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Kawasaki Heavy Industries

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Kawasaki Heavy Industries

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Kawasaki Heavy Industries Logo.svg
Rechtsform Kabushiki-gaisha (Aktiengesellschaft)
ISIN JP3224200000
Gründung 15. Oktober 1896
Sitz Chūō-ku, Kōbe, JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan
Leitung Yasuhiko Hashimoto
Mitarbeiterzahl 39.689<ref name="ar2024" />
Umsatz 1,849 Bio. Yen (10,1 Mrd. Euro)<ref name="ar2024">Kawasaki Report 2024</ref>
Branche Mischkonzern
Website https://global.kawasaki.com/
Stand: 31. März 2024

Das Unternehmen Kawasaki Heavy Industries (kurz Kawasaki, Abkürzung KHI; jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist ein japanischer Schwerindustrie-Konzern, gelistet im Nikkei 225. Der Hauptsitz befindet sich in Kōbe, Hyōgo, Japan.<ref>Corporate Profile</ref>

Geschäftsbereiche

Der Konzern gliedert sich in die Hauptbereiche Schiffbau, Luft- und Raumfahrttechnik, Fahrzeugbau (Eisenbahnen, Baufahrzeuge, Motorräder), Hoch- und Tiefbau, sowie Maschinen- und Energieanlagenbau (Roboter, Gepäckförderanlagen, Gasturbinen, Windenergieanlagen). Außerhalb Japans ist Kawasaki vor allem durch die Motorradherstellung bekannt.

Geschichte

19. Jahrhundert

Datei:KAWASAKI Shozo.jpg
Kawasaki Shōzō – Gründer des Unternehmens

Der Ursprung des Unternehmens geht auf die Gründung der Kawasaki Tsukiji-Werft ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) in Tokio durch Kawasaki Shōzō im Jahr 1878 zurück. Diese Gründung wurde maßgeblich durch den Finanzminister und späteren Premierminister Matsukata Masayoshi unterstützt.<ref>Kenneth E. Hendrickson: The Encyclopedia of the Industrial Revolution in World History. Rowman & Littlefield, 2014, ISBN 978-0-8108-8887-6, Seite 498.</ref> Ziel des Unternehmens war es, westliche Schiffsbauweisen zu etablieren und die Modernisierung Japans voranzutreiben. Aufgrund der starken Nachfrage stieß die Werft in Tokio rasch an ihre Kapazitätsgrenzen, weshalb Kawasaki 1881 eine zweite Werft in Kobe errichten ließ.<ref name="kawasakihistory125">125 Years of Innovation at Kawasaki Heavy Industries. Abgerufen am 28. Mai 2024.</ref> Am 15. Oktober 1896 wurden diese beiden Werften dann zur Kawasaki Dockyard Company fusioniert, wobei Matsukata Kōjirō, der dritte Sohn von Matsukata Masayoshi, zum ersten Präsidenten ernannt wurde.<ref name="kawasakihistory1">History of Kawasaki 1878–1909. Abgerufen am 28. Mai 2024.</ref>

Um die Jahrhundertwende

Um die Jahrhundertwende stieg die Nachfrage nach neuen Schiffen und Schiffsreparaturen in Japan weiter an, was auf die Industrialisierung des Landes sowie auf die militärischen Konflikte wie den Ersten Japanisch-Chinesischen Krieg und später den Russisch-Japanischen Krieg zurückzuführen war. Kawasaki profitierte von dieser gesteigerten Nachfrage und konnte in den folgenden Jahren weiter expandieren.<ref name="kawasakihistory1" />

Präsident Matsukata strebte neben dem Schiffsbau auch die Diversifizierung in andere Geschäftsfelder an. Die Herstellung von Schienenfahrzeugen erschien ihm besonders vielversprechend, da die Regierung plante, das Eisenbahnnetz des Landes auszubauen und bisher viele Schienenfahrzeuge importiert werden mussten. Daher ließ er 1906 in Kobe ein neues Werk für die Schienenfahrzeugherstellung errichten. Ein Jahr später begann dort die Produktion von Eisenbahnwagen, gefolgt von Lokomotiven ab 1911.<ref name="kawasakihistory2">History of Kawasaki 1910–1949. Abgerufen am 28. Mai 2024.</ref>

Zwischenkriegszeit und Zweiter Weltkrieg

Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und der darauf folgenden Rezession ging die Nachfrage nach Schiffen erheblich zurück. Kawasaki geriet dadurch in ernste wirtschaftliche Schwierigkeiten und war gezwungen auf andere Geschäftsfelder umzuschwenken.<ref name="kawasakihistory125" /> In den folgenden Jahren konzentrierte sich Kawasaki auf den Stahlbau und begann auch mit der Entwicklung von Flugzeugen. Denn Präsident Matsukata war beeindruckt von den Fortschritten, die der Flugzeugbau im Ersten Weltkrieg gemacht hatte und sah darin eine große Chance für sein Unternehmen. Parallel dazu startete Kawasaki 1918 auch mit der Produktion von Lastkraftwagen für die japanische Armee. Bereits ein Jahr später wurde die Automobilproduktion jedoch wieder eingestellt, um den Fokus auf den Flugzeugbau zu verlagern.<ref name="kawasakihistory2" />

Gerade als die Umstrukturierungen Wirkung zeigten und sich das Unternehmen erholte, ereignete sich die Weltwirtschaftskrise. Kawasaki geriet erneut in wirtschaftliche Schieflage und musste 1931 sogar Insolvenz anmelden.<ref name="kawasakihistory125" /> Eine anschließende Sanierung führte das Unternehmen wieder auf den Weg der Besserung. Dabei war die 1931 ausgebrochene Mandschurei-Krise hilfreich, da sie die Nachfrage des japanischen Militärs nach Flugzeugen erhöhte.

Mit Ausbruch des Pazifikkrieges verstärkte sich die staatliche Kontrolle über Kawasaki. Die Anfang der 1930er Jahre wieder aufgenommene Automobilproduktion wurde 1942 nach rund 4000 hergestellten Fahrzeugen auf Anordnung der Regierung gänzlich eingestellt.<ref name="automobilesjaponaises">Automobiles Japonaises – Kawasaki. Abgerufen am 28. Mai 2024.</ref> Das Unternehmen musste nun fast ausschließlich Rüstungsgüter und Stahl produzieren. Dabei verschlechterten sich die Bedingungen zunehmend. Gegen Ende des Jahres 1944 nahmen die Luftangriffe auf die Produktionsstätten von Kawasaki zu und bis zur Kapitulation Japans am 2. September 1945 waren große Teile der Anlagen komplett zerstört.<ref name="kawasakihistory125" />

Nachkriegsjahrzehnte

Präsidenten von Kawasaki<ref name="kawasakihistory125" />
Präsident Zeitraum
Matsukata Kōjirō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) 1896–1928
Fusajiro Kajima ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) 1928–1932
Hachisaburo Hirao ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) 1933–1935
Shosuke Itani ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) 1935–1946
Toshio Tezuka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) 1950–1961
Masashi Isano ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) 1961–1969
Kiyoshi Yotsumoto ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) 1969–1977
Zenji Umeda ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) 1977–1981
Kenkō Hasegawa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) 1981–1987
Hiroshi Ōhba ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) 1987–1997
Toshio Kamei ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) 1997–2000
Masamoto Tazaki ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) 2000–2005
Tadaharu Ohashi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) 2005–2009
Satoshi Hasegawa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) 2009–2013
Shigeru Murayama ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) 2013–2016
Yoshinori Kanehana ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) 2016–2020
Yasuhiko Hashimoto ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) seit 2020

Nach dem Krieg wurde Kawasaki als Zaibatsu-Unternehmen eingestuft. Dies hatte zur Folge, dass viele Führungskräfte zurücktreten mussten und eine Umstrukturierung erforderlich wurde.<ref name="kawasakihistory125" /> Anschließend konzentrierte sich das Unternehmen auf den Schiffbau, da mit dem Aufschwung der Weltwirtschaft auch der Bedarf nach neuen Schiffen wuchs. Neben dem Schiffbau widmete sich Kawasaki dem Bau von Dieselmotoren und Hydrauliksystemen.<ref name="kawasakihistory125" />

1969 fusionierten die bisher bestehenden Geschäftsbereiche zur Kawasaki Heavy Industries, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und ein umfassendes Schwermaschinenbauunternehmen zu etablieren.<ref name="kawasakihistory3">History of Kawasaki 1950–1989. Abgerufen am 28. Mai 2024.</ref> Anschließend eröffnete Kawasaki ein zentrales Forschungsinstitut und führte mehrere neue Produkte (wie beispielsweise Motorräder, Jetski, Radlader sowie Industrieroboter) ein.<ref name="kawasakihistory125" />

Nach der ersten Ölkrise 1973 erlebte die Schiffbausparte einen dramatischen Rückgang der Aufträge. Um gegenzusteuern, ergriff das Unternehmen harte Sparmaßnahmen und führte Umstrukturierungen durch. Kawasaki setzte unter anderem auf den Energiesektor (Kraftwerkstechnik) und entwickelte zudem Japans ersten Flüssiggastanker. Auch bei der Industrierobotik wurden Fortschritte erzielt.<ref name="kawasakihistory125" />

Um der anhaltenden Rezession zu entkommen, bemühte sich Kawasaki Anfang der 1980er Jahre intensiv um Aufträge für Großanlagen im Ausland. Dies führte aufgrund des Ersten Golfkriegs und der wirtschaftliche Abschwächung in den Vereinigten Staaten allerdings nicht zum Erfolg. Erst durch einschneidende Maßnahmen erzielte Kawasaki 1985 wieder Gewinne. Durch die mit dem Plaza-Abkommen verbundene Aufwertung des Yen geriet das Unternehmen erneut unter Druck und fokussierte sich auf die inländische Nachfrage und wachstumsträchtige Geschäftsbereiche. Gleichzeitig wurden weitere Restrukturierungsmaßnahmen vorgenommen und die Mitarbeiterzahl von 21.500 auf 17.000 bis Ende 1987 reduziert.<ref name="kawasakihistory125" /> Damit gelang es die wirtschaftliche Lage des Unternehmens im Laufe der 1990er Jahre wieder zu verbessern und Gewinne zu erwirtschaften.

21. Jahrhundert

Nach der Jahrtausendwende konnte Kawasaki seine Gewinne zunächst weiter steigern. Mit dem Eintritt der globalen Finanzkrise im Jahr 2008 verschlechterte sich die Geschäftslage und Kawasaki musste mehrere Tochtergesellschaften reintegrieren. Anschließend expandierte das Unternehmen mit neuen Produktions- und Vertriebsstandorten in China, Südostasien, Brasilien und Indien. Ab dem Geschäftsjahr 2013 verzeichnete Kawasaki wieder steigende Aufträge und wachsende Umsätze und Gewinne. Mitte des Jahrzehnts wurde der Fokus auf wachstumsträchtige Bereiche wie Luftfahrtsysteme, Energie und Robotik gelegt.<ref name="kawasakihistory125" />

Mit der globalen Ausbreitung von COVID-19 im Jahre 2020 kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit und der Lieferketten, was zu massiv sinkenden Aufträgen insbesondere im Luftfahrt-Geschäftsbereich sowie zu Umsatz- und Gewinnrückgängen im Geschäftsjahr 2020 führte.<ref name="kawasakihistory125" /> Um in dieser Zeit ausreichende Erträge zu erwirtschaften, konzentrierte sich Kawasaki auf die Herstellung von Hydraulik-Komponenten, Motorrädern, Jetski und Quads. Mit Abschwächung der Pandemie erholte sich der Luftfahrt-Geschäftsbereich und erreichte bis Ende 2023 wieder das Vor-Pandemie-Niveau.<ref>Kawasaki Report 2023. Abgerufen am 30. Mai 2024.</ref>

Ehemalige und aktuelle Produkte

Automobile

Zwischen 1932 und 1942 stellte die Abteilung Kawasaki Rolling Stock Manufacturing Company über 4000 Lastkraftwagen her.<ref name="Beaulieu" /> Andere Quellen geben die Bauzeit mit 1931<ref name="Pomchi Band 1" /> bis 1942<ref name="Pomchi Band 2" /> an. Dazu kamen Omnibusse.<ref name="Pomchi Band 2" /> Außerdem entstanden von 1932 bis etwa 1935 zehn Personenkraftwagen als Limousine und Tourenwagen, die als Rokko vermarktet wurden und einen Achtzylindermotor mit 4738 cm³ Hubraum hatten.<ref name="Beaulieu" /> Eine andere Quelle nennt für die Pkw sowohl 4891 cm³ Hubraum mit 66 PS als auch 5071 cm³ Hubraum mit 90 bis 100 PS. Sie hatten Frontmotor und Hinterradantrieb. Bauzeitraum war von 1931<ref name="Pomchi Band 1" /> bis 1942<ref name="Pomchi Band 2" />.

Datei:Kawasaki K-RACER-X1(JX0169) left front view in Kobe International Exhibition Hall September 2, 2022.jpg
Kawasaki K-RACER-X1 Drohne auf der Kobe International Exhibition 2022

Drohnen

  • K-RACER-X1
  • K-RACER-X2

Flugzeuge

Datei:JASDF Kawasaki C-1 Aoki-1.jpg
Kawasaki C-1 der Japanischen Luftselbstverteidigungsstreitkräfte

Flugzeuge für den militärischen Flugverkehr werden von Kawasaki Heavy Industries hergestellt. Kawasaki ist/war Teil der gemeinsamen Entwicklung und Produktion der Boeing 777, Boeing 787, Embraer 170, ShinMaywa US-2 und Mitsubishi F-2.<ref>Air | Kawasaki Heavy Industries. Abgerufen am 1. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Datei:JMSDF P-1 (4).jpg
Seeaufklärer Kawasaki P-1
Datei:Kawasaki-Ki-48-342-FH 001376.jpg
Kawasaki-Ki-48 nach japanischer Kapitulation
Datei:Ken H. 'Checker 766' - T-4 (5095480853).jpg
Kawasaki T-4 Trainingsmaschine

In Lizenz baut Kawasaki Heavy Industries den Boeing-Vertol CH-47 für Japan als CH-47J.

→ Kategorie: Kawasaki-Luftfahrzeuge

Model Produktionszeitraum
Kawasaki C-1 1974–1981
Kawasaki C-2 ab 2016
Kawasaki C-5
Kawasaki KDA-3
Kawasaki KDA-5
Kawasaki KDC-2
Kawasaki KAL-1
Kawasaki KAL-2
Kawasaki KAT-1
Kawasaki KAQ-1
Kawasaki Ki-3
Kawasaki Ki-5
Kawasaki Ki-10
Kawasaki Ki-100
Kawasaki Ki-102
Kawasaki Ki-28 1936
Kawasaki Ki-32
Kawasaki Ki-45
Kawasaki Ki-48
Kawasaki Ki-56
Kawasaki Ki-61
Kawasaki Ki-64
Kawasaki Ki-78
Kawasaki Ki-88
Kawasaki Ki-91
Kawasaki Ki-96
Kawasaki Ki-100
Kawasaki Ki-102
Kawasaki P-1 ab 2013
Kawasaki P-2J 1969–1996
Kawasaki P-3C
Kawasaki T-4 ab 1988
Kawasaki T-33
Kawasaki Typ 88

Helikopter

Hier eine Liste aller von Kawasaki Heavy Industries produzierten Helikopter:

Datei:BK-117 Polizei-NRW D-HNWL.jpg
BK 117 B2 der Polizei Nordrhein-Westfalen
Model Produktionszeitraum Bemerkung
Boeing CH-47J/JA ab 1961 In Lizenz für Boeing produziert
Kawasaki KH-4 1952
Kawasaki OH-1 ab 1999
MBB/Kawasaki BK 117 ab 1979 Produziert in Zusammenarbeit mit MBB, später Airbus Helicopters
MCH/CH-101 ab 1990 Als AW101 bzw. EH101 bei AgustaWestland produziert, es wurde eine Transport- und Minenräumversion von Kawasaki

als CH-101 bzw. MCH-101 (AW101 Series 518) hergestellt. Auch als KHI-101 bekannt.

Datei:1985 Kawasaki 550 Jet Ski®.jpg
Kawasaki 550 Jetski aus 1985

Jetski

Jetski oder auch Jet-Ski ist der geschützte Markenname eines Wasserfahrzeugs, das von Kawasaki Heavy Industries hergestellt wird. Der Begriff wird oft allgemein verwendet, um sich auf jede Art von Wassermotorrad zu beziehen.

Motorräder

Datei:Kawasaki-logo.svg
Das Kawasaki Logo „River Mark“ der Motorradsparte

→ Kategorie: Kawasaki-Kraftrad

Zum 1. Januar 2025 waren in Deutschland 381.836 Kawasaki-Krafträder zum Straßenverkehr zugelassen, was einem Anteil von 7,5 Prozent entspricht.<ref>Fahrzeugzulassungen (FZ) – Bestand an Personenkraftwagen und Krafträdern nach Marken oder Herstellern 1. Januar 2025 – FZ 17. (XLS) In: kba.de. Kraftfahrtbundesamt, Juni 2025, abgerufen am 25. Juni 2024.</ref> Zurzeit (2024) vertreibt Kawasaki in Deutschland Modelle mit folgenden Motoren:

Bauart Hubraum Supersport Naked Bike Cruiser/Retro Sporttourer Reiseenduros Enduro Motocross Bemerkung
R4 1043 cm³
998 cm³
948 cm³
R2 773 cm³ luftgekühlt
R4 636 cm³
R2 649 cm³
449 cm³
  • KX450X
  • KX450
451 cm³
  • Z 7 Hybrid
A2-Führerschein
R4 399 cm³
  • Ninja ZX-4RR
R2 249 cm³
  • KX250X
  • KX250
233 cm³
  • W230
  • Meguro S1
A2-Führerschein
R1 125 cm³
  • Ninja e-1
A1-Führerschein
84 cm³
  • KX85
64 cm³
  • KX65

Vorlage:BoxenVerschmelzen Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:BoxenVerschmelzen/Ende

Motorroller

Datei:Kawasaki KFX.jpg
Kawasaki KFX 400 aus ca. 2005

Quads und ATV

Des Weiteren gibt es verschiedene sogenannte Side-by-Side Fahrzeuge mit bis zu 750 cm³ und teilweise Dieselmotoren.

Datei:Hannover-Messe 2012 by-RaBoe 333.jpg
Roboter von Kawasaki auf der Hannover Messe 2012

Roboter

Das Tochterunternehmen Kawasaki Robotics stellt Industrieroboter her.

Datei:Type 79 Jyu-MAT anti-tank missile front.jpg
Typ 79 Jyu-MAT Panzerabwehrlenkwaffe von Kawasaki Heavy Industries

Rüstungsgüter

→ Kategorie: Kawasaki (Rüstungsgüter)

Schienenfahrzeuge

Datei:Shinkansen 500 series W2 formation.jpg
Zug aus der Baureihe Shinkansen 500
Datei:JR East Shinkansen E1(renewal).jpg
Baureihe E1 am Bahnhof Ōmiya
Datei:JR Central Shinkansen 700.jpg
Baureihe Shinkansen 700 aus 2008

→ Kategorie: Schienenfahrzeug (Kawasaki)

Model
CRH2
FASTECH 360
Shinkansen-Baureihe E954
JGR-Klasse ED42
JNR-Baureihe 113
JNR-Baureihe 211
JNR-Klasse 115
JNR-Klasse 151
JNR-Klasse 9600
JNR-Klasse C57
JNR-Klasse C62
JNR-Klasse D51
JNR-Klasse EF63
JNR-Klasse EF66
JR-Freight-Baureihe EF65
JR-Freight-Baureihe EF210
JR-Freight-Klasse M250
Kawasaki Heavy Industries & CRRC Qingdao Sifang C151C
Kikan Kahen Densha
Odakyū-Baureihe 3000 SE
Sentetsu-Puri-Klasse
Shinkansen-Baureihe E955
Shinkansen-Baureihe 0
Shinkansen-Baureihe 100
Shinkansen-Baureihe 1000
Shinkansen-Baureihe 200
Shinkansen-Baureihe 300
Shinkansen-Baureihe 400
Shinkansen-Baureihe 500
Shinkansen-Baureihe 500-900
Shinkansen-Baureihe 700
Shinkansen-Baureihe 951
Shinkansen-Baureihe 952
Shinkansen-Baureihe 953
Shinkansen-Baureihe E1
Shinkansen-Baureihe E2
Shinkansen-Baureihe E3
Shinkansen-Baureihe E4
Shinkansen-Baureihe E5
Shinkansen-Baureihe E6
Shinkansen-Baureihe E7
Shinkansen-Baureihe E8
Shinkansen-Baureihe H5
Shinkansen-Baureihe N700
Shinkansen-Baureihe W7
Datei:Kawasaki Tunnel Boring Machine (TBM).jpg
Eine Tunnelbohrmaschine im Maßstab 1:20

Tunnelvortriebsmaschinen

Kawasaki stellt sowohl Tunnelbohrmaschinen als auch Schildmaschinen her.<ref>Tunnel_Boring_Machines_E. Abgerufen am 20. November 2024.</ref>

Wasserfahrzeuge

Die Produktion von Wasserfahrzeugen wird hauptsächlich von dem Tochterunternehmen K-Line übernommen.<ref>Wo werden kawasaki motorräder hergestellt? Abgerufen am 16. Dezember 2024.</ref>

→ Kategorie: Schiff (Kawasaki)

Datei:Kawasaki Prototype AUV at Kawasaki Heavy Industries Kobe Shipyard October 4, 2020 02.jpg
Prototyp von SPICE 2020

Autonomes Unterwasserfahrzeug

  • SPICE (AUV)

LNG-Flüssiggastanker

Datei:Arctic Voyager (14636587905).jpg
LNG-Flüssiggastanker Arctic Voyager
Datei:SUISO FRONTIER left rear view at Kawasaki Heavy Industries Kobe Shipyard October 18, 2020 02.jpg
Suiso Frontier in Kobe im Jahr 2020

LPG-Flüssiggastanker

Öltanker

Flugzeugträger

Datei:SUN FLOWER 19780723.jpg
Die Sun Flower im Jahr 1978
Datei:HTMS Thonburi in Yokohama.jpg
HTMS Thonburi in Yokohama 1938

Schiffe

Model Produktionsjahr
Akitsushima (Schiff, 1942) 1942
Ashigara (Schiff, 1929) 1929
Hatsukaze 1937
Ise (Schiff, 1917) 1917
Jintsū (Schiff, 1925) 1925
Kako (Schiff) 1925
Kinugasa (Schiff) 1926
Kumano (Schiff, 1937) 1937
Maya (Schiff, 1932) 1932
Nippon Maru (Schiff, 1936) 1936
Notoro (Schiff) 1920
Ōi (Schiff, 1921) 1921
Raifuku Maru 1918
San Francisco Maru 1919
Sunflower (Schiff) 1972
Sunflower 2 1972
Thonburi (Schiff) 1936
Datei:JS Hakugei (SS-514) sailing in Port of Kobe March 20, 2023 06.jpg
Die JS Hakugei (SS-514, teil der Taigei-Klasse) im Hafen von Kōbe im März 2023
Datei:Oyashio-class submarine Yaeshio (SS 598).jpg
JS Yaeshio in Pearl Harbor für eine jährliche Trainingsübung, 2009
Datei:SS-596 くろしお (2).jpg
JS Kuroshio

U-Boote

Model Produktionsjahr
AM-Klasse 1943
I-1 1924
I-8 1937
Kiraisen-Klasse 1926
Kawasaki Ha-101
Kawasaki Ha-102
Kawasaki Ha-103
Kawasaki Ha-104
Kawasaki Ha-106
Kawasaki Ha-108
Kawasaki Ro-1
Kawasaki Ro-2
Kawasaki Ro-3
Kawasaki Ro-4
Kawasaki Ro-5
Uzushio-Klasse 1971–1996
Yūshio-Klasse 1980–1989
Oyashio-Klasse [JS Kuroshio (SS-596), JS Mochisio (SS-600), JS Oyashio (SS-590), JS Uzushio (SS-592), JS Yaeshio (SS-598)] 1994–2008
Harushio-Klasse 1990–2017
Sōryū-Klasse 2009–2021
Taigei-Klasse [JS Hakugei (SS-514), JS Raigei (SS-516), SS-518] ab 2020

Weltraum

Datei:Japanese Experiment Module exterior - cropped.jpg
Kibō Modul der ISS

Rennsport

Fahrerweltmeistertitel im Motorrad-Straßenrennsport

125 cm³
1969 Vereinigtes Konigreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Dave Simmonds
250 cm³
1978 Sudafrika 1961 Kork Ballington
1979
1980 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Toni Mang
1981
350 cm³
1978 Sudafrika 1961 Kork Ballington
1979
1981 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Toni Mang
1982
Superbike
1993 Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Scott Russell
2013 Vereinigtes Konigreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Tom Sykes
2015 Vereinigtes Konigreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Jonathan Rea
2016
2017
2018
2019
2020
Supersport
2001 Australien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Andrew Pitt
2012 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Kenan Sofuoğlu
2015
2016

Konstrukteursweltmeistertitel im Motorrad-Straßenrennsport

Siehe auch

Literatur

  • S. Noma (Hrsg.): Kawasaki Heavy Industries, Ltd. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 765.

Weblinks

Commons: Kawasaki Heavy Industries – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="Beaulieu"> </ref> <ref name="Pomchi Band 1"> Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9781533282682 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an. </ref> <ref name="Pomchi Band 2"> Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9781983476365 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an. </ref> </references>

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