Kawasaki Heavy Industries
| Kawasaki Heavy Industries
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|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Kawasaki Heavy Industries Logo.svg | |
| Rechtsform | Kabushiki-gaisha (Aktiengesellschaft) |
| ISIN | JP3224200000 |
| Gründung | 15. Oktober 1896 |
| Sitz | Chūō-ku, Kōbe, Datei:Flag of Japan.svg Japan |
| Leitung | Yasuhiko Hashimoto |
| Mitarbeiterzahl | 39.689<ref name="ar2024" /> |
| Umsatz | 1,849 Bio. Yen (10,1 Mrd. Euro)<ref name="ar2024">Kawasaki Report 2024</ref> |
| Branche | Mischkonzern |
| Website | https://global.kawasaki.com/ |
| Stand: 31. März 2024 | |
Das Unternehmen Kawasaki Heavy Industries (kurz Kawasaki, Abkürzung KHI; jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist ein japanischer Schwerindustrie-Konzern, gelistet im Nikkei 225. Der Hauptsitz befindet sich in Kōbe, Hyōgo, Japan.<ref>Corporate Profile</ref>
Geschäftsbereiche
Der Konzern gliedert sich in die Hauptbereiche Schiffbau, Luft- und Raumfahrttechnik, Fahrzeugbau (Eisenbahnen, Baufahrzeuge, Motorräder), Hoch- und Tiefbau, sowie Maschinen- und Energieanlagenbau (Roboter, Gepäckförderanlagen, Gasturbinen, Windenergieanlagen). Außerhalb Japans ist Kawasaki vor allem durch die Motorradherstellung bekannt.
Geschichte
19. Jahrhundert
Der Ursprung des Unternehmens geht auf die Gründung der Kawasaki Tsukiji-Werft ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) in Tokio durch Kawasaki Shōzō im Jahr 1878 zurück. Diese Gründung wurde maßgeblich durch den Finanzminister und späteren Premierminister Matsukata Masayoshi unterstützt.<ref>Kenneth E. Hendrickson: The Encyclopedia of the Industrial Revolution in World History. Rowman & Littlefield, 2014, ISBN 978-0-8108-8887-6, Seite 498.</ref> Ziel des Unternehmens war es, westliche Schiffsbauweisen zu etablieren und die Modernisierung Japans voranzutreiben. Aufgrund der starken Nachfrage stieß die Werft in Tokio rasch an ihre Kapazitätsgrenzen, weshalb Kawasaki 1881 eine zweite Werft in Kobe errichten ließ.<ref name="kawasakihistory125">125 Years of Innovation at Kawasaki Heavy Industries. Abgerufen am 28. Mai 2024.</ref> Am 15. Oktober 1896 wurden diese beiden Werften dann zur Kawasaki Dockyard Company fusioniert, wobei Matsukata Kōjirō, der dritte Sohn von Matsukata Masayoshi, zum ersten Präsidenten ernannt wurde.<ref name="kawasakihistory1">History of Kawasaki 1878–1909. Abgerufen am 28. Mai 2024.</ref>
Um die Jahrhundertwende
Um die Jahrhundertwende stieg die Nachfrage nach neuen Schiffen und Schiffsreparaturen in Japan weiter an, was auf die Industrialisierung des Landes sowie auf die militärischen Konflikte wie den Ersten Japanisch-Chinesischen Krieg und später den Russisch-Japanischen Krieg zurückzuführen war. Kawasaki profitierte von dieser gesteigerten Nachfrage und konnte in den folgenden Jahren weiter expandieren.<ref name="kawasakihistory1" />
Präsident Matsukata strebte neben dem Schiffsbau auch die Diversifizierung in andere Geschäftsfelder an. Die Herstellung von Schienenfahrzeugen erschien ihm besonders vielversprechend, da die Regierung plante, das Eisenbahnnetz des Landes auszubauen und bisher viele Schienenfahrzeuge importiert werden mussten. Daher ließ er 1906 in Kobe ein neues Werk für die Schienenfahrzeugherstellung errichten. Ein Jahr später begann dort die Produktion von Eisenbahnwagen, gefolgt von Lokomotiven ab 1911.<ref name="kawasakihistory2">History of Kawasaki 1910–1949. Abgerufen am 28. Mai 2024.</ref>
Zwischenkriegszeit und Zweiter Weltkrieg
Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und der darauf folgenden Rezession ging die Nachfrage nach Schiffen erheblich zurück. Kawasaki geriet dadurch in ernste wirtschaftliche Schwierigkeiten und war gezwungen auf andere Geschäftsfelder umzuschwenken.<ref name="kawasakihistory125" /> In den folgenden Jahren konzentrierte sich Kawasaki auf den Stahlbau und begann auch mit der Entwicklung von Flugzeugen. Denn Präsident Matsukata war beeindruckt von den Fortschritten, die der Flugzeugbau im Ersten Weltkrieg gemacht hatte und sah darin eine große Chance für sein Unternehmen. Parallel dazu startete Kawasaki 1918 auch mit der Produktion von Lastkraftwagen für die japanische Armee. Bereits ein Jahr später wurde die Automobilproduktion jedoch wieder eingestellt, um den Fokus auf den Flugzeugbau zu verlagern.<ref name="kawasakihistory2" />
Gerade als die Umstrukturierungen Wirkung zeigten und sich das Unternehmen erholte, ereignete sich die Weltwirtschaftskrise. Kawasaki geriet erneut in wirtschaftliche Schieflage und musste 1931 sogar Insolvenz anmelden.<ref name="kawasakihistory125" /> Eine anschließende Sanierung führte das Unternehmen wieder auf den Weg der Besserung. Dabei war die 1931 ausgebrochene Mandschurei-Krise hilfreich, da sie die Nachfrage des japanischen Militärs nach Flugzeugen erhöhte.
Mit Ausbruch des Pazifikkrieges verstärkte sich die staatliche Kontrolle über Kawasaki. Die Anfang der 1930er Jahre wieder aufgenommene Automobilproduktion wurde 1942 nach rund 4000 hergestellten Fahrzeugen auf Anordnung der Regierung gänzlich eingestellt.<ref name="automobilesjaponaises">Automobiles Japonaises – Kawasaki. Abgerufen am 28. Mai 2024.</ref> Das Unternehmen musste nun fast ausschließlich Rüstungsgüter und Stahl produzieren. Dabei verschlechterten sich die Bedingungen zunehmend. Gegen Ende des Jahres 1944 nahmen die Luftangriffe auf die Produktionsstätten von Kawasaki zu und bis zur Kapitulation Japans am 2. September 1945 waren große Teile der Anlagen komplett zerstört.<ref name="kawasakihistory125" />
Nachkriegsjahrzehnte
| Präsident | Zeitraum |
|---|---|
| Matsukata Kōjirō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) | 1896–1928 |
| Fusajiro Kajima ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) | 1928–1932 |
| Hachisaburo Hirao ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) | 1933–1935 |
| Shosuke Itani ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) | 1935–1946 |
| Toshio Tezuka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) | 1950–1961 |
| Masashi Isano ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) | 1961–1969 |
| Kiyoshi Yotsumoto ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) | 1969–1977 |
| Zenji Umeda ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) | 1977–1981 |
| Kenkō Hasegawa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) | 1981–1987 |
| Hiroshi Ōhba ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) | 1987–1997 |
| Toshio Kamei ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) | 1997–2000 |
| Masamoto Tazaki ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) | 2000–2005 |
| Tadaharu Ohashi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) | 2005–2009 |
| Satoshi Hasegawa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) | 2009–2013 |
| Shigeru Murayama ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) | 2013–2016 |
| Yoshinori Kanehana ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) | 2016–2020 |
| Yasuhiko Hashimoto ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) | seit 2020 |
Nach dem Krieg wurde Kawasaki als Zaibatsu-Unternehmen eingestuft. Dies hatte zur Folge, dass viele Führungskräfte zurücktreten mussten und eine Umstrukturierung erforderlich wurde.<ref name="kawasakihistory125" /> Anschließend konzentrierte sich das Unternehmen auf den Schiffbau, da mit dem Aufschwung der Weltwirtschaft auch der Bedarf nach neuen Schiffen wuchs. Neben dem Schiffbau widmete sich Kawasaki dem Bau von Dieselmotoren und Hydrauliksystemen.<ref name="kawasakihistory125" />
1969 fusionierten die bisher bestehenden Geschäftsbereiche zur Kawasaki Heavy Industries, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und ein umfassendes Schwermaschinenbauunternehmen zu etablieren.<ref name="kawasakihistory3">History of Kawasaki 1950–1989. Abgerufen am 28. Mai 2024.</ref> Anschließend eröffnete Kawasaki ein zentrales Forschungsinstitut und führte mehrere neue Produkte (wie beispielsweise Motorräder, Jetski, Radlader sowie Industrieroboter) ein.<ref name="kawasakihistory125" />
Nach der ersten Ölkrise 1973 erlebte die Schiffbausparte einen dramatischen Rückgang der Aufträge. Um gegenzusteuern, ergriff das Unternehmen harte Sparmaßnahmen und führte Umstrukturierungen durch. Kawasaki setzte unter anderem auf den Energiesektor (Kraftwerkstechnik) und entwickelte zudem Japans ersten Flüssiggastanker. Auch bei der Industrierobotik wurden Fortschritte erzielt.<ref name="kawasakihistory125" />
Um der anhaltenden Rezession zu entkommen, bemühte sich Kawasaki Anfang der 1980er Jahre intensiv um Aufträge für Großanlagen im Ausland. Dies führte aufgrund des Ersten Golfkriegs und der wirtschaftliche Abschwächung in den Vereinigten Staaten allerdings nicht zum Erfolg. Erst durch einschneidende Maßnahmen erzielte Kawasaki 1985 wieder Gewinne. Durch die mit dem Plaza-Abkommen verbundene Aufwertung des Yen geriet das Unternehmen erneut unter Druck und fokussierte sich auf die inländische Nachfrage und wachstumsträchtige Geschäftsbereiche. Gleichzeitig wurden weitere Restrukturierungsmaßnahmen vorgenommen und die Mitarbeiterzahl von 21.500 auf 17.000 bis Ende 1987 reduziert.<ref name="kawasakihistory125" /> Damit gelang es die wirtschaftliche Lage des Unternehmens im Laufe der 1990er Jahre wieder zu verbessern und Gewinne zu erwirtschaften.
21. Jahrhundert
Nach der Jahrtausendwende konnte Kawasaki seine Gewinne zunächst weiter steigern. Mit dem Eintritt der globalen Finanzkrise im Jahr 2008 verschlechterte sich die Geschäftslage und Kawasaki musste mehrere Tochtergesellschaften reintegrieren. Anschließend expandierte das Unternehmen mit neuen Produktions- und Vertriebsstandorten in China, Südostasien, Brasilien und Indien. Ab dem Geschäftsjahr 2013 verzeichnete Kawasaki wieder steigende Aufträge und wachsende Umsätze und Gewinne. Mitte des Jahrzehnts wurde der Fokus auf wachstumsträchtige Bereiche wie Luftfahrtsysteme, Energie und Robotik gelegt.<ref name="kawasakihistory125" />
Mit der globalen Ausbreitung von COVID-19 im Jahre 2020 kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit und der Lieferketten, was zu massiv sinkenden Aufträgen insbesondere im Luftfahrt-Geschäftsbereich sowie zu Umsatz- und Gewinnrückgängen im Geschäftsjahr 2020 führte.<ref name="kawasakihistory125" /> Um in dieser Zeit ausreichende Erträge zu erwirtschaften, konzentrierte sich Kawasaki auf die Herstellung von Hydraulik-Komponenten, Motorrädern, Jetski und Quads. Mit Abschwächung der Pandemie erholte sich der Luftfahrt-Geschäftsbereich und erreichte bis Ende 2023 wieder das Vor-Pandemie-Niveau.<ref>Kawasaki Report 2023. Abgerufen am 30. Mai 2024.</ref>
Ehemalige und aktuelle Produkte
Automobile
Zwischen 1932 und 1942 stellte die Abteilung Kawasaki Rolling Stock Manufacturing Company über 4000 Lastkraftwagen her.<ref name="Beaulieu" /> Andere Quellen geben die Bauzeit mit 1931<ref name="Pomchi Band 1" /> bis 1942<ref name="Pomchi Band 2" /> an. Dazu kamen Omnibusse.<ref name="Pomchi Band 2" /> Außerdem entstanden von 1932 bis etwa 1935 zehn Personenkraftwagen als Limousine und Tourenwagen, die als Rokko vermarktet wurden und einen Achtzylindermotor mit 4738 cm³ Hubraum hatten.<ref name="Beaulieu" /> Eine andere Quelle nennt für die Pkw sowohl 4891 cm³ Hubraum mit 66 PS als auch 5071 cm³ Hubraum mit 90 bis 100 PS. Sie hatten Frontmotor und Hinterradantrieb. Bauzeitraum war von 1931<ref name="Pomchi Band 1" /> bis 1942<ref name="Pomchi Band 2" />.
Drohnen
- K-RACER-X1
- K-RACER-X2
Flugzeuge
Flugzeuge für den militärischen Flugverkehr werden von Kawasaki Heavy Industries hergestellt. Kawasaki ist/war Teil der gemeinsamen Entwicklung und Produktion der Boeing 777, Boeing 787, Embraer 170, ShinMaywa US-2 und Mitsubishi F-2.<ref>Air | Kawasaki Heavy Industries. Abgerufen am 1. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
In Lizenz baut Kawasaki Heavy Industries den Boeing-Vertol CH-47 für Japan als CH-47J.
→ Kategorie: Kawasaki-Luftfahrzeuge
| Model | Produktionszeitraum |
|---|---|
| Kawasaki C-1 | 1974–1981 |
| Kawasaki C-2 | ab 2016 |
| Kawasaki C-5 | |
| Kawasaki KDA-3 | |
| Kawasaki KDA-5 | |
| Kawasaki KDC-2 | |
| Kawasaki KAL-1 | |
| Kawasaki KAL-2 | |
| Kawasaki KAT-1 | |
| Kawasaki KAQ-1 | |
| Kawasaki Ki-3 | |
| Kawasaki Ki-5 | |
| Kawasaki Ki-10 | |
| Kawasaki Ki-100 | |
| Kawasaki Ki-102 | |
| Kawasaki Ki-28 | 1936 |
| Kawasaki Ki-32 | |
| Kawasaki Ki-45 | |
| Kawasaki Ki-48 | |
| Kawasaki Ki-56 | |
| Kawasaki Ki-61 | |
| Kawasaki Ki-64 | |
| Kawasaki Ki-78 | |
| Kawasaki Ki-88 | |
| Kawasaki Ki-91 | |
| Kawasaki Ki-96 | |
| Kawasaki Ki-100 | |
| Kawasaki Ki-102 | |
| Kawasaki P-1 | ab 2013 |
| Kawasaki P-2J | 1969–1996 |
| Kawasaki P-3C | |
| Kawasaki T-4 | ab 1988 |
| Kawasaki T-33 | |
| Kawasaki Typ 88 |
Helikopter
Hier eine Liste aller von Kawasaki Heavy Industries produzierten Helikopter:
| Model | Produktionszeitraum | Bemerkung |
|---|---|---|
| Boeing CH-47J/JA | ab 1961 | In Lizenz für Boeing produziert |
| Kawasaki KH-4 | 1952 | |
| Kawasaki OH-1 | ab 1999 | |
| MBB/Kawasaki BK 117 | ab 1979 | Produziert in Zusammenarbeit mit MBB, später Airbus Helicopters |
| MCH/CH-101 | ab 1990 | Als AW101 bzw. EH101 bei AgustaWestland produziert, es wurde eine Transport- und Minenräumversion von Kawasaki
als CH-101 bzw. MCH-101 (AW101 Series 518) hergestellt. Auch als KHI-101 bekannt. |
Jetski
Jetski oder auch Jet-Ski ist der geschützte Markenname eines Wasserfahrzeugs, das von Kawasaki Heavy Industries hergestellt wird. Der Begriff wird oft allgemein verwendet, um sich auf jede Art von Wassermotorrad zu beziehen.
Motorräder
→ Kategorie: Kawasaki-Kraftrad
Zum 1. Januar 2025 waren in Deutschland 381.836 Kawasaki-Krafträder zum Straßenverkehr zugelassen, was einem Anteil von 7,5 Prozent entspricht.<ref>Fahrzeugzulassungen (FZ) – Bestand an Personenkraftwagen und Krafträdern nach Marken oder Herstellern 1. Januar 2025 – FZ 17. (XLS) In: kba.de. Kraftfahrtbundesamt, Juni 2025, abgerufen am 25. Juni 2024.</ref> Zurzeit (2024) vertreibt Kawasaki in Deutschland Modelle mit folgenden Motoren:
| Bauart | Hubraum | Supersport | Naked Bike | Cruiser/Retro | Sporttourer | Reiseenduros | Enduro | Motocross | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| R4 | 1043 cm³ | ||||||||
| 998 cm³ | |||||||||
| 948 cm³ | |||||||||
| R2 | 773 cm³ | luftgekühlt | |||||||
| R4 | 636 cm³ | ||||||||
| R2 | 649 cm³ |
|
|||||||
| 449 cm³ |
|
|
|||||||
| 451 cm³ |
|
A2-Führerschein | |||||||
| R4 | 399 cm³ |
|
|||||||
| R2 | 249 cm³ |
|
|
||||||
| 233 cm³ |
|
A2-Führerschein | |||||||
| R1 | 125 cm³ |
|
A1-Führerschein | ||||||
| 84 cm³ |
|
||||||||
| 64 cm³ |
|
Vorlage:BoxenVerschmelzen Vorlage:Klappleiste/Anfang
Supersportler: Ninja H2 | Ninja ZX-10 R | Ninja ZX-10 RR | Ninja ZX-4 R | Ninja 125
Naked Bikes: W 800 | Z H2 | Z 900 | Z 900 RS | Z 650 | Z 125
Sporttourer: Ninja H2 SX | Z 1000 SX | Ninja 650
Enduros: Versys 1000 | Versys 650
Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Klappleiste/Anfang
Zweitakter: 250 Samurai A1 | 350 Avenger A7 | 250 S1 | 350 S2 | 400 S3 | 500 H1 | 750 H2
Naked Bikes: Estrella | W 650 | Z-Reihe | Z 1 | Z 1000 | Z 1000 Z1-R | Z 750 | Z 300 | Zephyr-Serie
Sportler: ZXR-Serie: ZXR 400 | ZX-7 R | ZXR 750 | Ninja ZX-9R | ZX-12 R | 250 R | Ninja ZX-6R
Sporttourer: GPZ-Reihe: 250 | 305 | 500 S | 550 | 600 R | 750 | 750 Turbo | 900 R | 1000 RX | 1100 Horizont | 1100
ER-5 | ZZR 600 | ZR-7 | GTR 1000 | 1400 GTR | Z 1300 | ZZR 1400
Cruiser: Vulcan 900 | VN 1600 | VN 2000
Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:BoxenVerschmelzen/Ende
Motorroller
- J 300 (Baugleich mit Kymco Downtown 300i)
- J 125 (Baugleich mit Kymco Downtown 125)
Quads und ATV
- KFX-Baureihe
- KFX 400 (Auslaufmodell baugleich mit Suzuki LTZ 400)
- KFX 450 R (ausschließlich von Kawasaki entwickelt)
- KFX 700
- KVF-Baureihe
- KVF 650 verschiedene Modelle mit Allradantrieb und Einzelradaufhängung hinten als auch vorne
- KVF 750 verschiedene Modelle (mit und ohne Servolenkung)
Des Weiteren gibt es verschiedene sogenannte Side-by-Side Fahrzeuge mit bis zu 750 cm³ und teilweise Dieselmotoren.
Roboter
Das Tochterunternehmen Kawasaki Robotics stellt Industrieroboter her.
Rüstungsgüter
→ Kategorie: Kawasaki (Rüstungsgüter)
Schienenfahrzeuge
→ Kategorie: Schienenfahrzeug (Kawasaki)
Tunnelvortriebsmaschinen
Kawasaki stellt sowohl Tunnelbohrmaschinen als auch Schildmaschinen her.<ref>Tunnel_Boring_Machines_E. Abgerufen am 20. November 2024.</ref>
Wasserfahrzeuge
Die Produktion von Wasserfahrzeugen wird hauptsächlich von dem Tochterunternehmen K-Line übernommen.<ref>Wo werden kawasaki motorräder hergestellt? Abgerufen am 16. Dezember 2024.</ref>
→ Kategorie: Schiff (Kawasaki)
Autonomes Unterwasserfahrzeug
- SPICE (AUV)
LNG-Flüssiggastanker
- Energy Progress
- Arctic Discoverer
- Arctic Voyager<ref>Delivery of 140,000 cbm type LNG carrier "Arctic Voyager". Abgerufen am 19. November 2024.</ref>
- LNG Dream
- Nizwa LNG
- Lalla Fatma N'Soumer
- Sun Arrows
- Shinju Maru NO.1
LPG-Flüssiggastanker
Öltanker
- SS Golar Patricia
- Otowasan
- Tamagawa
- BORO-Frachter
- Shinkoku Maru
Flugzeugträger
Schiffe
| Model | Produktionsjahr |
|---|---|
| Akitsushima (Schiff, 1942) | 1942 |
| Ashigara (Schiff, 1929) | 1929 |
| Hatsukaze | 1937 |
| Ise (Schiff, 1917) | 1917 |
| Jintsū (Schiff, 1925) | 1925 |
| Kako (Schiff) | 1925 |
| Kinugasa (Schiff) | 1926 |
| Kumano (Schiff, 1937) | 1937 |
| Maya (Schiff, 1932) | 1932 |
| Nippon Maru (Schiff, 1936) | 1936 |
| Notoro (Schiff) | 1920 |
| Ōi (Schiff, 1921) | 1921 |
| Raifuku Maru | 1918 |
| San Francisco Maru | 1919 |
| Sunflower (Schiff) | 1972 |
| Sunflower 2 | 1972 |
| Thonburi (Schiff) | 1936 |
U-Boote
| Model | Produktionsjahr |
|---|---|
| AM-Klasse | 1943 |
| I-1 | 1924 |
| I-8 | 1937 |
| Kiraisen-Klasse | 1926 |
| Kawasaki Ha-101 | |
| Kawasaki Ha-102 | |
| Kawasaki Ha-103 | |
| Kawasaki Ha-104 | |
| Kawasaki Ha-106 | |
| Kawasaki Ha-108 | |
| Kawasaki Ro-1 | |
| Kawasaki Ro-2 | |
| Kawasaki Ro-3 | |
| Kawasaki Ro-4 | |
| Kawasaki Ro-5 | |
| Uzushio-Klasse | 1971–1996 |
| Yūshio-Klasse | 1980–1989 |
| Oyashio-Klasse [JS Kuroshio (SS-596), JS Mochisio (SS-600), JS Oyashio (SS-590), JS Uzushio (SS-592), JS Yaeshio (SS-598)] | 1994–2008 |
| Harushio-Klasse | 1990–2017 |
| Sōryū-Klasse | 2009–2021 |
| Taigei-Klasse [JS Hakugei (SS-514), JS Raigei (SS-516), SS-518] | ab 2020 |
Weltraum
- Kawasaki Heavy Industries war an der Entwicklung des Kibō Moduls der Internationalen Raumstation (ISS) beteiligt.<ref>International Space Station Kibo | Kawasaki Heavy Industries. Abgerufen am 20. November 2024.</ref>
- Für die Entwicklung des Andockmechanismus, des Annäherungssensors und des Taskboards für den Engineering Test Satellite VII (ETS-VII) war Kawasaki Heavy Industries verantwortlich.<ref>Engineering Test Satellite VII (“Orihime” and “Hikoboshi”) | Kawasaki Heavy Industries. Abgerufen am 20. November 2024.</ref>
Rennsport
Fahrerweltmeistertitel im Motorrad-Straßenrennsport
|
|
Konstrukteursweltmeistertitel im Motorrad-Straßenrennsport
- 125 cm³: 1969
- 250 cm³: 1978, 1979, 1980, 1981
- 350 cm³: 1978, 1979, 1981, 1982
- Superbike: 2015, 2016, 2017, 2018
- Supersport: 2012, 2013, 2015, 2016
Siehe auch
- Liste der größten Stahlhersteller
- Liste von Flugzeugherstellern
- Liste von Nutzfahrzeugherstellern
- Liste von Baumaschinenherstellern
- Liste der größten Industrieroboterhersteller der Welt
Literatur
- S. Noma (Hrsg.): Kawasaki Heavy Industries, Ltd. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 765.
Weblinks
- Offizielle englische Website
- Offizielle deutsche Website Motorräder und ATVs
- Offizielle deutsche Website Industrieroboter
- Offizielle deutsche Website Gasturbinen
Einzelnachweise
<references> <ref name="Beaulieu"> </ref> <ref name="Pomchi Band 1"> Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9781533282682 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an. </ref> <ref name="Pomchi Band 2"> Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9781983476365 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an. </ref> </references>
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
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- Kawasaki Heavy Industries
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- Ehemaliger Lkw-Hersteller (Japan)
- Ehemaliger Omnibushersteller (Japan)
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- Unternehmensgründung 1896
- Unternehmen (Präfektur Hyōgo)
- Organisation (Kōbe)
- Wirtschaft (Japanisches Kaiserreich)
- Flugzeughersteller (Japan)
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