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U 36 (U-Boot, 2016)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;; font-weight:bold;" | U 36
Datei:Unterseeboot U-36 TKMS-Werft Kiel.jpg
Rumpf von U 36 des zweiten Bauloses der Klasse 212 A
Rumpf von U 36 des zweiten Bauloses der Klasse 212 A
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" | Schiffsdaten
Flagge Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Deutschland
Schiffstyp Brennstoffzellen-Jagd-U-Boot
Klasse 212 A 2. Los<ref name="TypenkompassDeutscheUboote1">Hans Knarr: Typenkompass: Deutsche Uboote. Motorbuchverlag, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-613-03708-3, S. 51–53.</ref>
Heimathafen Eckernförde
Bauwerft HDW, Kiel
Baunummer 399
Baukosten 500 Mio. Euro
Bestellung 22. September 2006<ref name="TypenkompassDeutscheUboote1" />
Kiellegung 19. August 2008
Taufe 15. Mai 2013
Stapellauf 6. Februar 2013
Indienststellung 10. Oktober 2016<ref>Ministerium: Marine erhält bis 2030 zwei weitere U-Boote. 10. Oktober 2016, abgerufen am 10. Oktober 2016.</ref><ref>Deutsche Marine stellt Uboot „U36“ in Dienst. 5. Oktober 2016, abgerufen am 5. Oktober 2016.</ref>
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="Schiffsmaße und Besatzungszahl" | Schiffsmaße und Besatzung
Länge 57,2<ref name="TypenkompassDeutscheUboote1" /> m (Lüa)
Breite 6,8<ref name="TypenkompassDeutscheUboote1" /> m
Tiefgang (max.) 6–6,4<ref name="TypenkompassDeutscheUboote1" /> m
Verdrängung aufgetaucht: 1700 t
getaucht: 1980 t<ref name="TypenkompassDeutscheUboote1" />
 
Besatzung 28<ref name="TypenkompassDeutscheUboote1" /> Mann
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" |Maschinenanlage
Maschine 1 × Dieselgenerator
1 × Elektrofahrmotor
1 × Brennstoffzelle<ref name="naaf">Holger Naaf: Die Brennstoffzelle auf U 212 A. (PDF; 3,0 MB) Bundesanstalt für Wasserbau, Wehrtechnische Dienststelle für Schiffe und Marinewaffen Eckernförde, 23. September 2008, abgerufen am 23. Januar 2021.</ref>
Batterieanlage
Maschinen­leistung 1 × 1050 kW
1 × 2850 kW
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="für U-Boote spezifische Daten" |Einsatzdaten U-Boot
Aktionsradius 8000 NM bei 8 kn<ref name="TypenkompassDeutscheUboote1" /> Überwasser,
ca. 280 NM bei 4 kn getaucht sm
Tauchtiefe, max. 250<ref name="TypenkompassDeutscheUboote1" />-≤400 m,
Zerstörungstauchtiefe ≈700 m
Höchst-
geschwindigkeit
getaucht
20 kn<ref name="TypenkompassDeutscheUboote1" /><ref name="212A">Uboot Klasse 212 A. In: bundeswehr.de. Bundesministerium der Verteidigung, abgerufen am 23. Januar 2021.</ref>
Höchst-
geschwindigkeit
aufgetaucht
12 kn<ref name="TypenkompassDeutscheUboote1" /><ref name="212A">Uboot Klasse 212 A. In: bundeswehr.de. Bundesministerium der Verteidigung, abgerufen am 23. Januar 2021.</ref>
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" style="border-color: #FFFFFF;" summary="militärisch relevante Daten" |
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;;" | Bewaffnung

6 × 533-mm-Torpedorohr

colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;;" | Sensoren
  • aktives: STN Atlas Elektronik MAS 3070
  • passiv: TAS (sogenanntes Towed Array Sonar), FAS (Flank Array Sonar) als Seiten-Sonar, PRS (Passiv Ranging Sonar), CAS (Cylindrical Array Sonar), zusammengefasst als DBQS 40 von STN Atlas Elektronik
  • Kelvin Hughes 1007 Schiffsradar

U 36 ist ein U-Boot der Deutschen Marine vom Typ 212 A.

Geschichte

Als zweite Einheit des zweiten Bauloses der U-Boot-Klasse 212 A, auch 212 A 2. Los<ref name="TypenkompassDeutscheUboote1" />. Der Bauvertrag für U 36 wurde am 22. September 2006 unterzeichnet. U 36 wurde am 19. August 2008 auf Kiel gelegt und am 6. Februar 2013 erstmals zu Wasser gelassen. Am 15. Mai 2013 wurde das Boot getauft.<ref name="U 36">Jürgen E. Kratzmann: „U-Boot-Familie in unserer Marine absehbar wieder komplett“ – U 36 in Kiel getauft. (PDF) Deutsches Maritimes Kompetenz Netz, August 2013, abgerufen am 27. Januar 2021.</ref> Im Januar 2015 wurden massive Mängel an U 36 und am Schwester-U-Boot U 35 bekannt. Noch Anfang 2015 liefen die Wellenanlage, die Fahrbatterie, das Radar und die Funkboje „Callisto“ nicht planmäßig. Auch mit den anderen Booten der U-Boot-Klasse 212 A gab es (Stand Anfang 2015) Probleme. Der Spiegel gab 2015 für U 35 und U 36 einen Stückpreis von rund 500 Millionen Euro an.<ref>Frank Behling: Kieler U-Boote mangelhaft. In: KN-Online. 18. Januar 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. April 2015; abgerufen am 24. Januar 2015.</ref><ref>Gordon Repinski, Marcel Rosenbach, Gerald Traufetter: Das Boot. In: Der Spiegel. Nr. 4, 2015, S. 40–42 (online).</ref>

2018 kam U 36 aus einer fast einjährigen Instandsetzung beim Hersteller. Im Januar 2019 lief das Boot in Richtung Norwegen aus und nahm dort an Manövern teil. Am 14. Mai 2019 hatte es beim Auslaufen aus dem norwegischen Militärhafen Haakonsvern Grundberührung.<ref>Matthias Gebauer: Deutsches U-Boot auf Grund gelaufen. In: Der Spiegel. 15. Mai 2019, abgerufen am 9. September 2021.</ref>

Seit der Indienststellung am 10. Oktober 2016 gehört das Boot dem 1. Ubootgeschwader in Eckernförde an.<ref>Dieter Schulz: U 36 meldet sich zum Dienst: Was das Super-U-Boot alles kann. In: KN-Online. 9. Oktober 2016, abgerufen am 10. Oktober 2016.</ref><ref name="shz-2016-10-11">Arne Peters: Neues U-Boot in Eckernförde – Mit U 36 ist die Flotte komplett – vorerst. In: Eckernförder Zeitung. 11. Oktober 2016, abgerufen am 11. Oktober 2016 (kostenpflichtiger Artikel).</ref>

Technische Daten

Das Boot wurde 1,2 m länger als die vorherigen Boote der Klasse 212A, was an den neuen Ausrüstungsteilen im Turm liegt. Es wurde wie bei den Vorgängerbooten amagnetischer Stahl verwendet.<ref name="TypenkompassDeutscheUboote1" />

Verbesserungen im Vergleich zum 1. Los:<ref name="TypenkompassDeutscheUboote1" />

  • effizientere Brennstoffzellentechnologie und verbesserte Hochleistungsbatterien
  • Tropikalisierung für weltweiten Einsatz
  • Kommunikationssystem zur vernetzten Operationsführung
  • Kommunikationssystem CALLISTO
  • Sensor-, Führungs- und Waffeneinsatzsystem ISUS 90
  • flächenhafte Seitenantenne
  • Sehrohrtechnik SERO 400 und Optronikmast OMS 100
  • Vier-Personen-Schleuse im Turm
  • vorhalten von Raum- und Gewichtsreserven für die Nachrüstung eines Towed Array Sonar und eines Torpedoabwehrsystems

Kommandanten

Vorlage:Hinweisbaustein

Kommandanten von U 36
Name von bis Besatzung

Patenschaft

Die Patenschaft für die Einfahrbesatzung „GOLF“ des U-Bootes übernahm die sächsische Stadt Plauen.<ref name="U 36" />

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

U-Boot-Klasse XXIII:

U-HaiU-Hecht

U-Boot-Klasse XXI:

Wilhelm Bauer

U-Boot-Klasse 201:

U 1U 2U 3

U-Boot-Klasse 205:

U 4U 5U 6U 7U 8U 9U 10U 11U 12

U-Boot-Klasse 206:

U 13U 14U 15U 16U 17U 18U 19U 20U 21U 22U 23U 24U 25U 26U 27U 28U 29U 30

U-Boot-Klasse 212 A:

U 31U 32U 33U 34U 35U 36

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