Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Liste lateinischer Phrasen/A – Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie Zum Inhalt springen

Liste lateinischer Phrasen/A

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Ad interim)

A

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A.E.I.O.U.
Devise Kaiser Friedrichs III. Zahlreiche Deutungen, die häufigsten:
  • Alles Erdreich ist Österreich untertan“. (Offenkundig kein Latein.)
  • Austriae Est Imperare Orbi Universo.“ („Es ist Österreich bestimmt, den ganzen Erdkreis zu beherrschen.“)
  • Austria Erit In Orbe Ultima“ („Österreich wird auf dem Erdkreis das letzte <Land> sein.“) Diese Auflösung wählte Grillparzer im Jahr 1848 als Überschrift für ein satirisches Gedicht („Flicke, flicke, flicke zu!“).<ref>Gedicht in: Grillparzers sämtliche Werke, Band 3, S. 125 ({{#if: eMTO_A37YeAC

| {{#if: {{#if: ||1}} {{#if: eMTO_A37YeAC ||1}} | <0|&pg={{#if:|RA{{{Band}}}-}}PA125|&pg=125}}{{#if: "Austria erit in orbe ultima."|&q=%22Austria+erit+in+orbe+ultima.%22}}#v=onepage|{{#if:|&pg=|}}{{#if:"Austria erit in orbe ultima."|&q=%22Austria+erit+in+orbe+ultima.%22}}}}{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}|{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}}} {{#if:Digitalisat|{{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Digitalisat}}|eingeschränkte Vorschau}}{{#if:|| in der Google-Buchsuche}}{{#ifeq:|US|-USA}}{{#if: eMTO_A37YeAC |{{#invoke: Vorlage:GoogleBook|fine |id=eMTO_A37YeAC |errN=Parameter „BuchID“ hat falsche Länge |errC=Parameter „BuchID“ enthält ungültige Zeichen |errH=# in der „BuchID“ |errP=Parameterzuweisungen in der „BuchID“ |class=editoronly |cat={{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}} |template= Vorlage:Google Buch}} }} | Es darf nur genau einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}} | Es muss mindestens einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}}{{#invoke:TemplatePar|check |all= |opt= Suchbegriff= BuchID= Seite= Band= SeitenID= Hervorhebung= Linktext= Land= KeinText= |cat= {{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}} |template= Vorlage:Google Buch |format= }}{{#if:Digitalisat|{{#if:{{#invoke:WLink|isBracketedLink|Digitalisat}}|}}}}).</ref>

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A barba stulti discit tonsor.
„Vom Bart des Dummen lernt der Barbier.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A bonis bona disce.
„Von den Guten lerne das Gute!“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A bove ante, ab asino retro, a stulto undique caveto!
„Hüte dich vor einem Ochsen vorn, vor einem Esel hinten, vor einem Dummkopf von überall!“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A bove maiore discat arare minor.
„Vom älteren Ochsen lerne der jüngere pflügen.“ – Ein Vers aus den Fabeln des Äsop.<ref>Äsop, Fabulae 50.10</ref>
Die Lehre aus dieser Fabel: Der Jüngere soll sich auf die Erfahrung und Verantwortung des Älteren verlassen dürfen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A cibo bis cocto, a medico indocto, a mala muliere, libera nos, Domine.
„Von aufgewärmtem Essen, einem ungelehrten Arzt, einem bösen Weib befreie uns, Herr!“
Auch bekannt in der Form „A medico indocto, a cibo bis cocto, ab amicitia reconciliata, a mala muliere libera nos, Domine“ („Von einem ungelehrten Arzt, einer zwei Mal gekochten Speise, einer versöhnten Freundschaft und einer schlechten Frau befreie uns, Herr“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A dato (a d.)
„vom Datum (an)“ – „von diesem Datum an“, „vom Tage der Ausstellung an“
Bei Wechseln und Verträgen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A fortiore (a fortiori)
„vom Stärkeren her“
Wendung mit den Bedeutungen „erst recht“, „umso mehr“ bzw. „umso weniger“, „nach dem stärker überzeugenden Grunde“. Für den Erst-recht-Schluss auch a maiore ad minus („vom Größeren zum Kleineren“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A fronte praecipitium, a tergo lupi.
„Vorn der Abgrund, hinten die Wölfe.“
Ausdruck für Ausweglosigkeit, etwas freier übersetzt: „Vor mir klafft der Abgrund, hinter mir lauern die Wölfe.“
In den Adagia des Erasmus von Rotterdam zweisprachig überliefert, griechische Version: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}).
Entspricht dem deutschen „Wahl zwischen Pest und Cholera“.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A furore Normannorum libera nos, Domine.
„Vom Wüten der Normannen befreie uns, o Herr!“
Anrufung im Stil einer Litanei angelsächsischer Mönche im 9. und 10. Jahrhundert, die Gott um Hilfe vor den Überfällen der Normannen anflehten.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A limine
„von der Schwelle weg“
Dieser Rechtsbegriff bezeichnet die mehrheitliche oder einstimmige Bescheidung eines Begehrens gleich zu Anfang eines Verfahrens und ohne weitere Verfahrensschritte.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A maiore ad minus
„vom Größeren zum Kleineren“ – Schlussfolgerung zum Beispiel vom Allgemeinen auf das Einzelne
Datei:Royal Coat of Arms of Canada.svg
Wappen Kanadas mit dem Motto „A mari usque ad mare“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A mari usque ad mare
„Von Meer zu Meer“
Wahlspruch Kanadas, abgeleitet von Psalm 72 (72{{#if:8|,8}} {{#switch: EU

| NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}; in der Vulgata 71,8 [{{#switch: VUL | NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}]). Der Schild ist außerdem umgeben von einem Band, das die ebenfalls lateinische Aufschrift „desiderantes meliorem patriam“ („voll Sehnsucht nach einer besseren Heimat“) trägt.

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A mensa et toro
„von Tisch und Bett“
Eine Ehe kann geschieden werden, wenn die eheliche Lebensgemeinschaft (mensa et torus; in Deutschland gemäß {{#switch: juris
|juris={{#switch: bgb
  |hoai=§ 1353
  |aeg=§ 1353   
  |ao=§ 1353
  |bbg=§ 1353
  |bbig=§ 1353
  |bdsg=§ 1353
  |besüg=§ 1353
  |bostrab=§ 1353
  |bpersvg=§ 1353 
  |brkg=§ 1353
  |btmg=§ 1353
  |bukg=§ 1353 
  |bwo=§ 1353
  |eggvg=§ 1353
  |erbstg=§ 1353
  |estdv=§ 1353
  |gkg=§ 1353
  |mabv=§ 1353
  |owig=§ 1353
  |sgb i=§ 1353
  |sgb ii=§ 1353
  |sgb iii=§ 1353
  |sgb iv=§ 1353
  |sgb v=§ 1353
  |sgb vi=§ 1353
  |sgb vii=§ 1353
  |sgb viii=§ 1353
  |sgb ix=§ 1353
  |sgb x=§ 1353
  |sgb xi=§ 1353
  |sgb xii=§ 1353
  |stvo=§ 1353
  |stvzo=§ 1353
  |ustg=§ 1353
  |ustdv=§ 1353
  |uwg=§ 1353
  |weg=§ 1353
  |#default=§ 1353
  }}
  |be=§ 1353
  |bw=§ 1353
  |hh=§ 1353
  |mv=§ 1353
  |ni=[1]
|rlp
  |rp|rlp=§ 1353
  |sh=§ 1353
  |st=§ 1353
  |th=§ 1353
|by=§ 1353
|bb=§ 1353
|hb=§ 1353
|he=§ 1353
|nw=§ 1353
|sl=§ 1353
|revosax=§ 1353
|dejure=§ 1353
|buzer=§ 1353
|RIS-B={{#if: 
 |§ 1353
 |§ 1353
}}
|LrBgld
|LrK
|LrOO
|LrSbg
|LrT
|LrNo
|LrStmk
|LrVbg
|LrW={{#if:  
 |§ 1353
 |§ 1353
}}
|LI={{#if: 
 |§ 1353
 |§ 1353]
}}
||leer=§ 1353[Anbieter/Datenbank fehlt]
|#default=§ 1353[Anbieter/Datenbank unbekannt]

}}{{#if: 1353||[Paragraf fehlt]}}{{#if: bgb||[Gesetz fehlt]}} BGB) nicht mehr besteht und eine Wiederherstellung nicht mehr zu erwarten ist.

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A minore ad maius
„vom Kleineren auf das Größere“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A mundo condito
„Seit Erschaffung der Welt“ – Chronicon Paschale (Osterchronik):
„A mundo condito ad Heraclii Imperatoris annum vigesimum“ (V„on der Erschaffung der Welt bis zum zwanzigsten Regierungsjahr des Kaisers Heraklius“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A pedibus usque ad caput
„von den Füßen bis zum Kopf“
Eine Redewendung, die in verschiedenen Formulierungen das Gliederungsschema medizinischer Darlegungen war. In diesem Wortlaut belegt aus der Zeit der lateinischen Patristik.
Vergleiche die deutsche Redewendung „von Kopf bis Fuß“.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A posse ad esse non valet (consequentia)
„Vom Können zum Sein gilt (der Schluss) nicht.“ – Scholastisches Prinzip der Logik.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A posteriori
„Im Nachhinein“ – nur durch Erfahrung gültig.
Bezogen auf die Geltung von Wahrheiten (Erkenntnisse/Wissen/Einsichten), nicht bezogen auf deren psychologische Genese; zum Beispiel ist naturwissenschaftliches Wissen gültig aufgrund dessen empirischer Nachweisbarkeit.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A priori
„von vornherein“ – vor jeder Erfahrung beziehungsweise unabhängig von Erfahrung gültig.
Bezogen auf die Geltung von Wahrheiten (Erkenntnisse/Wissen/Einsichten), nicht bezogen auf deren psychologische Genese; zum Beispiel gelten mathematische Wahrheiten, auch ohne einen empirischen Nachweis dafür führen zu müssen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A solis occasu, non ab ortu, describe diem.
„Vom Untergang der Sonne her, nicht vom Aufgang beschreibe den Tag.“
Vergleiche das deutsche Sprichwort: „Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A verbis ad verbera
„Von Worten zu Schlägen“ – bezogen auf eine handgreiflich werdende Auseinandersetzung.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A verbis legis non est recedendum.
„Vom Wortlaut des Gesetzes darf man nicht abweichen.“

Ab

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ab esse ad posse valet (consequentia)
„Vom Sein zum Können gilt (der Schluss).“ – Scholastisches Prinzip der Logik.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ab hinc
„von hier an“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ab igne ignem
„Feuer vom Feuer“
Die Wendung stammt aus Ciceros Werk De officiis (I 52) und lautet im Zusammenhang „sunt illa communia: […] pati ab igne ignem capere, si qui velit.“ („sind allgemeine Leistungen: […] Feuer vom Feuer nehmen zu lassen, wenn jemand will.“)
Dieser Satz bezieht sich auf die Pflicht, anderen deren Grundbedürfnisse nicht zu verweigern. (Um Zigaretten ging es damals eher nicht.)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ab imo pectore
„Aus der Tiefe (meiner) Brust“ – nach Lukrez, De rerum natura 3,57, oder Catull, Carmina 64,198.
Im metrischen Zusammenhang lautet die Stelle: „pectore ab imo“.
Siehe auch toto pectore.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ab initio
„von Anbeginn“ oder „von Anfang an“
Wird häufig in den Naturwissenschaften verwendet. In der Chemie ist zum Beispiel eine Ab-initio-Synthese die Herstellung einer chemischen Verbindung aus grundlegenden Chemikalien. In der Luftfahrt versteht man unter ab initio eine Flugausbildung vom Fußgänger zum Piloten.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ab Iove principium generis.
„Der Ursprung des Geschlechts rührt von Jupiter her.“ – Vergil, Aeneis 7,219.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ab origine
„Vom Ursprung (Anfang)“ (an)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ab ovo
„vom Ei an“
Bezieht sich auf das Ei der Leda und die Geburt der Helena, deren Entführung später zum Trojanischen Krieg führte; das heißt ein Ereignis umständlich und von dem fernsten Anfangspunkt her berichten. Horaz lobt in seiner Ars poetica (Vers 147) Homer, der die Geschichte des Trojanischen Kriegs nicht vom Anfang an aufrollt: „nec gemino bellum Troianum orditur ab ovo“ („Und nicht von dem Zwilling-Ei an beginnt er den Trojanischen Krieg“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ab ovo usque ad mala
„Von den Eiern bis zu den Äpfeln“ (wörtlich: „Vom Ei …“) – Horaz, Satirae 1,3,6f.
Gemeint: Von der Vorspeise bis zum Dessert; denn das römische Mahl begann traditionell mit einem Eiergericht und endete mit Früchten.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ab urbe condita (A. U. C.)
„im Jahre … seit der Gründung der Stadt (Rom)“
Nach der von Marcus Terentius Varro begründeten varronischen Zeitrechnung wurde Rom 440 Jahre nach dem Fall Trojas von Romulus und Remus gegründet, nach Varro im Jahr 753 v. Chr. Seltener wird auch die Bezeichnung „post urbem conditam“ verwendet. Erst in der Spätantike begann sich dieser Bezugspunkt für die Jahreszählung durchzusetzen.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Abiit/Abiturus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Abiit ad plures.
„Er ging weg zu den Mehreren.“ – Das heißt, er ist gestorben. Zitat von Petronius, Satyricon 42,5.
Ähnlich Plautus<ref>Plautus, Prolog der Komödie Casina 19.</ref> über Dichter, die Jüngeren nicht mehr bekannt sind: „qui nunc abierunt hinc in communem locum“ („die jetzt abgegangen sind von hier an den Ort für alle“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Abiit, excessit, evasit, erupit.
„Er ging weg, entwich, entschlüpfte, brach aus.“ – Kommentar des Redners Cicero über Lucius Sergius Catilina, der durch die Häufung und Steigerung (Klimax) von Synonymen seinen Gedanken nachdrücklich hervorhebt.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Abiit, non obiit.
„Er ist weggegangen, nicht von uns gegangen.“ – Zitat aus den Werken Ciceros, die als Inschrift auf Grabsteinen verwendet wird.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Abiturus
„Im Begriff wegzugehen.“ (PFA von abīre) – Das Abitur bezeichnet in Deutschland den höchsten erreichbaren Schulabschluss.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Absens/Absente/Absit

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Absens heres non erit.
„Ein Abwesender kann nicht Erbe werden.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Absente reo
„in Abwesenheit des Angeklagten“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Absit omen.
„Fern sei ein böses Vorzeichen.“ – Möge sich die Vorahnung nicht bestätigen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Absit invidia dicto.
„Neid sei dem Gesagten fern.“ – Zitat aus den Werken des Geschichtsschreibers Titus Livius.

Absolvo

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Absolvo. (A.)
„Ich spreche frei.“
Der Buchstabe A auf dem Stimmtäfelchen stand für die Freisprechung eines Delinquenten (Cicero: Pro Milone 15).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Absolvo te.
„Ich spreche dich frei.“
Absolution bei der Beichte. Der ganze Satz lautet: „Ego te absolvo a peccatis tuis in nomine Patris et Filii et Spiritus Sancti. Amen.“ („Ich spreche dich frei von deinen Sünden im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“)

Abusus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Abusus digitorum
„Missbrauch der Finger“ – Masturbation/Selbstbefriedigung
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Abusus non tollit usum
„Missbrauch hebt den (richtigen) Gebrauch nicht auf.“
Der Satz richtet sich gegen die Neigung, etwas abzulehnen, weil es durch falsche Anwendung schädliche Wirkungen verursachen kann.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Abusus optimi pessimus
„Der Missbrauch des Besten ist der schlimmste.“

Abyssus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Abyssus abyssum invocat.
„Ein Fehler zieht den anderen nach sich.“ (Wörtlich: „Der Abgrund ruft nach dem Abgrund.“) – Psalm 42 (42{{#if:8|,8}} {{#switch: LUT

| NA =LUT | OT | BHS =LUT | LXX =LUT | VUL =LUT | #default =LUT}}; in der Vulgata 41,8 [{{#switch: VUL | NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}].)

Accedo

Accedo
„Ich trete bei.“ – Beipflichten zu einer Äußerung, Annahme eines Vorschlags.

Accidit

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Accidit in puncto, quod non speratur in anno.
„In einem Augenblick kann geschehen, was man sich in einem Jahr nicht erhofft hätte.“

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Accipe/Accipere

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Accipe, frater (vel soror), viaticum corporis Domini nostri Jesu Christi, qui te custodiat ab hoste maligno et perducat in vitam aeternam.
„Empfange, Bruder (oder Schwester), als Wegzehrung den Leib unseres Herrn Jesus Christus, der dich behüte vor dem bösen Feind und führe zum ewigen Leben.“
Formel des Sterbesakraments.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Accipe, cape, rape sunt tria verba Papae.
„Nimm, greif und raub sind die drei Worte des Papstes.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Accipere quam facere praestat iniuriam.
„Unrecht erleiden ist besser als Unrecht tun.“ – Cicero, Tusculanae disputationes 5,56, einen Gedanken von Sokrates aufnehmend.

Accusare

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Accusare nemo se debet nisi coram Deo.
„Niemand muss sich selbst bezichtigen, es sei denn vor Gott.“ – Rechtsregel

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Acheronta/Acherontis

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Acheronta movebo.
„Ich werde die Unterwelt in Aufruhr versetzen!“ – Wörtlich „Ich werde den Acheron in Bewegung versetzen!“
Verkürzung von „Flectere si nequeo superos, Acheronta movebo.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Acherontis pabulum
„Futter für den Acheron
„Hadesfutter“, ein Schimpfwort im Sinn von Höllenbraten, Galgenstrick. Die Variante pabulum Acherontis ist ebenfalls gebräuchlich.
Bei Plautus, Casina als „A[c]cheruntis pabulum“.<ref>Plautus, Casina 159 (OCT ed. Lindsay) als „Accheruntis“</ref><ref>Plautus, Casina II,1,12 als „Acheruntis“ (lateinische Wikisource).</ref>
Acheron ist eigentlich der Name eines Flusses in der Unterwelt. Das Wort wird aber auch oft metonymisch im Sinn von Unterwelt – Hades – gebraucht.

Acriter

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Acriter et Fideliter.
„Tapfer und Treu“ – Motto der Päpstlichen Schweizergarde

Acta

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Acta agere
„Schon Abgetanes tun“ – Terenz, Phormio 419.
Redewendung; deutsche Entsprechung: „leeres Stroh dreschen“.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Acta Apostolicae Sedis
„Verfügungen des apostolischen Stuhls“ – Gesetzblatt des Vatikans
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Acta Apostolorum
„Taten der Apostel“ – Apostelgeschichte des Lukas
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Acta diurna
„Tägliche Taten“
Titel der von Gaius Iulius Caesar in Rom eingeführten öffentlichen Staatschronik zur allgemeinen Kontrolle: Veröffentlichung der vollständigen Protokolle der Verhandlungen vor dem Senat und dem Volk (nach Sueton, De vita Caesarum, Caesar 20,1). Augustus (vergleiche Sueton, Augustus 36,1) schaffte die Veröffentlichung wieder ab.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Acta est fabula, plaudite!
„Das Spiel ist aus, Applaus!“
Dieser häufige Endsatz altrömischer Komödien soll auch einer der letzten Sätze des römischen Kaisers Augustus auf seinem Totenbett gewesen sein (Sueton: De vita Caesarum, Augustus 99,1).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Acta, non verba.
„Taten, nicht Worte!“ – „Taten statt Worte.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Acta Sanctorum
„Taten der Heiligen“ – Lebensbeschreibungen der Heiligen und Märtyrer

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Actio/Actiones

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Actio est reactio.
„Aktion ist (gleich) Reaktion.“ – „Kraft ist gleich Gegenkraft.“
Drittes Newtonsches Axiom („lex tertia“), das Wechselwirkungsprinzip. Siehe Actio und Reactio.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Actio in distans.
„Fernwirkung“, wörtlich „Einwirkung auf das Entfernte“ (actio: „Handlung“; distans: PPA zu distare „entfernt sein“).
Der Ausdruck bezeichnet eine Beziehung zwischen (mindestens) einer Ursache und einem von ihr räumlich entfernten Objekt, auf das sie einwirkt. Siehe dazu Nahwirkung und Fernwirkung.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas.
„Eine Handlung ist nicht richtig, wenn ihre Absicht nicht richtig gewesen ist.“ – Rechtsregel.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Actio semel extincta non reviviscit.
„Ein einmal erloschener Anspruch lebt nicht wieder auf.“ – Rechtsregel.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Actiones semel inclusae iudicio salvae permanent.
„Einmal vor Gericht gebrachte Ansprüche bleiben erhalten.“ – Rechtsregel.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Actum/Actus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Actum ut supra
„Verhandelt wie oben (geschrieben)“
Diese Phrase findet als abschließende Formel in Protokollen Verwendung und verweist dabei auf das eingangs genannte Datum.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Actus fidei
„Glaubensakt“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Actus purus
„reines Wirken“
Mit dieser philosophisch-theologischen Floskel soll Gott bestimmt werden. Der Begriff, der auf Aristoteles zurückgeht, wurde im Hochmittelalter besonders von der Scholastik verwendet.

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad absurdum
„zum Ungereimten, Widersinnigen, Unbrauchbaren (führen)“
Durch logisches Weiterführen eines Gedankens oder einer Aussage auf einen Widerspruch beweisen, dass dieser unsinnig ist.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad acta
„Zu den Akten“
Etwas ad acta legen bedeutet, es als erledigt zu betrachten. Dieser ehemals amtliche Vermerk wurde auf Eingaben angebracht, die keiner Entscheidung mehr bedurften und archiviert wurden.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad alta
„Zu den Höhen“ – Strebe nach Höherem!
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad arbitrium
„nach Willkür“ – willkürlich
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad aram confugere
„zum Altar flüchten“ – Asyl suchen
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad arma
„zu den Waffen“
Aus dem spätlateinischen Ruf „all’arme!“ („zu den Waffen“) entstand das Substantiv Alarm.
Datei:Seal of Kansas.svg
Staatssiegel des US-Bundesstaates Kansas mit dem Motto Ad astra per aspera
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad astra per aspera
„Auf rauen (Pfaden) zu den Sternen“ – Motto des US-Bundesstaates Kansas.
Eine stilistische Variante von Per aspera ad astra.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad augusta per angusta
„Durch die Enge zum Erhabenen“ – sinngemäß: durch Schwierigkeiten zum Erfolg, durch Schmerz zum Ruhm.
Dem französischen Dichter Victor Hugo zugeschrieben, der die Phrase im 4. Akt seines Dramas Hernani (1830) verwendet.<ref>Ad augusta, per angusta. Deutsches Asterix-Archiv, 26. Juli 2007 (Abruf am 4. Dezember 2021).</ref>
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad bestias
„zu den Tieren“ – den wilden Tieren im Zirkus vorwerfen
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad captandum vulgus
„um das gemeine Volk auf seine Seite zu bringen“
Von Politikern, die falsche Wahlversprechen machen oder an niedere Instinkte appellieren.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad deliberandum
„zur Überlegung“, „zum Nachdenken“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad deum
„Zu Gott“ – Gott befohlen.
Daher die Abschiedsformeln Adieu und Ade.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad experimentum
„versuchsweise“ – vorläufig
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad fontes
„Zu den Ursprüngen“
Motto des Renaissance-Humanismus. Die Humanisten forderten damit eine Rückbesinnung auf die Originaltexte, vor allem der griechischen Philosophen. Bedeutsam wurde dieser Leitsatz durch Erasmus von Rotterdam, der schrieb: „Sed in primis ad fontes ipsos properandum, id est graecos et antiquos.“ („Vor allem muss man zu den Quellen selbst eilen, das heißt zu den Griechen und den Alten überhaupt.“)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad fundum
„Bis zum Boden!“ oder „Bis auf den Grund (des Glases)!“ – Studentensprachlicher Trinkspruch.
Ad hanc vocem
Siehe unten unter Ad vocem.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad hoc
„zu diesem“
„Für das Vorliegende“, das heißt improvisiert, aus dem Stegreif. Mit Ad-hoc-Gesetzgebung wird eine gesetzgeberische Reaktion unter dem Einfluss einer öffentlichen Diskussion oder Medienberichterstattung zu einem bestimmten Thema bezeichnet. Eine Ad-hoc-Hypothese ist eine für den Einzelfall geschaffene wissenschaftliche Hilfskonstruktion mit dem Zweck, eine Theorie gegen ihr widersprechende Beobachtungen zu stützen. In den Naturwissenschaften wird das Einführen von Ad-hoc-Hypothesen weitgehend vermieden.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad hominem
„auf den Menschen gerichtet“
Ein Argument, das sich auf die Person des Gegners und nicht auf die Sache bezieht; Beispiel: „Dieser Geschiedene/Ausländer/Katholik/Protestant will uns weismachen, dass …“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad infinitum
„ins Unendliche“
Der „regressus ad infinitum“, der Rückgriff ins Unendliche, ergibt sich in der traditionellen Logik, wenn die aus einer Folge geschlossene Ursache ihrerseits immer wieder Folge einer vorhergehenden Ursache ist.
Heute oft allgemein in der Bedeutung „immer weiter gehend“ verwendet.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad interim (a. i. / ad int.)
„für die Zwischenzeit“
Der Duden erklärt die Bedeutung im Deutschen als „einstweilen, unterdessen; vorläufig – (bildungssprachlich) – syn. einstweilen, kommissarisch, solange, unterdessen, vorerst, vorläufig, vorübergehend, währenddessen, zunächst“<ref>Worteintrag: ad interim. In: Duden online. Abgerufen am 24. November 2024.</ref> – im Sinne von temporär. Häufig wird der lateinische Ausdruck – auch abgekürzt mit „a. i.“ oder „ad int.“ – in Bezug auf Funktionsbezeichnungen (etwa für Geschäftsträger) verwendet, wenn Personen eine Stelle oder Aufgabe nur vorläufig oder absehbar zwischenzeitlich (beispielsweise bis zur nächsten regulären Wahl) übernehmen (wie zum Beispiel nach Ausfall eines bisherigen Amtsinhabers).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad Kalendas Graecas
„An den griechischen Kalenden“
Als Redensart des Augustus bei Sueton überliefert (Augustus 87): Augustus habe „numquam solituros“ („Schuldner, die niemals zahlen wollen“) als „ad Kalendas Graecas solituros“ („Leute, die an den griechischen Kalenden zahlen würden“) bezeichnet. Im griechischen Kalender gab es aber kein mit den Kalenden des römischen Kalenders vergleichbares Datum: den ersten Tag des Monats als üblichen Zahltag für Schuldner. Der Ausdruck bedeutet also niemals.
Vergleiche den Sankt-Nimmerleins-Tag.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad libitum (ad lib)
„nach Belieben“
Diese Angabe in einem musikalischen Werk räumt dem Ausführenden gewisse Freiheiten ein.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad litem
„für den Prozess“ – eine zu einem bestimmten Gerichtsverfahren zugezogene Person wie Richter, Vormund/Verfahrenspfleger, Nachlassverwalter
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad lucem
„Zum Licht“ – Motto der Universität Lissabon
Datei:St. Ignatius A.M.D.G..jpg
St.-Ignatius-Kirche in Chestnut Hill, Massachusetts mit dem Motto: „Ad Maiorem Dei Gloriam“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad Maiorem Dei Gloriam
„Zur größeren Ehre Gottes“ – Motto der Jesuiten, abgekürzt: {{#if:trim|A. M. D. G.}}
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad manum medici
„zu Händen des Arztes“
Ausdruck in Arztbriefen und Patientendokumentationen; auch ad manus medici, abgekürzt ad man. med.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad meliorem
„auf bessere (Zeit)“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad multos annos
„Auf viele Jahre!“ – „Hoch soll er leben!“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad nauseam
„bis zum Erbrechen
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad nutum
„auf Weisung“ – wörtlich „auf Nicken, auf Wink“
Übertragen einer Leitungsaufgabe bis auf Widerruf (ein Begriff im römisch-katholischen Kirchenrecht)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad oculos
„vor Augen“
Beispielsweise „ad oculos führen“.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad pedem litterae
„Bis zum Fuß des Buchstabens“ – „Genau so, wie es geschrieben steht.“
Vergleiche „bis aufs I-Tüpfelchen“.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad perpetuam memoriam
„zur ewigen Erinnerung [an]“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad personam
„an die(se) Person (gerichtet)“, „auf die(se) Person bezogen/zugeschnitten“
Beispiel: Eine Position ad personam ist eine Position, die nicht mit jedem beliebigen, geeigneten Bewerber besetzt werden kann, sondern auf eine (bestimmte) Person zugeschnitten ist.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad pias causas
„zu frommen Zwecken“
Formel bei Vermächtnissen, für wohltätige Zwecke; gemeint ist damit „zum Besten der Armen, Kirchen, Schulen, Stiftungen etc.“<ref>Vergleiche {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}{{#ifeq: 0 | 0
                 | {{#if: 
                     | Vorlage:Meyers-1905 – veraltete Parametrisierung
                   }}

}}</ref> Bereits der Justinianische Codex enthält den Begriff des Testamenta ad pias causas („Verfügungen zu frommen Zwecken“).<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Ad pios usus
Variante von ad pias causas
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad profundum
„bis zum Boden“
Dies war ein in der studentischen Szene üblicher Begriff, der bedeutete, das Glas, ohne abzusetzen, bis zum Boden zu leeren. Im übertragenen Sinne: „gründlich“, „in die Tiefe gehend“.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad rem
„zur Sache“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad sanitatem
„(zur) Gesundheit“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad tempus concessa post tempus censentur denegata.
„Was auf Zeit eingeräumt ist, wird nach Ablauf der Zeit automatisch verwehrt.“ – Codex Justinianus 10,61,1.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad usum Delphini
„Zum Gebrauch des Dauphins
So heißt ein Werk, das für den Schulunterricht von anstößigen Stellen „gereinigt“ wurde. Der Ausdruck kommt von Ausgaben griechischer und lateinischer Klassiker, die Ludwig XIV. für seinen Kronprinzen hatte fertigen lassen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad usum medici (ad us. med.)
„zur Verabreichung durch den Arzt“ – Abkürzung auf Rezepten
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad usum proprium (ad us. propr.)
„zum Eigengebrauch“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad utrumque paratus
„zu beidem bereit“ oder „auf beides vorbereitet“ – zum Beispiel Krieg oder Verständigung
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad valorem
„nach Wert“ – zum Beispiel „Besteuerung ad valorem“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad vocem
„Zu dem Wort (wäre zu sagen)“
Einleitende Floskel einer Stellungnahme oder Abhandlung (im Sinne von: „Was dies betrifft, Folgendes“).
Auch: „Beim Stichwort (nachzuschlagen)“ als Hinweis in Zitationen aus Nachschlagewerken, der die Seiten- oder Spaltenangabe ersetzen kann, auch als ad hanc vocem („bei diesem Stichwort“, Abkürzung a. h. v.). Häufiger in der Variante sub voce bzw. der entsprechenden Abkürzung s. v. („unter dem Ausdruck“).

Adam

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Adam fodiente, quis nobilior, Eva nente?
„Als Adam grub und Eva spann, gab es da einen Edl(er)en?“
Im Lied: „Als Adam grub und Eva spann, wo war denn da der Edelmann?“. Der englische Reim „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ geht zurück auf den Bauernaufstand des Jahres 1381.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Adam primus homo crux omni posteritati.
„Adam, der erste Mensch, ist ein Kreuz für die ganze Nachwelt.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Adam, primus homo, qui deceptus es in pomo.
„Adam, du erster Mensch, der du durch einen Apfel getäuscht worden bist.“
Liedzeile aus dem Allgemeinen Deutschen Kommersbuch.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Addito/Additus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Addito salis grano
„Unter Hinzufügung eines Körnchens Salz
Zum Verständnis siehe Cum grano salis.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Additus ab insolente Gallo ponderi gladius.
„Von dem unverschämten Gallier wurde zum Gewicht das Schwert hinzugefügt.“ – Livius, Ab urbe condita 5,48.
Die Rede ist hier von dem Gallier Brennus, der sein Schwert in die Waagschale warf und den berühmten Ausspruch „Vae victis!(„Wehe den Besiegten!“) machte.

Adhuc

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Adhuc flagranti crimine
„Auf frischer Tat“ – Vergleiche In flagranti
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Adhuc tua messis in herba est.
„Noch ist deine Ernte auf dem Halm.“ – Ovid, Heroides 17 (Helena an Paris), 263.

Admiror

Datei:2487(Admiror paries).jpg
Reproduktion des Graffitos „Admiror te […]“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Admiror te, paries, non cecidisse ruinis,
qui tot scriptorum taedia sustineas.
„Ich bewundere dich, Wand, dass du nicht eingestürzt bist,
die du so vieler Schreiberlinge übles Geschreibsel erträgst.“ – Graffito in Pompeji in Form eines Distichons.
Die originale Inschrift ist im ersten Vers nicht ganz zweifelsfrei lesbar. Bei der Schreibung „Admiror, paries, te non cecidisse ruinis“ handelt es sich um eine Konjektur aus mehreren Fundstellen.

Adora

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Adora quod incendisti, incende quod adorasti.
„Bete an, was du verbrannt hast; verbrenne, was du angebetet hast.“
Diese Worte soll der Bischof Remigius von Reims bei der Taufe von Chlodwig I. gerufen haben. Chlodwig bekehrte sich zum Christentum, nachdem er den christlichen Gott um Hilfe bei der Schlacht von Zülpich gebeten hatte, weil sich seine eigenen Götter als unfähig erwiesen hatten. Große Bedeutung hatte diese Taufe für die weitere Geschichte Europas, da das Fränkische Reich mit der Taufe Chlodwigs christianisiert wurde. Chlodwig befragte nach dem Bericht des Gregor von Tours vor seiner Taufe die Adligen und sein Volk. Als diese zustimmten, ließ er sich mit angeblich 3.000 Anhängern taufen.

Adveniat

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Adveniat Regnum Tuum.
„Dein Reich komme.“ – Bitte aus dem Vaterunser (Matthäus-Evangelium 6,10). Davon abgeleitet auch der Name der Spendensammelaktion Adveniat der Katholischen Kirche.

Advocatus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Advocatus angeli
„Anwalt des Engels“
Gegenspieler des Advocatus Diaboli, der für die Seligsprechung argumentierte.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Advocatus Dei
„Anwalt Gottes“ – siehe unter Advocatus Diaboli.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Advocatus Diaboli
„Anwalt des Teufels“.
Im Heiligsprechungsverfahren der römisch-katholischen Kirche war er derjenige, der Argumente gegen eine Heiligsprechung vorbringen musste (Bezeichnung seit 1983 Promotor Fidei, „Förderer des Glaubens“).
Verallgemeinert jemand, der um der Diskussion willen einen unpopulären Standpunkt vertritt (den er persönlich nicht teilt).

Aegrescit

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aegrescit medendo.
„Es verschlimmert sich noch durch die (Versuche einer) Heilung.“ – Vergil, Aeneis 12,46.
Vergil erzählt hier vom vergeblichen Versuch des Latinus, die Wut des Turnus zu beschwichtigen.

Aegri

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aegri somnia
„Träume eines Kranken“ – aus der Ars Poetica (7) des Dichters Horaz

Aegroti

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aegroto, dum anima est, spes est.
„Für den Kranken besteht Hoffnung, solange er atmet.“ (wörtlich: „… solange Seele da ist“) – Cicero, Ad Atticum 9,11.
Vergleiche „Dum spiro, spero.

Aequam

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aequam memento rebus in arduis servare mentem!
„Denk dran, in Schwierigkeiten Gleichmut zu bewahren!“ Horaz, Carmina 2,3,1.

Aequat

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aequat omnis cinis.
„Die Asche macht alle gleich.“ – Seneca, Epistulae morales 91,16.

Aequis

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aequis aequus
„Den Rechten recht“ – Wahlspruch des Habsburgerkaisers Leopold I.

Aeris

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aeris alieni comes miseria
„Elend ist der Begleiter von Schulden.“ – Plinius der Ältere, Naturalis historia 7,119.
Frei übersetzt: „Borgen macht Sorgen.“

Aetas

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aetas nulla ad discendum sera.
„Kein Alter ist zum Lernen zu spät.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aetas volat.
„Die Lebenszeit fliegt.“ – Cicero, Tusculanae disputationes 1,76.

Affidavit

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Affidavit.
„(Er) hat versichert.“ – Nach deutschem Recht die Versicherung an Eides statt.

Afflictis

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Afflictis lentae, celeres gaudentibus horae.
„Den Bekümmerten vergehen die Stunden langsam, rasch den sich Freuenden.“
Dieser Vers, ein Hexameter, ist als Aufschrift auf Sonnenuhren nachgewiesen.

Age

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Age, quod agis.
„Was du tust, das tu auch richtig.“
Vergleiche „Quidquid agis, prudenter agas et respice finem.

Agenda

Agenda
„Zu behandelnde Dinge“ – Tagesordnung

Agnus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Agnus Dei
„Lamm Gottes“
Nach dem Evangelium des Johannes 1,29 ({{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}, {{#switch: {{{4}}} | NA ={{{4}}} | OT | BHS ={{{4}}} | LXX ={{{4}}} | VUL ={{{4}}} | #default =EU}}) sagte Johannes der Täufer, als er Jesus an den Jordan kommen sah: „Ecce agnus dei, qui tollit peccatum mundi!“ („Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt tilgt!“)

Das Lamm Gottes ist ein seit ältester Zeit verbreitetes Symbol für Jesus Christus. Dieses Symbol bezieht sich auf das Lamm als Opfertier im Alten Testament, besonders auf die Lämmer, deren Blut in der Nacht des Auszugs der Israeliten aus Ägypten als Schutzzeichen an die Türpfosten gestrichen wurde.
In der Messliturgie und in den Litaneien der römisch-katholischen Kirche heißt es: „Agnus Dei, qui tollis peccata mundi, miserere nobis!“ („Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt, erbarme dich unser!“)

Alea

Datei:Caesar-ueberschreitet-den-rubikon.jpg
Caesar überschreitet den Rubikon
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Alea iacta est.
„Der Würfel ist gefallen.“ – Der römische Schriftsteller Sueton berichtet, dass Julius Caesar am 10. Januar 49 v. Chr. unschlüssig mit seiner Armee am Grenzfluss Rubikon stand, als ein Hirte kam, einem Soldaten die Trompete entriss und den Fluss überschritt. Darauf sagte Caesar:
Eatur quo deorum ostenta et inimicorum iniquitas vocat. Iacta alea est. („Dorthin führt der Weg, wohin die Zeichen der Götter und die Schandtaten der Feinde rufen.“)
Wenig bekannt ist, dass Cäsar diesen Ausspruch auf Griechisch tat: „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}), deutsch „Geworfen ist der Würfel.“
Heute wird dieses Zitat im Sinne von „Es gibt kein Zurück mehr“ verwendet.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Alea iudiciorum
„Das Glücksspiel der Rechtsprechung“

Alia

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Alia res sceptrum, alia plectrum.
„Das Szepter ist eine Sache, das Plektron die andere.“ – Regieren ist eine Sache, die Laute schlagen (Kritisieren) die andere.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Aliena/Alieni

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aliena vitia in oculis habemus, a tergo nostra.
„Die Fehler der anderen haben wir vor Augen, im Rücken unsere eigenen.“ – Seneca, De ira 2,28,6.
Dieses Zitat bezieht sich auf eine Fabel Äsops,<ref>Fabel Nr. 266 in den Aesopica von B. E. Perry, Urbana 1952.</ref> die von Phaedrus in Gedichtform gebracht wurde:<ref>Phaedrus, Fabel 4, 10</ref> Die Menschen tragen jeweils zwei Säcke – den Sack mit den eigenen Fehlern tragen sie am Rücken, den Sack mit den Fehlern der Mitmenschen tragen sie vor sich her; so kommt es, dass wir die Fehler der anderen vor Augen haben, die eigenen aber nicht sehen können.
Dieses Zitat entspricht dem biblischen Dictum „Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“ (Matthäus 7,3 [{{#switch: {{{4}}}

| NA ={{{4}}} | OT | BHS ={{{4}}} | LXX ={{{4}}} | VUL ={{{4}}} | #default =EU}}, {{#switch: VUL | NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}]).

Siehe auch ein Dorn im Auge.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Alieni iuris
„Fremden Rechts“ – bezieht sich auf jemanden, der nicht über sich selbst bestimmt.

Aliis

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aliis inserviendo consumor.
„Anderen helfend, verzehre ich mich.“
Devise des Wolfenbütteler Bibliotheksgründers Herzog Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel. Aufschrift auf neuzeitlichen Münzen, aber auch sinnigerweise auf Kerzen.
Eine Abwandlung davon ist „Patriae inserviendo consumor.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aliis ne feceris, quod tibi fieri non vis.
„Tu anderen nicht, was du nicht willst, dass dir geschehe.“ – Goldene Regel

Aliquid

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aliquid haeret.
„Etwas bleibt hängen.“
Gemeint sind damit Verleumdungen. Dies ist die Kurzfassung von ursprünglich „Audacter calumniare, semper aliquid haeret.“ („Verleumde nur dreist, etwas bleibt immer hängen“.) Es ist die lateinische Fassung eines Ausspruchs von Francis Bacon, die auf den griechischen Geschichtsschreiber Plutarch zurückgeht und im griechischen Original folgendermaßen lautet: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}).

Alis

Datei:Seal of the Oregon Territory.png
Motto des US-Bundesstaates Oregon: Alis volat propriis.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Alis volat propriis.
„Sie fliegt mit ihren eigenen Flügeln.“
Motto des US-Bundesstaates Oregon. Das Motto bezieht sich auf den Beschluss der Siedler in der Region, 1843 eine eigene provisorische Regierung zu bilden, die unabhängig von den Vereinigten Staaten und Großbritannien sein sollte.

Alma

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Alma Mater
„Nährende Mutter“ – Ausdruck für die Universität, die jemand besucht oder besucht hat.
Dieser Ausdruck ist vom Motto „Alma mater studiorum“ der Universität Bologna übernommen, die als älteste Universität Europas im Jahr 1088 gegründet wurde.

Alta

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Alta sedent civilis vulnera dextrae.
„Tief sind die Wunden, die der Bürgerkrieg schlägt.“ – Lucan.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Alter/Altera/Alterius/Alterum

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Alter Ego
„zweites Ich“ oder „anderes Ich“
Ursprünglich ein Mensch, der einem geistig sehr nahesteht, ein guter Freund. Heute oft „eine zweite Facette meiner Persönlichkeit“.
Datei:Petrus Ramus.jpg
Petrus Ramus
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Altera pars Petri
„Zweiter Teil (der Logik) des Petrus (Ramus)“
Der zweite Teil der Logik des französischen Philosophen Petrus Ramus handelt von der Urteilskraft. Von geistig beschränkten Menschen sagte man, ihnen fehle die „altera pars Petri“.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Alterius contractu nemo obligatur.
„Durch den Vertrag eines anderen wird niemand verpflichtet.“
Rechtssatz, der vornehmlich den Vertrag zu Lasten Dritter verbietet.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Alterum lumen Angliae
„Die andere Leuchte Englands“
Gemeint war damit die Universität Oxford.<ref>A new dictionary of quotations from the greek, latin and modern languages. J. B. Lippincott, Philadelphia 1869, S. 25.</ref>

Ama

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ama et fac, quod vis.
„Liebe und mach, was du willst.“
Dieser Satz von Augustinus lautete ursprünglich „Dilige, et quod vis fac“<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20120208055624
      | {{#ifeq: 20120208055624 | *
    | Vorlage:Webarchiv/Wartung/Stern{{#if: Cor inquietum, 17. Oktober 2006 | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Cor inquietum, 17. Oktober 2006}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://corinquietum.blogspot.com/2006_10_01_archive.html}} }} (Archivversionen)
    | {{#iferror: {{#time: j. F Y|20120208055624}}
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/DatumDer Wert des Parameters {{#if: wayback | wayback | Datum }} muss ein gültiger Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS sein!
         | {{#if: Cor inquietum, 17. Oktober 2006 | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Cor inquietum, 17. Oktober 2006}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://corinquietum.blogspot.com/2006_10_01_archive.html}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer }} vom {{#time: j. F Y|20120208055624}} im Internet Archive{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
      }}
  }}
      | {{#if:
          | {{#iferror: {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}}
    | {{#switch: {{#invoke:Str|len|{{{webciteID}}}}}
       | 16= {{#if: Cor inquietum, 17. Oktober 2006 | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Cor inquietum, 17. Oktober 2006}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://corinquietum.blogspot.com/2006_10_01_archive.html}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer }} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{{webciteID}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
       | 9 = {{#if: Cor inquietum, 17. Oktober 2006 | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Cor inquietum, 17. Oktober 2006}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://corinquietum.blogspot.com/2006_10_01_archive.html}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{#invoke:Expr|base62|{{{webciteID}}}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
       | #default= Der Wert des Parameters {{#if: webciteID | webciteID | ID }} muss entweder ein Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS oder ein Schüsselwert mit 9 Zeichen oder eine 16-stellige Zahl sein!Vorlage:Webarchiv/Wartung/webcitation{{#if:  || }}
      }}
    | c|{{{webciteID}}}}} {{#if: Cor inquietum, 17. Oktober 2006 | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Cor inquietum, 17. Oktober 2006}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://corinquietum.blogspot.com/2006_10_01_archive.html}} }} (Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
  }}
          | {{#if: 
              | Vorlage:Webarchiv/Today
              | {{#if:
                      | Vorlage:Webarchiv/Generisch
                      | {{#if: Cor inquietum, 17. Oktober 2006 | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Cor inquietum, 17. Oktober 2006}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://corinquietum.blogspot.com/2006_10_01_archive.html}} }}  
                 }}}}}}}}{{#if:
    | Vorlage:Webarchiv/archiv-bot
  }}{{#invoke:TemplatePar|check
     |all      = url=
     |opt      = text= wayback= webciteID= archive-is= archive-today= archiv-url= archiv-datum= ()= archiv-bot= format= original=
     |cat      = Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv
     |errNS    = 0
     |template = Vorlage:Webarchiv
     |format   = *
     |preview  = 1
  }}{{#ifexpr: {{#if:20120208055624|1|0}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}} <> 1
    | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Genau einer der Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive-today', 'archive-is' oder 'archiv-url' muss angegeben werden.|1}}
  }}{{#if: 
    | {{#switch: {{#invoke:Webarchiv|getdomain|{{{archiv-url}}}}}
        | web.archive.org = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von Internet Archive erkannt, bitte Parameter 'wayback' benutzen.|1}} 
        | webcitation.org = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von WebCite erkannt, bitte Parameter 'webciteID' benutzen.|1}} 
        | archive.today |archive.is |archive.ph |archive.fo |archive.li |archive.md |archive.vn = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von archive.today erkannt, bitte Parameter 'archive-today' benutzen.|1}}
      }}{{#if: 
         | {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}
             | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Wert des Parameter 'archiv-datum' ist ungültig oder hat ein ungültiges Format.|1}}
          |  }} 
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Pflichtparameter 'archiv-datum' wurde nicht angegeben.|1}}
      }}
    | {{#if: 
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Parameter 'archiv-datum' ist nur in Verbindung mit 'archiv-url' angebbar.|1}}
      }}
  }}{{#if:{{#invoke:URLutil|isHostPathResource|http://corinquietum.blogspot.com/2006_10_01_archive.html}}
    || {{#if:  || }}
  }}{{#if: Cor inquietum, 17. Oktober 2006
    | {{#if: {{#invoke:WLink|isBracketedLink|Cor inquietum, 17. Oktober 2006}}
        | {{#if:  || }}
      }}
    | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt
  }}{{#switch: 
    |addlarchives|addlpages= {{#if:  || }}{{#if: 1 |Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: enWP-Wert im Parameter 'format'.|1}}
  }}{{#ifeq: {{#invoke:Str|find|http://corinquietum.blogspot.com/2006_10_01_archive.html%7Carchiv}} |-1
    || {{#ifeq: {{#invoke:Str|find|{{#invoke:Str|cropleft|http://corinquietum.blogspot.com/2006_10_01_archive.html%7C4}}%7Chttp}} |-1
         || {{#switch: {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://corinquietum.blogspot.com/2006_10_01_archive.html }}
              | abendblatt.de | daserste.ndr.de | inarchive.com | webcitation.org = 
              | #default = {{#if:  || }}{{#if: 1 |Vorlage:Webarchiv/Wartung/URL}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Archiv-URL im Parameter 'url' anstatt URL der Originalquelle. Entferne den vor der Original-URL stehenden Mementobestandteil und setze den Archivierungszeitstempel in den Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive.today' oder 'archive-is' ein, sofern nicht bereits befüllt.|1}}
            }} 
       }}
  }}</ref><ref>Augustinus Hipponensis – In Epistolam Ioannis ad Parthos tractatus decem – 7.8</ref> in seiner Schrift In epistulam Ioannis ad Parthos.<ref>Augustinus Hipponensis – In epistulam Ioannis ad Parthos tractatus decem.</ref>

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Amantes/Amanti/Amantium

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amantes amentes.
„Liebende sind Verrückte.“ – Terenz, Andria I,3.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amantes non vident. Videntes non amant.
„Die, die stark lieben, sehen nicht alles. Die, die alles sehen, lieben nicht stark.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amantes ut apes vitam melitam exigunt.
„Liebende führen wie Bienen ein honigsüßes Leben.“
Inschrift in der Casa degli Amanti in Pompeii. Gleich darauf folgt die Einschränkung: „Vellem“. („Ich wollte!“ – „Schön wär’s!“)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amanti nihil difficile.
„Dem Liebenden ist nichts schwer.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amantium ira amoris integratio est.
Der Zorn der Liebenden ist die Wiederherstellung der Liebe. – Terenz, Andria 555.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Amare/Amat

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amare et mare sunt idem. In utroque multi pereunt.
„Das Lieben und das Meer sind dasselbe. In beiden gehen viele unter.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amare et sapere vix deo conceditur.
„Zu lieben und vernünftig zu sein gesteht man kaum einem Gott zu.“ – Publilius Syrus.
Carl Orffs Oper Die Kluge endet mit dieser Weisheit: „Klug sein und lieben kann kein Mensch auf dieser Welt.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amare iuveni fructus est, crimen seni.
„Zu lieben ist für den Jugendlichen ein Gewinn, für den Greis ein Verbrechen.“ – Publilius Syrus.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amat Fortuna parum cordatos, amat audaciores et quibus illud placet: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}.
„Fortuna liebt die weniger Vernünftigen, liebt die Wagemutigeren und denen dieses Wort gefällt: Jeder Würfel sei geworfen!“ – Erasmus von Rotterdam in seinem Lob der Torheit (Encomium Moriae 61)
Siehe auch Alea iacta est.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amat victoria curam.
„Der Sieg liebt die Vorbereitung.“ – Catull, Carmina 62,16.
Siehe auch Victoria amat curam.

Amici

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amici fures temporum.
„Freunde sind Diebe der Zeit.“

Amicitiae

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amicitiae immortales, mortales inimicitiae debent esse.
„Freundschaften sollen unsterblich, Feindschaften sterblich sein.“

Amicus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amicus certus in re incerta cernitur.
„Einen wahren Freund erkennt man in einer unsicheren Lage.“ – Ennius, zitiert von Cicero, De amicitia 64.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amicus curiae
„Freund des Gerichts“
Im angelsächsischen Recht bezeichnet der Begriff eine Person oder Organisation, die an einem Gerichtsverfahren beteiligt ist, ohne selbst Partei zu sein.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amicus meus, inimicus inimici mei
„mein Freund, der Feind meines Feindes“ – „Der Feind meines Feindes ist mein Freund.“
Sprichwort, das besagt, dass zwei Parteien gegen einen gemeinsamen Feind zusammenarbeiten können oder sollten.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amicus Plato, sed magis amica veritas.
„Platon ist mir lieb, aber noch lieber die Wahrheit.“ – Ausspruch des Philosophen Aristoteles über Platon beziehungsweise auch über Sokrates.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Amor/Amore/Amoris

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amor fati
„Liebe zum Schicksal“ – Marcus Aurelius, später von Friedrich Nietzsche aufgegriffen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amor gignit amorem.
„Liebe bringt Liebe hervor.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amor magister est optimus.
„Die Liebe ist die beste Lehrmeisterin.“
Nach Plinius dem Jüngeren, Epistulae 4,19,4, wo er über seine Frau schreibt, sie singe und spiele auf der Kithara, zwar ohne dass ein Könner es ihr beibrächte, doch „amore, qui magister est optimus“ („aus Liebe [zu mir], was die beste Lehrmeisterin ist“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amor medicabilis nullis herbis.
„Die Liebe ist durch keine (Heil-)Kräuter heilbar.“ – „Gegen die Liebe ist kein Kraut gewachsen.“
Datei:Plato i sin akademi, av Carl Johan Wahlbom (ur Svenska Familj-Journalen).png
Platon und seine Schüler
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amor platonicus
Platonische Liebe“ – Liebe auf geistiger Ebene, die auf den griechischen Philosophen Platon zurückgeführt wird.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amor tollit timorem.
„Die Liebe nimmt die Furcht hinweg.“ – Bernhard von Clairvaux.
Dieser Satz geht zurück auf den Apostel Johannes (1. Johannesbrief 4,18 [{{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}, {{#switch: {{{4}}} | NA ={{{4}}} | OT | BHS ={{{4}}} | LXX ={{{4}}} | VUL ={{{4}}} | #default =EU}}]): „Timor non est in charitate: sed perfecta charitas foras mittit timorem“ („Furcht gibt es in der Liebe nicht, sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht“).

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amor tussisque non celantur.
„Liebe und Husten lassen sich nicht verbergen.“
Der Satz wird fälschlicherweise oft dem Dichter Ovid zugeschrieben.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amor vincit omnia.
„Liebe besiegt alles.“ – Aus den Carmina Burana.
Variante von omnia vincit amor.
Vergleiche labor omnia vincit und tempus vincit omnia.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amore, more, ore, re probantur amicitiae.
„Durch Liebe, Betragen, Rede und Tat erweisen sich Freundschaften.“
Lateinisches Wortspiel, bei dem immer ein Buchstabe mehr vom Ausgangswort weggenommen wird. Gibt es auch in der Version mit „servantur“ statt „probantur“, was dann bedeutet „… erhält man Freundschaften“, oder mit „iunguntur“ („werden geschlossen“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amoris vulnus idem sanat, qui facit.
„Die Wunde der Liebe heilt genau der, der sie schlägt.“ – Publilius Syrus.

An

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} An nescis, mi fili, quantilla prudentia mundus regatur?
„Weißt du nicht, mein Sohn, mit wie wenig Klugheit die Welt regiert wird?“
Dies schrieb Axel Gustavson Graf von Oxenstierna seinem Sohn, den er bat, für ihn an der diplomatischen Konferenz in Münster am Ende des Dreißigjährigen Kriegs teilzunehmen, wobei er einen Ausspruch von Papst Julius III. ins Lateinische übertrug, siehe „Weißt du denn nicht, mein Sohn, mit wie wenig Verstand die Welt regiert wird?

Ana

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} ana partes aequales
„zu gleichen Teilen“
Ein Ausdruck aus der Herstellung von Rezepturarzneimitteln in der Pharmazie, meist in der Kurzform ana oder als Abkürzung aa. verwendet

Anathema

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anathema sit.
„Er sei verflucht.“
Anathema ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) – das Gottgeweihte, die Verfluchung – bezeichnet eine kirchenrechtliche Verurteilung und gilt als strengere Maßnahme als eine Exkommunikation. Bei der formalen Definition eines Dogmas bezeichnet die Formel „anathema sit“ (oft mit a. s. abgekürzt) die Verurteilung einer abweichenden Lehrmeinung als Häresie. Sie steht üblicherweise am Schluss eines dreigliedrigen Satzes:
  • „Si quis dixerit“ („wenn einer sagen sollte“)
  • gefolgt von der zu verurteilenden Aussage (im AcI oder mit quod oder ähnlichem)
  • „Anathema sit“.

Anatomia

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anatomia clavis et clavus medicinae.
„Die Anatomie ist der Schlüssel und das Steuerruder der Medizin.“

Angelica

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Angelica salutatio
„Engelsgruß“
Der englische Gruß ist die Bezeichnung für die Grußworte des Erzengels Gabriel, als er der Jungfrau Maria verkündigte, dass sie den künftigen Jesus Christus gebären werde. Die entsprechenden Verse stehen in der Bibel bei Lukas 1, ab Vers 28 („Gegrüßt seist du, Maria […]“ [{{#switch: {{{4}}}

| NA ={{{4}}} | OT | BHS ={{{4}}} | LXX ={{{4}}} | VUL ={{{4}}} | #default =EU}}]). Auf Lateinisch beginnen die Grußworte mit „Ave Maria, gratia plena, dominus tecum“ ({{#switch: VUL | NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}). Sie sind auch ein bekanntes katholisches Gebet, das Ave Maria, geworden.

Angulus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Angulus ridet
„Diese Ecke des Landes macht mich glücklich“ – Horaz, Oden, Il,6,13.

Anima

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anima Mundi
„Weltseele“
Laut Platon auf die gesamte Natur verteilt. Die Weltseele ist die Bewegerin der Welt. Sie enthält alles Körperliche und seine Elemente in sich. Sie erkennt alles.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anima naturaliter christiana.
„Die Seele ist von Natur christlich.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anima sana in corpore sano
„Eine gesunde Seele in einem gesunden Körper“
Variante zu Mens sana in corpore sano.
Das aus den Anfangsbuchstaben gebildete Akronym bildet die Grundlage für den Namen des Sportartikelherstellers Asics.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anima vegetativa
Begriff aus der Seelenlehre des Aristoteles in seiner Schrift De anima (Vorlage:GrcS „Über die Seele“), in der die Seele folgendermaßen unterteilt ist:
  1. Anima vegetativa ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}): Pflanzenseele
  2. Anima sensitiva ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}): Tierseele
  3. Anima cogitativa ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}): Menschenseele, unterteilt in einen unsterblichen, aktiven Nous, {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} und einen sterblichen, rezeptiven Nous, {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

Animal

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Animal bipes implume
„federloser Zweibeiner“
Platon erklärte seinen Schülern, der Mensch gehöre zum Tierreich, gehe auf zwei Beinen, besitze aber weder Fell noch Federn. Dies hörte Diogenes, rupfte einen vorbeilaufenden Hahn und rief: „Da, verehrter Platon, da hast du deinen Menschen!“.
Platon erweiterte daraufhin seine Definition: „Animal implume, bipes, latis unguibus“ („Der Mensch ist ein zweibeiniges Lebewesen ohne Federn mit breiten Nägeln.“)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Animal disputax
„gerne disputierendes Lebewesen“
Vom „Dispu-Tier“ heißt es in den Lebensbeschreibungen von Adam Bernd aus dem Jahr 1738 über einen gewissen Olearius:
„Er war ein animal disputax; und, wenn er des Abends zu dem Gastwirt kam, wo ich speisete, mich abzuholen, so kunte man mit ihm Lateinisch, Italienisch, Französisch und Englisch reden, wie man wollte. Vorm Schlafengehen, wenn wir nach Hause kamen, und des Morgens, ehe er noch ausgieng, hatte ich insonderheit die Gelegenheit mich dieses Vorteils zu bedienen.“<ref>Bernd, Adam: Eigene Lebens-Beschreibung. § 47 (Digitalisat, zeno.org).</ref>
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Animal laborans
„das arbeitende Tier“
Animal laborans ist ein Begriff der Philosophin Hannah Arendt, mit dem sie das Dasein des Menschen auf Arbeit zur Existenzsicherung reduziert.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Animal rationale
„das vernünftige Tier“
Übersetzung des griechischen „zoon logikon“: In dieser Bezeichnung des Menschen wird seine Fähigkeit zu denken als das Wesentliche und ihn vom Tier Unterscheidende hervorgehoben.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Animal symbolicum
„das symbolische Tier“
Der Begriff wurde von dem Philosophen Ernst Cassirer geprägt und hebt die typisch menschliche Fähigkeit hervor, Symbole hervorzubringen und in einer Welt der Symbole zu denken und zu leben.

Animarum

Datei:Wszystkich swietych cmentarz.jpg
Friedhof an Allerseelen
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Animarum dies
„Tag der Seelen“ – Allerseelen
Allerseelen ist ein Gedenktag im Kirchenjahr der römisch-katholischen Kirche, der am 2. November begangen wird, offiziell lateinisch aber (Commemoratio) omnium fidelium defunctorum. In Mexiko ist der Tag der Toten einer der wichtigsten Feiertage.

Animula

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Animula vagula blandula
„Seelchen, kleine, zärtliche Streunerin“
Mit diesen Worten beginnt das sogenannte Animula-Gedicht, das der römische Kaiser Hadrian verfasst hat. Es war die Inschrift über seiner Grabkammer in der von ihm als sein Mausoleum erbauten Engelsburg in Rom.

Animus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Animus furandi
„die Absicht zu stehlen“ – juristischer Begriff
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Animus iniurandi
„die Absicht zu beleidigen“ – juristischer Begriff
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Animus in consulendo liber
„in der Beratung ein freier Sinn“ – Gaius Sallustius Crispus, De Catilinae coniuratione 52,21.
Wahlspruch der NATO.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Animus rem sibi habendi
„die Absicht, eine Sache selbst zu besitzen“
Der Begriff bezeichnet juristisch sowohl die Zueignungsabsicht als auch den Besitzwillen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Animus tuus dominus
„Der Mut sei dein Herr!“
Motto der „Sèlezziuni di palluni di Sicilia“ (deutsch „Sizilianische Fußballauswahl“). Der Satz geht zurück auf die Sizilianische Vesper im Jahr 1282, den Aufstand gegen die französische Herrschaft unter König Karl I. von Anjou. Er begegnet – in verschiedenen Zusammenhängen – auch als Abkürzung aus den beiden Anfangsbuchstaben der drei Wörter als Akronym „Antudo“.

Anni

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anni currentis
„des laufenden Jahres“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anni futuri
„des zukünftigen Jahres“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anni praeteriti
„des vorigen Jahres“

Anno

Datei:Duerer Dreifaltigkeitsaltar.jpg
Ausschnitt aus Dürers Landauer Altar mit der Inschrift: „Albertus Durer Noricus faciebat anno a Virginis partu 1511“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anno aetatis suae (ætatis suæ)
„im Jahr seines Alters“ oder (ohne anno) „seines Alters“, – „in seinem … Lebensjahr“
lateinische Altersangabe, Inschrift auf Grabsteinen
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anno currente
„im laufenden Jahr“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anno Domini (A. D.)
„im Jahr des Herrn“
Bezeichnet ein Jahr, das nach dem traditionellen Geburtsjahr Christi berechnet ist: nach Christus (n. Chr.). Diese Zeitrechnung wurde von dem Mönch Dionysius Exiguus im Jahr 525 vorgeschlagen, jedoch nicht vor dem achten Jahrhundert eingeführt. Anfangs nur auf Rom beschränkt, verschaffte sich seine Zeitrechnung immer mehr Geltung und verdrängte im 10. und 11. Jahrhundert in Mittel- und Westeuropa die anderen Zeitrechnungen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anno mundi
„Im Jahr (seit der Erschaffung) der Welt“
Eines der Jahre 3761, 5199 oder 5509 vor Christi Geburt, siehe dazu in Annus mundi, Geschichte.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anno salutis
„im Jahre des Heils“ – siehe auch häufiger: Anno Domini.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anno a Virginis partu
„Im Jahr seit der Jungfrauengeburt“
Gleichbedeutend mit Anno Domini. Wird zum Beispiel von Albrecht Dürer auf dem Landauer Altar als Jahresangabe verwendet (siehe Abbildung):
„Albertus Durer Noricus faciebat anno a Virginis partu 1511“
(„Albrecht Dürer aus Nürnberg hat es geschaffen im Jahre 1511 nach der Jungfrauengeburt“).

Annuit

Datei:Great Seal of the United States (reverse).svg
Rückseite des Staatssiegels der USA mit der Aufschrift „Annuit cœptis“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Annuit cœptis
„Er hat dem Beginnen zugenickt“ – „Er (Gott) war unseren Unternehmungen gewogen“
Motto auf der Rückseite des Großen Siegels der Vereinigten Staaten und auf der Rückseite des US-Dollar-Scheins. Es ist eine Abwandlung eines Spruchs von Vergil, in dem es heißt (Aeneis 9,625):
„Iuppiter omnipotens, audacibus annue coeptis.“ („Allmächtiger Juppiter, sei dem kühnen Beginnen gewogen.“)
Nach einigen Quellen sollten die 13 Buchstaben die 13 Gründungsstaaten der Vereinigten Staaten symbolisieren. Im Wappen steht unten mit Novus ordo seclorum („eine neue Ordnung der Zeitalter“) eine weitere lateinische Wendung.

Annuntio

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Annuntio vobis gaudium magnum: habemus papam.
„Ich verkünde euch eine große Freude: Wir haben einen Papst.“
Mit diesen Worten wird nach einem erfolgreichen Konklave der neue Papst der Öffentlichkeit vorgestellt.

Annus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Annus civilis
„bürgerliches Jahr“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Annus ecclesiasticus
Kirchenjahr
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Annus horribilis
„schreckliches Jahr“
Bekannt als persönliche Bewertung des Jahres 1992, dem Jahr ihres 40. Thronjubiläums, durch Königin Elisabeth II., in dem das Schloss Windsor brannte, Prinz Andrew sich von Sarah Ferguson trennte und die Ehekrise von Prinzessin Diana und Prinz Charles für negative Schlagzeilen sorgte. Es handelt sich dabei um eine ironische Anspielung auf annus mirabilis.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Annus mirabilis
„Wunderjahr“
Neben anderen Bezeichnung der Jahre 16651666 (Isaac Newton) und 1905 (Albert Einstein) mit herausragenden Entdeckungen in der Physik
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Annus mundi (A. M.)
„Jahr der Welt, Weltjahr“ – das Jahr der Erschaffung der Welt (3761, 5199 oder 5509 vor Christi Geburt)

Ante

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ante bellum
„vor dem Krieg“
Im US-amerikanischen Kontext (speziell den Südstaaten) ist hier immer der Sezessionskrieg 1861–1865 gemeint. Ein deutsches Äquivalent, das zufällig ebenfalls die lateinische Sprache gebraucht, wäre (in der Formulierung des Königlich Bayerischen Amtsgerichtes) die „gute alte Zeit vor anno ’14“.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ante cibum (a. c.)
„vor den Mahlzeiten“ – auf Arzneiverschreibungen
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ante Christum natum (a. Chr. n.)
„vor dem geborenen Christus“ – vor Christi Geburt
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ante eram nostram (a.e.n.)
„vor unserer Zeitrechnung“ – dient der Jahreszählung von historischen Ereignissen
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ante litteram
„vor dem Buchstaben“ – „vor dem Begriff“
Steht nach einem Ausdruck, der etwas beschreibt, das existierte, bevor es ein Wort dafür gab. Zum Beispiel könnte man sagen, dass Alan Turing ein Informatiker ante litteram war, da es zu Turings Zeiten den Beruf des Informatikers noch nicht gab.
Französische Variante: avant la lettre.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ante meridiem (a. m.)
„vor Mittag“
In der Zeit von Mitternacht bis Mittag. Der Gegensatz ist post meridiem.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ante partum (a. p.)
„vor der Geburt“ – in der Gynäkologie gebräuchliche Phrase (vergleiche post partum)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ante portas
„vor den Toren“
Zurückgehend auf Hannibal ante portas („Hannibal vor den Toren“), das selbst auf der historischen Äußerung Hannibal ad portas („Hannibal bei den Toren“) von Cicero beruht, der sie metaphorisch als Warnung vor Marcus Antonius gebrauchte. Heute wird der Ausspruch genutzt, um vor einer unmittelbar bevorstehenden Gefahr zu warnen, häufig auch in ironischer Absicht.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ante prandium (a. p.)
„vor dem Mittagessen“ – vor dem Mahl auf Arzneiverschreibungen
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ante Romam Treveris stetit annis mille trecentis.
„Vor Rom stand Trier eintausenddreihundert Jahre.“
Nach der Gründungssage Triers soll Trebeta, der Sohn des Assyrerkönigs Ninus, Trier 1300 Jahre vor der Entstehung Roms gegründet haben. Der Satz, ein leoninischer Hexameter, steht auf dem Roten Haus am Trierer Hauptmarkt und bildet die erste Hälfte eines Epigramms, dessen Fortsetzung lautet: „Perstet et aeterna pace fruatur. Amen.“ („Fort soll es bestehen und ewigen Frieden genießen. Amen.“)

Antiquus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Antiquus amor cancer est.
„Alte Liebe ist ein Krebs.“ (… und kommt wieder zurück.) – Petronius, Satyrikon 42,7 (Rede des Freigelassenen Seleucus).
Entspricht unserem Sprichwort „Alte Liebe rostet nicht.“

Anulus

Datei:Annulus piscatorius.png
Fischerring Leos XIII.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anulus piscatorius
Fischerring
Der Ring des Papstes. Auf der Ringplatte ist neben dem Namen des Papstes und dem Fisch der Apostel Petrus dargestellt, der in einem Kahn stehend ein Fischernetz einzieht.

Anus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anus mundi
„Arsch der Welt“
Vermutlich Wortspiel in Anlehnung an annus mundi; möglich ist auch eine ursprüngliche Fehlschreibung (als Haplographie).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anus obit, abit onus
„Die Alte stirbt, die Last ist weg.“

Apage

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Apage Satanas.
„Weg mit dir, Satan!“
Im Mittelalter eine feststehende Formel zur Bannung einer teuflischen Erscheinung.

Apelles

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Apelles post tabulam
„Apelles hinter dem Bild“
Der griechische Maler Apelles hörte sich angeblich hinter seinem Gemälde versteckt das Urteil der Betrachter über seine Gemälde an.
Siehe auch Ne sutor ultra crepidam.

Apollini

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Apollini et Musis
„Apollo und den Musen“ – Apollon und den Musen gewidmet

Appropinquavit

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Appropinquavit regnum dei.
„Das Reich Gottes ist nahegekommen.“ – Wahlspruch von Bischof Peter Kohlgraf (Vorlage:Bibel/Link, {{#switch: ELB

| NA =ELB | OT | BHS =ELB | LXX =ELB | VUL =ELB | #default =ELB}}).

Approximavit

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Approximavit sidera.
„Er brachte die Gestirne näher.“
Ursprüngliche Inschrift auf dem Grabstein des Optikers und Physikers Joseph von Fraunhofer.

Aqua

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aqua fons vitae est
„Das Wasser ist die Quelle des Lebens.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aqua vitae
„Wasser des Lebens“ – Aquavit

Aquila

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aquila non captat muscas.
„Ein Adler fängt keine Fliegen.“

Aquis

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aquis submersus
„Im Wasser versunken“
Novelle von Theodor Storm. Storm war von einem Bild inspiriert, das eine Predigerfamilie zeigt. Dem Sohn der Familie war ein weiteres Bild gewidmet mit der Inschrift:
„Henricus Bonnix, aquis incuria servi submersus obyt Ao 1656, 17 May, aetatis 10“ („Heinrich Bonnix, infolge der Unachtsamkeit eines Dieners im Wasser versunken und gestorben im Jahre 1656, am 17. Mai, zehnjährig“.)

Arbiter

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Arbiter elegantiarum
„Schiedsrichter des Eleganten“ – Geschmacksrichter der feinen Lebensart
Beiname des Senators und Satirikers Titus Petronius, der als arbiter elegantiae Neros galt, der ihn unter seine wenigen Vertrauten aufnahm und ihm die Rolle als „Schiedsrichter des feinen Geschmacks“ überließ. Der Begriff wurde in der Neuzeit für Persönlichkeiten verwendet, die in Kreisen der Oberschicht den modischen Stil vorgaben, wie etwa um 1800 der britische Dandy Beau Brummell.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Arbiter artis
„Schiedsrichter der Kunst (Künste)“

Arcanum

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Arcanum boni tenoris animae
„Das Geheimnis der guten Laune“ – Motto der Starobrno-Brauerei in Brünn

Ardere

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ardere et lucere
„Glühen (glänzen) und leuchten“

Arma

Datei:Arma virumque cano.jpg
Graffito in Pompeji am Haus des M. Fabius Ululitremulus: oben der Beginn der Aeneis und darunter der Parodievers
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Arma virumque cano
„Ich singe von Waffen und einem Mann“ – Beginn von Vergils Epos Aeneis.

<poem lang="la" style="display:inline-block; margin-right:1em"> Arma virumque cano, Troiae qui primus ab oris Italiam fato profugus Laviniaque venit litora, multum ille et terris iactatus et alto vi superum saevae memorem Iunonis ob iram, multa quoque et bello passus, dum conderet urbem inferretque deos Latio, genus unde Latinum Albanique patres atque altae moenia Romae. </poem> <poem style="display:inline-block; font-style:italic; margin-right:1em;"> Ich besinge die Waffen und den Mann, der als erster flüchtig durch das Schicksal von Trojas Küsten nach Italien und an die lavinische Küste kam; jener wurde viel zu Lande und auf hoher See herumgetrieben durch die Macht der Götter wegen des dauernden Zornes der grimmigen Juno; er erlitt auch viel im Krieg, bis er eine Stadt gründete und seine Götter nach Latium hineintrug, woher das latinische Geschlecht, Albas Väter und die hohen Stadtmauern Roms stammen. </poem>

Eine Parodie auf den ersten Vers der Aeneis findet man in Pompeji: „Fullones ululamque cano, non arma virumque.“ („Wäscher besing’ und die Eul’ ich, nicht Waffen und nicht den Helden.“)

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ars/Artem/Artis

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ars gratia artis
„Kunst um der Kunst willen“
Auch zu finden im Logo der Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ars longa, vita brevis.
„Die Kunst ist lang, das Leben kurz.“ – Hippokrates, zitiert von Seneca, De brevitate vitae 1,1:
„Inde illa maximi medicorum exclamatio est: vitam brevem esse, longam artem.“ („Dazu gehört jener Ausruf des größten Arztes, das Leben sei kurz, lang die Kunst.“)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ars moriendi
„Die Kunst zu sterben“
Mit diesem Buchtitel aus dem 15. Jahrhundert war die Kunst gemeint, bußfertig in den Himmel zu kommen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ars sterilis
„unfruchtbare Kunst“ – „brotlose Kunst“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ars vivendi
„Die Kunst zu leben“
Datei:Berlin Neues Museum Westtympanon August Kiss.JPG
Neues Museum mit der verwitterten Inschrift „Artem non odit nisi ignarus.“ (Zustand 2005; Inschrift im Zuge der Rekonstruktion des Museums wiederhergestellt, vergleiche Ansicht in Aufnahme von 2009.)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Artem non odit nisi ignarus.
„Nur der Dumme verachtet die Kunst.“
Inschrift über dem Tympanon des Westgiebels des Neuen Museums auf der Museumsinsel in Berlin.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Artis Bohemiae Amicis
„Den Freunden der tschechischen Kunst“
Vom Ministerium für Kultur Tschechiens verliehene Medaille, mit der herausragende ausländische Künstler für ihre lebenslange Präsentation tschechischer Kunst geehrt werden.

Asinus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Asinus asino pulcherrimus.
„Der Esel (ist) für den Esel der Schönste.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Asinus asinorum in saecula saeculorum
„Er ist der Esel der Esel auf ewig.“ – „der größte Dummkopf aller Zeiten“ (asinus asinorum: selbst für die Esel ist er ein Esel.)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Asinus asinum fricat
„Der Esel reibt den Esel.“ oder „Esel reibt sich an Esel.“
„Die Narren gratulieren sich gegenseitig.“ oder „Zwei Dummköpfe loben sich gegenseitig überschwänglich.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Asinus humanum est.
„Der Esel ist etwas Menschliches.“ – Aus einem Liedtext der Sportfreunde Stiller, eine Anspielung auf Errare humanum est („Irren ist menschlich.“):

<poem style="font-style:italic; margin-left:3.2em;"> Niveau ist keine Creme, Empathie ist kein Problem, Nachhaltig stellen wir fest: Asinus humanum est. </poem>

Astra

Datei:Stendal Marienkirche Astronomische Uhr 2011-09-17.jpg
Astronomische Uhr in Stendal
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Astra inclinant, non necessitant.
„Die Sterne machen nur geneigt, sie zwingen nicht.“
Johannes Keplers Auffassung von der Astrologie, die den Einfluss der Sterne bejaht, jedoch die freie Willensentscheidung nicht aufhebt und die Allmacht Gottes nicht in Abrede stellt.
Aufschrift auf der astronomischen Uhr der Marienkirche in Stendal
Eine andere Version ist: „Astra inclinant, sed non obligant.“ („Die Sterne machen geneigt, aber sie zwingen nicht.“)

Attempto

Attempto
„Ich wag’s.“
Wahlspruch von Eberhard I. (Eberhard im Bart), Herzog von Württemberg, − dieser ist auch auf seinem Grab zu entdecken – und Motto der von ihm begründeten Eberhard-Karls-Universität Tübingen.

Attica

Datei:AtticaGreece.png
Griechenland, Attika hervorgehoben
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Attica fides
„attische Treue“
Die Athener hatten der Gottheit der Treue (Vorlage:GrcS, {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=la |SCRIPTING=Latn |SERVICE=lateinisch}}) einen Tempel errichtet.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Attica musa
„attische Muse“ – attischer Witz, weil unter den Griechen die Bewohner Attikas die höchste Bildung besaßen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Atticus testis
„attischer Zeuge“ – eigentlich ein unbestechlicher Zeuge, ironisch aber ein falscher Zeuge

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Audaces/Audacter/Audax

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Audaces fortuna iuvat.
„Die Wagemutigen unterstützt Fortuna.“ – „Den Kühnen hilft das Glück.“
Ein entfernt ähnliches deutsches Sprichwort ist „Frisch gewagt ist halb gewonnen.“<ref>Vorlage:Herder-1854</ref>
Häufig Vergil zugeschrieben, aber in dieser Formulierung nicht bei ihm zu finden. In der Aeneis (Buch 10, Vers 284) heißt es stattdessen: „Audentis fortuna iuvat“ („audentis“ ist archaisierend für „audentes“), Sinn und Übersetzung sind allerdings identisch.
Damit ist der Satz nach Vergils Version eine weitere Variation des älteren Fortis fortuna adiuvat.
Motto der Comandos, einer Spezialeinheit des Portugiesischen Heeres, und der Montpelier, einem U-Boot der US-Navy.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Audaces fortuna iuvat timidosque repellit.
„Den Kühnen hilft das Glück, die Zaghaften stößt es zurück.“ – Erweiterung von audaces fortuna iuvat mit unbekannter Herkunft, zum Teil irrtümlich Vergil zugeschrieben.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Audacter calumniare, semper aliquid haeret.
„Verleumde dreist, etwas bleibt immer hängen.“ – Plutarch
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Audax at fidelis
„kühn, aber treu“ – Motto des australischen Bundesstaates Queensland
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Audax et fidelis
„kühn und treu“

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Audemus/Audentes/Audere

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Audemus jura nostra defendere.
„Wir wagen es, unsere Rechte zu verteidigen.“ – Motto des US-Bundesstaates Alabama
Datei:Coat of arms of the Allied Rapid Reaction Corps.svg
Wappen des ARRC mit Motto Audentis Fortuna Iuvat
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Audentes fortuna iuvat.
„Die Wagemutigen unterstützt Fortuna.“ – „Den Kühnen hilft das Glück.“
Bei Vergil in der Aeneis (Buch 10, Vers 284) heißt es:<ref>Vergleiche Aeneis, l. X, v. 280ff. (lateinische Wikisource, Schreibung „iuuat“ statt „iuvat“).</ref> „Audentis fortuna iuvat“ („audentis“ ist archaisierend für „audentes“).
Dies ist eine Variation des älteren „Fortis fortuna adiuvat“, siehe dort ausführlicher. Eine weitere Variation ist „Audaces fortuna iuvat.
In der Vergilvariante Motto des Allied Command Europe Rapid Reaction Corps (ARRC).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Audere est facere.
„Es zu wagen ist, es zu tun.“ – Motto des englischen Fußballclubs Tottenham Hotspur

Audi

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Audi alteram partem.
„Höre auch den anderen Teil!“ – Variante von „Audiatur et altera pars.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Audi, vide, sile.
„Hör, sieh und schweig!“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Audi, vide, tace
„Hör, sieh und schweig“
Motto des tschechischen Inlandsgeheimdienstes BIS
Verkürzung aus dem folgenden „Audi, vide, tace, si vis vivere in pace“.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Audi, vide, tace, si vis vivere in pace.
„Höre, sieh und schweige, wenn du in Frieden leben willst.“ – Gesta Romanorum, 68.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Audiatur/Audio

Datei:MuensterRathausFriedenssaalTafel.jpg
Inschrift am Friedenssaal von Münster: „Audiatur et altera pars – Men hoere beide parte.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Audiatur et altera pars.
„Auch die andere Partei soll gehört werden.“
Maxime, die auf Römisches Recht zurückgeht: In einem Rechtsstreit genügt es nicht, nur eine Seite zu Wort kommen zu lassen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Audio, video, disco.
„Ich höre, ich sehe, ich lerne.“

Aurea

Datei:Marillier, Auri Sacra Fames, Raynal Histoire des deux Indes, 1775 2.png
Auri sacra fames (Säulen­aufschrift), Andeutung der Massaker an karibischen Ur­einwoh­nern und ihrer Versklavung (Frontispiz zu Die Geschichte beider Indien von Abbé Raynal)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aurea mediocritas
„Goldene Mitte“
Nach Horaz, Carmina 2,10,5, wo es heißt: „Auream quisquis mediocritatem diligit […]“ („Wer die goldene Mitte wählt […]“).
Die Wahl der „Mitte“, verstanden als das Vermeiden der Extreme, war eine in der Antike oft geäußerte ethische Forderung.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Auri/Auro

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Auri sacra fames
„Verfluchter Hunger nach Gold“ – aus Vergil, Aeneis 3,56f.:
„Quid non mortalia pectora cogis, auri sacra fames“ („Wozu treibst du nicht die Herzen der Menschen, verfluchter Hunger nach Gold!“)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Auro loquente omnis oratio inanis est
„Wenn Gold spricht, ist jede Rede unwirksam“
Nach Erasmus von Rotterdam, Adagia 3,3,16: „Auro loquente nihil pollet quaevis oratio.“ („Wenn Gold spricht, gilt jede beliebige Rede nichts.“)

Aurora

Datei:Aurora borealis over Eielson Air Force Base, Alaska.jpg
Aurora Borealis, fotografiert in Alaska
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Aurora australis
„südliche Morgenröte“
Aurora borealis
„nördliche Morgenröte“
Aurora war die römische Göttin der Morgenröte, Boreas der Nordwind. Aurora borealis, das Nordlicht, ist das Polarlicht der Arktis, Aurora australis, das Südlicht, Polarlicht der Antarktis.

Auspicium

Datei:Coat of arms of the East India Company.svg
Auspicio Regis et Senatus Angliae
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Auspicio Regis et Senatus Angliae
„Unter den Wahrzeichen des Königs und des Parlaments von England“ – Motto der Britischen Ostindien-Kompanie
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Auspicium melioris aevi
„Verheißung einer besseren Zeit“ – Motto des Orden vom Heiligen Michael und Georg

Aut

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aut Caesar aut nihil
„Caesar oder nichts“ – Alles oder nichts.
Motto des Cesare Borgia.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aut idem
„Oder das Gleiche“
Erlaubt als Vermerk des Arztes auf einem Rezept dem Apotheker die Substitution des verordneten Mittels durch ein wirkstoffgleiches.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aut prodesse volunt aut delectare poetae.
„Dichter wollen entweder nützen oder unterhalten.“ – Horaz, De arte poetica 333.
Der Dichter setzt selbst fort (Vers 334): „[…] aut simul et iucunda et idonea dicere vitae“ („[…] oder zugleich Angenehmes und für das Leben Nützliches sagen“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aut vincere, aut mori
„Entweder siegen oder sterben“

Ave

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ave atque vale.
„Sei gegrüßt und lebe wohl!“
Aus Catulls Gedicht 101 „am Grab seines Bruders“. Catull besuchte offensichtlich das Grab zum ersten und zugleich letzten Mal, als er 57 v. Chr. im Gefolge des Gaius Memmius auf dem Weg nach Bithynien war.
Datei:Ave Caesar Morituri te Salutant (Gérôme) 01.jpg
Ave Caesar Morituri te Salutant. Historiengemälde von Jean-Léon Gérôme aus dem Jahr 1859
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ave Caesar, morituri te salutant
„Sei gegrüßt, Cäsar! Die Todgeweihten grüßen Dich.“
Begrüßungsformel der Gladiatoren im Circus. Der Satz ist allerdings in den antiken Quellen nur bei Sueton, Vita Divi Claudii 21, überliefert, wo er von zum Tode Verurteilten vor einem Schaukampf gesprochen wird, also nicht von regulär ausgebildeten Gladiatoren.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ave Europa nostra vera patria
„Sei gegrüßt, Europa, unsere wahre Heimat!“ – Hymne der rechtsextremen maltesischen Partei Imperium Europa ( Europäisches Reich)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ave Maria
„Sei gegrüßt, Maria!“
Beginn eines Grundgebetes der katholischen Kirche zur Anrufung Marias: „Ave Maria gratia plena.“ („Gegrüßet seist Du, Maria, voll der Gnade.“)
Das Ave Maria wurde von Komponisten aller Epochen vertont. Eine der berühmtesten Vertonungen ist das Ave Maria von Charles Gounod, basierend auf einem Präludium von Johann Sebastian Bach (Wohltemperiertes Klavier 1,1). Gleichfalls weit bekannt ist das so genannte Ave Maria von Franz Schubert, das aber ursprünglich ein auf Walter Scott zurückgehendes literarisches Mariengebet vertonte.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ave mater Angliae
„Sei gegrüßt, Mutter Englands!“ – Motto der englischen Stadt Canterbury
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ave verum (corpus)
„Sei gegrüßt, du wahrer (Leib)!“ – spätmittelalterliches Reimgebet
Fassung im Ave verum von Mozart:
„Ave, ave, verum corpus, natum de Maria virgine“
(„Sei gegrüßt, wahrer Leib, geboren von Maria, der Jungfrau“')

Avenio

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Avenio ventosa, sine vento venenosa, cum vento fastidiosa.
„Avignon ist windig, ohne Wind giftig, mit Wind widerwärtig.“
Die südfranzösische Stadt Avignon ist durch ihre Lage zahlreichen Winden ausgesetzt, darunter auch dem Mistral.

Einzelnachweise

<references />

ca:Locució llatina#A pt:Anexo:Lista de provérbios e sentenças em latim#A ro:Listă de locuțiuni în limba latină#A