übersetzungen Vorlage:Georges-1913-Latein</ref> nicht Abstammung.“ – Wahlspruch des Duke of Westminster.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Virtus unita fortior
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Virtuti et merito
„Für Tugend und Verdienst“ – Vatikanischer Orden des Papstes Pius IX.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Virtuti Militari
„Für Soldatentugend“
Nach der Schlacht von Zieleńce am 18. Juni 1792 als Verdienstorden für besondere Tapferkeit auf dem Schlachtfeld von König Stanislaus II. August Poniatowski begründet. Ältester Militärorden Europas.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Virtuti omnia parent
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vita contemplativa
„beschauliches Leben“
Bezeichnung für ein Leben, das von kontemplativer Schau geprägt ist (Gegensatz zu „vita activa“).Datei:Vita mutatur.jpgVita mutatur non tollitur – Grabinschrift in Bamberg
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vita mutatur, non tollitur.
„Das Leben wird [im Tod] nur gewandelt, nicht genommen“ – Präfation der Totenmesse.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vita somnium breve.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vitam impendere vero.
„Sein Leben der Wahrheit weihen.“ – Juvenal, Saturae 4,91.
Motto von Jean-Jacques Rousseau.<ref> Zitat (Endnote 1, S. 390): “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)”</ref>
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vitam regit fortuna, non sapientia.
Mit diesen Worten übersetzt Cicero einen Satz aus Theophrasts Schrift Kallisthenes oder Über die Trauer.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vitia/Vitiis/Vitium
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vitia, quae ex ipsa re oriuntur
„Mängel, die in der Sache selbst auftreten“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vitiis nemo sine nascitur.
„Ohne Fehler wird niemand geboren.“ – Horaz, Sermones 1,3,68.
Der Satz lautet dort vollständig und mit Fortführung:
„Nam vitiis nemo sine nascitur. Optimus ille est, qui minimis urgetur.“ („Denn ohne Fehler wird niemand geboren. Der Beste ist der, auf dem die geringsten lasten.“)
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vitium fuit, nunc mos est assentatio.
„Schmeichelei war ein Laster, jetzt ist es eine Sitte.“ – Publilius Syrus, Sententiae.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vivant/Vivat/Vivere
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vivant sequentes.
„Die Nachfolgenden mögen leben!“ – „Ein Hoch auf all die, die dem Beispiel folgen!“
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vivos voco, mortuos plango, fulgura frango.
„Lebende rufe ich, Tote beklage ich, Blitze breche ich.“ oder „Die Lebenden rufe ich. Die Toten beklage ich. Die Blitze breche ich.“ – Inschrift auf Glocken.
Gemeint ist die normale Funktion der Kirchenglocke, nämlich zu Gottesdiensten zu rufen, sowie die Verwendung als Sterbeglocke und als Sturmglocke.
Soweit bekannt, erstmals nachgewiesen auf der 1482 gegossenen Marienglocke der Kirche St. Lambertus in Hoetmar,<ref>Süßer die Glocken nie klingen. 25. Dezember 2022, abgerufen am 15. Mai 2025 (Zitat: „In gebrochener Schriftart verrät die lateinische Inschrift, dass sie 1482 gegossen wurde. […] Die Verstorbenen beklage ich, die Lebenden rufe ich. Blitze breche ich. […] Im Jahre des Herrn 1482.“).</ref> auch eine nur wenige Jahre später (1486) gegossene Glocke im Kloster Allerheiligen trägt diese Inschrift.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Volens/Volentem/Volenti/Volo
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Volens nolens
„wollend (oder) nicht wollend“ – wohl oder übel
In dieser Form ist die Wendung aus der Antike nicht bekannt. Dort findet man stattdessen den Satz (zum Beispiel bei Cicero, De natura deorum 1,17): „velim nolim“ („Ich mag wollen oder nicht“). Aus solchen Formulierungen entstand das später gebräuchliche „volens nolens“ oder das häufigere „Nolens volens“.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Volentem ducunt fata, nolentem trahunt.
„Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen zerrt es mit sich.“
Ein zerstörter Vers (jambischer Trimeter), der auf Seneca, Epistulae morales 107,11, zurückgeht, wo er, korrekt im Versmaß, lautet: „Ducunt volentem fata, nolentem trahunt“.
Der Vers stammt entweder von Seneca selbst, der ja auch Tragödien verfasst hat, oder ist die lateinische Übersetzung aus einem Werk des Kleanthes (frg. phys. 527 Arnim).
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vulnus quod feci, non dolet.
„Die Wunde, die ich (mir) zugefügt habe, schmerzt nicht.“ – Martial, Epigrammata 1,13,3f.
Aus der Beschreibung des Gatten-Selbstmordes von Arria der Älteren und Paetus durch den Dichter Martial. Diese Worte legte er Arria in den Mund, nachdem sie sich selbst den Dolch in die Eingeweide gestochen und ihn an ihren Mann weitergegeben hatte. Sie fügte hinzu: „Sed quod tu facies, hoc mihi, Paete, dolet.“ („Aber die du [dir] antun wirst, die schmerzt mich, Paetus.“)