Großer Preis von Monaco 1977
| Renndaten | ||
|---|---|---|
| 6. von 17 Rennen der Automobil-Weltmeisterschaft 1977 | ||
| Streckenprofil | ||
| Name: | XXXV Grand Prix Automobile de Monaco | |
| Datum: | 22. Mai 1977 | |
| Ort: | Monte Carlo | |
| Kurs: | Circuit de Monaco | |
| Länge: | 251,712 km in 76 Runden à 3,312 km
| |
| Wetter: | sonnig und warm | |
| Pole-Position | ||
| Fahrer: | Datei:Flag of the United Kingdom.svg John Watson | Datei:Flag of the United Kingdom.svg Brabham |
| Zeit: | 1:29,86 min | |
| Schnellste Runde | ||
| Fahrer: | Datei:Flag of South Africa (1928-1982).svg Jody Scheckter | Datei:Flag of Canada (Pantone).svg Wolf |
| Zeit: | 1:31,07 min (Runde 35) | |
| Podium | ||
| Erster: | Datei:Flag of South Africa (1928-1982).svg Jody Scheckter | Datei:Flag of Canada (Pantone).svg Wolf |
| Zweiter: | Datei:Flag of Austria.svg Niki Lauda | Datei:Flag of Italy.svg Ferrari |
| Dritter: | Datei:Flag of Argentina.svg Carlos Reutemann | Datei:Flag of Italy.svg Ferrari |
Der Große Preis von Monaco 1977 (offiziell XXXV Grand Prix Automobile de Monaco) fand am 22. Mai auf dem Circuit de Monaco in Monte Carlo statt und war das sechste Rennen der Automobil-Weltmeisterschaft 1977.
Berichte
Hintergrund
Renzo Zorzi musste das Shadow-Team infolge von Streitigkeiten bezüglich seiner Sponsoren verlassen und wurde durch seinen Landsmann Riccardo Patrese ersetzt, der somit zu seinem Formel-1-Debüt kam.
Niki Lauda, der aufgrund einer Rippen-Verletzung nicht zum Großen Preis von Spanien zwei Wochen zuvor hatte antreten können, war wieder einsatzbereit.
Das Team B.R.M. verzichtete ebenso auf eine Teilnahme am Rennwochenende, wie einige der zahlreichen Privatteams, die beim Spanien-GP anwesend waren. Vermutlich war die Begrenzung des Starterfeldes auf 20 Teilnehmer und die demzufolge geringe Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Qualifikation ausschlaggebend für diese Entscheidung.
Bei McLaren entschied man sich aufgrund eines erfolglosen Einsatzes in Spanien erneut gegen den moderneren M26 und ließ wieder beide Werksfahrer mit dem zwar weiterentwickelten, hinsichtlich seiner Grundkonstruktion jedoch vier Jahre alten M23 antreten.
In der Fahrerwertung führte Jody Scheckter mit drei Punkten vor Mario Andretti und mit vier Punkten vor Lauda. In der Konstrukteurswertung führte Ferrari mit elf Punkten vor Wolf und mit zwölf Punkten vor Lotus.
Mit Lauda (zweimal) und Ronnie Peterson (einmal) traten zwei ehemalige Sieger zu diesem Grand Prix an.
Training
John Watson absolvierte mit dem infolge ausgiebiger Testfahrten deutlich verbesserten Brabham BT45B als Einziger eine Trainingsrunde in weniger als 1:30 Minuten. Dies bedeutete für ihn die erste Pole-Position seiner Karriere. Ein Fahrzeug des Brabham-Teams stand somit zum ersten Mal seit dem Großen Preis von Südafrika 1975 auf dem besten Startplatz.
Wolf-Pilot Jody Scheckter belegte den zweiten Platz vor Carlos Reutemann im Ferrari, Tyrrell-Pilot Peterson und Hans-Joachim Stuck im zweiten Werks-Brabham, mit dem er freitags die Tagesbestzeit erzielt hatte.
Nachdem Clay Regazzoni während des ersten Trainingstages Probleme mit dem Ensign N177 hatte, reiste er kurzfristig nach Indianapolis ab, um dort am Qualifying für das Indy 500 teilzunehmen. Jacky Ickx übernahm daraufhin seinen Wagen, qualifizierte sich damit für den 17. Startplatz und nahm am Rennen teil. Es wurde seine einzige Grand-Prix-Beteiligung in dieser Saison.
Weder die beiden March-Werksfahrer Alex Ribeiro und Ian Scheckter, noch Boy Hayje und Arturo Merzario, die jeweils einen privat eingesetzten March 761 pilotierten, konnten sich für das Rennen qualifizieren.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Training“ ( vom 25. Februar 2014 im Internet Archive) (Motorsportarchiv.de; abgerufen am 4. Juli 2012)</ref>
Rennen
Scheckter übernahm nach einem sehr guten Start auf den ersten Metern die Führung vor Watson, Reutemann, Stuck sowie Peterson und verteidigte diese Position bis ins Ziel.
Den zweiten Platz musste Watson aufgrund eines Differentialschadens in der 45. Runde an Lauda abgeben, der sich während der ersten Hälfte des Rennens nach vorn gearbeitet hatte. Bis zum Zieleinlauf kam er noch bis auf wenige Meter an den führenden Scheckter heran.
Nach einem ereignisarmen Rennen erreichte Reutemann den dritten Platz vor Jochen Mass, Andretti und Alan Jones.<ref>Latest Formula 1 Breaking News - Grandprix.com. Abgerufen am 9. Juli 2024.</ref>
Meldeliste
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Klassifikationen
Startaufstellung
Anmerkungen <references group="##" />
Rennen
WM-Stände nach dem Rennen
Die ersten sechs des Rennens bekamen 9, 6, 4, 3, 2 bzw. 1 Punkt(e). Es zählten nur die besten acht Ergebnisse aus den ersten neun Rennen und die besten sieben Ergebnisse aus den letzten acht Rennen. In der Konstrukteurswertung zählte nur das Ergebnis des bestplatzierten Fahrers eines Teams.
Fahrerwertung
Konstrukteurswertung
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Einzelnachweise
<references />
Weblinks
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