U 36 (U-Boot, 2016)
Rumpf von U 36 des zweiten Bauloses der Klasse 212 A
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U 36 ist ein U-Boot der Deutschen Marine vom Typ 212 A.
Geschichte
Als zweite Einheit des zweiten Bauloses der U-Boot-Klasse 212 A, auch 212 A 2. Los<ref name="TypenkompassDeutscheUboote1" />. Der Bauvertrag für U 36 wurde am 22. September 2006 unterzeichnet. U 36 wurde am 19. August 2008 auf Kiel gelegt und am 6. Februar 2013 erstmals zu Wasser gelassen. Am 15. Mai 2013 wurde das Boot getauft.<ref name="U 36">Jürgen E. Kratzmann: „U-Boot-Familie in unserer Marine absehbar wieder komplett“ – U 36 in Kiel getauft. (PDF) Deutsches Maritimes Kompetenz Netz, August 2013, abgerufen am 27. Januar 2021.</ref> Im Januar 2015 wurden massive Mängel an U 36 und am Schwester-U-Boot U 35 bekannt. Noch Anfang 2015 liefen die Wellenanlage, die Fahrbatterie, das Radar und die Funkboje „Callisto“ nicht planmäßig. Auch mit den anderen Booten der U-Boot-Klasse 212 A gab es (Stand Anfang 2015) Probleme. Der Spiegel gab 2015 für U 35 und U 36 einen Stückpreis von rund 500 Millionen Euro an.<ref>Frank Behling: Kieler U-Boote mangelhaft. In: KN-Online. 18. Januar 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. April 2015; abgerufen am 24. Januar 2015.</ref><ref>Gordon Repinski, Marcel Rosenbach, Gerald Traufetter: Das Boot. In: Der Spiegel. Nr. 4, 2015, S. 40–42 (online).</ref>
2018 kam U 36 aus einer fast einjährigen Instandsetzung beim Hersteller. Im Januar 2019 lief das Boot in Richtung Norwegen aus und nahm dort an Manövern teil. Am 14. Mai 2019 hatte es beim Auslaufen aus dem norwegischen Militärhafen Haakonsvern Grundberührung.<ref>Matthias Gebauer: Deutsches U-Boot auf Grund gelaufen. In: Der Spiegel. 15. Mai 2019, abgerufen am 9. September 2021.</ref>
Seit der Indienststellung am 10. Oktober 2016 gehört das Boot dem 1. Ubootgeschwader in Eckernförde an.<ref>Dieter Schulz: U 36 meldet sich zum Dienst: Was das Super-U-Boot alles kann. In: KN-Online. 9. Oktober 2016, abgerufen am 10. Oktober 2016.</ref><ref name="shz-2016-10-11">Arne Peters: Neues U-Boot in Eckernförde – Mit U 36 ist die Flotte komplett – vorerst. In: Eckernförder Zeitung. 11. Oktober 2016, abgerufen am 11. Oktober 2016 (kostenpflichtiger Artikel).</ref>
Technische Daten
Das Boot wurde 1,2 m länger als die vorherigen Boote der Klasse 212A, was an den neuen Ausrüstungsteilen im Turm liegt. Es wurde wie bei den Vorgängerbooten amagnetischer Stahl verwendet.<ref name="TypenkompassDeutscheUboote1" />
Verbesserungen im Vergleich zum 1. Los:<ref name="TypenkompassDeutscheUboote1" />
- effizientere Brennstoffzellentechnologie und verbesserte Hochleistungsbatterien
- Tropikalisierung für weltweiten Einsatz
- Kommunikationssystem zur vernetzten Operationsführung
- Kommunikationssystem CALLISTO
- Sensor-, Führungs- und Waffeneinsatzsystem ISUS 90
- flächenhafte Seitenantenne
- Sehrohrtechnik SERO 400 und Optronikmast OMS 100
- Vier-Personen-Schleuse im Turm
- vorhalten von Raum- und Gewichtsreserven für die Nachrüstung eines Towed Array Sonar und eines Torpedoabwehrsystems
Kommandanten
| Name | von | bis | Besatzung |
|---|---|---|---|
Patenschaft
Die Patenschaft für die Einfahrbesatzung „GOLF“ des U-Bootes übernahm die sächsische Stadt Plauen.<ref name="U 36" />
Siehe auch
Weblinks
- Offizielle Klassen-Site. auf bundeswehr.de
- Prüfungsstress und Alltag im U-Boot U36, Die Nordstory, NDR Doku (Video in der ARD-Mediathek)
- Auf Manöverfahrt mit U36 Welt
Einzelnachweise
<references />
<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang
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