Zum Inhalt springen

U 9 (U-Boot, 1967)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;; font-weight:bold;" | U 9
Datei:Speyer U9.jpg
U 9 im Technikmuseum Speyer
U 9 im Technikmuseum Speyer
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" | Schiffsdaten
Flagge DeutschlandDatei:Naval ensign of Germany.svg Deutschland
Schiffstyp Konventionelles U-Boot
Klasse Klasse 205
Bauwerft HDW, Kiel
Baunummer 1158
Kiellegung 10. Dezember 1964
Indienststellung 11. April 1967
Außerdienststellung 3. Juni 1993
Verbleib Museumsschiff
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="Schiffsmaße und Besatzungszahl" | Schiffsmaße und Besatzung
Länge 44,3<ref name="TypenkompassDeutscheUboote">Hans Knarr: Typenkompass Deutsche Uboote. Motorbuchverlag, Stuttgart 2014, S. 36–37.</ref> bis 45,7 m (Lüa)
Breite 4,6, m
Tiefgang (max.) 3,8<ref name="TypenkompassDeutscheUboote" /> bis 4,0 m
Verdrängung 450 t aufgetaucht
500 t getaucht,
419 t aufgetaucht<ref name="TypenkompassDeutscheUboote" />
455 t getaucht<ref name="TypenkompassDeutscheUboote" />
 
Besatzung 21–22 Mann
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" |Maschinenanlage
Maschine 2 × Dieselgeneratoren mit je 1 Mercedes-Benz-12-Zylinder-4-Takt-V-Dieselmotor und einem festgekuppelten BBC-Generator (die Dieselgeneratoren haben keine Verbindung mit der Schraubenwelle)
1 × SSW-Elektrofahrmotor
Maschinen­leistung 2 × 600 PS/440 kW
1 × 1.500 PS/1.100 kW<ref name="TypenkompassDeutscheUboote" />
Propeller Elektrofahrmotor wirkend auf eine Welle mit 5-(Klasse 205)/7-(Klasse 205 B) Blatt-Schraube
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="für U-Boote spezifische Daten" |Einsatzdaten U-Boot
Aktionsradius ca. 4200 NM bei 5 kn Überwasser,
ca. 228 NM bei 4 kn getaucht,
3.950 NM bei 4 kn Überwasser<ref name="TypenkompassDeutscheUboote" /> sm
Tauchtiefe, max. 100<ref name="TypenkompassDeutscheUboote" /> m
Höchst-
geschwindigkeit
getaucht
17 kn
Höchst-
geschwindigkeit
aufgetaucht
10 kn
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" style="border-color: #FFFFFF;" summary="militärisch relevante Daten" |
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;;" | Bewaffnung

8 × 533-mm-Torpedorohre auch für Minen (RI + II)

colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;;" | Sensoren

DUUX 2A-Anlage als Passivsonar zur Entfernungsmessung

U 9 ist ein deutsches U-Boot der Bundeswehr der Klasse 205, auch Klasse 205mod oder U 9-Klasse<ref name="TypenkompassDeutscheUboote" />. Seine NATO-Kennung war S 188.

Geschichte

Datei:U 9 (S188) (Tafel Außerdienststellung).jpg
Tafel mit Wappen zur Außerdienststellung von U 9 im U-Boot-Museum in Burgstaaken, Fehmarn
Datei:German submarine U-9 in Speyer.JPG
U 9 von Backbord
Datei:U-Boot-Klasse 205 U-9.jpg
U 9 von Steuerbord

Der Bau erfolgte durch die Kieler Howaldtswerke, die Indienststellung erfolgte am 11. April 1967.

Aufsehen erregte U 9 im Oktober 1983, als es südwestlich des Leuchtturms Kiel mit dem britischen Bohrinselversorger Maersk Plotter zusammenstieß. Es entstand jedoch nur geringer Sachschaden.<ref>Unterseeboot U 9. fotocommunity, 12. Mai 2008, abgerufen am 27. Januar 2015.</ref>

Nach seiner Außerdienststellung am 3. Juni 1993 ist es nunmehr im Technikmuseum Speyer zu besichtigen. Letzter Kommandant war Christian Knop.

Technik

Das Boot wurde aus drei verschiedenen nicht-magnetisierbaren Stählen gefertigt. Es wurde Stahl der Sorte AM 53 des österreichischen Herstellers Schoeller-Bleckmann Stahlwerke verwendet, der auch den Stahl der Sorten AM 10 und AM 20 für die Klasse 201 geliefert hatte. Der Turmaufbau wurde verändert, um den Wellenwiderstand bei Schnorchelfahrt zu vermindern. Ebenso war auf dem Vorschiff ein Hüllkörper angebracht, in dem der Schwinger der DUUX 2A-Anlage, einem Passivsonar zur Entfernungsmessung, untergebracht war. Zwei weitere Schwinger waren vorne und achtern im Turmaufbau verbaut.<ref name="TypenkompassDeutscheUboote" />

Siehe auch

Weblinks

Commons: U 9 – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 49° 18′ 42,5″ N, 8° 26′ 51,4″ O

 {{#coordinates:49,311793|8,447605|primary
   |dim=46
   |globe=
   |name=
   |region=DE-RP
   |type=landmark
  }}

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

U-Boot-Klasse XXIII:

U-HaiU-Hecht

U-Boot-Klasse XXI:

Wilhelm Bauer

U-Boot-Klasse 201:

U 1U 2U 3

U-Boot-Klasse 205:

U 4U 5U 6U 7U 8U 9U 10U 11U 12

U-Boot-Klasse 206:

U 13U 14U 15U 16U 17U 18U 19U 20U 21U 22U 23U 24U 25U 26U 27U 28U 29U 30

U-Boot-Klasse 212 A:

U 31U 32U 33U 34U 35U 36

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Vorlage:Klappleiste/Ende