Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338 Liste lateinischer Phrasen/A – Wikipedia (Deutsch) – Lokale KopieZum Inhalt springen
„Alles Erdreich ist Österreich untertan“. (Offenkundig kein Latein.)
„Austriae Est Imperare Orbi Universo.“ („Es ist Österreich bestimmt, den ganzen Erdkreis zu beherrschen.“)
„Austria Erit In Orbe Ultima“ („Österreich wird auf dem Erdkreis das letzte <Land> sein.“) Diese Auflösung wählte Grillparzer im Jahr 1848 als Überschrift für ein satirisches Gedicht („Flicke, flicke, flicke zu!“).<ref>Gedicht in: Grillparzers sämtliche Werke, Band 3, S. 125 ({{#if: eMTO_A37YeAC
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A barba stulti discit tonsor.
„Vom Bart des Dummen lernt der Barbier.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A bonis bona disce.
„Von den Guten lerne das Gute!“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A bove ante, ab asino retro, a stulto undique caveto!
„Hüte dich vor einem Ochsen vorn, vor einem Esel hinten, vor einem Dummkopf von überall!“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A bove maiore discat arare minor.
„Vom älteren Ochsen lerne der jüngere pflügen.“ – Ein Vers aus den Fabeln des Äsop.<ref>Äsop, Fabulae 50.10</ref>
Die Lehre aus dieser Fabel: Der Jüngere soll sich auf die Erfahrung und Verantwortung des Älteren verlassen dürfen.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A cibo bis cocto, a medico indocto, a mala muliere, libera nos, Domine.
„Von aufgewärmtem Essen, einem ungelehrten Arzt, einem bösen Weib befreie uns, Herr!“
Auch bekannt in der Form „A medico indocto, a cibo bis cocto, ab amicitia reconciliata, a mala muliere libera nos, Domine“ („Von einem ungelehrten Arzt, einer zwei Mal gekochten Speise, einer versöhnten Freundschaft und einer schlechten Frau befreie uns, Herr“).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A dato (a d.)
„vom Datum (an)“ – „von diesem Datum an“, „vom Tage der Ausstellung an“
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A fortiore (a fortiori)
„vom Stärkeren her“
Wendung mit den Bedeutungen „erst recht“, „umso mehr“ bzw. „umso weniger“, „nach dem stärker überzeugenden Grunde“. Für den Erst-recht-Schluss auch a maiore ad minus („vom Größeren zum Kleineren“).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A fronte praecipitium, a tergo lupi.
„Vorn der Abgrund, hinten die Wölfe.“
Ausdruck für Ausweglosigkeit, etwas freier übersetzt: „Vor mir klafft der Abgrund, hinter mir lauern die Wölfe.“
Entspricht dem deutschen „Wahl zwischen Pest und Cholera“.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A furore Normannorum libera nos, Domine.
„Vom Wüten der Normannen befreie uns, o Herr!“
Anrufung im Stil einer Litaneiangelsächsischer Mönche im 9. und 10. Jahrhundert, die Gott um Hilfe vor den Überfällen der Normannen anflehten.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A limine
„von der Schwelle weg“
Dieser Rechtsbegriff bezeichnet die mehrheitliche oder einstimmige Bescheidung eines Begehrens gleich zu Anfang eines Verfahrens und ohne weitere Verfahrensschritte.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A maiore ad minus
„vom Größeren zum Kleineren“ – Schlussfolgerung zum Beispiel vom Allgemeinen auf das Einzelne
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A mari usque ad mare
„Von Meer zu Meer“
Wahlspruch Kanadas, abgeleitet von Psalm 72 (72{{#if:8|,8}} {{#switch: EU
| NA =EU
| OT
| BHS =EU
| LXX =EU
| VUL =EU
| #default =EU}}; in der Vulgata 71,8 [{{#switch: VUL
| NA =VUL
| OT
| BHS =VUL
| LXX =VUL
| VUL =VUL
| #default =VUL}}]). Der Schild ist außerdem umgeben von einem Band, das die ebenfalls lateinische Aufschrift „desiderantes meliorem patriam“ („voll Sehnsucht nach einer besseren Heimat“) trägt.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A mensa et toro
„von Tisch und Bett“
Eine Ehe kann geschieden werden, wenn die eheliche Lebensgemeinschaft (mensa et torus; in Deutschland gemäß {{#switch: juris
„A mundo condito ad Heraclii Imperatoris annum vigesimum“ (V„on der Erschaffung der Welt bis zum zwanzigsten Regierungsjahr des Kaisers Heraklius“).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A pedibus usque ad caput
„von den Füßen bis zum Kopf“
Eine Redewendung, die in verschiedenen Formulierungen das Gliederungsschema medizinischer Darlegungen war. In diesem Wortlaut belegt aus der Zeit der lateinischen Patristik.
Vergleiche die deutsche Redewendung „von Kopf bis Fuß“.
„Vom Können zum Sein gilt (der Schluss) nicht.“ – Scholastisches Prinzip der Logik.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A posteriori
„Im Nachhinein“ – nur durch Erfahrung gültig.
Bezogen auf die Geltung von Wahrheiten (Erkenntnisse/Wissen/Einsichten), nicht bezogen auf deren psychologische Genese; zum Beispiel ist naturwissenschaftliches Wissen gültig aufgrund dessen empirischer Nachweisbarkeit.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A priori
„von vornherein“ – vor jeder Erfahrung beziehungsweise unabhängig von Erfahrung gültig.
Bezogen auf die Geltung von Wahrheiten (Erkenntnisse/Wissen/Einsichten), nicht bezogen auf deren psychologische Genese; zum Beispiel gelten mathematische Wahrheiten, auch ohne einen empirischen Nachweis dafür führen zu müssen.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A solis occasu, non ab ortu, describe diem.
„Vom Untergang der Sonne her, nicht vom Aufgang beschreibe den Tag.“
Vergleiche das deutsche Sprichwort: „Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A verbis ad verbera
„Von Worten zu Schlägen“ – bezogen auf eine handgreiflich werdende Auseinandersetzung.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} A verbis legis non est recedendum.
„Vom Wortlaut des Gesetzes darf man nicht abweichen.“
„Vom Sein zum Können gilt (der Schluss).“ – Scholastisches Prinzip der Logik.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ab hinc
„von hier an“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ab igne ignem
„Feuer vom Feuer“
Die Wendung stammt aus Ciceros Werk De officiis (I 52) und lautet im Zusammenhang „sunt illa communia: […] pati ab igne ignem capere, si qui velit.“ („sind allgemeine Leistungen: […] Feuer vom Feuer nehmen zu lassen, wenn jemand will.“)
Dieser Satz bezieht sich auf die Pflicht, anderen deren Grundbedürfnisse nicht zu verweigern. (Um Zigaretten ging es damals eher nicht.)
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ab imo pectore
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ab initio
„von Anbeginn“ oder „von Anfang an“
Wird häufig in den Naturwissenschaften verwendet. In der Chemie ist zum Beispiel eine Ab-initio-Synthese die Herstellung einer chemischen Verbindung aus grundlegenden Chemikalien. In der Luftfahrt versteht man unter ab initio eine Flugausbildung vom Fußgänger zum Piloten.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ab Iove principium generis.
„Der Ursprung des Geschlechts rührt von Jupiter her.“ – Vergil, Aeneis 7,219.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ab origine
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ab ovo
„vom Ei an“
Bezieht sich auf das Ei der Leda und die Geburt der Helena, deren Entführung später zum Trojanischen Krieg führte; das heißt ein Ereignis umständlich und von dem fernsten Anfangspunkt her berichten. Horaz lobt in seiner Ars poetica (Vers 147) Homer, der die Geschichte des Trojanischen Kriegs nicht vom Anfang an aufrollt: „nec gemino bellum Troianum orditur ab ovo“ („Und nicht von dem Zwilling-Ei an beginnt er den Trojanischen Krieg“).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ab ovo usque ad mala
„Von den Eiern bis zu den Äpfeln“ (wörtlich: „Vom Ei …“) – Horaz, Satirae 1,3,6f.
Gemeint: Von der Vorspeise bis zum Dessert; denn das römische Mahl begann traditionell mit einem Eiergericht und endete mit Früchten.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ab urbe condita (A. U. C.)
Nach der von Marcus Terentius Varro begründeten varronischen Zeitrechnung wurde Rom 440 Jahre nach dem Fall Trojas von Romulus und Remus gegründet, nach Varro im Jahr 753 v. Chr. Seltener wird auch die Bezeichnung „post urbem conditam“ verwendet. Erst in der Spätantike begann sich dieser Bezugspunkt für die Jahreszählung durchzusetzen.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Abiit ad plures.
„Er ging weg zu den Mehreren.“ – Das heißt, er ist gestorben. Zitat von Petronius, Satyricon 42,5.
Ähnlich Plautus<ref>Plautus, Prolog der Komödie Casina 19.</ref> über Dichter, die Jüngeren nicht mehr bekannt sind: „qui nunc abierunt hinc in communem locum“ („die jetzt abgegangen sind von hier an den Ort für alle“).
„Er ging weg, entwich, entschlüpfte, brach aus.“ – Kommentar des Redners Cicero über Lucius Sergius Catilina, der durch die Häufung und Steigerung (Klimax) von Synonymen seinen Gedanken nachdrücklich hervorhebt.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Abiit, non obiit.
„Er ist weggegangen, nicht von uns gegangen.“ – Zitat aus den Werken Ciceros, die als Inschrift auf Grabsteinen verwendet wird.
Absolution bei der Beichte. Der ganze Satz lautet: „Ego te absolvo a peccatis tuis in nomine Patris et Filii et Spiritus Sancti. Amen.“ („Ich spreche dich frei von deinen Sünden im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“)
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Accipe, frater (vel soror), viaticum corporis Domini nostri Jesu Christi, qui te custodiat ab hoste maligno et perducat in vitam aeternam.
„Empfange, Bruder (oder Schwester), als Wegzehrung den Leib unseres Herrn Jesus Christus, der dich behüte vor dem bösen Feind und führe zum ewigen Leben.“
„Hadesfutter“, ein Schimpfwort im Sinn von Höllenbraten, Galgenstrick. Die Variante pabulum Acherontis ist ebenfalls gebräuchlich.
Bei Plautus, Casina als „A[c]cheruntis pabulum“.<ref>Plautus, Casina 159 (OCT ed. Lindsay) als „Accheruntis“</ref><ref>Plautus, Casina II,1,12 als „Acheruntis“ (lateinische Wikisource).</ref>
Acheron ist eigentlich der Name eines Flusses in der Unterwelt. Das Wort wird aber auch oft metonymisch im Sinn von Unterwelt – Hades – gebraucht.
Acriter
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Acriter et Fideliter.
Titel der von Gaius Iulius Caesar in Rom eingeführten öffentlichen Staatschronik zur allgemeinen Kontrolle: Veröffentlichung der vollständigen Protokolle der Verhandlungen vor dem Senat und dem Volk (nach Sueton, De vita Caesarum, Caesar 20,1). Augustus (vergleiche Sueton, Augustus 36,1) schaffte die Veröffentlichung wieder ab.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Acta est fabula, plaudite!
„Das Spiel ist aus, Applaus!“
Dieser häufige Endsatz altrömischer Komödien soll auch einer der letzten Sätze des römischen Kaisers Augustus auf seinem Totenbett gewesen sein (Sueton: De vita Caesarum, Augustus 99,1).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Acta, non verba.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Actio in distans.
„Fernwirkung“, wörtlich „Einwirkung auf das Entfernte“ (actio: „Handlung“; distans:PPA zu distare „entfernt sein“).
Der Ausdruck bezeichnet eine Beziehung zwischen (mindestens) einer Ursache und einem von ihr räumlich entfernten Objekt, auf das sie einwirkt. Siehe dazu Nahwirkung und Fernwirkung.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas.
„Eine Handlung ist nicht richtig, wenn ihre Absicht nicht richtig gewesen ist.“ – Rechtsregel.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Actio semel extincta non reviviscit.
„Ein einmal erloschener Anspruch lebt nicht wieder auf.“ – Rechtsregel.
Mit dieser philosophisch-theologischen Floskel soll Gott bestimmt werden. Der Begriff, der auf Aristoteles zurückgeht, wurde im Hochmittelalter besonders von der Scholastik verwendet.
Ad
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad absurdum
Durch logisches Weiterführen eines Gedankens oder einer Aussage auf einen Widerspruch beweisen, dass dieser unsinnig ist.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad acta
„Zu den Akten“
Etwas ad acta legen bedeutet, es als erledigt zu betrachten. Dieser ehemals amtliche Vermerk wurde auf Eingaben angebracht, die keiner Entscheidung mehr bedurften und archiviert wurden.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad alta
„Zu den Höhen“ – Strebe nach Höherem!
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad arbitrium
„nach Willkür“ – willkürlich
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad aram confugere
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad arma
„zu den Waffen“
Aus dem spätlateinischen Ruf „all’arme!“ („zu den Waffen“) entstand das Substantiv Alarm.Datei:Seal of Kansas.svgStaatssiegel des US-Bundesstaates Kansas mit dem Motto Ad astra per aspera
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad astra per aspera
„Auf rauen (Pfaden) zu den Sternen“ – Motto des US-Bundesstaates Kansas.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad augusta per angusta
„Durch die Enge zum Erhabenen“ – sinngemäß: durch Schwierigkeiten zum Erfolg, durch Schmerz zum Ruhm.
Dem französischen Dichter Victor Hugo zugeschrieben, der die Phrase im 4. Akt seines Dramas Hernani (1830) verwendet.<ref>Ad augusta, per angusta. Deutsches Asterix-Archiv, 26. Juli 2007 (Abruf am 4. Dezember 2021).</ref>
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad bestias
„zu den Tieren“ – den wilden Tieren im Zirkus vorwerfen
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad captandum vulgus
„um das gemeine Volk auf seine Seite zu bringen“
Von Politikern, die falsche Wahlversprechen machen oder an niedere Instinkte appellieren.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad deliberandum
„zur Überlegung“, „zum Nachdenken“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad deum
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad experimentum
„versuchsweise“ – vorläufig
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad fontes
„Zu den Ursprüngen“
Motto des Renaissance-Humanismus. Die Humanisten forderten damit eine Rückbesinnung auf die Originaltexte, vor allem der griechischen Philosophen. Bedeutsam wurde dieser Leitsatz durch Erasmus von Rotterdam, der schrieb: „Sed in primis ad fontes ipsos properandum, id est graecos et antiquos.“ („Vor allem muss man zu den Quellen selbst eilen, das heißt zu den Griechen und den Alten überhaupt.“)
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad fundum
„Bis zum Boden!“ oder „Bis auf den Grund (des Glases)!“ – Studentensprachlicher Trinkspruch.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad hoc
„zu diesem“
„Für das Vorliegende“, das heißt improvisiert, aus dem Stegreif. Mit Ad-hoc-Gesetzgebung wird eine gesetzgeberische Reaktion unter dem Einfluss einer öffentlichen Diskussion oder Medienberichterstattung zu einem bestimmten Thema bezeichnet. Eine Ad-hoc-Hypothese ist eine für den Einzelfall geschaffene wissenschaftliche Hilfskonstruktion mit dem Zweck, eine Theorie gegen ihr widersprechende Beobachtungen zu stützen. In den Naturwissenschaften wird das Einführen von Ad-hoc-Hypothesen weitgehend vermieden.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad hominem
„auf den Menschen gerichtet“
Ein Argument, das sich auf die Person des Gegners und nicht auf die Sache bezieht; Beispiel: „Dieser Geschiedene/Ausländer/Katholik/Protestant will uns weismachen, dass …“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad infinitum
„ins Unendliche“
Der „regressus ad infinitum“, der Rückgriff ins Unendliche, ergibt sich in der traditionellen Logik, wenn die aus einer Folge geschlossene Ursache ihrerseits immer wieder Folge einer vorhergehenden Ursache ist.
Heute oft allgemein in der Bedeutung „immer weiter gehend“ verwendet.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad interim (a. i. / ad int.)
„für die Zwischenzeit“
Der Duden erklärt die Bedeutung im Deutschen als „einstweilen, unterdessen; vorläufig – (bildungssprachlich) – syn. einstweilen, kommissarisch, solange, unterdessen, vorerst, vorläufig, vorübergehend, währenddessen, zunächst“<ref>Worteintrag: ad interim. In: Duden online. Abgerufen am 24. November 2024.</ref> – im Sinne von temporär. Häufig wird der lateinische Ausdruck – auch abgekürzt mit „a. i.“ oder „ad int.“ – in Bezug auf Funktionsbezeichnungen (etwa für Geschäftsträger) verwendet, wenn Personen eine Stelle oder Aufgabe nur vorläufig oder absehbar zwischenzeitlich (beispielsweise bis zur nächsten regulären Wahl) übernehmen (wie zum Beispiel nach Ausfall eines bisherigen Amtsinhabers).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad Kalendas Graecas
„An den griechischen Kalenden“
Als Redensart des Augustus bei Sueton überliefert (Augustus 87): Augustus habe „numquam solituros“ („Schuldner, die niemals zahlen wollen“) als „ad Kalendas Graecas solituros“ („Leute, die an den griechischen Kalenden zahlen würden“) bezeichnet. Im griechischen Kalender gab es aber kein mit den Kalenden des römischen Kalenders vergleichbares Datum: den ersten Tag des Monats als üblichen Zahltag für Schuldner. Der Ausdruck bedeutet also niemals.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad perpetuam memoriam
„zur ewigen Erinnerung [an]“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad personam
„an die(se) Person (gerichtet)“, „auf die(se) Person bezogen/zugeschnitten“
Beispiel: Eine Position ad personam ist eine Position, die nicht mit jedem beliebigen, geeigneten Bewerber besetzt werden kann, sondern auf eine (bestimmte) Person zugeschnitten ist.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad pias causas
„zu frommen Zwecken“
Formel bei Vermächtnissen, für wohltätige Zwecke; gemeint ist damit „zum Besten der Armen, Kirchen, Schulen, Stiftungenetc.“<ref>Vergleiche {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}{{#ifeq: 0 | 0
}}</ref> Bereits der Justinianische Codex enthält den Begriff des Testamenta ad pias causas („Verfügungen zu frommen Zwecken“).<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
Ad pios usus
Variante von ad pias causas
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad profundum
„bis zum Boden“
Dies war ein in der studentischen Szene üblicher Begriff, der bedeutete, das Glas, ohne abzusetzen, bis zum Boden zu leeren. Im übertragenen Sinne: „gründlich“, „in die Tiefe gehend“.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad rem
„zur Sache“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad sanitatem
„(zur) Gesundheit“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad tempus concessa post tempus censentur denegata.
„Was auf Zeit eingeräumt ist, wird nach Ablauf der Zeit automatisch verwehrt.“ – Codex Justinianus 10,61,1.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad usum Delphini
So heißt ein Werk, das für den Schulunterricht von anstößigen Stellen „gereinigt“ wurde. Der Ausdruck kommt von Ausgaben griechischer und lateinischer Klassiker, die Ludwig XIV. für seinen Kronprinzen hatte fertigen lassen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad usum medici (ad us. med.)
„zur Verabreichung durch den Arzt“ – Abkürzung auf Rezepten
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad usum proprium (ad us. propr.)
„zum Eigengebrauch“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad utrumque paratus
„zu beidem bereit“ oder „auf beides vorbereitet“ – zum Beispiel Krieg oder Verständigung
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad valorem
„nach Wert“ – zum Beispiel „Besteuerung ad valorem“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ad vocem
„Zu dem Wort (wäre zu sagen)“
Einleitende Floskel einer Stellungnahme oder Abhandlung (im Sinne von: „Was dies betrifft, Folgendes“).
Auch: „Beim Stichwort (nachzuschlagen)“ als Hinweis in Zitationen aus Nachschlagewerken, der die Seiten- oder Spaltenangabe ersetzen kann, auch als ad hanc vocem („bei diesem Stichwort“, Abkürzung a. h. v.). Häufiger in der Variante sub voce bzw. der entsprechenden Abkürzung s. v. („unter dem Ausdruck“).
Adam
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Adam fodiente, quis nobilior, Eva nente?
„Als Adam grub und Eva spann, gab es da einen Edl(er)en?“
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Additus ab insolente Gallo ponderi gladius.
„Von dem unverschämten Gallier wurde zum Gewicht das Schwert hinzugefügt.“ – Livius, Ab urbe condita 5,48.
Die Rede ist hier von dem Gallier Brennus, der sein Schwert in die Waagschale warf und den berühmten Ausspruch „Vae victis!“ („Wehe den Besiegten!“) machte.
Adhuc
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Adhuc flagranti crimine
„Ich bewundere dich, Wand, dass du nicht eingestürzt bist, die du so vieler Schreiberlinge übles Geschreibsel erträgst.“ – Graffito in Pompeji in Form eines Distichons.
Die originale Inschrift ist im ersten Vers nicht ganz zweifelsfrei lesbar. Bei der Schreibung „Admiror, paries, te non cecidisse ruinis“ handelt es sich um eine Konjektur aus mehreren Fundstellen.
Adora
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Adora quod incendisti, incende quod adorasti.
„Bete an, was du verbrannt hast; verbrenne, was du angebetet hast.“
Diese Worte soll der Bischof Remigius von Reims bei der Taufe von Chlodwig I. gerufen haben. Chlodwig bekehrte sich zum Christentum, nachdem er den christlichen Gott um Hilfe bei der Schlacht von Zülpich gebeten hatte, weil sich seine eigenen Götter als unfähig erwiesen hatten. Große Bedeutung hatte diese Taufe für die weitere Geschichte Europas, da das Fränkische Reich mit der Taufe Chlodwigs christianisiert wurde. Chlodwig befragte nach dem Bericht des Gregor von Tours vor seiner Taufe die Adligen und sein Volk. Als diese zustimmten, ließ er sich mit angeblich 3.000 Anhängern taufen.
Adveniat
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Adveniat Regnum Tuum.
„Dein Reich komme.“ – Bitte aus dem Vaterunser (Matthäus-Evangelium 6,10). Davon abgeleitet auch der Name der Spendensammelaktion Adveniat der Katholischen Kirche.
Im Heiligsprechungsverfahren der römisch-katholischen Kirche war er derjenige, der Argumente gegen eine Heiligsprechung vorbringen musste (Bezeichnung seit 1983 Promotor Fidei, „Förderer des Glaubens“).
Verallgemeinert jemand, der um der Diskussion willen einen unpopulären Standpunkt vertritt (den er persönlich nicht teilt).
| NA =VUL
| OT
| BHS =VUL
| LXX =VUL
| VUL =VUL
| #default =VUL}}, {{#switch: {{{4}}}
| NA ={{{4}}}
| OT
| BHS ={{{4}}}
| LXX ={{{4}}}
| VUL ={{{4}}}
| #default =EU}}) sagte Johannes der Täufer, als er Jesus an den Jordan kommen sah: „Ecce agnus dei, qui tollit peccatum mundi!“ („Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt tilgt!“)
Das Lamm Gottes ist ein seit ältester Zeit verbreitetes Symbol für Jesus Christus. Dieses Symbol bezieht sich auf das Lamm als Opfertier im Alten Testament, besonders auf die Lämmer, deren Blut in der Nacht des Auszugs der Israeliten aus Ägypten als Schutzzeichen an die Türpfosten gestrichen wurde.
In der Messliturgie und in den Litaneien der römisch-katholischen Kirche heißt es: „Agnus Dei, qui tollis peccata mundi, miserere nobis!“ („Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt, erbarme dich unser!“)
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Alea iacta est.
„Der Würfel ist gefallen.“ – Der römische Schriftsteller Sueton berichtet, dass Julius Caesar am 10. Januar 49 v. Chr. unschlüssig mit seiner Armee am Grenzfluss Rubikon stand, als ein Hirte kam, einem Soldaten die Trompete entriss und den Fluss überschritt. Darauf sagte Caesar:
Eatur quo deorum ostenta et inimicorum iniquitas vocat. Iacta alea est. („Dorthin führt der Weg, wohin die Zeichen der Götter und die Schandtaten der Feinde rufen.“)
Wenig bekannt ist, dass Cäsar diesen Ausspruch auf Griechisch tat: „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}), deutsch „Geworfen ist der Würfel.“
Heute wird dieses Zitat im Sinne von „Es gibt kein Zurück mehr“ verwendet.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aliena vitia in oculis habemus, a tergo nostra.
„Die Fehler der anderen haben wir vor Augen, im Rücken unsere eigenen.“ – Seneca, De ira 2,28,6.
Dieses Zitat bezieht sich auf eine Fabel Äsops,<ref>Fabel Nr. 266 in den Aesopica von B. E. Perry, Urbana 1952.</ref> die von Phaedrus in Gedichtform gebracht wurde:<ref>Phaedrus, Fabel 4, 10</ref> Die Menschen tragen jeweils zwei Säcke – den Sack mit den eigenen Fehlern tragen sie am Rücken, den Sack mit den Fehlern der Mitmenschen tragen sie vor sich her; so kommt es, dass wir die Fehler der anderen vor Augen haben, die eigenen aber nicht sehen können.
Dieses Zitat entspricht dem biblischen Dictum „Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“ (Matthäus 7,3 [{{#switch: {{{4}}}
Gemeint sind damit Verleumdungen. Dies ist die Kurzfassung von ursprünglich „Audacter calumniare, semper aliquid haeret.“ („Verleumde nur dreist, etwas bleibt immer hängen“.) Es ist die lateinische Fassung eines Ausspruchs von Francis Bacon, die auf den griechischen Geschichtsschreiber Plutarch zurückgeht und im griechischen Original folgendermaßen lautet: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}).
Motto des US-Bundesstaates Oregon. Das Motto bezieht sich auf den Beschluss der Siedler in der Region, 1843 eine eigene provisorische Regierung zu bilden, die unabhängig von den Vereinigten Staaten und Großbritannien sein sollte.
Alma
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Alma Mater
„Nährende Mutter“ – Ausdruck für die Universität, die jemand besucht oder besucht hat.
Dieser Ausdruck ist vom Motto „Alma mater studiorum“ der Universität Bologna übernommen, die als älteste Universität Europas im Jahr 1088 gegründet wurde.
Alta
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Alta sedent civilis vulnera dextrae.
„Tief sind die Wunden, die der Bürgerkrieg schlägt.“ – Lucan.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Alter Ego
„zweites Ich“ oder „anderes Ich“
Ursprünglich ein Mensch, der einem geistig sehr nahesteht, ein guter Freund. Heute oft „eine zweite Facette meiner Persönlichkeit“.Datei:Petrus Ramus.jpgPetrus Ramus
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Altera pars Petri
„Zweiter Teil (der Logik) des Petrus (Ramus)“
Der zweite Teil der Logik des französischen Philosophen Petrus Ramus handelt von der Urteilskraft. Von geistig beschränkten Menschen sagte man, ihnen fehle die „altera pars Petri“.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Alterum lumen Angliae
„Die andere Leuchte Englands“
Gemeint war damit die Universität Oxford.<ref>A new dictionary of quotations from the greek, latin and modern languages. J. B. Lippincott, Philadelphia 1869, S. 25.</ref>
Ama
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ama et fac, quod vis.
„Liebe und mach, was du willst.“
Dieser Satz von Augustinus lautete ursprünglich „Dilige, et quod vis fac“<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20120208055624
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amare et mare sunt idem. In utroque multi pereunt.
„Das Lieben und das Meer sind dasselbe. In beiden gehen viele unter.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amare et sapere vix deo conceditur.
„Zu lieben und vernünftig zu sein gesteht man kaum einem Gott zu.“ – Publilius Syrus.
Carl Orffs Oper Die Kluge endet mit dieser Weisheit: „Klug sein und lieben kann kein Mensch auf dieser Welt.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amare iuveni fructus est, crimen seni.
„Zu lieben ist für den Jugendlichen ein Gewinn, für den Greis ein Verbrechen.“ – Publilius Syrus.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amat Fortuna parum cordatos, amat audaciores et quibus illud placet: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}.
„Fortuna liebt die weniger Vernünftigen, liebt die Wagemutigeren und denen dieses Wort gefällt: Jeder Würfel sei geworfen!“ – Erasmus von Rotterdam in seinem Lob der Torheit (Encomium Moriae 61)
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amor magister est optimus.
„Die Liebe ist die beste Lehrmeisterin.“
Nach Plinius dem Jüngeren, Epistulae 4,19,4, wo er über seine Frau schreibt, sie singe und spiele auf der Kithara, zwar ohne dass ein Könner es ihr beibrächte, doch „amore, qui magister est optimus“ („aus Liebe [zu mir], was die beste Lehrmeisterin ist“).
| NA =VUL
| OT
| BHS =VUL
| LXX =VUL
| VUL =VUL
| #default =VUL}}, {{#switch: {{{4}}}
| NA ={{{4}}}
| OT
| BHS ={{{4}}}
| LXX ={{{4}}}
| VUL ={{{4}}}
| #default =EU}}]): „Timor non est in charitate: sed perfecta charitas foras mittit timorem“ („Furcht gibt es in der Liebe nicht, sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amor tussisque non celantur.
„Liebe und Husten lassen sich nicht verbergen.“
Der Satz wird fälschlicherweise oft dem Dichter Ovid zugeschrieben.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amore, more, ore, re probantur amicitiae.
„Durch Liebe, Betragen, Rede und Tat erweisen sich Freundschaften.“
Lateinisches Wortspiel, bei dem immer ein Buchstabe mehr vom Ausgangswort weggenommen wird. Gibt es auch in der Version mit „servantur“ statt „probantur“, was dann bedeutet „… erhält man Freundschaften“, oder mit „iunguntur“ („werden geschlossen“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Amoris vulnus idem sanat, qui facit.
„Die Wunde der Liebe heilt genau der, der sie schlägt.“ – Publilius Syrus.
An
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} An nescis, mi fili, quantilla prudentia mundus regatur?
„Weißt du nicht, mein Sohn, mit wie wenig Klugheit die Welt regiert wird?“
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} ana partes aequales
„zu gleichen Teilen“
Ein Ausdruck aus der Herstellung von Rezepturarzneimitteln in der Pharmazie, meist in der Kurzform ana oder als Abkürzung aa. verwendet
Anathema
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anathema sit.
„Er sei verflucht.“
Anathema ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) – das Gottgeweihte, die Verfluchung – bezeichnet eine kirchenrechtliche Verurteilung und gilt als strengere Maßnahme als eine Exkommunikation. Bei der formalen Definition eines Dogmas bezeichnet die Formel „anathema sit“ (oft mit a. s. abgekürzt) die Verurteilung einer abweichenden Lehrmeinung als Häresie. Sie steht üblicherweise am Schluss eines dreigliedrigen Satzes:
„Si quis dixerit“ („wenn einer sagen sollte“)
gefolgt von der zu verurteilenden Aussage (im AcI oder mit quod oder ähnlichem)
„Anathema sit“.
Anatomia
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anatomia clavis et clavus medicinae.
„Die Anatomie ist der Schlüssel und das Steuerruder der Medizin.“
Der englische Gruß ist die Bezeichnung für die Grußworte des Erzengels Gabriel, als er der Jungfrau Maria verkündigte, dass sie den künftigen Jesus Christus gebären werde. Die entsprechenden Verse stehen in der Bibel bei Lukas 1, ab Vers 28 („Gegrüßt seist du, Maria […]“ [{{#switch: {{{4}}}
| NA ={{{4}}}
| OT
| BHS ={{{4}}}
| LXX ={{{4}}}
| VUL ={{{4}}}
| #default =EU}}]). Auf Lateinisch beginnen die Grußworte mit „Ave Maria, gratia plena, dominus tecum“ ({{#switch: VUL
| NA =VUL
| OT
| BHS =VUL
| LXX =VUL
| VUL =VUL
| #default =VUL}}). Sie sind auch ein bekanntes katholisches Gebet, das Ave Maria, geworden.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anima Mundi
„Weltseele“
Laut Platon auf die gesamte Natur verteilt. Die Weltseele ist die Bewegerin der Welt. Sie enthält alles Körperliche und seine Elemente in sich. Sie erkennt alles.
Begriff aus der Seelenlehre des Aristoteles in seiner Schrift De anima (Vorlage:GrcS „Über die Seele“), in der die Seele folgendermaßen unterteilt ist:
Anima cogitativa ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}): Menschenseele, unterteilt in einen unsterblichen, aktiven Nous, {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} und einen sterblichen, rezeptiven Nous, {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
Platon erklärte seinen Schülern, der Mensch gehöre zum Tierreich, gehe auf zwei Beinen, besitze aber weder Fell noch Federn. Dies hörte Diogenes, rupfte einen vorbeilaufenden Hahn und rief: „Da, verehrter Platon, da hast du deinen Menschen!“.
Platon erweiterte daraufhin seine Definition: „Animal implume, bipes, latis unguibus“ („Der Mensch ist ein zweibeiniges Lebewesen ohne Federn mit breiten Nägeln.“)
Vom „Dispu-Tier“ heißt es in den Lebensbeschreibungen von Adam Bernd aus dem Jahr 1738 über einen gewissen Olearius:
„Er war ein animal disputax; und, wenn er des Abends zu dem Gastwirt kam, wo ich speisete, mich abzuholen, so kunte man mit ihm Lateinisch, Italienisch, Französisch und Englisch reden, wie man wollte. Vorm Schlafengehen, wenn wir nach Hause kamen, und des Morgens, ehe er noch ausgieng, hatte ich insonderheit die Gelegenheit mich dieses Vorteils zu bedienen.“<ref>Bernd, Adam: Eigene Lebens-Beschreibung. § 47 (Digitalisat, zeno.org).</ref>
Übersetzung des griechischen „zoon logikon“: In dieser Bezeichnung des Menschen wird seine Fähigkeit zu denken als das Wesentliche und ihn vom Tier Unterscheidende hervorgehoben.
Der Begriff wurde von dem Philosophen Ernst Cassirer geprägt und hebt die typisch menschliche Fähigkeit hervor, Symbole hervorzubringen und in einer Welt der Symbole zu denken und zu leben.
Allerseelen ist ein Gedenktag im Kirchenjahr der römisch-katholischen Kirche, der am 2. November begangen wird, offiziell lateinisch aber (Commemoratio) omnium fidelium defunctorum. In Mexiko ist der Tag der Toten einer der wichtigsten Feiertage.
Mit diesen Worten beginnt das sogenannte Animula-Gedicht, das der römische Kaiser Hadrian verfasst hat. Es war die Inschrift über seiner Grabkammer in der von ihm als sein Mausoleum erbauten Engelsburg in Rom.
Motto der „Sèlezziuni di palluni di Sicilia“ (deutsch „Sizilianische Fußballauswahl“). Der Satz geht zurück auf die Sizilianische Vesper im Jahr 1282, den Aufstand gegen die französische Herrschaft unter König Karl I. von Anjou. Er begegnet – in verschiedenen Zusammenhängen – auch als Abkürzung aus den beiden Anfangsbuchstaben der drei Wörter als Akronym „Antudo“.
Anni
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anni currentis
„des laufenden Jahres“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anni futuri
„des zukünftigen Jahres“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anni praeteriti
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anno aetatis suae (ætatis suæ)
„im Jahr seines Alters“ oder (ohne anno) „seines Alters“, – „in seinem … Lebensjahr“
lateinische Altersangabe, Inschrift auf Grabsteinen
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anno currente
„im laufenden Jahr“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anno Domini (A. D.)
„im Jahr des Herrn“
Bezeichnet ein Jahr, das nach dem traditionellen Geburtsjahr Christi berechnet ist: nach Christus (n. Chr.). Diese Zeitrechnung wurde von dem Mönch Dionysius Exiguus im Jahr 525 vorgeschlagen, jedoch nicht vor dem achten Jahrhundert eingeführt. Anfangs nur auf Rom beschränkt, verschaffte sich seine Zeitrechnung immer mehr Geltung und verdrängte im 10. und 11. Jahrhundert in Mittel- und Westeuropa die anderen Zeitrechnungen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anno mundi
„Albertus Durer Noricus faciebat anno a Virginis partu 1511“ („Albrecht Dürer aus Nürnberg hat es geschaffen im Jahre 1511 nach der Jungfrauengeburt“).
„Iuppiter omnipotens, audacibus annue coeptis.“ („Allmächtiger Juppiter, sei dem kühnen Beginnen gewogen.“)
Nach einigen Quellen sollten die 13 Buchstaben die 13 Gründungsstaaten der Vereinigten Staaten symbolisieren. Im Wappen steht unten mit Novus ordo seclorum („eine neue Ordnung der Zeitalter“) eine weitere lateinische Wendung.
Bekannt als persönliche Bewertung des Jahres 1992, dem Jahr ihres 40. Thronjubiläums, durch Königin Elisabeth II., in dem das Schloss Windsor brannte, Prinz Andrew sich von Sarah Ferguson trennte und die Ehekrise von Prinzessin Diana und Prinz Charles für negative Schlagzeilen sorgte. Es handelt sich dabei um eine ironische Anspielung auf annus mirabilis.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Annus mundi (A. M.)
„Jahr der Welt, Weltjahr“ – das Jahr der Erschaffung der Welt (3761, 5199 oder 5509 vor Christi Geburt)
Ante
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ante bellum
„vor dem Krieg“
Im US-amerikanischen Kontext (speziell den Südstaaten) ist hier immer der Sezessionskrieg 1861–1865 gemeint. Ein deutsches Äquivalent, das zufällig ebenfalls die lateinische Sprache gebraucht, wäre (in der Formulierung des Königlich Bayerischen Amtsgerichtes) die „gute alte Zeit vor anno ’14“.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ante cibum (a. c.)
„vor den Mahlzeiten“ – auf Arzneiverschreibungen
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ante Christum natum (a. Chr. n.)
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ante eram nostram (a.e.n.)
„vor unserer Zeitrechnung“ – dient der Jahreszählung von historischen Ereignissen
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ante litteram
„vor dem Buchstaben“ – „vor dem Begriff“
Steht nach einem Ausdruck, der etwas beschreibt, das existierte, bevor es ein Wort dafür gab. Zum Beispiel könnte man sagen, dass Alan Turing ein Informatiker ante litteram war, da es zu Turings Zeiten den Beruf des Informatikers noch nicht gab.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ante meridiem (a. m.)
„vor Mittag“
In der Zeit von Mitternacht bis Mittag. Der Gegensatz ist post meridiem.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ante partum (a. p.)
„vor der Geburt“ – in der Gynäkologie gebräuchliche Phrase (vergleiche post partum)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ante portas
„vor den Toren“
Zurückgehend auf Hannibal ante portas („Hannibal vor den Toren“), das selbst auf der historischen Äußerung Hannibal ad portas („Hannibal bei den Toren“) von Cicero beruht, der sie metaphorisch als Warnung vor Marcus Antonius gebrauchte. Heute wird der Ausspruch genutzt, um vor einer unmittelbar bevorstehenden Gefahr zu warnen, häufig auch in ironischer Absicht.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ante prandium (a. p.)
„vor dem Mittagessen“ – vor dem Mahl auf Arzneiverschreibungen
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ante Romam Treveris stetit annis mille trecentis.
„Vor Rom stand Trier eintausenddreihundert Jahre.“
Nach der Gründungssage Triers soll Trebeta, der Sohn des Assyrerkönigs Ninus, Trier 1300 Jahre vor der Entstehung Roms gegründet haben. Der Satz, ein leoninischer Hexameter, steht auf dem Roten Haus am Trierer Hauptmarkt und bildet die erste Hälfte eines Epigramms, dessen Fortsetzung lautet: „Perstet et aeterna pace fruatur. Amen.“ („Fort soll es bestehen und ewigen Frieden genießen. Amen.“)
Antiquus
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Antiquus amor cancer est.
„Alte Liebe ist ein Krebs.“ (… und kommt wieder zurück.) – Petronius, Satyrikon 42,7 (Rede des Freigelassenen Seleucus).
Der Ring des Papstes. Auf der Ringplatte ist neben dem Namen des Papstes und dem Fisch der Apostel Petrus dargestellt, der in einem Kahn stehend ein Fischernetz einzieht.
Anus
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Anus mundi
Novelle von Theodor Storm. Storm war von einem Bild inspiriert, das eine Predigerfamilie zeigt. Dem Sohn der Familie war ein weiteres Bild gewidmet mit der Inschrift:
„Henricus Bonnix, aquis incuria servi submersus obyt Ao 1656, 17 May, aetatis 10“ („Heinrich Bonnix, infolge der Unachtsamkeit eines Dieners im Wasser versunken und gestorben im Jahre 1656, am 17. Mai, zehnjährig“.)
„Schiedsrichter des Eleganten“ – Geschmacksrichter der feinen Lebensart
Beiname des Senators und Satirikers Titus Petronius, der als arbiter elegantiaeNeros galt, der ihn unter seine wenigen Vertrauten aufnahm und ihm die Rolle als „Schiedsrichter des feinen Geschmacks“ überließ. Der Begriff wurde in der Neuzeit für Persönlichkeiten verwendet, die in Kreisen der Oberschicht den modischen Stil vorgaben, wie etwa um 1800 der britische Dandy Beau Brummell.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Arbiter artis
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Arma virumque cano
„Ich singe von Waffen und einem Mann“ – Beginn von Vergils Epos Aeneis.
<poem lang="la" style="display:inline-block; margin-right:1em">
Arma virumque cano, Troiae qui primus ab oris
Italiam fato profugus Laviniaque venit
litora, multum ille et terris iactatus et alto
vi superum saevae memorem Iunonis ob iram,
multa quoque et bello passus, dum conderet urbem
inferretque deos Latio, genus unde Latinum
Albanique patres atque altae moenia Romae.
</poem>
<poem style="display:inline-block; font-style:italic; margin-right:1em;">
Ich besinge die Waffen und den Mann, der als erster flüchtig durch
das Schicksal von Trojas Küsten nach Italien und an die lavinische Küste
kam; jener wurde viel zu Lande und auf hoher See herumgetrieben
durch die Macht der Götter wegen des dauernden Zornes der grimmigen Juno;
er erlitt auch viel im Krieg, bis er eine Stadt gründete
und seine Götter nach Latium hineintrug, woher das latinische Geschlecht,
Albas Väter und die hohen Stadtmauern Roms stammen.
</poem>
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ars longa, vita brevis.
„Die Kunst ist lang, das Leben kurz.“ – Hippokrates, zitiert von Seneca, De brevitate vitae 1,1:
„Inde illa maximi medicorum exclamatio est: vitam brevem esse, longam artem.“ („Dazu gehört jener Ausruf des größten Arztes, das Leben sei kurz, lang die Kunst.“)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ars moriendi
„Die Kunst zu sterben“
Mit diesem Buchtitel aus dem 15. Jahrhundert war die Kunst gemeint, bußfertig in den Himmel zu kommen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ars sterilis
„unfruchtbare Kunst“ – „brotlose Kunst“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ars vivendi
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Artis Bohemiae Amicis
„Den Freunden der tschechischen Kunst“
Vom Ministerium für Kultur Tschechiens verliehene Medaille, mit der herausragende ausländische Künstler für ihre lebenslange Präsentation tschechischer Kunst geehrt werden.
„Der Esel reibt den Esel.“ oder „Esel reibt sich an Esel.“
„Die Narren gratulieren sich gegenseitig.“ oder „Zwei Dummköpfe loben sich gegenseitig überschwänglich.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Asinus humanum est.
„Der Esel ist etwas Menschliches.“ – Aus einem Liedtext der Sportfreunde Stiller, eine Anspielung auf Errare humanum est („Irren ist menschlich.“):
<poem style="font-style:italic; margin-left:3.2em;">
Niveau ist keine Creme,
Empathie ist kein Problem,
Nachhaltig stellen wir fest:
Asinus humanum est.
</poem>
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Astra inclinant, non necessitant.
„Die Sterne machen nur geneigt, sie zwingen nicht.“
Johannes Keplers Auffassung von der Astrologie, die den Einfluss der Sterne bejaht, jedoch die freie Willensentscheidung nicht aufhebt und die Allmacht Gottes nicht in Abrede stellt.
Eine andere Version ist: „Astra inclinant, sed non obligant.“ („Die Sterne machen geneigt, aber sie zwingen nicht.“)
Attempto
Attempto
„Ich wag’s.“
Wahlspruch von Eberhard I. (Eberhard im Bart), Herzog von Württemberg, − dieser ist auch auf seinem Grab zu entdecken – und Motto der von ihm begründeten Eberhard-Karls-Universität Tübingen.
Die Athener hatten der Gottheit der Treue (Vorlage:GrcS, {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=la |SCRIPTING=Latn |SERVICE=lateinisch}}) einen Tempel errichtet.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Attica musa
„attische Muse“ – attischer Witz, weil unter den Griechen die Bewohner Attikas die höchste Bildung besaßen.
„Die Wagemutigen unterstützt Fortuna.“ – „Den Kühnen hilft das Glück.“
Ein entfernt ähnliches deutsches Sprichwort ist „Frisch gewagt ist halb gewonnen.“<ref>Vorlage:Herder-1854</ref>
Häufig Vergil zugeschrieben, aber in dieser Formulierung nicht bei ihm zu finden. In der Aeneis (Buch 10, Vers 284) heißt es stattdessen: „Audentis fortuna iuvat“ („audentis“ ist archaisierend für „audentes“), Sinn und Übersetzung sind allerdings identisch.
Damit ist der Satz nach Vergils Version eine weitere Variation des älteren Fortis fortuna adiuvat.
„Den Kühnen hilft das Glück, die Zaghaften stößt es zurück.“ – Erweiterung von audaces fortuna iuvat mit unbekannter Herkunft, zum Teil irrtümlich Vergil zugeschrieben.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Audacter calumniare, semper aliquid haeret.
„Verleumde dreist, etwas bleibt immer hängen.“ – Plutarch
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Audax at fidelis
„kühn, aber treu“ – Motto des australischen Bundesstaates Queensland
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Audax et fidelis
Aurora war die römische Göttin der Morgenröte, Boreas der Nordwind. Aurora borealis, das Nordlicht, ist das Polarlicht der Arktis, Aurora australis, das Südlicht, Polarlicht der Antarktis.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aut idem
„Oder das Gleiche“
Erlaubt als Vermerk des Arztes auf einem Rezept dem Apotheker die Substitution des verordneten Mittels durch ein wirkstoffgleiches.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aut prodesse volunt aut delectare poetae.
„Dichter wollen entweder nützen oder unterhalten.“ – Horaz, De arte poetica 333.
Der Dichter setzt selbst fort (Vers 334): „[…] aut simul et iucunda et idonea dicere vitae“ („[…] oder zugleich Angenehmes und für das Leben Nützliches sagen“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Aut vincere, aut mori
„Entweder siegen oder sterben“
Ave
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ave atque vale.
„Sei gegrüßt, Cäsar! Die Todgeweihten grüßen Dich.“
Begrüßungsformel der Gladiatoren im Circus. Der Satz ist allerdings in den antiken Quellen nur bei Sueton, Vita Divi Claudii 21, überliefert, wo er von zum Tode Verurteilten vor einem Schaukampf gesprochen wird, also nicht von regulär ausgebildeten Gladiatoren.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ave Europa nostra vera patria
„Sei gegrüßt, Europa, unsere wahre Heimat!“ – Hymne der rechtsextremen maltesischen Partei Imperium Europa ( Europäisches Reich)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ave Maria
„Sei gegrüßt, Maria!“
Beginn eines Grundgebetes der katholischen Kirche zur Anrufung Marias: „Ave Maria gratia plena.“ („Gegrüßet seist Du, Maria, voll der Gnade.“)
Das Ave Maria wurde von Komponisten aller Epochen vertont. Eine der berühmtesten Vertonungen ist das Ave Maria von Charles Gounod, basierend auf einem Präludium von Johann Sebastian Bach (Wohltemperiertes Klavier 1,1). Gleichfalls weit bekannt ist das so genannte Ave Maria von Franz Schubert, das aber ursprünglich ein auf Walter Scott zurückgehendes literarisches Mariengebet vertonte.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ave mater Angliae
„Sei gegrüßt, Mutter Englands!“ – Motto der englischen Stadt Canterbury
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Ave verum (corpus)
„Sei gegrüßt, du wahrer (Leib)!“ – spätmittelalterliches Reimgebet